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Probleme, Probleme, Probleme

»Gepostet von am Jul 26, 2018 in Allgemein | 3 Kommentare

Probleme, Probleme, Probleme

Probleme, Probleme, Probleme …

… das klingt für viele Menschen nach einer großen Aufgabe, Herausforderung. Es ist auch oftmals der Moment, in dem man dann den Mut verliert, weil es scheinbar keine Lösung gibt. Die eigene Erfahrung sagt leider zu oft, dass es zu schwierig ist, dieses Problem zu lösen.

Doch ist es wirklich so?

Natürlich ist es viel einfacher zum nächsten Vorgesetzten, dem Kollegen, zur nächsten Besprechung zu gehen und dort das Problem loszuwerden. Obwohl die eigene Erfahrung beweist, dass schon sehr viele Probleme bewältigt werden konnten, scheint es mit der Zeit dem eigenen Verstand lästig zu werden immer wieder die Probleme anderer zu meistern. Das heißt, dass die eigenen Fähigkeiten sehr wohl vorhanden sind, um ein Problem zu meistern, jedoch der Eindruck entstanden ist, dass das Leben scheinbar nur noch aus Problemen besteht.

Ist das so?

Wenn das Verhalten der arbeitenden Menschen angeschaut wird, könnte dieser Eindruck sicherlich entstehen. Der Zustand der Erde spiegelt das Menschenbild ja deutlich wieder.

In manchen Industriezweigen ist bis in den heutigen Tag festzustellen, dass es den Unternehmen nicht an Auftragsbestand mangelt. Im Gegenteil, das Problem ist qualifiziertes Fachpersonal gewinnen zu können. Alles wird zum Problem erklärt. Aus allem wird ein Problem gemacht. Sei es eine Beziehungsangelegenheit, eine nicht übereinstimmende Situationsbeurteilung mit einem Vorgesetzten, usw. und so fort.

Obwohl die eigene Erfahrung beweist, dass all diese Probleme schon so oft im eigenen Leben bewältigt werden konnten, scheint es in der heutigen Zeit schwierigen geworden zu sein, dieses zu wiederholen.

Warum ist das so?

Ich glaube, es hängt damit zusammen, dass wir Menschen einfach vergessen haben uns daran zu erinnen, wie vergleichbare Probleme schon bewältigt worden sind. Ich bin mir bewußt, dass eingewandt werden kann, dass die Problemsituation eine ganz andere sein kann. Natürlich. Das ist aber in meinen Augen nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass jeder Fähigkeiten in sich trägt, um Probleme zu lösen bzw. zu meistern. Die Frage die sich für mich auftut ist:

Warum wiederholen die Menschen nicht das, was funktioniert bzw. funktioniert hat?

Jeder weiß recht gut, was in seinem Leben funktioniert und was nicht funktioniert. Privat wie auch geschäftlich.

Warum tun wir das, was funktioniert, zu wenig oder immer weniger?

Wir alle hatten doch bereits Augenblicke, in denen wir das Funktionieren liebten, ja richtig Spaß und Freude verspürten. Natürlich waren dabei gewisse Schwierigkeiten aufgetreten, doch der Spaß und die Freude hatten überwogen.

Was ist geschehen? Was hat sich verändert?

Vieles hat sich verändert, denn es gibt nur eine Konstante und heißt Veränderung. In jedem Augenblick verändert sich irgend etwas. Was jedoch auffällig ist, dass die Geschwindigkeit der Veränderungen zugenommen hat. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass wir Menschen sehr viele Fortschritte bzgl. der technischen Errungenschaften erreichen konnten. Denken wir einfach an die Möglichkeiten des Internets. Eine Information zu erhalten oder zu verbreiten ist inzwischen einer Sekundenangelegenheit geworden. Im Positiven wie auch im Negativen.

Welche Feststellungen können wird daraus ableiten?

Es scheint offensichtlich zu sein. In der gleichen Zeit z.B. 8-Stunden Tag, muss eine wesentlich höhere Anzahl von Informationen vom Menschen verarbeitet werden. D.h aber auch, dass die Anzahl der möglichen Probleme zunehmen kann. Dies scheint in der heutigen Zeit zutreffend zu sein. Daraus ergibt sich für mich wieder eine Frage:

Können die aktuellen Arbeits-Methoden (Konzepte) überhaupt noch den immer mehr ansteigenden zu lösenden Problemfälle gerecht werden? Sind die erforderlichen Reaktionen auf die jeweilige Situation vom Menschen zu bewältigen?

Für mich wird sichtbar, dass bei steigender Informationsflut die möglichen Probleme ebenfalls steigen werden. Dies kann leicht nachvollzogen werden, wenn man sich das aktuelle Weltgeschehen nur betrachtet. Ganz gleich ob man das Familienleben, das Firmengeschehen, das Religionsgeschehen oder das Politikgeschehen betrachtet. Überall Probleme, Probleme nichts als Probleme.

Je größer eine Institution (Familie, Firma, Gemeinde, Stadt, Staat) ist, um so größer scheinen die Probleme zu werden.

Wie könnte eine Lösung aussehen?

Wenn wir Menschen uns dazu entscheiden könnten, nicht mehr an den alten Gewohnheiten, die nicht zum Wohle aller Menschen funktionieren, einfach nicht mehr anwenden, könnte dies ein erster, wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein. Doch …

… warum tun wir es nicht? Warum neigen wir dazu die Probleme zu vermehren?

Es bedarf doch nur einer Entscheidung. Der Entscheidung, dies oder jenes einfach nicht mehr zu tun. Der Entscheidung eine Veränderung herbeizuführen, die dem Wohl ALLER dient. Die Wissensstände bei den Entscheidungsträgern sind alle vorhanden bzw. es kann auf diese zugegriffen werden. 

Was ist für eine solche Umsetzung noch erforderlich?

Der eigene, verspürte Wunsch der Entscheidungsträger nicht mehr an den Verhaltensweisen, die nicht mehr dem aktuellen Wohl aller Menschen dienen, festzuhalten.

P.S. Entscheidungsträger ist jeder Mensch und damit in der Verantwortung.

Karlheinz K. Matten
Lernen zu VERSTEHEN, WAS IST

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Unmittelbares Handeln

»Gepostet von am Jun 14, 2018 in Allgemein | 1 Kommentar

Unmittelbares Handeln

Unmittelbares Handeln

Wenn ich mit irgendjemanden in Kontakt bin …

  • meiner Frau,
  • meinem Kind,
  • meiner Enkelin,
  • mit einem anderen Menschen
  • mit dem Himmel,
  • mit den Wolken,

mit irgend einer Tatsache, verliere ich diesen Kontakt, sobald sich Gedanken einmischen. Das Denken entspringt der Erinnerung und die Erinnerung ist dann das Bild das ich sehe. 

Nehme ich das Beispiel meiner Enkelin. Wenn Sie schreiend zur Tür hereinkommt, sehe ich Sie wirklich als Mensch (Kind), oder ist es vielmehr so, dass Ihr Schreien störend wirkt und ich Sie in diesem Augenblick gerne anders hätte? Klar stört es mich manchmal und ein anderes mal stört es mich überhaupt nicht. Die meisten Menschen sagen: Es kommt auf meine Verfassung an. Das mag sein aber auch nicht sein.

Meine eigene Erfahrung hat mir gezeigt, dass dies sehr viel damit zu tun hat, was ich in diesem Moment denke. In dem Moment, in dem mein Denken einsetzt, sehe ich nicht mehr den Mensch (WAS IST), sondern, das, was mir meine Gedanken als Bild vorsetzen.

Betrachten Sie bitte einmal das nachfolgende Bild und stellen Sie sich diese alltägliche Berufssituation einmal vor. Ein Kollege hat in Bezug auf eine Problemsituation aus Ihrem Tätigkeitsfeld eine gute Idee und wirkt bei der Darlegung der Idee Ihnen gegenüber sehr glücklich. 

Sie starten im „Bild“ als Mensch, der links oben steht.

Schauen Sie sich das Bild in Ruhe an. Einfach nur anschauen. Bitte nur anschauen ohne zu denken. Ist es Ihnen schwer gefallen nur zu schauen?

 

All das, was Sie möglicherweise jetzt verstehen, habe ich persönlich auch erlebt, erfahren. Ja, ich habe viele Jahre nicht den Mensch gesehen, was mich beinahe meine Selbständigkeit gekostet hätte. Und wenn ich nicht von lieben FREUNDEN, denen ich aus tiefstem HERZen sehr dankbar bin, Hilfe bekommen hätte, würde ich nicht in der Lage sein diesen Blog-Artikel unter meiner seit dem Jahr 2000 existierenden Selbständigkeit zu schreiben. Heute bin ich sehr dankbar für diese durchlebte, schreckliche Zeit. Sie hat mich sehen lassen, was es für Auswirkungen haben kann, wenn ich notwendiges „Unmittelbare Handeln“ mir selbst gegenüber verweigere.

Diese Erfahrung hilft mir heute noch, meine Dienstleistung in einer bisher noch nie dar gewesenen Qualität erbringen zu dürfen. Dafür bin ich sehr dankbar und hat auch für mich bewiesen, dass die Lösung eines Problems im Problem zu finden ist.

Das „Unmittelbare Handeln“ ist ein überlebensnotwendiges TUN (auch in Firmen) in unserem Gesellschaftssystem geworden. Doch dieses von mir angesprochene „Unmittelbares Handeln“ hat nichts mit dem meist praktizierten Reagieren auf Situationen zu tun.

Es ist nicht immer einfach
einer Tatsache ins Auge zu sehen
und eben
nicht vor dem zu fliehen,
W A S  I S T.

Als ich im oben gezeigten Bild an der Stelle des Beobachters war, schaute ich nicht auf den anderen als Mensch, und deshalb bestand eine Trennung zwischen mir (dem Betrachter) und dem, was ich nicht sehen wollte, den anderen Mensch. Ich sah nur das Beobachtete. Ich sah, was meine Gedanken meine Erinnerungen (Erfahrungen) mir vorgaben.

Dies in seiner ganzen Tiefe musste ich erst verstehen lernen. Es ist die Trennung zwischen Beobachter und Beobachteten, die den Beobachter dazu bringt, mehr …

  • Erfahrungen,
  • Empfindungen,

haben zu wollen, und deshalb lief ich immer irgendetwas nach, war oder bin ich immer auf der Suche. Dies gilt es vollkommen und umfassend zu verstehen, denn solange es den Beobachter (derjenige der Erfahrungen sucht, der zensiert, der wertet, der urteilt, der verdammt) gibt, solange ist es nicht möglich im direkten Kontakt zu dem, was ist (Tatsache: der Mensch mit der guten Idee), zu sein.

Es gibt jedoch Alltagssituationen in denen wir unmittelbar handeln: z.B. …

  • eine Schnittwunde am eigenen oder anderen Körper
  • ein Kind fällt hin und hat eine Schürfwunde
  • usw.

In diesen Situationen ist kein Beobachter da. Da wird unmittelbar gehandelt. Zum Arzt fahren oder einfach ein Pflaster auf die Wunde.

Da gibt es nicht erst eine Vorstellung (Gedanken) und dann ein Handeln. Nein, da gibt es nur Handeln, wenn Schmerzen vorhanden sind, weil eine direkte körperliche Verbindung besteht.

Es mag für Sie jetzt etwas merkwürdig klingen, aber dieser Schmerz bin ich selbst. Deshalb handle ich auch unmittelbar. 

Solange ich das nicht vollkommen verstanden, erkannt, untersucht und tief empfunden habe, solange dies nicht von mir erfasst (nicht intellektuell, nicht verbal) ist, dass der Beobachter das ist, was er beobachtet, wird mein ganzes Leben zu einem Konflikt-Leben, einem Widerstreit zwischen gegensätzlichen Situationen (Wünschen), zwischen dem was sein sollte und dem was ist.

Sie und ich können das nur verstehen, wenn uns bewusst ist, dass Sie und ich viel zu oft Menschen, Dinge z.B. …

  • eine Blume,
  • eine Wolke,
  • einen Menschen oder irgendetwas anderes,

aus der Perspektive des Beobachter anschauen.

 

Karlheinz K. Matten
WISSEN im JETZT ist WAHRHEIT

 

 

 

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Eine persönliche Herausforderung

»Gepostet von am Jun 4, 2018 in Allgemein | Keine Kommentare

Eine persönliche Herausforderung

Eine persönlicher Herausforderung
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Wie kann ich FRIEDEN in mein Ich (mein SELBST) bringen,
wenn jede AKTIVITÄT in dieser Gesellschaft als FRAGE von
GEWINN (richtig) oder VERLUST (falsch)
betrachtet wird?

Wie kann mein LÄCHELN tiefe FREUDE zum AUSDRUCK bringen und nicht nur ein
diplomatisches MANÖVER
darstellen?

Wenn sich alle Menschen zulächeln, wäre dieses Lächeln alles andere als ein diplomatischer Schachzug.

Wenn ich mir selbst zulächeln kann, wäre das der Beweis, dass ich in FRIEDEN mit mir bin.

Ich sollte so leben, dass jeder Moment meines Lebens ein Pinselstrich eines Gemälde ist und dass ich schwanger gehe mit FRIEDEN und FREUDE – für mich selbst und auch für andere.

Dazu muß ich immer wieder DaSEIN im Augenblick und von da aus Frieden schließen mit …

  • meiner Angst (selbst erschaffenes Leid),
  • meinem Ärger (Fehlern, Stress),
  • meiner Eifersucht,
  • meinem Misstrauen.

Wenn ich dies tue, dann kann ich wirklich Frieden und wahre Freude verwirklichen.

 

Karlheinz K. Matten
WISSEN im JETZT ist WAHRHEIT

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Reagieren ? Nicht-Reagieren

»Gepostet von am Apr 9, 2018 in Allgemein | Keine Kommentare

Reagieren ? Nicht-Reagieren

Speziell bei unangenehmen Situationen fällt es uns Menschen immer wieder schwer nicht auf die jeweilige Situation zu reagieren. Die meisten werden jetzt auch sagen: Das ist doch ganz normal, schließlich will ich diese Situation nicht haben und damit muss sie„wegreagiert“ werden.

Doch muss dieses sofortige Reagieren wirklich sein?

Stellen Sie sich bitte einmal jetzt eine für Sie recht unangenehme Situation vor.

Gefunden? Prima.

Würden Sie dann auch den Satz: Mein Leben würde sich sehr verbessern, wenn dieses Problem gelöst wäre, befürworten?

Ja?

Dann ergänzen Sie noch bitte den folgenden Satz um Ihren Sprachgebrauch: 

Diese Situation ist einfach nur …

Haben Sie? Prima.

Nun betrachten Sie bitte ganz genau, was in Ihnen passiert, wenn Sie das nicht bekommen, was Sie haben möchten.

Können Sie die unangenehmen Empfindungen in sich spüren, oder erfolgt bei Ihnen eine sofortige Reaktion auf die Situation?

Sofortige Reaktionen führen meist dazu, dass die zweite Person Ihre Reaktion als sehr heftig empfindet und so ein gegenseitiges „Hochschaukeln“ der Situation unvermeidbar wird. Um dieses Ihnen bewusster zu machen schauen Sie sich doch einmal das folgende Bild an.

Können Sie erkennen, dass es die unangenehme Empfindung gibt, aber Ihre Reaktion war irgendwie nicht aufzuhalten?

Wie oft haben Sie im Nachhinein Ihre Reaktion bereut? Sie wollten eigentlich gar nicht so heftig reagieren.

Ist dem so, empfehle ich Ihnen sich dieses Bild auszudrucken und nach solch einer unangenehmen Situation sich dieses Bild immer wieder in Erinnerung zu rufen. Fangen Sie bei Kleinigkeiten an, denn so können Sie sich mit der Zeit an immer unangenehmere Empfindungen heranwagen ohne gleich zu resignieren. Denn die Gefahr der eigenen Aussage: Ich bin halt so, ist groß. Ja, das mag so sein, aber die wichtigere Frage ist:

„Will ich wirklich immer wieder in solchen Situationen so reagieren?“

Sich bewusst werden, dass Reaktionen auf unangenehme Situationen nichts anderes sind, als eine selbst zugelegte Gewohnheit (inneres Programm) hilft Ihnen möglicherweise diese Gewohnheiten abzuschwächen, im Idealfall zu unterlassen. Es ist eine Entscheidung, die nur von Ihnen selbst getroffen werden kann.

Sollten Sie jedoch Ihre Gewohnheiten sehr lieben, dann empfehle ich Ihnen jetzt sofort aufzuhören weiter zu lesen, geschweige sich mit dem Bild näher zu beschäftigen. Dafür ist mir Ihre Zeit viel zu heilig.

Sollten Sie sich jedoch mit dem Bild näher beschäftigen wollen, bitte ich Sie immer darauf zu achten, dass Sie Ihre Aufgabe: 

In der Lücke zwischen …

  • der Situation
    und
  • unangenehmen Empfindungen 

zu bleiben und eben nicht reagieren – wirklich beherzigen.

Sollten Sie trotz mehrfachem Üben zur Erfahrung gelangen, dass dies bei Ihnen noch nicht funktioniert, dann haben Sie an sich selbst erfahren wie stark doch noch Ihre Gewohnheiten ausgeprägt sind. Denken Sie bitte immer daran, wie lange Sie sich Zeit gelassen haben sich diese Gewohnheit zuzulegen. Geben Sie sich selbst eine Chance das zu TUN, was Sie aus tiefstem HERZen wollen.

Spätestens wenn Sie die erste positive Erfahrung mit dem „Nicht-Reagieren“ gemacht haben, werden Sie immer intensiver erkennen welche Aufgabe Sie eigentlich in solchen Situationen haben.

Den möglichen Spaß, die Freude und die Lebensqualitätsverbesserung wird Ihnen niemand mehr nehmen können.

 

Dies wünscht Ihnen aus tiefstem HERZen …

Karlheinz K. Matten

VERÄNDERUNG im JETZT ist WAHRHEIT

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Dafür ? Dagegen – Dagegen ? Dafür

»Gepostet von am Apr 1, 2018 in Allgemein | Keine Kommentare

Dafür ? Dagegen – Dagegen ? Dafür

… heißt für den Verstand meist: Bist du verrückt, das geht doch gar nicht. Das kannst du nicht machen. Du wirst Schaden erleiden. Hör auf mich und schau auf deine Erfahrungen.

Doch was sind es für Erfahrungen, die wir im Alltag machen?

Die Masse der Menschen spricht eben nicht von täglich tollen Erfahrungen. Es sind mehrheitlich negative Erfahrungen über die sich die Menschen bis in den Privatbereich hinein unterhalten.

Hast du schon gehört …

Weißt du schon …

Der Chef(in) war mal wieder auf Lehrgang …

Kennst du den, der hat …

usw.

Tag ein Tag aus erzählen sich die Menschen diese Geschichten und wundern sich nicht einmal darüber, dass sich diese Geschichten immer wieder fortschreiben. Schlimmer noch, sie erzählen die gleichen Geschichten auch ihren Kindern, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass diese den auch  wieder das Gleiche tun. Ein ewiger Kreislauf.

Wird dies auch einmal erkannt? Ja, natürlich.

Doch wer ist bereit sich die Mühe zu machen die eigenen Gedanken einmal zu analysieren. Fast niemand. Und die es machen sind dann die Menschen die bewundert werden. Fußballer, Showmaster, Sänger(in), Unternehmer(in) usw.

Es kommt zwar immer einmal der Gedanke hoch: So würde ich auch gerne sein, jedoch den Preis dafür zu bezahlen ist kaum jemand bereit. Lieber spielt man Lotto und hofft auf den großen Gewinn der dann alles besser werden lässt.

Doch was lässt er besser werden. Die gleiche Art zu leben nur auf einem höheren Niveau. Statt mit einem Golf von A nach B zu fahren, fährt man eben dann mit einem 7er BMW, Audi A8 oder doch lieber mit der S-Klasse von Mercedes.

Damit wären wir mittendrin im Thema: Dafür ? Dagegen oder lieber Dagegen ? Dafür

Das Dagegen scheint uns wesentlich leichter zu fallen, als das Dafür.

Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie von Ihrem Chef heftig für eine angeliefertes Ergebnis kritisiert werden.

Was passiert jetzt in Ihnen?

Die Reaktionen darauf können sehr unterschiedlich sein. Sofortige Gegenreaktion. Schweigen. Kopfschütteln. leichtes Nicken. Und viel weitere Möglichkeiten.

Was jedoch auffällt ist immer, dass es darum ankommt, wie die Kritik seitens des Chefs ausgesprochen wird. Ihre Gegenreaktion hängt also von der Art und Weise wie Sie kritisiert werden ab. Stimmt?

Das scheinen jedoch die meinten Chefs nicht zu wissen. Sie scheinen sich darüber auch keine Gedanken zu machen. Warum sollten sie auch? Sie haben es ja selbst am eigenen Leib so erfahren. Kritik soll nach Ansicht der meisten Chefs das Gegenteil von dem sein was gerade da IST, oft das was sie für richtig halten. Ganz gleich welches Ergebnis dann dabei heraus kommen würde. Es gilt immer noch – ich bin der Chef und du bist mein Mitarbeiter(in).

Wenn jedoch das Ergebnis betrachtet würde, kämen mache Chefs ins Schwitzen, denn im Berufsalltag wird mehr als einmal bewiesen, dass die Ergebnisse der Chefs schlechter wären, wenn man deren Anweisungen 100% umgesetzt hätte.

Dies soll aber kein Schimpfartikel über Chefs werden, sondern dazu beitragen sich mit dem Gedanken:

Dagegen ? Dafür

etwas näher zu befassen. Speziell, wenn es um das Dagegen ? Dafür im persönlichen Bereich geht. Auch hier werden von jedem viele Male am Tag die Entscheidung abverlangt: Bin ich Dagegen ? Dafür.

Das größte Anwendungsgebiet ist sicherlich die Kindererziehung. Kinder sind ab einem bestimmten Alter generell gegen die Anweisungen der Eltern, Großeltern. Dieses NEIN scheint eine automatisierte Reaktion zu sein, denn die Gegenreaktion scheint es auch zu sein. Und so findet ein „Spiel“ statt an denen die Kinder viel mehr Spaß haben als die Erwachsenen. Doch die Erwachsenen verhalten sich meist ganz ähnlich wie deren Chefs, nur dass in diesem Spiel die Kinder die Mitarbeiter sind.

Erkennen Sie Parallelität?

Wenn in dieser Situation bei den Erwachsenen jedoch ihre alten eigenen Erfahrungen nicht greifen sollen, erfordert dies ziemlich viel Mut. Mut zu erkennen, dass hier unterbewusste Programme aktiv werden können. Es sind meist die eigenen Erfahrungen mit ähnlichen Situationen im Alter in dem jetzt das eigene Kind ist. Jetzt ist ein entscheidender Punkt: Folge ich dem eigenen alten Programm oder frage ich mich:

„Was ist da gerade?“

und fälle eine Entscheidung die dem IST (was ist da gerade) entspricht.

Eine sehr spannende Situation, wie ich finde. Noch spannender finde ich, wie die Kinder mit diesen Situationen umgehen. Zielstrebig, hartnäckig, herzzerreißend, usw. Irgend wie sind sie auch gegen das was IST. Na klar, ihr Ego hat auch schon eine Machtposition eingenommen und sie lernen sehr schnell.

Und so geht das Spiel im Leben der Menschen immer weiter. Sind die Kinder dann erwachsen und haben selbst Kinder, findet auf dem Level deren aktuellen Zeit das gleiche Spiel weiter statt.

Es bisschen ist so, als ob wir heute schon wüssten was am 90 isten Geburtstag geschieht. Ja, das Gleiche wie am 40 igsten, nur mit Stock.

Jetzt könnte die Frage auftauchen: Was soll ich dagegen tun?“

Stimmt, denn die Frage kam mir auch, als ich vor längerer Zeit das erste mal über das Thema ernsthafter nachgedacht habe. Mir kam nur nicht in den Sinn einen Artikel darüber zu schreiben. Ich hatte es einfach nicht für wichtig empfunden. Es gab allerdings auch noch keine 6 jährige Ekeltochter die das Spiel hervorragend beherrscht.

Meine aktuelle Lösung ist sicherlich nicht viel anders als Ihre. Deals heißt bei mir das Zauberwort. Aber Vorsicht: Kinder beherrschen dieses Spiel ebenfalls sehr gut.

Wer geht meist als Gewinner vom Platz beim Deal?

Natürlich die Kinder. Doch viel wichtiger ist dabei die Herausforderung an mich. Ich als Erwachsener bin jetzt wie ich es gerne nenne zum …

QUERDENKEN

aufgefordert. Der Bereitschaft immer wieder neu zu lernen, denn die „Tricks“ der Kinder sind auf neuestem Niveau. Das hat für mich den Vorteil, dass ich nicht nur ständig gefordert werde, sondern den Ehrgeiz besitze mithalten zu wollen. Und das heißt lernen und nochmals lernen wollen. Dafür habe ich eine Formel in Anwendung. Sie lautet:

QUERDENKEN = Die Bereitschaft immer neu zu lernen

Mir hilft diese Formel nicht nur im privaten Alltag, sondern noch viel mehr bei der Zusammenarbeit mit meinen Klienten.

Haben Sie für sich auch so eine Formel gefunden? Wenn NEIN, dann versuchen Sie doch einmal diese Formel. Eine Erfahrung mehr ist sie sicherlich wert.

Karlheinz K. Matten

NEUSTART im JETZT ist QUERDENKEN

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Unsere lieben Gewohnheiten

»Gepostet von am Mrz 2, 2018 in Allgemein | Keine Kommentare

Unsere lieben Gewohnheiten

Haben Sie auch schon festgestellt, dass es immer wieder dazu kommt, dass bei wiederkehrenden Situationen gleiche Reaktionen von Ihnen erfolgen?

An was liegt das?

Es sind einfach Abspeicherungen (alte Muster) die sich mit der Zeit entwickelt haben und in Ihnen gespeichert wurden. Diese Abspeicherungen haben im Alltag einen großen Nutzen. Denken Sie einfach einmal an das Autofahren. Währen Ihre Abspeicherungen nicht vorhanden, müssten Sie ja jeden Tag das Autofahren neu lernen. Doch Abspeicherungen haben aber auch Nachteile. Nämlich, wenn die Abspeicherung durch die täglichen Situationen Änderungen erfahren hat. Denken Sie einfach einmal an die Aktualisierungen Ihres Mobiltelefons. Die Bedienung hat sich möglicherweise geändert. Die Bereitschaft der Veränderungsannahme ist jedoch beim Handy sehr hoch.

Wie sieht es bei den wenigen geliebten Veränderungen im (Berufs)Alltag aus?

Die Bereitschaft im Vergleich zum Handy ist gravierend. Sei es ein neues Kassensystem im Einzelhandel, eine neue Ausführungsmethode im Baugewerbe, neue Vorschriften bei der Steuererklärung, und viele weite Veränderungen aus Politik und Wirtschaft.

Oft genug können wir als Mensch erleben, dass es immer wieder um die gleichen Themen geht, wenn es zu Stresssituationen (Meinungsverschiedenheiten) geht. Die Diskussionen verlaufen immer wieder mit den gleichen Worten, nach dem selben Strickmuster und enden meist auch mit denselben Schlussworten, bevor es schlussendlich im Streit ohne Ergebnis endet.

Dies muss nicht sein: Diese Gewohnheiten (alte Muster) können geändert werden, wenn …

  • erkannt wird, dass es eine Gewohnheit (Muster) ist.

Denn nur was dem Menschen bewusst ist, kann auch vom Menschen wieder verändert werden. Dem Menschen fällt es jedoch sehr schwer alte Gewohnheiten bleiben zu lassen. Was ihm scheinbar leichter fällt ist, sich etwas Neues anzugewöhnen.

Wenn er dies mit Spaß und Freude machen kann oder darf, vergisst er die alten Gewohnheiten recht schnell.

Eine „Spassbremse“ bei Veränderungen ist die Erwartungshaltung. Erwartungen erzeugen Druck, auch bei anderen. Selbst eine nicht ausgesprochene Erwartung kommt auf energetischem Weg beim anderen an. Das wissen nur nicht so viele Menschen. Eine Erwartungshaltung einem anderen Menschen gegenüber projiziert das, was Sie von sich selbst erwarten, auf einen anderen.

Lenken wir hingegen die Aufmerksamkeit auf uns selbst hat die „Spaßbremse“ keine Chance mehr. Die Frage: „Was fehlt mir in diesem Augenblick, was ich von einem anderen erwarte?“ kann entfallen, wenn Sie dafür Sorge tragen, dass Sie sich selbst wohl fühlen. Damit wird die Aufmerksamkeit auf sich selbst gelenkt und die Erwartungshaltung kann verschwinden.

Im Zwiegespräch oder in Besprechungen entsteht oftmals beim Gegenüber Druck, was ihn dazu veranlasst, dass er „dicht“ macht und sich abwendet. Ist der Druck jedoch nicht vorhanden, kann sich der Gesprächspartner öffnen, vielleicht sogar auf Sie zukommen.

In meiner täglichen Arbeit mit Unternehmern arbeite ich generell mit Bildern. Bilder haben den Vorteil, dass der Verstand damit beschäftigt ist und dadurch ist er bereit seine Kontrolle zu vermindern.

Wichtiger Hinweis an dieser Stelle.

Sollten Sie zu Veränderungen, sprich sich von alten Gewohnheiten wirklich trennen wollen, werden Sie feststellen müssen, dass dann Ihr Umfeld rebellieren wird. Das liegt einfach daran, dass deren Verstand viel lieber Ihre alten Gewohnheiten behalten möchte, statt sich auf eine womöglich neue veränderte Person einzustellen. Die Menschen Ihres Umfeldes wollen also unbedingt und um jeden Preis am Alten festhalten, also dass Sie so bleiben wie Sie waren. Das heißt, Ihr Umfeld kann und wird meist auch zu einer „Spaßbremse“.

Im Wirtschaftsleben tragen all diese Faktoren meist zum Scheitern von Erfolgskonzepten bei.

Sind Sie ein veränderungswilliger Mensch, dann lassen Sie sich bitte nicht entmutigen, sondern lächeln einfach, weil Sie ja wissen, dass es ein unbewusster Versuch von den anderen ist, die an Altem festhalten. Und wenn Sie in Ihrer Verankerung bleiben und Ihre Aufmerksamkeit in der gewünschten Veränderungsrichtung belassen, lässt mit der Zeit auch der Widerstand Ihres Umfeldes nach.

Wissen heißt hier:

Sie können Ihr Umfeld nie verändern – nur Sie können sich verändern.

Dadurch, dass Sie sich verändern, wird sich auch Ihr Umfeld verändern. Doch in welche Richtung sich Ihr Umfeld verändern wird, unterliegt wiederum einzig und allein der Entscheidung Ihres Umfeldes.

Karlheinz K. Matten
NEUSTART im JETZT ist QUERDENKEN

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