Gepostet vonK.K.M

Handeln wir im Alltag bewusst, oder folgen wir vorwiegend einem konditionierten Verstand?

»Gepostet von am Aug 17, 2017 in Allgemein | Keine Kommentare

Handeln wir im Alltag bewusst, oder folgen wir vorwiegend einem konditionierten Verstand?

Oder anders gefragt: Sind die Ergebnisse des Verstandesdenken wirklich so ausgezeichnet?

Schauen wir uns die aktuelle Weltpolitik (z.B. Trump – Kim) oder die Dieselmanipulationen in Deutschland an, können wir leicht die Wege des Verstandes verfolgen. Es sind die Wege des „Geldes, der Macht“. Bei den meisten Menschen scheint dem Geld alles untergeordnet zu sein.

Je nach dem welche Seite der Medaille wir uns anschauen (Bewusstheit oder Verstand) kommen wir zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Mir ist aufgefallen, dass die Gedanken des Verstandes sehr Geld gesteuert sind, mit all seinen daraus entstehenden Problemen. Gedanken des Verstandes versuchen meiner Meinung nach Negatives mit Negativem zu bekämpfen, um dann die Hoffnung zu hegen, dass das erwünschte Ergebnis so eintritt.

Doch ist das wirklich so? 

Sind die Ergebnisse des Verstandes wirklich so erfolgreich, wie er es uns vorgaukelt?

Sind es in Wirklichkeit nicht nur aus der Vergangenheit abgeleitete Gedanken die modifiziert eine Zukunftssituation suggerieren?

Ist es nicht langsam an der Zeit die Ergebnisse der Verstandesgedanken ernsthaft zu hinterfragen?

Oder ist es gar so, dass unser menschlicher Verstand aufgrund der abzuarbeitenden Informationsflut schlichtweg überfordert ist?

Es sind Fragen ohne Ende.

Es ist aber auch die Frage nach der Lösung. Welche Lösungen bieten sich an?

Ist die Bewusstheit wie in der Überschrift erwähnt möglicherweise einer der Antworten? Was ist Bewusstheit?

Schauen wir bei WIKI im Internet nach. Dort finden wir folgende Beschreibung:

Bewusstheit ist eine Erweiterung des Adjektivs „bewusst“. Bewusstheit kommt also von „bewusst sein“.

Doch was genau bedeutet „bewusst sein“?

Bewusst in diesem Augenblick bedeutet, dass ich hier in diesem Augenblick mit allen Sinnen genau bei dem bin, was ich gerade tue. Wenn ich zum Beispiel bewusst esse, sitze ich dabei nicht vor dem Fernseher, Skype oder lese Zeitung. Auch bin ich nicht in Gedanken versunken, was ich am Tag noch alles zu tun habe oder wem ich nachher unbedingt noch eine SMS schicken muss.

Bewusst essen heißt: Ich bin hier und ich esse. Ich sehe bewusst, was ich esse, ich rieche es, spüre bewusst die Konsistenz des Lebensmittels auf der Zunge, ertaste mit allen Sinnen die verschiedenen Nuancen seines Geschmacks.

So kannst du bei jeder Aufgabe oder allem, was du tust, bewusst sein. Durch Bewusstheit kannst du jede kleine Aufgabe deines Lebens zu einer kleinen Meditation machen.

Versuche es doch einfach mal, wenn du das nächste Mal im Wald spazieren gehst: Wie fühlt sich der Waldboden unter den Füßen an? Welche Geräusche kannst du ausmachen, was kannst du riechen, was genau siehst du?

Und falls du jetzt neugierig geworden bist: Mehr über die fokussierte Aufmerksamkeit, die Bewusstheit mit sich bringt, erfährst du in unserem Artikel zur Achtsamkeit.

Hier der Link dazu: https://wiki.yoga-vidya.de/Bewusstheit

Trifft unser Verstand mit dieser Bewusstheit anstehende Entscheidungen?

Trifft unser Verstand mit dieser Bewusstheit seine Entscheidungen in unserem Alltag?

Ich habe da meine Zweifel, wenn ich das aktuelle politische Weltgeschehen und die Ergebnisse der verantwortlichen Unternehmensführer(in) betrachte.

Es ist jedoch nicht mein Ansinnen diese Ergebnisse zu verurteilen, sondern ich sehe darin eine Chance zur schnelleren Veränderung im menschlichen Alltag, dann viele Menschen sehen ja auch das was ich sehe.

Nach dem Polaritätsgesetz sagt uns dieses Verhalten (in der Weltpolitik, Unternehmensentscheidungen) mit all den zustande kommenden Ergebnisses nichts anderes, als dass dies nur die eine Seite der Medaille sein kann. Wir leben nun einmal in einer Welt der Polarität, d.h. da muss es noch eine andere Seite geben. Ja, diese Seite gibt es, sie wurde jedoch mit der Zeit immer mehr durch unseren Verstand zugedeckt.

Ich sage gerne dazu: Der Marketing-Charakter wurde erfolgreich in die Gesellschaften implantiert.

Doch ist die Bewusstheit wirklich eine Alternative zum Verstand? Ist es überhaupt möglich aus dem Verstandesmechanismus auszusteigen?

Nach meiner eigenen Erfahrung JA, doch der Übergang ist nicht per Bestellung bei AMAZON möglich.

Es setzt eine bewusste Entscheidung des einzelnen Menschen voraus. Hört sich nach Arbeit an. Ja kann es auch sein, denn eine bewusste Entscheidung bedeutet:

Die Verantwortung für die Entscheidung zu mehr Bewusstheit zu übernehmen und dies könnte für den Menschen zur Arbeit werden.

Doch was wäre alles im privaten, beruflichen und weltpolitischen Geschehen möglich, wenn mehr bewusste Entscheidungen und weniger Verstandesentscheidungen beim einzelnen Menschen zum Tragen kämen?

Ich wünsche allen Lesern nur noch bewusste Entscheidungen im Alltag.

Karlheinz K. Matten

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Bringt uns das TUN, TUN, TUN als erste Priorität wirklich zum Ziel unserer Wünsche?

»Gepostet von am Mai 4, 2017 in Allgemein | Keine Kommentare

Bringt uns das TUN, TUN, TUN als erste Priorität wirklich zum Ziel unserer Wünsche?

Genau dieser Frage bin ich vor geraumer Zeit nachgegangen. Denn in meinem Leben musste ich schon zu oft feststellen, dass das ständige TUN, TUN, TUN recht anstrengend sein kann. Aus diesem Grund habe ich nach einem Weg gesucht, der weniger anstrengend ist und gleichzeitig ein gleiches oder noch besseres Ergebnis mir beschert.

Bei meinen Nachforschungen habe ich zwei einfache Kriterien herangezogen. Nämlich …

  • das was ich mag
    und
  • das was ich nicht mag

… um mein Ziel zu erreichen. Dabei konnte ich feststellen, dass die Liste „Was ich nicht mag“ sehr schnell viele Strichaufzählungen hatte und bei der Liste „Was ich mag“ tat ich mir erstaunlicherweise etwas schwerer.

Sollte es eigentlich nicht umgekehrt sein?

Auch dieses untersuchte ich genauer und tauschte mich mit viele Menschen diesbezüglich aus.

Ergebnis: Die Mehrheit der Menschen haben eine längere Liste, was sie nicht mögen.

Die Gemeinsamkeiten der Liste „Was die Menschen nicht mögen“ gab Aufschluss darüber. Es stellte sich heraus, dass Umstände (was nicht gemocht wurde) darüber entschied, was die Menschen fühlen. Die Umstände waren durch das TUN von Anderen entstanden. So entstand eine „Schmerzkette“ mit vielen Gliedern (Umstände) die immer wieder die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zog. Dies löste auch immer wieder ein schlechtes Gefühl bei den Menschen aus. Und jeher sie mit anderen Menschen darüber sprachen und darüber nachdachten, um so länger wurde die „Schmerzkette“. Um so länger die Schmerzkette wurde, umso negativer war die Einstellung zum eigenen Leben.

Wir komme ich aus dieser „Schmerzkette“ heraus?

Es sind viele Bücher zu diesem Thema veröffentlicht worden und trotzdem wir niemand um die persönliche Entscheidung herumkommen, was für ihn richtig und falsch ist. Es ist möglich sich ein ganzes Leben damit zu beschäftigen, herauszufinden welches Verhalten richtig und welches als falsch zu bezeichnen wäre und unter welchen Umständen was richtig oder falsch wäre.

Mit der Zeit habe ich gelernt, dass es reine Zeitverschwendung ist, sich nur eine Minute mit unguten Gefühlen zu beschäftigen. Weiter habe ich gelernt, dass mein eigenes Leben umso besser wurde, je schneller es mit gelungen ist mich wieder besser zu fühlen. Das aller Beste zeigte sich in meiner Businesstätigkeit in der ich auch anderen immer bessere Hilfestellung geben konnte.

Eine weitere Erkenntnis zeigte sich:

  • ich kann mich für Gedanken entscheiden, die sich gut anfühlen
    und
  • ich kann mich für Gedanken entscheiden, die sich nicht gut anfühlen

Aber ganz gleich wie ich mich auch entscheide – es ist immer meine Entscheidung. Daraus folgte für mich:

Ich musste niemandem mehr die Schuld für irgendetwas geben, denn die Schuldzuweisung zu einem anderen hat mir nicht geholfen und dem anderen hat es auch nicht weitergeholfen.

Und noch eine Erkenntnis kam in mir hoch:

Wenn ich Umständen erlaubte, über meine Gefühle zu entscheiden, saß ich immer in einer Falle. Doch in dem Moment, als ich meine Gedanken kontrollierte und achtete darauf wie ich mich fühlte, verspürte ich immer mehr ein Gefühl von FREIHEIT.

Aufgrund der Tatsache, dass sich in dieser großen Welt so viele Menschen mit so vielen unterschiedlichen Ansichten zu RICHTIG und FALSCH tummeln, werde ich immer wieder Dinge beobachten, mit denen ich nicht übereinstimme.

Meine größte Freude entdeckte ich, als ich anfing anzuerkennen, dass unterschiedliche Menschen …

  • unterschiedliche ENTSCHEIDUNGEN treffen,
  • an andere DINGE glauben,
  • andere DINGE wollen,
  • sich unterschiedlich verhalten.

Diese Akzeptanz verhalf mir zu meiner größten FREIHEIT und FREUDE. Ich fühlte mich nicht mehr bedroht durch andere.

Meine abschließende Erkenntnis:

Zunächst hatte ich ein Problem damit, wer darüber entscheiden soll, was eigentlich RICHTIG und FALSCH ist. Auch glaubte ich, dass wenn ich im Recht bin, müssen zwangsläufig die anderen im Unrecht sein. Doch dieses im RECHT sein wollen, hat schon oft bei uns Menschen zu …

  • großen wirtschaftlichen Schäden in Unternehmungen geführt,
  • zu Kriegen und Ermordungen,
  • zu großen Schäden gegenüber unserer Erde.

Trotz all der v.g. Vorkommnisse, die seit Tausenden von Jahren auf der Erde geschehen, sind wir Menschen immer noch nicht zu einer Einigung gekommen, was RICHTIG oder FALSCH ist.

Aus diesem Grund glaube ich, wir Menschen wären gut beraten, wenn wir mehr darauf achten würden, was wir wirklich im Augenblick einer Entscheidung fühlen. Das hört sich sicherlich etwas schwierig an. JA, wenn es alle gleichzeitig lernen sollten – müssten. Für mich war es ein guter Anfang, dass ich es jetzt (damals) lernte und immer noch lerne.

Vielleicht achten Sie bei sich selbst einmal darauf, wie oft Sie an einem Tag NEIN (falsch, mag ich nicht) sagen und sich damit ein gutes GEFÜHL nicht erlauben bzw. zukommen lassen.

 

Karlheinz K. Matten

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Warum sind Business-Geschichten so wertvoll (Gastbeitrag von Ludwig Lingg)

»Gepostet von am Mai 2, 2017 in Allgemein | Keine Kommentare

Warum sind Business-Geschichten so wertvoll (Gastbeitrag von Ludwig Lingg)

Warum sind Business-Geschichten der Schlüssel zu einer überlegenen Kommunikation?

Geschichten sind im Vergleich zu allen anderen Kommunikationsformen im Business wie PowerPoint-Präsentationen, Berichten, Analysen und Grafiken deutlich überlegen. Der US-Autor und Erzähler Kendall Haven untersuchte mehr als 350 wissenschaftliche Studien und fand heraus, dass es fünf Punkte gibt, die zur Überlegenheit von Geschichten führen.

1. Geschichten wecken mehr Interesse

Sie kennen dies aus Ihrem Alltag. Sobald jemand eine Geschichte mit Begeisterung, mit Herz und mit tiefen Emotionen erzählt, hören Sie aufmerksam zu. Dazu hat die Hirnforschung herausgefunden, dass nicht nur Worte Zuhörer berühren, sondern auch Bilder, Emotionen und die Ansprache unserer Sinne. Gute Geschichten sind nachvollziehbar und berühren uns.

2. Geschichten bewirken ein besseres Verständnis

Steht Ihr Produkt für Qualität, dann lässt sich dieser Wert über eine Geschichte besser transportieren im Vergleich zur blossen Erwähnung des Wertes. Thomas Graf, Inhaber der Sani-Tech GmbH erzählt eine Geschichte zu seinem oberstem Gebot „Die Kunden sollen sich im Bad wohlfühlen.“ Eine Oma wollte ein ausgesprochen exklusives Bad aus Marmor mit goldenen Hähnen in einem sehr kleinen Raum. Unter anderem mussten die Hähne sehr leichtgängige sein, weil die Oma nur noch wenig Kraft in den Händen hat. Wie er diese und weitere Probleme bewältigte, erzählt er in einer anschaulichen Geschichte. http://www.sanitech-gmbh.ch/sanitaer/referenzen/

3. Geschichten besitzen einen eingebauten Appell

Fast 100’000 Jahre hatten Menschen nur ein Instrument, um ihre Erfahrungen mit den Stammesgenossen zu teilen. Je besser die Geschichten waren, die sie erzählten, um so grösser die Überlebenschance für die Stammesgenossen. Gehirnforscher stellten fest, dass Geschichten implizit diesen Appell besitzen: Darüber nachzudenken, was bedeutet die Geschichte für mich.

4. Geschichten lassen sich leichter behalten

Woran erinnern Sie sich nach einer 10- minütigen PowerPoint Präsentation? Wenn Sie gut sind, dann erinnern Sie sich an den Titel, ein bis zwei Hauptpunkte und die Abschlussfolie.

Geschichten, die für Kunden einen Mehrwert haben, sind einprägsam. Oft bleiben uns Geschichten in Erinnerung, die wir nur einmal gehört haben, so z.B. erzählte mir der Unternehmer Matthias C. Mend vor zwei Jahren die Geschichte über ein spezielles Ritual in Passau, welches bei Hochwasser stattfindet. Ich hatte diese Geschichte nur einmal gehört , erzähle sie seit dem in meinen Vorträgen weiter.

5. Geschichten laden zum Weitererzählen ein

Gute Geschichten werden weitererzählt. Das ist Mundpropaganda vom Feinsten. Die Verkaufsmitarbeiter benötigen weniger Anstrengungen, wenn Ihr Produkt mit einer guten Geschichte von Kunden und Interessenten weitererzählt wird.

Mehr über das Thema Business-Storys finden Sie auf dem Blog des Autors Ludwig Lingg. Gehen Sie jetzt zu http://www.storypower.ch Interviews mit Experten und Unternehmern finden Sie im StoryPower Podcast unter http://www.storypower.ch/podcast

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Was will uns die FORM der Pyramide sagen?

»Gepostet von am Mrz 13, 2017 in Allgemein | Keine Kommentare

Was will uns die FORM der Pyramide sagen?

Diese Frage ist sicherlich schon auf viele Weise beantwortet worden. Dies hat mich jedoch nicht davon abgehalten selbst eine Antwort zu suchen und diese Antwort hier kundzutun. Es war eine Antwort die bei mir in den frühen Morgenstunden als Gedanke auftauchte.

Die Pyramide stellt sich für mich zunächst als ein Dreieck dar. So gesehen nicht spektakulär. Wird diese Dreiecksform der Pyramide auf unsere Gesellschaftsform übertragen zeichnet sich eine Parallelität ab.

Welche? 

Hierzu stellen Sie sich bitte vor, dass unten an der breitesten Stelle bis etwa zur Mitte der Pyramide die Masse der Menschen (jeder Stein ist ein Normalbürger) angesiedelt sind. In der Mitte der Pyramide bis fast zur Spitze der Pyramide sind der Logik folgend die Menschen der Mittelschicht angesiedelt. Ganz oben sind die mächtigen Menschen (Politiker, Wirtschaftsführer) angesiedelt.

Diese Einteilung ist natürlich von Land zu Land auch differenzierter darstellbar.

Was will ich mit diesem Vergleich eigentlich zum Ausdruck bringen?

Den Aufbau unserer Gesellschaftssysteme auf dieser Erde. Seit Menschengedenken wurde dieses Pyramidensystem in Wiederholung immer wieder angewendet. Ganz gleich in welchem Politiksystem – über tausende Jahre hinweg. Nur die Bezeichnung für das System haben sich immer wieder geändert. Die daraus resultierenden Ergebnisse wurden aus meiner Sicht jedoch aus der Perspektive der Lebensqualität für den Einzelnen …

Ergänzen Sie den Satz für sich selbst. Systeme verschwanden und neue Systeme wurden erschaffen. Die Pyramide blieb.

Natürlich höre ich jetzt schon den ersten kritischen Gedanken, der sagt: „Schauen Sie doch einmal in ein anderes Land. Uns in Deutschland geht es doch im Vergleich zu anderen viel besser.“ JA und NEIN würde ich darauf antworten wollen, denn es kommt auf die Perspektive an. Die Perspektive die man dazu einnimmt ist stets entscheidend. Die Mächtigen (auch in Deutschland) suggerieren uns gerne Vergleiche welche keine Vergleiche sind. So wird gerne gesagt: Schau dir deinen Stundenlohn hier an und schau dir den Stundenlohn z.B. in Polen an. Was willst du, dir geht es doch in Deutschland richtig gut. Du kannst dir hier deinen Lebensunterhalt, deinen Urlaub, dein neues Auto, usw. verdienen, was willst du mehr.

Von der Lebensqualität ist natürlich keine Rede.

Doch zur Lebensqualität gehört meiner Meinung auch, dass es möglich sein sollte das eigene Kind auf einen öffentlichen Spielplatz gehen zu lassen, ohne Angst haben zu müssen, dass es dort belästigt oder gar vergewaltigt wird. In meiner Kindheit konnten meine Eltern dies noch ohne Angst tun.

Dies ist nur ein Beispiel von Ergebnisverschlechterung seitens der Institution Staat. Es würde mir nicht schwerfallen unendlich viele weitere Beispiele hier aufzuführen die natürlich auch andere Institutionen betreffen. Doch das würde wahrscheinlich an dem Innenleben der Institutionen nichts verändern.

Aber was kann denn ein(e) EINZELNE(R) wirklich ändern?

Meine Antwort: Ändern Sie sich und Sie ändern die Welt. Was meine ich damit?

Fangen wir doch bei einer kleinen Einheit einfach an. Eine kleine Einheit ist die Familie oder Ihre Beziehung.

Leben Sie in Ihrer Familie oder Beziehung (für jeden Einzelnen also Frau, Kind, Selbst) ein Leben das Sie sich gewünscht haben?

Wenn JA, herzlichen Glückwunsch. Wenn, Na JA, dann fragen Sie sich möglicherweise jetzt:

„Wie könnte das aussehen?“

Ganz einfach, indem Sie folgendes praktizieren:

Haben wird durch GEBEN erfahren und nicht durch BEKOMMEN.

Was soll das denn? … ist ein üblicher Gedanke als Reaktion. Wenn Sie jedoch agieren wollen, lesen Sie den Satz in Ruhe noch einmal.

In aller Ruhe noch einmal. Ja, wirklich.

Haben wird durch GEBEN erfahren und nicht durch BEKOMMEN.

Was, ich soll etwas geben ohne Gegenleistung?

Geht gar nicht … ist wieder eine ganz übliche Reaktion.

Doch genau dieses GEBEN ohne Gegenleistung sollten Sie praktizieren, wenn Sie ein glückliches Familienleben, Beziehungsleben erfahren wollen. Haben Sie jedoch wirklich schon ein glückliches Familienleben, Beziehungsleben, herzlichen Glückwunsch. Sie sind ein Glückspilz, seien Sie weiterhin dankbar dafür.

Wenn NEIN, auch nicht schlimm, denn Sie können sich ein solches glückliches Familienleben, Beziehungsleben selbst erschaffen. Setzen Sie einfach den oben aufgeführten Satz in die Praxis um. Er funktioniert, glauben Sie mir. Er funktioniert sogar in der Wirtschaft. Lesen Sie dazu einmal folgende Zitate von wirklich erfolgreichen Menschen, die wussten oder wissen, wovon sie redeten oder reden:

Wenn wir anderen helfen, helfen wir uns
selbst, denn alles Gute, was wir geben,
schließt einen Kreis und kommt zu uns zurück.

Flora Edwards

Unser oberster Lebenszweck besteht darin,
anderen zu helfen.

Der Dalai Lama

Hilf anderen, ihre Träume zu verwirklichen,
und du wirst deine verwirklichen.

Les Brown

Es ist buchstäblich wahr, dass Sie am besten
und am schnellsten zum Erfolg kommen,
wenn Sie anderen zum Erfolg verhelfen.

Napoleon Hill

Alles in der Welt, was Sie sich wünschen,
können Sie bekommen, wenn Sie nur
genügend anderen helfen, das zu bekommen,
was Sie sich wünschen.

Zig Ziglar

Dieses Erfolgskonzept wird in Deutschland gerne unter Verschluss gehalten. Die Kenner des Erfolgskonzeptes sind eben gerne unter sich. Aber kommen wir zur Pyramide zurück.

Ich verstehe die o.a. Zitate folgendermaßen:

Stell die Pyramide auf den Kopf. Das aufsteigende Geben durch die Mächtigen (wie die Nahrungskettenfunktion im Meer) wird nicht gleich dazu führen, dass die Mittelschicht sowie die Normalbürger nicht mehr dazu benutzt werden die eigene Machtposition (Geld) auszubauen, sondern trägt dazu bei, dass die Lebensqualität der Mittelschicht, Normalbürger erheblich gesteigert wird. Die Mächtigen werden sehr schnell begreifen, was hier im Anmarsch ist.

Die Mächtigen entwickeln plötzlich immer mehr Mitgefühl, weil sie verstehen, dass die eigene Lebensqualität und Glückseligkeit immer mehr steigt. Genau das wünschen sich in Wirklichkeit die Mächtigen, die bereits wissen, dass Geld allein nicht glücklich macht. Diese Erfahrung haben alle Geld-Mächtigen bereits schon gemacht.

Stellt sich die Frage: „Warum praktizieren die Mächtigen das Erfolgskonzept nicht durchgängig?“

Die Antwort ist für mich ganz einfach: Angst. Angst, dass die eigene Institution Risse an ihrem Gebäude verursacht. Viele Risse in einem Gebäude könnten den Einsturz des Gebäudes bedeuten. Das darf natürlich nicht geschehen.

Damit ist wohl eine mögliche Veränderung zum Wohl der Lebensqualität für den Einzelnen (Normalbürger, Mittelschicht) gescheitert?

Was meinen Sie?

Ich meine: Nein!             Warum?

Weil es aus meiner Sicht sehr wohl möglich ist über die Masse der Menschen die Veränderung zu bewirken. Sie fragen sich wie?

Meine Antwort lautet wieder: Haben wird durch GEBEN erfahren und nicht durch BEKOMMEN.

Wie bereits gesagt, kennen die angeblich Mächtigen die Funktionsweise dieses Satzes schon längst, denn sie benutzen ihn täglich in ihrer eigenen Welt. In deren Kreisen funktioniert die Anwendung hervorragend.

Sie, als Einzelner haben möglicherweise nur noch nicht erkannt, dass dieses Erfolgskonzept von den Mächtigen wirklich praktiziert wird.

Fazit:

Benutzen Sie doch dieses Erfolgskonzept auch für sich selbst und werden ebenfalls so mächtig wie Sie es sein wollen. Denn, setzt dies jeder Mensch aus dem Bereich der „Normalbürger und Mittelschicht“ um, werden in kurzer Zeit sehr viel mächtige Menschen diese Welt zu einem Ort der höchsten LEBENSQUALITÄT erschaffen und die Farbbereiche in der Pyramide sehen mit Sicherheit dann ganz anders aus.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen den mächtigsten Erfolg für Sie.

 

Karlheinz K. Matten

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LIEBE ist FREIHEIT und heilt die ANGST

»Gepostet von am Feb 27, 2017 in Allgemein | Keine Kommentare

LIEBE ist FREIHEIT und heilt die ANGST

Finden Sie die Überschrift komisch? Dann lesen Sie doch erst einmal weiter, denn es könnte für Sie eine riesige, positive Überraschung dabei herausspringen.

Doch zunächst will ich kurz etwas zur Angst sagen.

Angst ist ein ständiger Begleiter in dieser so auf Geld ausgerichteten Gesellschaft. Wie Angst vor …

… dem Jobverlust,
… kein Geld mehr zu haben,
… nicht mehr geliebt zu werden,
… nicht genug zu sein,
… usw.

All diese Ängste und noch viel mehr sind inzwischen im Alltag so integriert, dass es schon als normal bezeichnet wird.

Jeder weiß mehr oder weniger, was Angst bedeutet und was Angst alles auslösen kann.

Deshalb ist es für mich viel wichtiger hier darüber zu schreiben, was die Liebe bewirken kann. Gemeint ist jedoch die bedingungslose Liebe und nicht was wir Menschen (ich schließe mich mit ein) all zu gerne unter Liebe verstehen.

Liebe ist Freiheit.

Es bedarf keinen anderen Begriff, um die Liebe zu definieren.
Auch keinen anderen Gedanken, um sie zu begreifen.
Und, auch keine andere Handlung, um sie zum Ausdruck zu bringen.

Die Liebe in die Tat umgesetzt hat zum Ergebnis die Freiheit. Frei zu sein von der Angst …

… den Job zu verlieren,
… keinen Job zu bekommen,
… krank zu werden,
… geliebt zu werden,
… nicht genug zu haben,
… usw.

Diese Freiheit heilt die Angst. Zu erkennen, dass hinter jeder Angst Gedanken stecken, ist sehr beruhigend.

Warum?

Gedanken können geändert werden. Ja, einfach noch einmal neu denken. Denn es ist Wahnsinn, die gleichen Gedanken wieder und wieder zu denken, aber stets ein anderes Resultat erwarten.

Wenn ein Sonnenblumensamen in die Erde gesteckt wird, kommt auch keine Rose zum Vorschein.

Dies gilt es im Privatbereich ebenso wie in der Businesswelt zu beachten. Das ist Liebe. In diesem Beispiel Selbstliebe – und diese sollte viel öfters zum Einsatz kommen.

Also, Liebe ist tatsächlich in der Lage die Angst zu heilen. Wie denn noch?

Indem wir unseren „Angst-Traum“ verlassen. Ihn einfach aufhören zu träumen. Das ist wie ins Kino gehen und nicht immer wieder den gleichen Film anschauen, nur weil dieser Film so schön ist. Einfach erkennen, dass der Angsttraum den wir alle so gern leben, nicht meine Wirklichkeit ist.

Es ist eine vorgegebene Wirklichkeit die durch die Institutionen gesteuert wird.

Uns Menschen wird durch das Regelwerk der Institutionen (Familie, Kindergarten, Schule, Studium, Beruf, Religionen, Staat, usw.) gesagt wie wir zu leben haben. Die Mehrheit der Menschen akzeptiert dies und hält dies auch so für erforderlich. Doch schauen wir einmal kurz auf die Ergebnisse der Regelwerke:

Die Familie nennt ihr Regelwerk Erziehung. Verstößt man dagegen folgt der Liebesentzug.

Der Kindergarten hat auch Regeln. Verstößt man dagegen folgt meist die Nichtbeachtung der Gemeinschaft.

Die Schule / Studium nennt ihre Regel Zensuren. Verstößt man dagegen heißt das Ergebnis Wiederholung und zwar solange bis man das 18. Lebensjahr erreicht hat oder kapiert hat, was die Regelerfüllung bedeutet.

Im Beruf (Mitarbeiter) gelten die Regeln der Firma. Verstößt man dagegen verliert man den Job.

Die Religionen (ein heißen Eisen) nennen ihr Regelwerk (Bibel, Koran usw.). Verstößt man dagegen landet man in der Hölle.

Der Staat nennt seine Regelwerke Gesetze. Verstößt man dagegen folgt die gesetzmäßige Bestrafung.

Als Ergebnis kommt immer wieder heraus, dass alle Institutionen uns glaubhaft machen müssen, dass die jeweiligen Regeln erforderlich sind, um das Leben führen zu können das wir alle leben. Die meisten Menschen glauben auch, dass das alles so seine Richtigkeit hat. Wir sind zwar immer öfter mit den Ergebnissen der Institutionen so garnicht zufrieden, geben jedoch mehrheitlich die Antwort:

Das ist halt so. Damit müssen wir eben leben.

Mal ernsthaft:

Leben Sie wirklich ein selbstbestimmtes Leben zu 100%? Wenn Ja, herzlichen Glückwunsch.

Die meisten Menschen leben leider das Leben der Institutionen mit deren Regeln?

So merken die Menschen schon gar nicht mehr wie fremdgesteuert sie in Wirklichkeit sind?

Ist schon so, könnte jetzt gesagt werden. Doch noch einmal, nur wenige Menschen scheinen in der Lage zu sein ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Bleibt die Frage: „Was ist die Liebe wirklich in der Lage zu leisten, um aus diesem „Angsttraum“ aussteigen zu können?“

Meine Anregung: Uns daran zu erinnern, wer wir wirklich sind. Nämlich Menschen die …

… freundlich, gütig und gut zu einander sein wollen,
… freundlich, gütig und gut auch zu sich selbst sein wollen,
… großzügig sein wollen,
… großzügig zu sich selbst sein wollen,
… gerne mit einander teilen wollen,
… sanft mit anderen umgehen,
… natürlich auch sanft mit sich selbst umgehen,
… uns vieles andere mehr.

Oft verraten wir unser eigenes Selbst (Wer-wir-wirklich-sind), um einen anderen nicht zu verraten. Doch Verrat bleibt Verrat. Das eigene Selbst zu verraten ist die höchste Form des Verrates.

Die Institutionen, ganz gleich welche, wissen sehr wohl, wie sie die Menschen zu diesem Selbstverrat verführen können.

Genau aus diesem Grund ist es wieder einmal Zeit über die Selbstliebe nachzudenken und somit die mögliche eigene Freiheit sich zurück zu erobern. Will heißen:

Liebe ist Freiheit.

Wie Eingangs bereits geschrieben:

Es bedarf keine andere Begrifflichkeit, um Liebe zu definieren. Es bedarf auch keinen anderen Gedanken, um dies zu begreifen. Es bedarf auch keines anderen Tuns, um die Liebe zum Ausdruck zu bringen.

Somit ist die Suche nach der wahren Definition von Liebe eigentlich vorbei. Eine Frage bleibt jedoch trotzdem:

„Ist der Mensch (auch Sie) in der Lage dieses Geschenk „Liebe“ sich selbst und anderen bedingungslos zu geben?“

Wenn Nein, dann werden Sie sicherlich darüber nachzudenken haben, wie lange Sie an Ihrem möglichen Angsttraum noch festhalten wollen, deren Ergebnisse Sie scheinbar immer noch lieben.

Wenn Ja, dann tragen alle Systeme, Vereinbarungen und Entscheidungen dazu bei, dass Sie der persönlichen Freiheit immer näher kommen. Wie kann das sein, fragen Sie? Indem Sie erkennen, dass die Regeln anderer für Sie eben nicht „Liebe“ zum Ausdruck (Ergebnis) bringen. D.h. das Erkennen des Gegenteils (Anschauen ohne Platzzuweisung) von dem, was Sie gewählt haben ist der entscheidende Punkt. Denn wenn Sie erkannt haben, fließt keine unnötige Energie in den Widerstand (was nicht gewählt wurde). Dadurch heilen Sie die Angst.

Tipp: Lachen während des Erkennens unterstützt die Heilung ungemein.

Sie leben dann einen von Ihnen selbst geschaffenen neuen Traum. Lassen Sie am besten den Traum, ein Traum eines ganzen (Rest)Lebens sein, denn genau das ist er auch.

Anregungen zu einem „Liebestraum“:

Ich träume von einer Welt, …

… in der die Liebe in mir nie verleugnet wird und in der ich nie wieder die Liebe in einem anderen Menschen (auch Tiere, Pflanzen) verleugne,
… in der die bedingungslose Liebe die Antwort auf jede Frage, die (Re)Aktion auf jede Situation und die Erfahrung in jedem Augenblick ist,
… in der das Leben und das, was das Leben unterstützt, der höchste Wert ist, am höchsten geachtet und geehrt wird sowie die höchste Ausdrucksform findet.
… in der die Freiheit den höchsten Ausdruck des Lebens findet,
… in der kein Mensch, der behauptet einen anderen zu lieben, diesen anderen einzuschränken versucht,
… in der allen erlaubt ist die Herrlichkeit ihres Seins Ausdruck zu verleihen,
… in der Chancengleichheit gewährt wird,
… in der allen Ressourcen gleichermaßen zugänglich sind,
… in der allen die gleiche Würde zugestanden wird,

sodass alle gleichermaßen das unvergleichliche Wunder des Lebens erfahren können.

Noch größer könnte Ihr Traum werden, wenn …

… nie wieder eine(r) ein Urteil über einen anderen fällt,
… nie wieder die Liebe an Bedingungen geknüpft wird,
… nie wieder Angst als Mittel betrachtet wird, um einem anderen Respekt einzuflößen,
… Unterschiede keine Spaltung und individueller Ausdruck keine Trennung erzeugen,
… sich die Großartigkeit des Ganzen in der Großartigkeit des Einzelnen spiegelt,
… der Mangel aus dem Wortschatz verschwunden ist,
… das einfache Geschenk des mit einander Teilen zu einem Gewahrsein führt,
… das Leiden nie wieder ignoriert wird,
… die Intoleranz nie wieder zum Ausdruck kommt,
… nie wieder die Erfahrung von Hass gemacht wird,
… auf das Ego verzichtet wird,
… die Überlegenheit abgeschafft und die Unwissenheit aus jedermanns Realität entfernt ist und auf die Illusion reduziert wird, die sie ist,
… Fehler nicht Schamgefühle auslösen ,
… Bedauern nicht Schuldgefühle auslösen ,
… Urteile nicht zur Verdammung führen.

Zu all dem ist die Liebe fähig, um die Angst zu heilen und den wahren Traum des Lebens zu leben.

Sollte sich trotzdem die Angst irgendwie einschleichen, fragen Sie sich dann immer wieder:

– was würde jetzt die Liebe wollen?

– was würde jetzt die Liebe tun?

– was würde jetzt die Liebe geben?

Verglichen mit den Ergebnissen, die die aktuellen Institutionen abliefern, wäre der für Sie absolut mögliche Traum, das Paradies auf Erden.

Erlauben Sie sich endlich groß zu denken und fangen an diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen und hören Sie auf, den Traum anderer zu leben, mit deren Ergebnisse weltweit immer mehr Menschen unzufrieden sind.

Karlheinz K. Matten

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