Gepostet im Februar, 2018

Sind die Gedanken oder die Gefühle dafür verantwortlich, was ich erfahre?

»Gepostet von am Feb 26, 2018 in Allgemein | Keine Kommentare

Sind die Gedanken oder die Gefühle dafür verantwortlich, was ich erfahre?

Die Antwort darauf könnte vieles verändern. Interessant?

Aus Sicht des Verstandes dürfte die Frage eindeutig sein. Natürlich sind meine Gedanken dafür verantwortlich, was ich erfahre. Ist doch ganz klar.

Denken Sie auch so?

Dann erzähle ich Ihnen einmal eine kurze Begebenheit aus meinem Berufsalltag:

Ein Ehepaar hat nach reiflicher Überlegung die Entscheidung getroffen ein Einfamilienhaus zu bauen und sind mit Ihrem Anliegen an einen Architekten herangetreten der Ihr Traumhaus plantechnisch umsetzen soll. Nachdem alle Genehmigungen vorlagen empfiehlt er dem Ehepaar einen Bauunternehmer der auf den Bau von Einfamilienhäusern spezialisiert ist. Er selbst soll die Bauüberwachung übernehmen.

Was geschieht mit den Plänen Ihres Traumhauses?

Richtig. Im Bauunternehmen wird der Bauunternehmer einen pflichtbewussten und erfahrenen Kalkulator ein Angebot erarbeiten lassen, um dem Ehepaar einen Preis für Ihr Traumhaus unterbreiten zu können.

Der Kalkulator liest sehr genau die Ausschreibungsunterlagen und verplausibilisiert diese auch noch mit den zur Verfügung gestellten Plänen.

Ausschreibungsposition für Ausschreibungsposition muss vom Kalkulator ein Preis für die erforderliche Tätigkeit (Leistung) ermittelt werden. Zum Schluss steht dann der Preis für das zu erstellende Traumhaus, so dass der Bauunternehmer dem Ehepaar diesen unterbreiten kann.

Das Ehepaar muss nun entscheiden, ob Sie den Preis akzeptieren oder eben nicht. Wenn Ja, dann werden Sie den Bauunternehmer mit dem Bau Ihres Traumhauses sicherlich beauftragen. Einmal unterstellt, dass Sie den Bauunternehmer beauftragt haben.

Wer hat den Bauunternehmer beauftragt? Der Verstand oder das Gefühl des Ehepaars?

Wenn Sie schon einmal vor so einer Entscheidung standen, dann können Sie sich an diese Situation sicherlich noch erinnern. Wenn nicht, dann stellen Sie sich diese Situation einfach einmal vor. Denn bei dem aktuellen Zinsniveau haben viele Menschen den Gedanken eine Immobilie zu erwerben bzw. sich bauen zu lassen.

Also, was glauben Sie? Verstand oder Gefühl?

Nach dem ich selbst schon öfters vor dieser Entscheidung stand, glaubte ich anfangs, dass es mein Verstand war der diese Entscheidung getroffen hat. Heute bin ich nicht mehr dieser Meinung, denn das Leben hat mich eines Besseren belehrt. Mir wurde deutlich gezeigt, dass der Verstand eben nicht verantwortlich für meine tatsächlichen Erfahrungen ist. Doch mit dem Denken fängt alles an.

Doch wenn dieses Denken dafür verantwortlich sein sollte, was wir erfahren, warum erfahren dann so viele Menschen eben nicht, was sie denken?

Ah, sie haben dann einfach nur falsch gedacht!

Aber wie können wir dann richtig denken, so dass das, was wir erfahren wollen, auch geschieht?

Bei meiner Antwortsuche ist mir aufgefallen, dass der Verstand (Geist) mit seinen Gedanken Situationen

  • bewertet,
  • beurteilt,
  • ja so gar verurteilt.

Bei meinen Gefühlen zur Situation konnte ich feststellen, dass diese nur angenehm und unangenehm kennen. Da war kein bewerten, beurteilen oder verurteilen festzustellen.

Erfahren Sie das auch so?

Bei der weiteren Antwortsuche ist mir aufgefallen, dass Gedanken relativ schnell wieder verschwinden. Sie kommen einfach und gehen wieder. Die Gefühle für eine bestimmte Situation scheinen jedoch immer konstant zu sein. Zum Beispiel: bei der Erstgeburt eines Kindes – Glückseligkeit pur, oder beim Tod einer nahstehenden Person – Traurigkeit pur.

Warum ist das so? Werden da womöglich Gefühle irgendwo abgespeichert?

Ja, im Emotionalkörper.

Sie haben sicherlich auch schon die Begriffe: Körper, Geist und Seele gehört.

Ich ordne hier den Begriffen einmal Verantwortlichkeiten zu:

Der Körper ist verantwortlich für: das Handeln, umsetzen, tun

Der Geist (Verstand, Ego) ist verantwortlich für: das Denken

Die Seele ist verantwortlich für: die Emotionen, Gefühle

Als ich dies so akzeptieren konnte und ergänzend akzeptierte, dass die Gefühle verantwortlich sind für meine Erfahrungen, dann änderte sich plötzlich vieles. Situationen werden nun als angenehm oder als unangenehm empfunden und danach richtet sich meine Entscheidung. Wer will schon vorsätzlich unangenehme Erfahrungen machen. Niemand.

Jede Entscheidung wird als Gefühl wieder im Emotionalkörper abgespeichert und jedesmal, wenn eine vergleichbare Situation wieder auftaucht, ist die neue Erfahrung (Wiederholung) bereits vorgegeben. Die abgespeicherte Emotion wird einfach als Signal an den Körper übertragen und von diesem zur Ausführung gebracht.

Prüfen Sie bitte dies einmal selbst aufgrund Ihrer eigenen Erfahrungen.

Dies bedeutet, dass wir viel denken können, jedoch nicht jeder Gedanke kommt zur Ausführung.

Prüfen Sie bitte auch dieses einmal selbst aufgrund Ihrer eigenen Erfahrungen.

Für mich war somit klar, dass nicht meine Gedanken verantwortlich sind für meine gemachten Erfahrungen, jedoch sind Gedanken sehr wohl verantwortlich für alle Situationen in meinem Leben.

Warum?

Der Verstand (Denken) bewertet, beurteilt und verurteilt Situationen. Dies macht er ständig – Tag ein, Tag aus. Das ist sein Job. Lassen wir ihn doch machen. Aufgrund der heutigen, stressigen Zeit ist er damit aus meiner Sicht, ganz schön überfordert. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Krankheitsbilder wie z.B. Burn out ist nur eine logische Konsequenz von Überforderungen.

Achten wir hingegen auf unsere Gefühle, besteht aus meiner Sicht die berechtigte Hoffnung, dass wir unseren Alltag viel leichter gestalten können.

Wie?

Indem wir mehr auf unsere Gefühle (angenehm – unangenehm) hören.

Welches Ergebnis dürften auch Sie sehr wahrscheinlich erfahren, wenn Sie mehr auf Ihre Gefühle hören?

Sie werden wahrscheinlich die gleichen Erfahrungen machen wie ich. Wesentlich mehr Erfahrungen (Situationen) die angenehmer sind als vorher.

Jetzt sind Sie aber dran sich zu entscheiden ob Sie mehr angenehme Erfahrungen (Situationen) machen möchten oder auch nicht.

Wie?

Indem Sie …

  • einmal viel mehr darauf achten, was Sie denken

und wichtiger

  • welches Gefühl sich bei Ihnen mit diesen Gedanken

zeigt. Folgen Sie einfach mehr Ihrem Gefühl und weniger Ihrem Verstand, denn dieser ist mit dem heutigen Zeitmanagement der Menschen immer öfter überfordert.

Es war mir ein Anliegen, für Sie mit hoffentlich sehr einfachen Worten zu beschreiben, wie auch Sie möglicherweise zu viel mehr angenehme Erfahrungen in Ihrem Leben kommen können.

Karlheinz K. Matten
NEUSTART im JETZT ist QUERDENKEN

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QUERDENKEN = Die Bereitschaft immer wieder zu lernen

»Gepostet von am Feb 13, 2018 in Allgemein, Baubranche | Keine Kommentare

QUERDENKEN = Die Bereitschaft immer wieder zu lernen

Was ist eigentlich QUERDENKEN?

In meinem Bewusstseinszustand bedeutet es minimum „Anders Denken“. Weg von dem Denken das als NORMAL bezeichnet werden kann. Normales Denken bedeutet für mich den Institutionsvertretern gerecht werden. Welche Ergebnisse dabei herauskommen können, konnte man prima verfolgen bei der aktuellen Regierungsbildung. Wurde der Wählerwille bei dieser Regierungsbildung wirklich umgesetzt?

Eine heiß diskutierte Frage die jeder für sich selbst beantworten darf.

In diesem Blog- Artikel soll es jedoch nicht um die Beantwortung einer politischen Frage gehen, sondern darum, was es bedeutet die Bereitschaft mitzubringen immer wieder und bewusst zu lernen.

Meine Erfahrungen aus dem beruflichen Alltagsleben zeigen immer wieder, dass auch in einer relativ guten wirtschaftlichen Situation die Bereitschaft zum Lernen höchste Priorität haben sollte. Eigentlich genau da, in der Zeit in der es einer Unternehmung gut geht, sollte QUERDENKEN vermehrt stattfinden. Besser noch, in das QUERDENKEN sollte investiert werden.

Warum?

Das QUERDENKEN kann man sich in besseren Zeiten viel leichter leisten, ohne die Unternehmung gleich in Gefahr zu bringen. Ja, QUERDENKEN kostet Geld (Zeit, möglicherweise auch Investitionen). Es kann verglichen werden mit einer Verlängerung oder Beantragung eines Kontokorrentrahmens. Hier gilt auch: Besorgen Sie sich die KK- Konditionen, wenn Sie sie nicht brauchen, denn wenn Sie sie brauchen ist sie meist westlich teuerer als wenn Sie sie nicht brauchen.

QUERDENKEN, spricht die Bereitschaft zu lernen erfordert meiner praktischen Erfahrung nach drei Inhaltspunkte die als Einheit zu sehen sind.

Was sind diese Inhaltspunkte?

  1. ich muss wissen wie das geht (Strategie, Plan)
  2. ich muss es wirklich wollen (Glaubenssätze, verstehen, akzeptieren)
  3. ich muss die Idee wirklich mögen (Emotion)

Ist einer der Punkte nicht gegeben kann der Lernerfolg (gewünschtes Ergebnis) nicht eintreten.

Warum ist das so?

Weil erst tief im eigenen SELBST diese Erfahrungen gemacht werden müssen bevor diese im Aussen zum Tragen kommen können. Überprüfen Sie dies bitte einmal selbst anhand Ihrer eigenen vergangenen Erfahrungen.

Und dies bedeutet auch, dass …

… der Grad (Tiefe Ihrer Lernbereitschaft) Ihrer ständigen, fortgesetzten Aus(Weiter)bildung (QUERDENKEN=Die Bereitschaft zu lernen) bestimmt wie viel Erfolg (Manifestationen z.B. Unternehmenserfolg, Geld usw.) und Wohlstand (Emotionen) Sie zukünftig haben werden.

Der wichtigste Punkt darf jedoch nicht vergessen werden:

Es bedarf einem 100 %igen Entschluss (Ihre 100 %ige Entscheidung)

QUERDENKEN = Die Bereitschaft zu lernen

umzusetzen.

Ohne diese persönliche Entscheidung (Zündschlüssel herumdrehen) kann dieser Lernprozess nicht wirklich beginnen. Beschäftigen Sie sich nicht mit Ihren (Firmen)Umständen, sondern haben Sie Ihr selbstbestimmtes Lernergebnis im Fokus und haben Sie sehr viele Antworten auf die (Firmen) Umstände.

Haben Sie Ihre eigene Entscheidung jetzt schon getroffen?

Prima, dann danke ich für Ihre Zeit die Sie mir geschenkt haben, oder haben Sie sich selbst diese gemeinsame Zeit mit mir geschenkt?

 

Karlheinz K. Matten
NEUSTART im JETZT ist QUERDENKEN

 

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