Gepostet im Dezember, 2015

Sie brauchen zum Neujahrsstart einen Motivations-Schub?

»Gepostet von am Dez 30, 2015 in Allgemein, Baubranche | 1 Kommentar

Sie brauchen zum Neujahrsstart einen Motivations-Schub?

… den sollten Sie sich selbst geben! Sie fragen sich WIE?

Wenige Schritte in aller Ruhe (Stille) werden Sie in den MOTIVATION-Schub hineinbringen.

Der 1. Schritt ist simpel und einfach. Denken Sie was Sie wollen. Die Betonung liegt auf dem 2. „Sie“. Studien sagen aus, dass wir ca. 25.000 Gedanken am Tag haben, vielleicht auch viele mehr. Auf jeden Fall sind dies eine Menge Gedanken am Tag.

Unterstellen wir einmal, dass Sie für 2016 ein richtig gutes Ziel vor Augen haben – sagen wir den doppelten Umsatz von 2015.

Was glauben Sie?

  • Wie lange werden Sie den Gedanken aufrecht erhalten können?
  • Wie oft werden Sie sich mit diesem Gedanken am Tag beschäftigen?
  • 5 mal am Tag?
  • 10 mal am Tag?

Der Knackpunkt bei dieser Angelegenheit ist, dass dieser gute Gedanke im Verhältnis zu den 25.000 Gedanken nur ein Bruchteil von dem ausmacht, was die restlichen Gedanken ausmachen. Es sind gerade einmal 0,04% von den 25.000 Gedanken am Tag, wenn Sie 10 mal diesen Gedanken hatten. Aus dieser Perspektive betrachtet ist da kaum ein Chance vorhanden an diesem Gedanken dran zu bleiben. Fast aussichtslos. Dieser Gedanke wird regelrecht von den anderen Gedankenflut überrollt.

Und genau das ist das Problem. Aber wie ist es zu schaffen, dass ein wertvoller Gedanke eben nicht in der Masse untergeht?

Eine der meist benutzten Aussage ist wohl: Energie folgt der Aufmerksamkeit!

Ich konnte für mich in meiner alltäglichen Praxis feststellen, dass dies nicht ausreichend ist. Selbst wenn ich mich sehr angestrengt habe, wurde der richtig gute Gedanke von der Masse wieder weggewischt. Die Ablenkungsmechanismen im heutigen (Berufs)Alltag tragen nicht gerade dazu bei, die Ablenkungen zu verringern. Im Gegenteil, die Informationsflut von Internet, E-Mail, Facebook und Co. wird immer größer. Und trotzdem darf dieser Umstand nicht dazu führen, dass ich meine Verantwortung über meine Gedanken ganz abgebe.

Nun, wie kann der richtig gute Gedanke aufrecht gehalten werden? Wie verstärken wir die Kraft dieses Gedanken?

Der Gedanke verfolgt in der Regel ein Ziel. Ein eigenes Ziel oder auch ein Ziel das uns suggeriert wurde.

Hier unterstelle ich einfach, dass Sie das eigene Gedanken-Ziel verfolgen wollen. Da wir Menschen in Bilder denken, besteht die gute Möglichkeit sich dieses (Ziel)Bild vom doppelten Umsatz vorzustellen. Je detaillierter dies Ihnen gelingt, desto besser. Meiner Erfahrung nach ist dies jedoch immer noch nicht ausreichend, um diesen Gedanken dauerhaft präsent zu haben. Ein entscheidender Schritt ist, das Hinzufügen des entsprechenden Gefühls.

Schließen Sie nach diesen zwei Sätzen einmal Ihre Augen und atmen ein paar Mal tief EIN und AUS. Anschließend denken Sie an den doppelten Umsatz in 2016.

  • Na, kamen da Bilder, Gefühle hoch?
  • Wie viele WENN und ABER waren dabei?

Das Gefühl entscheidet darüber wie wir etwas TUN. Mit LIEBE oder mit UNLUST. Dem Ergebnis kann leicht abgeleitet werden, ob wir es als Erfolg bezeichnen oder als weniger gutes Ergebnis.

Fazit:

Das Gefühl bestimmt das TUN und entscheidet darüber wie das ERGEBNIS ausfällt. Allein aus diesem Grund sollten wir auf unsere Gefühle achten, wenn wir etwas TUN.

  • Welche Gefühle haben Sie bei dem was Sie täglich TUN?
  • Sind es mehr ungute Gefühle oder mehr tolle Gefühle?

Wer bestimmt diese Gefühle?

Sicherlich gibt es hierzu mehrere wissenschaftliche Strömungen bzgl. der Bestimmung der Gefühle.

Ich für meinen Teil konnte feststellen, dass bei …

  • negativen Gedanken – negative Gefühle entstanden sind
  • und bei positiven Gedanken – positive Gefühle entstanden sind.

Mir reichte bis jetzt das ERGEBNIS, um festzustellen, dass bei einem positiven Gefühl im TUN ein besseres ERGEBNIS entstanden ist.

Leider neigen die Menschen in Deutschland gern dazu, lieber alles komplizierter zu machen, statt die Einfachheit zu genießen und zu lieben.

Deshalb bitte ich Sie, darüber nachzudenken, ob es auch für Sie Sinn machen kann sich den Motivanions-Schub 2016 selbst zu verpassen, indem Sie sich ein Ziel für 2016 ausgucken und dieses mit soviel EMOTION aufladen, dass die Kraft ausreicht die anderen 25.000 Gedanken zu bändigen und das gewünschte Ziel in 2016 zu erreichen.

Dazu wünsche ich Ihnen von HERZen ganz viel Erfolg!

Ihr

Karlheinz K. Matten

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Stelle Dir vor, dass Du über …

»Gepostet von am Dez 16, 2015 in Allgemein | Keine Kommentare

Stelle Dir vor, dass Du über …

Stell Dir vor, dass Du über …

  • all die Zeit,
  • all das Geld,
  • all die Freunde,
  • all die Kontakte,
  • all die Schulausbildung,
  • all die Erfahrungen,
  • all die Talente
  • all die Fähigkeiten

bereits verfügen würdest, die Du möglicherweise gebrauchen würdest, damit Du …

  • alles sein,
  • alles haben,
  • alles tun

kannst, was Dir wichtig ist.

Stelle Dir das JETZT einmal vor!

Ja, jetzt.

Nimm Dir die Zeit, es vor deinem geistigen Auge erscheinen zu lassen.

Tue es JETZT!

Und JETZT stell Dir die Frage, wenn Du genau in dieser Lage wärst:

„Was stelle ich dann mit meinem LEBEN an?“

Meine Antwort auf diese Frage ist klar: Ich würde Dir weiterhin helfen wollen all deine Ziele erreichen zu können, mit meinen zur Verfügung stehenden Talenten und Fähigkeit. Mit meinem BEWUSSTSEIN.

Aber meine Antwort ist an dieser Stelle gar nicht wichtig. Es zählt vielmehr Deine Antwort. Welche Antwort hast Du auf die Frage? Kam sie spontan? Ist da gar keine Antwort gekommen? Was war? Oder findest Du diese Frage nur Quatsch? Dann wäre es für mich auch nicht schlimm, denn es ist die Antwort für Dein LEBEN!

Wenn ich erreichen konnte, dass Du Dir die Zeilen nochmals durchliest, habe ich meine Ziel schon erreicht. Was ist Dein ZIEL? Hast DU ein Ziel oder vielleicht sogar mehrere? Klar habe ich Ziele, sagst Du. Verfolgst Du sie auch zielstrebig oder sind da zwischen dem Ziel und der aktuellen IST-Situation womöglich Widerstände, Hindernisse usw. vorhanden? Du sagst, NEIN alles o.k. – Na dann herzlichen GLÜCKWUNSCH! Mach weiter so und versuche Deine eigene Messlatte etwas höher zu legen. Damit meine ich jedoch nicht die materielle Messlatte, sondern die geistige Messlatte.

Solltest Du zwischen deinem Ziel und der aktuellen IST-Lebenssituation jedoch Widerstand, Hindernisse verspüren, will ich Dir gerne helfen diese zu beseitigen bzw. kleiner werden zu lassen.

Wie dies geht? Lies einfach weiter.

Nehmen wir einmal an, dass eine bestimmte Zielerreichung Dir besonders am HERZen liegt. Du willst es rascher erreichen als andere Ziele die Du hast. Du würdest gerne etwas „Dampf auf den Kessel“ geben wollen und damit den Zeitpunkt der Verwirklichung beschleunigen. So ähnlich wie es „BiBi Blocksberg“ mit ihrem „Hexs -Hexs“ macht. Kinder lieben diesen Zauberspruch, weil viele Dinge bei ihnen damit in Erfüllung gehen. Wer Kinder oder Enkel im Alter um die 4 Jahre hat, weiß genau was ich meine.

Kommen wir jedoch zurück zu dem „Dampf auf den Kessel“ lassen. Zum Beschleunigen einer Manifestation (Verwirklichung). Das Ganze läuft in 3 Schritten ab.

  1. Schritt:

Du brauchst ein konkretes Ziel.

  1. Schritt:

Die Widerstände, Hinternisse zum Ziel

  1. Schritt:

Der Umsetzungsplan, um die Widerstände, Hinternisse zu überwinden, um das Ziel sicher zu erreichen.

Aus meiner praktischen Erfahrung heraus stelle ich immer wieder fest, dass es nur wenige Menschen gibt die genau wissen, was sie im LEBEN wirklich wollen. Aber die meisten Menschen berichten mir immer wieder von den vielen Dingen, was sie nicht wollen. Vielleicht sind es auch die aktuellen Lebenssituationen die dazu beitragen, dass sie mit dem was rings um sie herum geschieht sehr unzufrieden sind. Es scheint so, als ob sie von den Informationen des Alltags regelrecht aufgesaugt werden. Von den Information im Berufsalltag, die Kinder, von den Netzwerken im Sozial-Media Bereich – alles nimmt soviel Zeit in Anspruch, dass für die Beantwortung der Frage: Was erwarte ich vom meinem LEBEN, kaum Zeit bleibt bzw. nur vage Antworten zustande kommen.

Wenn Du jedoch Dampf auf den Kessel bringen willst, musst Du sehr spezifisch werden. Um die Wirkung zu erhöhen, sollten die 3 Schritte schriftlich ausgearbeitet werden.

Hierzu ein Beispiel für den 1. Schritt:

Genaues Ziel:

Wenn DU mit deiner Tätigkeit in einer Firma unzufrieden sein solltest, musst Du sehr genau, also sehr spezifisch festlegen, was für eine Tätigkeit Dir wirklich Spaß, Freude machen würde. Wichtig ist dabei, sich ein geistiges Bild von der Tätigkeit zu machen. Am besten ist es, wenn Du dich in der angestrebten Tätigkeit tatsächlich sehen kannst. Nicht wünschen, sondern wirklich sehen. Setzt Dich dazu in entspannter Haltung an einen stillen Ort und stell Dir vor wie Du deine neue Tätigkeit ausführst. Mir gelingen solche Vorstellungen am besten in der Natur.

Dieser Vorgang gilt genauso für eine angestrebte Selbständigkeit, einen angestrebten Freundeskreis, Hobbys usw.

Ziel dieses 1. Schrittes ist es: eine genaue Zielbeschreibung mit möglichst allen Details

Nachdem Du dein Ziel mit möglichst allen Details festgelegt hast, kommt der 2. Schritt. Die Auflistung der Widerstände und Hindernisse die zwischen der IST-Lebenssituation und dem angestrebten Ziel liegen. Tue dies ebenfalls in schriftlicher Form!

Die Auflistung wird Dir zeigen vor welchen möglichen Problemen Du stehst. Sei zuDir ehrlich und schreibe alles auf. Sich selbst zu belügen bringt Dich deinem Ziel keinen Schritt näher.

Sobald Du die 2 Schritte abgearbeitet hast, widmest Du dich dem 3. Schritt. Dem Umsetzungsplan.

Du weißt nun genau, wie das ideale Ziel aussehen soll. Du hast dies detailliert aufgeschrieben und hast auch aufgeschrieben welche Widerstände und Hindernisse im Raum stehen.

Hast Du die Schritte 1+2 gewissenhaft und ehrlich erledigt, wird die Wahrscheinlichkeit sehr groß sein, dass Dein Umsetzungsplan Dich zum Ziel führen wird.

Sollten sich dennoch Misserfolge einstellen – vor allem ihre Ursachen – wirst Du immer feststellen, dass mindestens einer der Schritte übersprungen wurde. Meist ist es der 2. Schritt, jedoch ein ganz wichtiger Schritt.

Hast Du ein Ziel festgelegt und einen Umsetzungsplan geschmiedet und vergisst jedoch die möglichen Widerstände und Hindernisse, wird dies meist dazu führen, dass der gesamte Plan kippt. Also vergisst die möglichen Widerstände und Hindernisse nicht, um Deinen Maßnahmenplan mit den besseren Inhalten zu bestücken. Du kannst es gern mit einer Unternehmensplanung vergleichen in der Du vergessen hast die Fixkosten wie Telefonie, Büromiete usw. einzuarbeiten. Das geplante Ergebnis wäre einfach verfälscht. Und so würdest Du auch dein Zielergebnis verfälschen, wenn DU die möglichen Widerstände und Hinternisse nicht in deinem Umsetzungsplan vergißt.

Solltest Du dir ein ganz großes Ziel gesetzt haben, empfehle ich, dieses Ziel in Zwischenziele aufzuteilen. Damit meine ich, dass die Zwischenziele nicht größer sein sollten, als Du es Dir wirklich vorstellen kannst. Beispiel aus dem Bereich des Abnehmens:

Wenn DU dir das Ziel gesetzt hast 20 Kilo leichter zu werden, dann kann das im ersten Schritt sehr groß wirken. Im schlimmsten Fall führt es dazu, erst gar nicht anzufangen. Unterteils Du jedoch die 20 Kilo in kleine Einheiten z.B. 1/2 Kilo die Woche, dann sieht das möglicherweise schon viel realistischer aus. Du bleibst einfach dran, um das Ziel zu erreichen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass JETZT viele sagen werden:

Was ist da neues dran?

Nichts, die Frage ist vielmehr: Hast Du alle deine Ziele erreicht?

NEIN, dann fang einfach damit an indem Du ehrlich mit Dir selbst umgehst!

Mit den LIEBEvollsten Grüßen

Dein

Karlheinz K. Matten

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Weihnachtszeit und das Gefühl des HABEN-WOLLEN?

»Gepostet von am Dez 15, 2015 in Allgemein | Keine Kommentare

Weihnachtszeit und das Gefühl des HABEN-WOLLEN?

Weihnachtszeit und das Gefühl des HABEN-WOLLEN!

Kennst Du auch das Gefühl des HABEN-WOLLEN? Hast Du auch schon das Gefühl gehabt, das ganze Jahr „geschufftet und gerackert“ zu haben und jetzt ist es aber endlich einmal an der Zeit sich selbst etwas zu gönnen. So als Belohnung für all das was im fast abgelaufenen Jahr bewältigt, geleistet wurde. Ja, ich kenne auch dieses Gefühl. Dieses Gefühl der EGO-Befriedigung.

Ich habe mir in den letzten Tagen immer öfter die Frage gestellt: Was ist mein wirklicher HERZensWunsch? Was würde ich aus tiefstem HERZen haben wollen. Es mag Dich überraschen, aber da kam kein DING dabei hoch, also kein Gegenstand wie: neues Auto, neues Handy, neues Fahrrad, usw. Bei mir war es einfach nur LIEBE, Freude und innerer Frieden, den ich mir wünschte.

Schaut man sich jedoch die Menschen an, die sich in die Vorweihnachtszeit hineinbegeben, dann sieht es konsumtechnisch so aus, als ob sie das ganze Jahr darauf gewartet haben, ihr hart verdientes Geld endlich los werden zu können. Dies weiß natürlich der Handel. Die modernen Wissenschaften haben in den letzten Jahren soviel Erkenntnisse über das Verhalten der Menschen zu Tage gebracht, dass dies in perfekter Weise vom Handel zum eigenen Vorteil übernommen wurde. Marketingabteilungen haben das ganze Jahr hart dafür gearbeitet, um genau in diese Zeit hinein ihre Ergebnisse präsentieren zu können. Der dadurch ausgelöste Konsumrausch kann jetzt in dieser Vorweihnachtszeit besonders gut beobachtet werden.

Der Verbraucher ist durch das ausgelöste, gesteuerte Gefühl des HABEN-MÜSSEN sogar teilweise so geblendet, dass er vergisst, dass das gleiche Produkt nach Weihnachten erheblich billiger zu bekommen ist. Warum ist das so? Warum ist der Konsument jedes Jahr wieder in diesem Verhalten?

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Meine Antwort:

Es ist die fremdgesteuerte, bewusste Manipulation zum HABEN-WOLLEN, ja des HABEN-MÜSSEN. Haben müssen, um dazu zu gehören. Zum Mainstream. Zum NORMALSEIN.

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Es ist nicht mein Ziel mit diesem Blog-Artikel alle Menschen über einen „Kamm“ zu scheren, sondern die Menschen dazu zu inspirieren, über ihr Handeln nachzudenken, oder doch besser vorzudenken?

Die letztendliche Entscheidung liegt bei jedem selbst. Gut wäre es meiner Ansicht nach, wenn es zu einer bewussten Kaufentscheidung kommen würde und nicht zu einer Entscheidung die kurz danach oftmals bereut wird.

Viele werden sich jetzt möglicherweise von diesem Artikel abwenden und sagen: Was soll das GANZE? Es geht um mein Geld und damit mache ich was ich will. Ja, richtig, sollst Du auch!

Die Frage ist nur: „Ist da nicht ein Funken Wahrheit dabei, was da geschrieben steht?“

Mein Ansinnen ist es, Menschen dazu zu inspirieren, eine bewusste Wahl für einen Kauf zu tätigen und nicht dem unbewussten, durch das Marketing der Vorweihnachtszeit gesteuerten EGO blind zu folgen.

Zu verstehen, was wird durch mein fremdgesteuertes EGO herbeigeführt und was ist das, was ICH wirklich will, ist in der heutigen Zeit eine spannende geistige Herausforderung. Für sich selbst zu ergründen, was will ICH eigentlich, kann mitunter das ganze eigene LEBEN verändern.

Von HERZen wünsche ich EUCH eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

Euer

Karlheinz K. Matten

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Die Frage nach dem WER, WAS und Wie bin ICH

»Gepostet von am Dez 12, 2015 in Allgemein | Keine Kommentare

Die Frage nach dem WER, WAS und Wie bin ICH

Im November 2015 wurde ich durch ein Video in YouTube dazu inspiriert, mir selbst die Fragen nach dem WER, WAS und WIE bin ICH zu stellen. Ich habe es für mich schriftlich ausgearbeitet und so ist dieser BlogArtikel entstanden.
Wen interessiert das schon, wird sich möglicherweise der eine oder andere Leser jetzt denken.

Genau! Es interessiert die Menschen, die ab hier weiterlesen.

Und die Menschen, die eben nicht weiterlesen, mögen gerne ihre Meinung haben und möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt wieder hier an diese Stelle zurückkehren.
Jetzt zu den Fragen.

WER bin ICH?
Diese Frage habe ich für mich wie folgt beantwortet.
•    Ich heisse ….
•    bin verheiratet, in einer Partnerschaft mit …
•    berufstätig bei …
•    lebe in einem wunderschönen Ort in …
•    zahle pünktlich meine …
•    usw. und so fort

Als ich diese Antworten aus einem größeren Abstand heraus betrachtete, fiel mir auf, dass diese Antworten eine Gemeinsamkeit haben. Es sind Antworten, die darauf hinweisen, dass ich nicht selbstbestimmt handle, oder gehandelt habe.
Wie ich das meine: z.B.

•    Ich wurde nicht gefragt, wie ich heißen will, oder?
•    Wer hat in Wirklichkeit mir beigebracht, dass ich z.B. verheiratet sein sollte?

Die Institutionen wie Staat (wegen der Steuerklasse), die Kirche (wegen des Glaubens), die Familie(als Vorbild), das Umfeld (war schon immer so, so ist es normal), usw. und so fort. Die Liste könnte sicherlich noch viele weitere Punkte beinhalten.

Mir geht es an dieser Stelle nicht darum, irgend jemanden davon abzubringen, das zu tun, was er tut. Mir geht es um einen Gedankenanstoß. Den Gedankenanstoß all diese Dinge auch einmal aus einer „Adlerperspektive“ zu betrachten.
Ich für meinen Teil, konnte aus der Adlerperspektive erkennen, dass dies alles vom Verstand gesteuerte, regelkonforme Verhaltensweisen sind. Manche sagen „Erziehung“ dazu.

Ganz gleich welche Institution ich heranziehe, es kommt immer wieder das gleiche Ergebnis heraus. Die jeweilige Institution bringt mir bei, wie die Regeln sind und was es bei Abweichung „hagelt“, nämlich „Bestrafung“.
Aber, was ist, wenn mich all die ganzen Regeln nicht interessieren, weil ich mich in diesem Regelwerk überhaupt nicht (mehr) wohl fühle?
Die Antwort der meisten Menschen kenne ich zu genüge. Das ist halt so, da solltest du dich daran gewöhnen, sonst müssen wir dich ausschließen. Aus der Gemeinschaft. Denk gut darüber nach, was du da tust!

Als ich wieder die „Adlerperspektive“ dazu eingenommen hatte, sah ich folgendes Bild:
Konkurrenzdenken (schneller sein müssen, besser sein müssen, intelligenter sein müssen, der Sache genügen usw.), Geld (wer das meiste Geld hat, bestimmt die Regeln), Macht (EGO-Befriedigung, es geht plötzlich nicht mehr um Geld), Angst (seine Institution zu verlieren usw.).

Im Ergebnis steht hinter allem: Regeln, Regeln und nochmals Regeln. Wer hat all diese Regeln aufgestellt? Beantworten Sie bitte diese Frage für sich selbst.

Jetzt kam Ich mir plötzlich wie eine Marionette vor, die danach lebt oder danach zu leben hat, wie sich die Regelaufsteller dies natürlich zum eigenen Vorteil so vorstellen. So ist für mich der Satz:

„Verfolge den Fluss des Geldes und du wirst das eigentliche Problem finden“

… zu einem wahrhaften Satz geworden.

Ein gutes Beispiel hierzu ist sicherlich auch unser Gesundheitswesen. Es gibt nach meinem Wissensstand zur Zeit um die 26.000 Krankheiten, jedoch nur eine Gesundheit. Da läuft doch etwas schief!

Verfolgt man jedoch den Fluss des Geldes … findet man das Problem. Es geht um ein Milliarden Geschäft und diese Institution wird sich diese Milliarden nicht nehmen lassen.

Was will ich jedoch mit all dem sagen?

Ich will damit sagen, dass der Mensch, auch ich, das alles ist.
Es sagt aus: WER bin ICH.

WAS bin ICH?

Es beantwortet die Frage nach dem WAS und dies konnte ich für mich schnell und schmerzlos klären. Ich bin ein geistiges Wesen. Punkt, mehr ist da für mich nicht. Die Theologie, die Physik, die Quantenphysik kann das viel besser erklären, als ich es in diesem Moment kann.

WIE bin ich

Diese Frage nach dem WIE, beantwortete ich für mich wie folgt:

•    das Wie hat für mich etwas mit Gefühlen zu tun
•    fröhlich sein, traurig sein, zornig sein, hässlich sein, erfolgreich sein
•    und viele weitere Gefühlszustände (SEINS-Zustände)

Näher betrachtet sind dies alles Zustände die im jeweiligen Augenblick, Moment gefühlt werden. Besser gesagt im HIER und JETZT erfahren werden!

Zu akzeptieren, dass ich mit einem „Freien Willen“ ausgestattet auf diese Welt gekommen bin, ist für mich normal. Dies bedeutet, dass ich in jedem Augenblick meines Lebens eine Wahl habe, oder doch nicht?

Was ist die Voraussetzung für eine Wahl?

Aus minimum zwei Möglichkeiten bewusst wählen zu können.

Zum Beispiel, die Regeln der Institutionen zu befolgen oder eine Wahl zu treffen die das herbeiführt, was ich sein will. D.h. wiederum, die Frage sich zu beantworten:

Fühle ich mich im aktuellen Augenblick (HIER und JETZT) als eine z.B. erfolgreiche Person an?

Wenn nicht, dann brauche ich doch nur die Wahl zu treffen (meinen freien Willen einsetzen) erfolgreich zu sein. Klinkt alles sehr einfach!

Ist es auch, wenn der Verstand (WER bin ICH) nicht ständig dazwischen funken würde. Sie haben die Wahl, ob er dazwischen funken darf oder nicht!

Wie dieses „erfolgreich sein“ umzusetzen ist, dafür gibt es genügend praktische Beispiele von Personen, von Firmen. Doch an dieser Stelle möchte ich meine eigene Erfahrung einbringen.

Im NLP wird vom Modellieren gesprochen. Ich habe für mich herausgefunden, dass das „Modellieren“ unter der Berücksichtigung der eigenen WERTE ein gutes Hilfsmittel sein kann. Da wir jedoch alle einzigartige Menschen sind, sollten wir alle unseren eigenen Weg gehen.

Es gibt keine Garantie dafür, dass das Ergebnis des Weges von der Person XXX, oder der Firma YYY, zum gleichen Ergebnis bei Ihnen selbst führen wird. Jeder hat seine eigene Wegbedingungen. Was das Modellieren jedoch sehr wohl leisten kann, ist, sich viel Zeit zu ersparen und viele Fehler zu vermeiden, die ohne das Modellieren mit Sicherheit zustande gekommen wären.

Meine Erkenntnis:

Bei der schriftlichen Beantwortung (würde ich auf jeden Fall empfehlen) dieser drei Fragen, ist bei mir eine wichtige Erkenntnis zu Tage getreten:

Folge wieder viel mehr deinen GEFÜHLEN (WIE bin ICH) und übe dich darin den Verstand (WER bin ICH) loszulassen bzw. ihn so klein als möglich zu halten.

Will heißen: Ich habe einen Verstand, aber ich bin nicht mein Verstand! Benutze ihn als „Werkzeug“ und er wird dir wunderbare Dienste leisten.

Wenn ich auf mein Leben zurück schaue, muss ich feststellen, dass mein Verstand, mir die wichtigen LÖSUNGEN nicht bringen konnte, auf mein Gefühl hingegen konnte ich mich immer verlassen. Es ist schade, selbst feststellen zum müssen, dass ich der Sprache der Gefühle zu wenig Aufmerksamkeit, Konzentration geschenkt habe. Deshalb nutze ich die Chance, bei meiner 4-jährigen Enkelin Stella in den Unterricht zu gehen.

Jetzt freue ich mich über viele Meinungen und konstruktiven Austausch.

(Euer) Ihr
Karlheinz K. Matten

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Verlustfalle

»Gepostet von am Dez 9, 2015 in Allgemein, Baubranche | Keine Kommentare

Verlustfalle

Die VerLUSTfalle

Meiner Erfahrung nach beinhaltet die VerLUSTfalle zwei Seiten.

Die erste Seite beinhaltet den drohenden Verlust zu vermeiden, sprich den Auftrag ablehnen. Die zweite Seite beinhaltet den etwas schwierigeren Teil, sprich mit dem drohenden Verlust umzugehen. Beide Seiten erfordern erheblichen Mut, um aus der jeweiligen Situation herauszukommen.

Herauszukommen deshalb, weil in der Situation selbst oftmals überhaupt kein drohender Verlust empfunden bzw. gefühlt wird. Nicht eine Sekunde wird darüber nachgedacht, weshalb hier ein Verlust drohen könnte. Und doch ist er bereits Gewissheit. Er wird nur vom Verstand wieder einmal zugedeckt. Will heissen, dass der Verstand das Regiment, die Herrschaft im eigenen Haus übernommen hat.

Es ist sehr genau bekannt, welche Kalkulationsansätze notiert wurden, die nach der ersten Kalkulationsdurchsicht revidiert wurden, da sonst keine Chance für den möglichen Auftrag bestanden hätte.

Doch wer sagt das? Der Verstand, wer sonst.

Was die anderen können müssen wir auch können.

Wer sagt das? Der Verstand, wer sonst.

Die Negativspirale beginnt mit dem Gedanken: Ein neuer Auftrag muss her, um die Belegschaft zu beschäftigen. Eine Auslastung der vorhandenen Fuhr- und Gerätepark-Kapazitäten zu gewährleisten. Die Frage ist nur, ob es dieser Inhalt der Kalkulation wirklich leisten kann, die Auslastung und den zu erwartenden Gewinn. Auslastung möglicherweise JA, aber zu erwartender Gewinn. Ich bin mir da nicht sicher.

Klar höre ich Sie jetzt schon sagen: Dann muss man doch nur von der Eigenleistung in die Fremdleistung umschwenken und schon wird es wieder funktionieren, oder? Wirklich? Was ist mit der Auslastung des eigenen Personals? Was ist mit der Auslastung von Kleingerät und Werkzeug? Was ist mit der Auslastung des Fuhrparks? Alles kein Problem? Na, ich bin mir da wieder nicht sicher, ob ich mir da nichts vormache.

Klar ist es richtig zu sagen: Wir brauchen einen Auftrag, ohne Auftrag geht gar nichts mehr. Stimmt. Aber ohne Gewinne geht irgendwann auch nichts mehr. Stimmt auch.

So, was ist die Lösung? Es gibt sie, die Lösung! Nicht jetzt, aber etwas später im Text!

Die zweite Seite besagt, dass der Verlustauftrag bereits zum Auftragsbestand geworden ist. Es hat nicht lange gedauert, bis sich herauskristallisierte, dass es zu einem Verlust kommen wird. Jetzt werden alle Einsparungsregister gezogen, um den Verlust wirtschaftlich so klein als nur möglich zu halten. Qualitätsminderung, das Risiko der Abnahmeverweigerung oder eine sehr lange Mängelliste werden riskiert ohne wenn und aber. Hauptsache ist, die Kosten wurden im ersten Schritt klein gehalten. Ein Druckschluss?

Entscheiden Sie selbst, lassen Sie Ihre eigene Erfahrung sprechen. Ich für meinen Teil kann nur davon sprechen, wie ich nach all den vielen Berufsjahren entschieden habe und auch heute meinen Klienten immer wieder empfehle. Beste Qualität bei höchster Vertragskonformität zahlt sich immer noch aus, um eine zweite Chance zu bekommen.

Dieses Verhalten wird kurioserweise immer praktiziert, wenn ein Unternehmer(in) versucht bei einem großen Auftraggeber den „Fuß“ in die Tür zu bekommen. Die ersten Baustellenverluste werden dann auch nicht Verlust genannt, sondern „Lehrgeld, Eintrittsgeld“, um die Gepflogenheiten beim neuen Auftraggeber kennenzulernen. Doch zu viel „Lehrgeld“ kann das Unternehmen genauso in Schwierigkeiten bringen, wie der vorsätzlich eingekaufte Verlustauftrag. Das Ergebnis ist das gleiche.

Nun zur Lösungsgedanken.

In beiden Situationen geht es um eine Entscheidung. In der ersten Variante geht es darum den Auftrag erst gar nicht anzunehmen bzw. ihn haben zu wollen. Und in der zweiten Variante, um die Entscheidung wie ich den Restauftragsbestand abarbeite.

Beide Varianten verlangen meiner Einschätzung nach, viel Mut vom Unternehmer(in) ab. Einmal den Mut zu haben, das berühmte NEIN auszusprechen und in der zweiten Variante den Mut zu haben das Bauvorhaben abzuarbeiten, als ob es kein Verlustbauvorhaben wäre.

Aber genau zu beidem rate ich!

Denn langfristig gesehen werden Sie mit Ihrer Mannschaft die negativ gemachten Erfahrungen sicherlich nicht wiederholen. Kurzfristig haben Sie sich bzgl. des Verlustbauvorhabens zu einem firmeninternen „Seminar“ eingetragen und nehmen daran teil.

Wie ich das meine:

Betrachten Sie das Abwickeln Ihres Verlustbauvorhabens als Seminar in dem Sie sehr viel lernen können. Was:

  • Korrektur der Kalkulationsansätze in Teilbereichen,
  • Überarbeitung der Ablaufpläne,
  • Handhabung der Arbeitskalkulation falls vorhanden,
  • Optimierung der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung (Geräte, Fuhrpark usw.),
  • die Kontrolle der Eigenleistung bzw. Fremdleistung,
  • das Üben in solchen vertraglichen Rahmenbedingungen,
  • die Erkenntnis zu welchem Preis wäre es wirklich möglich gewesen.

Die letzte Aufzählung ist für mich ein ganz wichtiger Seminarteil.

Zum Schluss möchte ich Sie noch dazu ermutigen, die folgenden 5 Tipps in Ihre Entscheidungen mit einzubeziehen:

  1. Stellen Sie sicher, dass es Ihre eigene Entscheidung ist. Ihre unternehmerische Entscheidung
  2. Entscheiden Sie nicht aus einer Reaktion (ich brauch den Auftrag jetzt usw.) heraus, sondern aus dem inneren Gefühl heraus, dass dieser Auftrag für Sie Ihre unternehmerische Erwartung erfüllen wird
  3. Stehen Sie zu Ihrer Entscheidung, auch wenn es später unangenehm werden sollte
  4. Vertrauen Sie bei all Ihren unternehmerischen Entscheidung Ihrer Intuition
  5. Schieben Sie Ihre Entscheidung nicht auf, wenn Sie alle Grundlagen für die Entscheidung zur Verfügung haben

Schnelle gute Entscheidungen zu treffen, charakterisiert erfolgreiche Menschen. Werden Sie erfolgreich(er)! Hierzu die besten Wünsche von mir.

Hierbei viel Freude und Erfolg!

Ihr

Karlheinz K. Matten

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