LIEBE ist FREIHEIT und heilt die ANGST

LIEBE ist FREIHEIT und heilt die ANGST

Finden Sie die Überschrift komisch? Dann lesen Sie doch erst einmal weiter, denn es könnte für Sie eine riesige, positive Überraschung dabei herausspringen.

Doch zunächst will ich kurz etwas zur Angst sagen.

Angst ist ein ständiger Begleiter in dieser so auf Geld ausgerichteten Gesellschaft. Wie Angst vor …

… dem Jobverlust,
… kein Geld mehr zu haben,
… nicht mehr geliebt zu werden,
… nicht genug zu sein,
… usw.

All diese Ängste und noch viel mehr sind inzwischen im Alltag so integriert, dass es schon als normal bezeichnet wird.

Jeder weiß mehr oder weniger, was Angst bedeutet und was Angst alles auslösen kann.

Deshalb ist es für mich viel wichtiger hier darüber zu schreiben, was die Liebe bewirken kann. Gemeint ist jedoch die bedingungslose Liebe und nicht was wir Menschen (ich schließe mich mit ein) all zu gerne unter Liebe verstehen.

Liebe ist Freiheit.

Es bedarf keinen anderen Begriff, um die Liebe zu definieren.
Auch keinen anderen Gedanken, um sie zu begreifen.
Und, auch keine andere Handlung, um sie zum Ausdruck zu bringen.

Die Liebe in die Tat umgesetzt hat zum Ergebnis die Freiheit. Frei zu sein von der Angst …

… den Job zu verlieren,
… keinen Job zu bekommen,
… krank zu werden,
… geliebt zu werden,
… nicht genug zu haben,
… usw.

Diese Freiheit heilt die Angst. Zu erkennen, dass hinter jeder Angst Gedanken stecken, ist sehr beruhigend.

Warum?

Gedanken können geändert werden. Ja, einfach noch einmal neu denken. Denn es ist Wahnsinn, die gleichen Gedanken wieder und wieder zu denken, aber stets ein anderes Resultat erwarten.

Wenn ein Sonnenblumensamen in die Erde gesteckt wird, kommt auch keine Rose zum Vorschein.

Dies gilt es im Privatbereich ebenso wie in der Businesswelt zu beachten. Das ist Liebe. In diesem Beispiel Selbstliebe – und diese sollte viel öfters zum Einsatz kommen.

Also, Liebe ist tatsächlich in der Lage die Angst zu heilen. Wie denn noch?

Indem wir unseren „Angst-Traum“ verlassen. Ihn einfach aufhören zu träumen. Das ist wie ins Kino gehen und nicht immer wieder den gleichen Film anschauen, nur weil dieser Film so schön ist. Einfach erkennen, dass der Angsttraum den wir alle so gern leben, nicht meine Wirklichkeit ist.

Es ist eine vorgegebene Wirklichkeit die durch die Institutionen gesteuert wird.

Uns Menschen wird durch das Regelwerk der Institutionen (Familie, Kindergarten, Schule, Studium, Beruf, Religionen, Staat, usw.) gesagt wie wir zu leben haben. Die Mehrheit der Menschen akzeptiert dies und hält dies auch so für erforderlich. Doch schauen wir einmal kurz auf die Ergebnisse der Regelwerke:

Die Familie nennt ihr Regelwerk Erziehung. Verstößt man dagegen folgt der Liebesentzug.

Der Kindergarten hat auch Regeln. Verstößt man dagegen folgt meist die Nichtbeachtung der Gemeinschaft.

Die Schule / Studium nennt ihre Regel Zensuren. Verstößt man dagegen heißt das Ergebnis Wiederholung und zwar solange bis man das 18. Lebensjahr erreicht hat oder kapiert hat, was die Regelerfüllung bedeutet.

Im Beruf (Mitarbeiter) gelten die Regeln der Firma. Verstößt man dagegen verliert man den Job.

Die Religionen (ein heißen Eisen) nennen ihr Regelwerk (Bibel, Koran usw.). Verstößt man dagegen landet man in der Hölle.

Der Staat nennt seine Regelwerke Gesetze. Verstößt man dagegen folgt die gesetzmäßige Bestrafung.

Als Ergebnis kommt immer wieder heraus, dass alle Institutionen uns glaubhaft machen müssen, dass die jeweiligen Regeln erforderlich sind, um das Leben führen zu können das wir alle leben. Die meisten Menschen glauben auch, dass das alles so seine Richtigkeit hat. Wir sind zwar immer öfter mit den Ergebnissen der Institutionen so garnicht zufrieden, geben jedoch mehrheitlich die Antwort:

Das ist halt so. Damit müssen wir eben leben.

Mal ernsthaft:

Leben Sie wirklich ein selbstbestimmtes Leben zu 100%? Wenn Ja, herzlichen Glückwunsch.

Die meisten Menschen leben leider das Leben der Institutionen mit deren Regeln?

So merken die Menschen schon gar nicht mehr wie fremdgesteuert sie in Wirklichkeit sind?

Ist schon so, könnte jetzt gesagt werden. Doch noch einmal, nur wenige Menschen scheinen in der Lage zu sein ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Bleibt die Frage: „Was ist die Liebe wirklich in der Lage zu leisten, um aus diesem „Angsttraum“ aussteigen zu können?“

Meine Anregung: Uns daran zu erinnern, wer wir wirklich sind. Nämlich Menschen die …

… freundlich, gütig und gut zu einander sein wollen,
… freundlich, gütig und gut auch zu sich selbst sein wollen,
… großzügig sein wollen,
… großzügig zu sich selbst sein wollen,
… gerne mit einander teilen wollen,
… sanft mit anderen umgehen,
… natürlich auch sanft mit sich selbst umgehen,
… uns vieles andere mehr.

Oft verraten wir unser eigenes Selbst (Wer-wir-wirklich-sind), um einen anderen nicht zu verraten. Doch Verrat bleibt Verrat. Das eigene Selbst zu verraten ist die höchste Form des Verrates.

Die Institutionen, ganz gleich welche, wissen sehr wohl, wie sie die Menschen zu diesem Selbstverrat verführen können.

Genau aus diesem Grund ist es wieder einmal Zeit über die Selbstliebe nachzudenken und somit die mögliche eigene Freiheit sich zurück zu erobern. Will heißen:

Liebe ist Freiheit.

Wie Eingangs bereits geschrieben:

Es bedarf keine andere Begrifflichkeit, um Liebe zu definieren. Es bedarf auch keinen anderen Gedanken, um dies zu begreifen. Es bedarf auch keines anderen Tuns, um die Liebe zum Ausdruck zu bringen.

Somit ist die Suche nach der wahren Definition von Liebe eigentlich vorbei. Eine Frage bleibt jedoch trotzdem:

„Ist der Mensch (auch Sie) in der Lage dieses Geschenk „Liebe“ sich selbst und anderen bedingungslos zu geben?“

Wenn Nein, dann werden Sie sicherlich darüber nachzudenken haben, wie lange Sie an Ihrem möglichen Angsttraum noch festhalten wollen, deren Ergebnisse Sie scheinbar immer noch lieben.

Wenn Ja, dann tragen alle Systeme, Vereinbarungen und Entscheidungen dazu bei, dass Sie der persönlichen Freiheit immer näher kommen. Wie kann das sein, fragen Sie? Indem Sie erkennen, dass die Regeln anderer für Sie eben nicht „Liebe“ zum Ausdruck (Ergebnis) bringen. D.h. das Erkennen des Gegenteils (Anschauen ohne Platzzuweisung) von dem, was Sie gewählt haben ist der entscheidende Punkt. Denn wenn Sie erkannt haben, fließt keine unnötige Energie in den Widerstand (was nicht gewählt wurde). Dadurch heilen Sie die Angst.

Tipp: Lachen während des Erkennens unterstützt die Heilung ungemein.

Sie leben dann einen von Ihnen selbst geschaffenen neuen Traum. Lassen Sie am besten den Traum, ein Traum eines ganzen (Rest)Lebens sein, denn genau das ist er auch.

Anregungen zu einem „Liebestraum“:

Ich träume von einer Welt, …

… in der die Liebe in mir nie verleugnet wird und in der ich nie wieder die Liebe in einem anderen Menschen (auch Tiere, Pflanzen) verleugne,
… in der die bedingungslose Liebe die Antwort auf jede Frage, die (Re)Aktion auf jede Situation und die Erfahrung in jedem Augenblick ist,
… in der das Leben und das, was das Leben unterstützt, der höchste Wert ist, am höchsten geachtet und geehrt wird sowie die höchste Ausdrucksform findet.
… in der die Freiheit den höchsten Ausdruck des Lebens findet,
… in der kein Mensch, der behauptet einen anderen zu lieben, diesen anderen einzuschränken versucht,
… in der allen erlaubt ist die Herrlichkeit ihres Seins Ausdruck zu verleihen,
… in der Chancengleichheit gewährt wird,
… in der allen Ressourcen gleichermaßen zugänglich sind,
… in der allen die gleiche Würde zugestanden wird,

sodass alle gleichermaßen das unvergleichliche Wunder des Lebens erfahren können.

Noch größer könnte Ihr Traum werden, wenn …

… nie wieder eine(r) ein Urteil über einen anderen fällt,
… nie wieder die Liebe an Bedingungen geknüpft wird,
… nie wieder Angst als Mittel betrachtet wird, um einem anderen Respekt einzuflößen,
… Unterschiede keine Spaltung und individueller Ausdruck keine Trennung erzeugen,
… sich die Großartigkeit des Ganzen in der Großartigkeit des Einzelnen spiegelt,
… der Mangel aus dem Wortschatz verschwunden ist,
… das einfache Geschenk des mit einander Teilen zu einem Gewahrsein führt,
… das Leiden nie wieder ignoriert wird,
… die Intoleranz nie wieder zum Ausdruck kommt,
… nie wieder die Erfahrung von Hass gemacht wird,
… auf das Ego verzichtet wird,
… die Überlegenheit abgeschafft und die Unwissenheit aus jedermanns Realität entfernt ist und auf die Illusion reduziert wird, die sie ist,
… Fehler nicht Schamgefühle auslösen ,
… Bedauern nicht Schuldgefühle auslösen ,
… Urteile nicht zur Verdammung führen.

Zu all dem ist die Liebe fähig, um die Angst zu heilen und den wahren Traum des Lebens zu leben.

Sollte sich trotzdem die Angst irgendwie einschleichen, fragen Sie sich dann immer wieder:

– was würde jetzt die Liebe wollen?

– was würde jetzt die Liebe tun?

– was würde jetzt die Liebe geben?

Verglichen mit den Ergebnissen, die die aktuellen Institutionen abliefern, wäre der für Sie absolut mögliche Traum, das Paradies auf Erden.

Erlauben Sie sich endlich groß zu denken und fangen an diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen und hören Sie auf, den Traum anderer zu leben, mit deren Ergebnisse weltweit immer mehr Menschen unzufrieden sind.

Karlheinz K. Matten

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