Bringt uns das TUN, TUN, TUN als erste Priorität wirklich zum Ziel unserer Wünsche?

» Gepostet von am Mai 4, 2017 in Allgemein | Keine Kommentare

Bringt uns das TUN, TUN, TUN als erste Priorität wirklich zum Ziel unserer Wünsche?

Genau dieser Frage bin ich vor geraumer Zeit nachgegangen. Denn in meinem Leben musste ich schon zu oft feststellen, dass das ständige TUN, TUN, TUN recht anstrengend sein kann. Aus diesem Grund habe ich nach einem Weg gesucht, der weniger anstrengend ist und gleichzeitig ein gleiches oder noch besseres Ergebnis mir beschert.

Bei meinen Nachforschungen habe ich zwei einfache Kriterien herangezogen. Nämlich …

  • das was ich mag
    und
  • das was ich nicht mag

… um mein Ziel zu erreichen. Dabei konnte ich feststellen, dass die Liste „Was ich nicht mag“ sehr schnell viele Strichaufzählungen hatte und bei der Liste „Was ich mag“ tat ich mir erstaunlicherweise etwas schwerer.

Sollte es eigentlich nicht umgekehrt sein?

Auch dieses untersuchte ich genauer und tauschte mich mit viele Menschen diesbezüglich aus.

Ergebnis: Die Mehrheit der Menschen haben eine längere Liste, was sie nicht mögen.

Die Gemeinsamkeiten der Liste „Was die Menschen nicht mögen“ gab Aufschluss darüber. Es stellte sich heraus, dass Umstände (was nicht gemocht wurde) darüber entschied, was die Menschen fühlen. Die Umstände waren durch das TUN von Anderen entstanden. So entstand eine „Schmerzkette“ mit vielen Gliedern (Umstände) die immer wieder die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zog. Dies löste auch immer wieder ein schlechtes Gefühl bei den Menschen aus. Und jeher sie mit anderen Menschen darüber sprachen und darüber nachdachten, um so länger wurde die „Schmerzkette“. Um so länger die Schmerzkette wurde, umso negativer war die Einstellung zum eigenen Leben.

Wir komme ich aus dieser „Schmerzkette“ heraus?

Es sind viele Bücher zu diesem Thema veröffentlicht worden und trotzdem wir niemand um die persönliche Entscheidung herumkommen, was für ihn richtig und falsch ist. Es ist möglich sich ein ganzes Leben damit zu beschäftigen, herauszufinden welches Verhalten richtig und welches als falsch zu bezeichnen wäre und unter welchen Umständen was richtig oder falsch wäre.

Mit der Zeit habe ich gelernt, dass es reine Zeitverschwendung ist, sich nur eine Minute mit unguten Gefühlen zu beschäftigen. Weiter habe ich gelernt, dass mein eigenes Leben umso besser wurde, je schneller es mit gelungen ist mich wieder besser zu fühlen. Das aller Beste zeigte sich in meiner Businesstätigkeit in der ich auch anderen immer bessere Hilfestellung geben konnte.

Eine weitere Erkenntnis zeigte sich:

  • ich kann mich für Gedanken entscheiden, die sich gut anfühlen
    und
  • ich kann mich für Gedanken entscheiden, die sich nicht gut anfühlen

Aber ganz gleich wie ich mich auch entscheide – es ist immer meine Entscheidung. Daraus folgte für mich:

Ich musste niemandem mehr die Schuld für irgendetwas geben, denn die Schuldzuweisung zu einem anderen hat mir nicht geholfen und dem anderen hat es auch nicht weitergeholfen.

Und noch eine Erkenntnis kam in mir hoch:

Wenn ich Umständen erlaubte, über meine Gefühle zu entscheiden, saß ich immer in einer Falle. Doch in dem Moment, als ich meine Gedanken kontrollierte und achtete darauf wie ich mich fühlte, verspürte ich immer mehr ein Gefühl von FREIHEIT.

Aufgrund der Tatsache, dass sich in dieser großen Welt so viele Menschen mit so vielen unterschiedlichen Ansichten zu RICHTIG und FALSCH tummeln, werde ich immer wieder Dinge beobachten, mit denen ich nicht übereinstimme.

Meine größte Freude entdeckte ich, als ich anfing anzuerkennen, dass unterschiedliche Menschen …

  • unterschiedliche ENTSCHEIDUNGEN treffen,
  • an andere DINGE glauben,
  • andere DINGE wollen,
  • sich unterschiedlich verhalten.

Diese Akzeptanz verhalf mir zu meiner größten FREIHEIT und FREUDE. Ich fühlte mich nicht mehr bedroht durch andere.

Meine abschließende Erkenntnis:

Zunächst hatte ich ein Problem damit, wer darüber entscheiden soll, was eigentlich RICHTIG und FALSCH ist. Auch glaubte ich, dass wenn ich im Recht bin, müssen zwangsläufig die anderen im Unrecht sein. Doch dieses im RECHT sein wollen, hat schon oft bei uns Menschen zu …

  • großen wirtschaftlichen Schäden in Unternehmungen geführt,
  • zu Kriegen und Ermordungen,
  • zu großen Schäden gegenüber unserer Erde.

Trotz all der v.g. Vorkommnisse, die seit Tausenden von Jahren auf der Erde geschehen, sind wir Menschen immer noch nicht zu einer Einigung gekommen, was RICHTIG oder FALSCH ist.

Aus diesem Grund glaube ich, wir Menschen wären gut beraten, wenn wir mehr darauf achten würden, was wir wirklich im Augenblick einer Entscheidung fühlen. Das hört sich sicherlich etwas schwierig an. JA, wenn es alle gleichzeitig lernen sollten – müssten. Für mich war es ein guter Anfang, dass ich es jetzt (damals) lernte und immer noch lerne.

Vielleicht achten Sie bei sich selbst einmal darauf, wie oft Sie an einem Tag NEIN (falsch, mag ich nicht) sagen und sich damit ein gutes GEFÜHL nicht erlauben bzw. zukommen lassen.

 

Karlheinz K. Matten

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