Die Frage nach dem WER, WAS und Wie bin ICH

Die Frage nach dem WER, WAS und Wie bin ICH

Im November 2015 wurde ich durch ein Video in YouTube dazu inspiriert, mir selbst die Fragen nach dem WER, WAS und WIE bin ICH zu stellen. Ich habe es für mich schriftlich ausgearbeitet und so ist dieser BlogArtikel entstanden.
Wen interessiert das schon, wird sich möglicherweise der eine oder andere Leser jetzt denken.

Genau! Es interessiert die Menschen, die ab hier weiterlesen.

Und die Menschen, die eben nicht weiterlesen, mögen gerne ihre Meinung haben und möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt wieder hier an diese Stelle zurückkehren.
Jetzt zu den Fragen.

WER bin ICH?
Diese Frage habe ich für mich wie folgt beantwortet.
•    Ich heisse ….
•    bin verheiratet, in einer Partnerschaft mit …
•    berufstätig bei …
•    lebe in einem wunderschönen Ort in …
•    zahle pünktlich meine …
•    usw. und so fort

Als ich diese Antworten aus einem größeren Abstand heraus betrachtete, fiel mir auf, dass diese Antworten eine Gemeinsamkeit haben. Es sind Antworten, die darauf hinweisen, dass ich nicht selbstbestimmt handle, oder gehandelt habe.
Wie ich das meine: z.B.

•    Ich wurde nicht gefragt, wie ich heißen will, oder?
•    Wer hat in Wirklichkeit mir beigebracht, dass ich z.B. verheiratet sein sollte?

Die Institutionen wie Staat (wegen der Steuerklasse), die Kirche (wegen des Glaubens), die Familie(als Vorbild), das Umfeld (war schon immer so, so ist es normal), usw. und so fort. Die Liste könnte sicherlich noch viele weitere Punkte beinhalten.

Mir geht es an dieser Stelle nicht darum, irgend jemanden davon abzubringen, das zu tun, was er tut. Mir geht es um einen Gedankenanstoß. Den Gedankenanstoß all diese Dinge auch einmal aus einer „Adlerperspektive“ zu betrachten.
Ich für meinen Teil, konnte aus der Adlerperspektive erkennen, dass dies alles vom Verstand gesteuerte, regelkonforme Verhaltensweisen sind. Manche sagen „Erziehung“ dazu.

Ganz gleich welche Institution ich heranziehe, es kommt immer wieder das gleiche Ergebnis heraus. Die jeweilige Institution bringt mir bei, wie die Regeln sind und was es bei Abweichung „hagelt“, nämlich „Bestrafung“.
Aber, was ist, wenn mich all die ganzen Regeln nicht interessieren, weil ich mich in diesem Regelwerk überhaupt nicht (mehr) wohl fühle?
Die Antwort der meisten Menschen kenne ich zu genüge. Das ist halt so, da solltest du dich daran gewöhnen, sonst müssen wir dich ausschließen. Aus der Gemeinschaft. Denk gut darüber nach, was du da tust!

Als ich wieder die „Adlerperspektive“ dazu eingenommen hatte, sah ich folgendes Bild:
Konkurrenzdenken (schneller sein müssen, besser sein müssen, intelligenter sein müssen, der Sache genügen usw.), Geld (wer das meiste Geld hat, bestimmt die Regeln), Macht (EGO-Befriedigung, es geht plötzlich nicht mehr um Geld), Angst (seine Institution zu verlieren usw.).

Im Ergebnis steht hinter allem: Regeln, Regeln und nochmals Regeln. Wer hat all diese Regeln aufgestellt? Beantworten Sie bitte diese Frage für sich selbst.

Jetzt kam Ich mir plötzlich wie eine Marionette vor, die danach lebt oder danach zu leben hat, wie sich die Regelaufsteller dies natürlich zum eigenen Vorteil so vorstellen. So ist für mich der Satz:

„Verfolge den Fluss des Geldes und du wirst das eigentliche Problem finden“

… zu einem wahrhaften Satz geworden.

Ein gutes Beispiel hierzu ist sicherlich auch unser Gesundheitswesen. Es gibt nach meinem Wissensstand zur Zeit um die 26.000 Krankheiten, jedoch nur eine Gesundheit. Da läuft doch etwas schief!

Verfolgt man jedoch den Fluss des Geldes … findet man das Problem. Es geht um ein Milliarden Geschäft und diese Institution wird sich diese Milliarden nicht nehmen lassen.

Was will ich jedoch mit all dem sagen?

Ich will damit sagen, dass der Mensch, auch ich, das alles ist.
Es sagt aus: WER bin ICH.

WAS bin ICH?

Es beantwortet die Frage nach dem WAS und dies konnte ich für mich schnell und schmerzlos klären. Ich bin ein geistiges Wesen. Punkt, mehr ist da für mich nicht. Die Theologie, die Physik, die Quantenphysik kann das viel besser erklären, als ich es in diesem Moment kann.

WIE bin ich

Diese Frage nach dem WIE, beantwortete ich für mich wie folgt:

•    das Wie hat für mich etwas mit Gefühlen zu tun
•    fröhlich sein, traurig sein, zornig sein, hässlich sein, erfolgreich sein
•    und viele weitere Gefühlszustände (SEINS-Zustände)

Näher betrachtet sind dies alles Zustände die im jeweiligen Augenblick, Moment gefühlt werden. Besser gesagt im HIER und JETZT erfahren werden!

Zu akzeptieren, dass ich mit einem „Freien Willen“ ausgestattet auf diese Welt gekommen bin, ist für mich normal. Dies bedeutet, dass ich in jedem Augenblick meines Lebens eine Wahl habe, oder doch nicht?

Was ist die Voraussetzung für eine Wahl?

Aus minimum zwei Möglichkeiten bewusst wählen zu können.

Zum Beispiel, die Regeln der Institutionen zu befolgen oder eine Wahl zu treffen die das herbeiführt, was ich sein will. D.h. wiederum, die Frage sich zu beantworten:

Fühle ich mich im aktuellen Augenblick (HIER und JETZT) als eine z.B. erfolgreiche Person an?

Wenn nicht, dann brauche ich doch nur die Wahl zu treffen (meinen freien Willen einsetzen) erfolgreich zu sein. Klinkt alles sehr einfach!

Ist es auch, wenn der Verstand (WER bin ICH) nicht ständig dazwischen funken würde. Sie haben die Wahl, ob er dazwischen funken darf oder nicht!

Wie dieses „erfolgreich sein“ umzusetzen ist, dafür gibt es genügend praktische Beispiele von Personen, von Firmen. Doch an dieser Stelle möchte ich meine eigene Erfahrung einbringen.

Im NLP wird vom Modellieren gesprochen. Ich habe für mich herausgefunden, dass das „Modellieren“ unter der Berücksichtigung der eigenen WERTE ein gutes Hilfsmittel sein kann. Da wir jedoch alle einzigartige Menschen sind, sollten wir alle unseren eigenen Weg gehen.

Es gibt keine Garantie dafür, dass das Ergebnis des Weges von der Person XXX, oder der Firma YYY, zum gleichen Ergebnis bei Ihnen selbst führen wird. Jeder hat seine eigene Wegbedingungen. Was das Modellieren jedoch sehr wohl leisten kann, ist, sich viel Zeit zu ersparen und viele Fehler zu vermeiden, die ohne das Modellieren mit Sicherheit zustande gekommen wären.

Meine Erkenntnis:

Bei der schriftlichen Beantwortung (würde ich auf jeden Fall empfehlen) dieser drei Fragen, ist bei mir eine wichtige Erkenntnis zu Tage getreten:

Folge wieder viel mehr deinen GEFÜHLEN (WIE bin ICH) und übe dich darin den Verstand (WER bin ICH) loszulassen bzw. ihn so klein als möglich zu halten.

Will heißen: Ich habe einen Verstand, aber ich bin nicht mein Verstand! Benutze ihn als „Werkzeug“ und er wird dir wunderbare Dienste leisten.

Wenn ich auf mein Leben zurück schaue, muss ich feststellen, dass mein Verstand, mir die wichtigen LÖSUNGEN nicht bringen konnte, auf mein Gefühl hingegen konnte ich mich immer verlassen. Es ist schade, selbst feststellen zum müssen, dass ich der Sprache der Gefühle zu wenig Aufmerksamkeit, Konzentration geschenkt habe. Deshalb nutze ich die Chance, bei meiner 4-jährigen Enkelin Stella in den Unterricht zu gehen.

Jetzt freue ich mich über viele Meinungen und konstruktiven Austausch.

(Euer) Ihr
Karlheinz K. Matten

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