Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST

»Gepostet von am Aug 8, 2018 in Allgemein | Keine Kommentare

Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST

Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST …

… sehe ich zunächst so, dass die Menschheit es geschafft hat viele Fortschritte in technischen Angelegenheiten zu erreichen. Dadurch konnte z.B. die Schwerkraft überwunden werden und ganz viele andere Gesetzmäßigkeiten ebenfalls.

Über welchen mehrheitlichen Werdegang wurde dies in den Industrieländern erreicht?

Von vielen Menschen wird heute immer noch behauptet, dass der Mensch diesen Fortschritt erreichen konnte indem er …

  • den Kindergarten besuchte,
  • die Schule meisterte,
  • studierte bzw. eine Ausbildung hinter sich brachte,
  • sich einen guten Job ergatterte,
  • eine Familie gegründete,
  • dem Staat, Stadt, Gemeinde und den Religionsgemeinschaften,

die Steuern bezahlt.

Doch selbst, wenn ich diesen Werdegang für richtig erachte, stellt sich mir die Frage:

Fühlen sich die Menschen persönlich wirklich glücklich bei dem, was sie tun, oder funktionieren sie nur für eine der Institutionen?

Sicherlich muss das jeder für sich persönlich entscheiden, denn GLÜCKLICH SEIN ist ein Zustand der vom Menschen beurteilt wird. Und diese Beurteilung kann sehr unterschiedlich ausfallen.

Doch, wenn ich mir Menschen auf der Erde anschaue, kommen mir Zweifel was das GLÜCKLICH SEIN betrifft. Trotz aller riesigen Fortschritte in allen möglichen Bereichen ist es dem Menschen bis heute noch nicht gelungen Hunger, Krieg und viel anderes Leid zu beenden.

Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST –  heißt für mich vor allem HINSCHAUEN und unmittelbar HANDELN. Die Bundesrepublik Deutschland hat z.B. sehr viel Geld für einen Militärhaushalt, aber scheinbar kein Geld für hungernde Kinder in Deutschland und das als eines der reichsten Länder dieser Erde.

Mir ist bewusst, dass alles in wechselseitiger Abhängigkeit auf dieser Erde funktioniert, doch ist es wirklich so, dass DINGE so viel wichtiger sind, als der Mensch und die Natur?

Es gibt jedoch auch die Menschen die behaupten, dass der Mensch erst dann wahrhaft glücklich sein kann, wenn …

  • er gelernt hat, sich selbst zu 100% zu lieben, damit er auch anderen Liebe schenken kann,
  • er gelernt hat, sich selbst zu heilen, um dann andere helfen zu können,
  • er gelernt hat, alle Ängste und alles Leid zu besiegen, um seinen Herzensweg gehen zu können
  • und vieles andere mehr.

Doch kann es sein, dass wirklich erst all diese Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um in den Genuss des GLÜCKLICH SEIN zu kommen?

Wer hat diese Festlegungen getroffen, diese Messlatte dahin gelegt?

Kann es sein, dass inzwischen viele Menschen es satt haben, sich von anderen Menschen und der Welt um sie herum sagen zu lassen, wie …

  • die Dinge zu sein haben,
  • wie sie leben sollen,
  • wie sie lieben sollen,
  • wie sie fühlen sollen
  • usw.

Kann es sein, dass inzwischen ein weiteres Verlangen in den Menschen geweckt wurde?

Ein Verlangen das nicht nur die alten Werte (technischer Fortschritt, Geld, usw.) der Menschen im Aussen widerspiegeln soll?

Ich selbst bin der Überzeugung, dass die schon immer dagewesene Veränderung des Lebens an Geschwindigkeit zugelegt hat und weiter zunehmen wird.

Wie wird die Menschheit darauf reagieren? Weiter mit der Vergangenheit? Mit den alten Werten versuchen, das NEUE zu verhindern oder zuzudecken?

Oder wird die Menschheit mit …

  • neuem DENKEN,
  • neuem FÜHLEN,
  • neuen WORTEN,
  • neuen HANDLUNGEN,

… antworten müssen, um eine mögliche Selbstzerstörung zu vermeiden. Denn durch den erreichten technischen Fortschritt ist die Selbstzerstörung schon lange keine Theorie mehr.

Auch, wenn es mir manchmal recht schwer fällt, glaube ich, dass die Menschheit in der Lage ist, so zu entscheiden, dass sie wieder im Einklang mit der Natur leben wird. Dazu muss der Mensch sich nur wieder daran erinnern, dass er ein Teil dieser Natur ist und nicht die Natur ein Teil des Menschen ist.

Weiter glaube ich, dass die Menschheit nicht darauf warten wird, bis das Leben uns Menschen in die Knie zwingt, um dann endgültig zu verstehen, dass das Denken, das Fühlen, die Worte und die Handlungen geändert werden müssen.

Und ich glaube auch daran, dass wir Menschen inzwischen bereit sind auch ohne Leid und Ängste wachsen zu können. Leid und Ängste sind Ansammlungen der Vergangenheit. Sicherlich haben sie zum Fortschritt beigetragen. Doch technischer Fortschritt allein wird uns weiterhin im Leid und in der Angst halten.

Ist es nicht endlich an der Zeit, dass alle Menschen gemeinsam einen neuen Weg beschreiten?

Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST, heißt, bedeutet für mich:

Voller Dankbarkeit fähig sein, allem (auch der Vergangenheit) immer wieder neu zu begegnen und dies von Augenblick zu Augenblick, ohne die beeinflussenden Reaktionen aus der Vergangenheit, so dass das Ansammeln unterbleiben kann. Denn dieses Ansammeln (Vergangenheit) wirkt als Barriere zwischen mir und dem WAS IST.

Dieses ergänzende, neue VERLANGEN wird in der Welt immer sichtbarer.

Für Dich, für mich, für uns ALLE!

Karlheinz K. Matten
Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST

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