Braucht die Baubranche eine industrielle Revolution?

Braucht die Baubranche eine industrielle Revolution?

Es ist mir leicht gefallen dem Artikel „Bruch mit der Tradition: Warum die Baubranche eine industrielle Revolution braucht“ von Nick Lerner zu folgen.

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Und dennoch stellt sich für mich die Frage: „Wie soll die notwendige Umsetzung erfolgen?“

Die industriellen Revolution ist die eine Seite, doch die dazu notwendige „Denk-Revolution“ ist aus meiner Sicht eine noch viel wichtigere Herausforderung.

Es ist schon ein alter „Hut“, dass sich in den Industrieländern die Ära der Arbeitskraft zur Ära des Denkvermögens hin entwickelt hat. Wir haben uns vom Gebrauch der „körperlichen Muskeln“ hin zur Nutzung unserer „mentalen Muskeln“ bewegt. Es gehört auch schon längere Zeit zum Wissen, dass sich ein aktuelles Wissen innerhalb von 2 bis 3 Jahren verdoppelt. Dies betrifft alle Berufszweige, alle Branchen und damit auch die Baubranche.

Wenn jedoch der Baubranche nichts anderes einfällt, wie auf der Internet-Seite von N-TV

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… am 13.Januar 2016 zu lesen war, nach dem Staat zu rufen, der viel Zeit für Umsetzungen braucht, dann dürfte es sehr wahrscheinlich sein, dass Dr. Perry Daneshgari im Artikel von Nick Lerner, richtig denkt.

Es bedarf auch einer „Denk-Revolution“ in der Baubranche. Immer wieder nur nach dem Staat zu rufen und die eigenen „Hausaufgaben“ zu vernachlässigen, ist meiner Meinung nach nicht die Lösung.

Die Lösung ist im „Innen“ des Menschen vorhanden und nicht im „Aussen“. Das was sich aussen zeigt ist nur die Wirkungsseite. Auf der Ursachenseite (Innen) muss die Veränderung stattfinden. Und genau damit haben die meisten Menschen ihr Problem.

Schaut man zurück, ist festzustellen, dass die Menschen dazu erzogen worden sind, am besten ihren eigenen Verstand mit Verlassen der Wohnung, diesen zu Hause zu lassen. Natürlich wird jetzt von den Unternehmenslenkern das Gegenteil behauptet. Doch in den Firmen gelten die Regeln der ungeschriebenen Gesetze, die des Qualitäts-Management-Handbuchs (QMH), die Gesetze des Staates und all die anderen Regelwerke der industriellen Wirtschaftswelt (Institutionen).

Aufgrund des Tatbestandes, dass sich das aktuelle Wissen innerhalb von 2 bis 3 Jahren verdoppelt, haben die meisten in Firmen berufstätige Menschen ganz schön damit zu tun, ihr eigenes Wissen ebenfalls zu verdoppeln, nur um am Ball bleiben zu können. Die vorhandenen Regelwerke in den meisten Firmen tragen nicht gerade dazu bei, dass Mitarbeiter(innen) dieses Erfordernis aus Eigeninitiative angehen.

Nur ein kleiner Bruchteil der nachrückenden, jungen Menschen sind erfolgreich in diesem noch vorhandenen Wirtschaftssystem. Sie setzen sich jedoch nicht durch aufgrund der alten Traditionen, sondern weil sie sich getrauen ihren eigenen „Weg“ zu gehen. Ihre Wege haben jedoch wenig mit dem zu tun, was viele „Wirtschaftslenker“ immer noch glauben, dass es praktiziert werden muss.

Sie haben längst begriffen bzw. erkannt, dass dem Mensch suggeriert wird, er kann denken was er will. Doch stimmt das wirklich? Ich glaube, dass jeder Mensch dies wirklich kann, wenn er es will. Für mich stellt sich viel mehr die Frage:

Tut der Mensch dann auch, was er denkt?“

Denn dieses Tun ist ein Schlüsselelement im „Ergebnisprozess“ (Schöpfungsprozess).

Der Mensch kann DENKEN

Ein TUN das mit negativen Gefühlen ausgeführt wird, erbringt ein schlechteres Ergebnis, als ein TUN das mit guten Gefühlen ausgeführt wird. Diese Resource ist in der Baubranche scheinbar noch nicht erkannt worden.

Auch dies ist nichts Neues. Die moderne Wissenschaft hat vieles zu diesem Thema herausgefunden. Und dennoch wird in der alltäglichen Baupraxis kaum etwas davon angewendet. Die alten Hierarchiestufen (Gewerblicher, Vorarbeiter, Polier, Bauleiter, Oberbauleiter, Projektleiter usw.) werden immer noch heftig verteidigt und es wird Zeit gegen Geld getauscht.

Ist ein hervorragendes Baustellenergebnis zustande gekommen, werden meist nur die oberen Hierarchiestufen daran beteiligt, als ob ein Gewerblicher nicht in der Lage wäre zu denken, geschweige Richtiges zu tun. Daran erkennt man doch sehr deutlich die alte preussische Handlungsweise aus der wir uns in Deutschland scheinbar noch nicht verabschieden können. An „Altem“ festzuhalten ist grundsätzlich ja nicht schlecht, jedoch nur, wenn es den aktuellen Gegebenheiten noch dient.

Mir scheint, als ob die „Machtinhaber in den Baufirmen“ noch nicht begriffen haben, dass auch sie ihr Wissen innerhalb von 2 bis 3 Jahren verdoppeln müssen und nicht nur ihre „Diener“.

Wieviel der Bauunternehmer(innen) haben sich mit dem Thema „Bruch mit der Tradition“ ernsthaft auseinander gesetzt. Ich behaupte, die Wenigsten! Woran liegt das?

Ich gehe davon aus, dass es vielen Menschen einfach schwer fällt, die „Ebene des Problems“ schneller verlassen zu können. Menschen scheinen ihre Probleme so zu lieben und halten deshalb viel zu lange an den Problemen fest. Doch auch hierzu wird von den meisten Menschen das Gegenteil behauptet.

Doch praktische Beispiele wie die zeitraubenden „Bauleitersitzungen oder ARGE-Sitzungen“ zeigen, dass solche Sitzungen meist zu Problemdarstellungssitzungen ausarten.

1. Die Ebene des Problems

Wenn man diese Ebene betrachtet, wird folgendes festzustellen sein:

– der eigene Plan wird versucht zu verhindern, oder der eigene Wunsch stößt auf Opposition
– es ist das Gefühl vorhanden, um jeden Schritt nach vorne kämpfen zu müssen
– es wird immer noch mehr vom Gleichen getan, obwohl die Bemühungen erfolglos bleiben
– Besorgnis greift um sich, es geht die Angst um zu versagen
– ein klares Denken fällt schwer, Verwirrung, innere Zerrissenheit
greifen um sich
– je mehr Frust auftaucht, um so mehr schwindet die Energie und die Erschöpfung wächst

2. Die Ebene der Lösungsabzeichnung 

Durch mehr Klarheit werden allmählich Lösungswege aufgezeigt. Mit dieser Ebene tun sich die meisten Mensch schwer, da sie nicht unmittelbar zugänglich erscheint, denn im Falle eines Problems verhalten sich die Menschen abwehrend, sie werden argwöhnisch bis ängstlich. Wechseln sie jedoch die Perspektive werden ihnen die folgenden Faktoren bewusster:

– das Bedürfnis das Problem zu bekämpfen lässt allmählich nach
– es wird erkannt, dass loslassen effektiver ist
– es wird erkannt, dass andere Menschen positiv zur Problemlösung beitragen können,
– ein Mitspracherecht wird eingeräumt
– es wird vertrauensvoll nach Entscheidungen gesucht
– der Angst wird ins Gesicht geschaut und diese lässt immer schneller nach
– der eigene Blick wird wieder klarer und man fühlt sich nicht mehr verwirrt und zerrissen
– das eigene Gefühl bestätigt, dass man in der Lage ist eine Lösung herbeiführen zu können.

3. Die Ebene des FREIsein

Auf dieser Ebene werden Probleme nicht mehr als Probleme betrachtet, sondern als Chance. Es ist ein Gefühl vorhanden, das mit der Leichtigkeit verglichen werden kann. Alles geht leicht von der Hand. Nichts scheint zu schwierig zu sein. Alles ist machbar und …

– es gibt keinen Kampf mehr
– Wünsche erfüllen sich plötzlich ohne etwas dafür zu tun
– das Beste, was ihnen passieren kann ist, sie „dienen“ zum eigenen höchsten Wohl und zum höchsten Wohl aller Beteiligten
– im Aussen spiegelt sich all das Positive wieder, was Innen erschaffen wurde
– sie fühlen sich wie im siebten Himmel
– die Welt und auch sich selbst betrachten sie voll Mitgefühl und Verständnis

Da ein Bild mehr sagen kann als 1.000 Worte habe ich das geschriebene Wort zu einem Bild umgewandelt – denn der Mensch denkt in Bildern und nicht in 1, 2, 3 oder a, b, c.

Denken Sie einmal an eine eigene vergangene Problemsituation. Ist Ihr Problem jetzt präsent? O.K. Jetzt spielen Sie das Problem noch einmal an Hand des Bildes durch. Notieren Sie nun die Unterschiede gegenüber der erlebten Situation und achten Sie vor allem auf die 3 Gegner wie sie versuchen werden ihr Tun zu verhindern. Würden Sie das gleiche Problem jetzt anders angehen?

Der Mensch kann DENKEN

Ich selbst habe mir angewöhnt einen Gedanken bei dem ein negatives Gefühl zustande gekommen ist, noch 2 mal zu denken. Bleibt ein negatives Gefühl bestehen, habe ich den Gedanken nicht in die Tat umgesetzt. Es ist für mich zu einer erfolgreichen Methode geworden. Viele sprechen auch in diesem Zusammenhang von dem berühmten „Bauchgefühl“. Ja, es stimmt. Dieses Bauchgefühl hat sehr oft Recht!

Zusammenfassung:

Ein sehr guter Gedanke aufgeladen mit einem sehr guten Gefühl beschert Ihnen ein wesentlich besseres (Zwischen-) Ergebnis. Achten Sie wieder mehr auf Ihr GEFÜHL und geben dem EGO-Verstand nicht immer seinen Willen.

Ich wünsche Ihnen sehr viel Erfolg, speziell beim schnelleren Verlassen der 1. Ebene.

Alles Liebe und Gute

Ihr

Karlheinz K. Matten

 

Verlustfalle

Verlustfalle

Die VerLUSTfalle

Meiner Erfahrung nach beinhaltet die VerLUSTfalle zwei Seiten.

Die erste Seite beinhaltet den drohenden Verlust zu vermeiden, sprich den Auftrag ablehnen. Die zweite Seite beinhaltet den etwas schwierigeren Teil, sprich mit dem drohenden Verlust umzugehen. Beide Seiten erfordern erheblichen Mut, um aus der jeweiligen Situation herauszukommen.

Herauszukommen deshalb, weil in der Situation selbst oftmals überhaupt kein drohender Verlust empfunden bzw. gefühlt wird. Nicht eine Sekunde wird darüber nachgedacht, weshalb hier ein Verlust drohen könnte. Und doch ist er bereits Gewissheit. Er wird nur vom Verstand wieder einmal zugedeckt. Will heissen, dass der Verstand das Regiment, die Herrschaft im eigenen Haus übernommen hat.

Es ist sehr genau bekannt, welche Kalkulationsansätze notiert wurden, die nach der ersten Kalkulationsdurchsicht revidiert wurden, da sonst keine Chance für den möglichen Auftrag bestanden hätte.

Doch wer sagt das? Der Verstand, wer sonst.

Was die anderen können müssen wir auch können.

Wer sagt das? Der Verstand, wer sonst.

Die Negativspirale beginnt mit dem Gedanken: Ein neuer Auftrag muss her, um die Belegschaft zu beschäftigen. Eine Auslastung der vorhandenen Fuhr- und Gerätepark-Kapazitäten zu gewährleisten. Die Frage ist nur, ob es dieser Inhalt der Kalkulation wirklich leisten kann, die Auslastung und den zu erwartenden Gewinn. Auslastung möglicherweise JA, aber zu erwartender Gewinn. Ich bin mir da nicht sicher.

Klar höre ich Sie jetzt schon sagen: Dann muss man doch nur von der Eigenleistung in die Fremdleistung umschwenken und schon wird es wieder funktionieren, oder? Wirklich? Was ist mit der Auslastung des eigenen Personals? Was ist mit der Auslastung von Kleingerät und Werkzeug? Was ist mit der Auslastung des Fuhrparks? Alles kein Problem? Na, ich bin mir da wieder nicht sicher, ob ich mir da nichts vormache.

Klar ist es richtig zu sagen: Wir brauchen einen Auftrag, ohne Auftrag geht gar nichts mehr. Stimmt. Aber ohne Gewinne geht irgendwann auch nichts mehr. Stimmt auch.

So, was ist die Lösung? Es gibt sie, die Lösung! Nicht jetzt, aber etwas später im Text!

Die zweite Seite besagt, dass der Verlustauftrag bereits zum Auftragsbestand geworden ist. Es hat nicht lange gedauert, bis sich herauskristallisierte, dass es zu einem Verlust kommen wird. Jetzt werden alle Einsparungsregister gezogen, um den Verlust wirtschaftlich so klein als nur möglich zu halten. Qualitätsminderung, das Risiko der Abnahmeverweigerung oder eine sehr lange Mängelliste werden riskiert ohne wenn und aber. Hauptsache ist, die Kosten wurden im ersten Schritt klein gehalten. Ein Druckschluss?

Entscheiden Sie selbst, lassen Sie Ihre eigene Erfahrung sprechen. Ich für meinen Teil kann nur davon sprechen, wie ich nach all den vielen Berufsjahren entschieden habe und auch heute meinen Klienten immer wieder empfehle. Beste Qualität bei höchster Vertragskonformität zahlt sich immer noch aus, um eine zweite Chance zu bekommen.

Dieses Verhalten wird kurioserweise immer praktiziert, wenn ein Unternehmer(in) versucht bei einem großen Auftraggeber den „Fuß“ in die Tür zu bekommen. Die ersten Baustellenverluste werden dann auch nicht Verlust genannt, sondern „Lehrgeld, Eintrittsgeld“, um die Gepflogenheiten beim neuen Auftraggeber kennenzulernen. Doch zu viel „Lehrgeld“ kann das Unternehmen genauso in Schwierigkeiten bringen, wie der vorsätzlich eingekaufte Verlustauftrag. Das Ergebnis ist das gleiche.

Nun zur Lösungsgedanken.

In beiden Situationen geht es um eine Entscheidung. In der ersten Variante geht es darum den Auftrag erst gar nicht anzunehmen bzw. ihn haben zu wollen. Und in der zweiten Variante, um die Entscheidung wie ich den Restauftragsbestand abarbeite.

Beide Varianten verlangen meiner Einschätzung nach, viel Mut vom Unternehmer(in) ab. Einmal den Mut zu haben, das berühmte NEIN auszusprechen und in der zweiten Variante den Mut zu haben das Bauvorhaben abzuarbeiten, als ob es kein Verlustbauvorhaben wäre.

Aber genau zu beidem rate ich!

Denn langfristig gesehen werden Sie mit Ihrer Mannschaft die negativ gemachten Erfahrungen sicherlich nicht wiederholen. Kurzfristig haben Sie sich bzgl. des Verlustbauvorhabens zu einem firmeninternen „Seminar“ eingetragen und nehmen daran teil.

Wie ich das meine:

Betrachten Sie das Abwickeln Ihres Verlustbauvorhabens als Seminar in dem Sie sehr viel lernen können. Was:

  • Korrektur der Kalkulationsansätze in Teilbereichen,
  • Überarbeitung der Ablaufpläne,
  • Handhabung der Arbeitskalkulation falls vorhanden,
  • Optimierung der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung (Geräte, Fuhrpark usw.),
  • die Kontrolle der Eigenleistung bzw. Fremdleistung,
  • das Üben in solchen vertraglichen Rahmenbedingungen,
  • die Erkenntnis zu welchem Preis wäre es wirklich möglich gewesen.

Die letzte Aufzählung ist für mich ein ganz wichtiger Seminarteil.

Zum Schluss möchte ich Sie noch dazu ermutigen, die folgenden 5 Tipps in Ihre Entscheidungen mit einzubeziehen:

  1. Stellen Sie sicher, dass es Ihre eigene Entscheidung ist. Ihre unternehmerische Entscheidung
  2. Entscheiden Sie nicht aus einer Reaktion (ich brauch den Auftrag jetzt usw.) heraus, sondern aus dem inneren Gefühl heraus, dass dieser Auftrag für Sie Ihre unternehmerische Erwartung erfüllen wird
  3. Stehen Sie zu Ihrer Entscheidung, auch wenn es später unangenehm werden sollte
  4. Vertrauen Sie bei all Ihren unternehmerischen Entscheidung Ihrer Intuition
  5. Schieben Sie Ihre Entscheidung nicht auf, wenn Sie alle Grundlagen für die Entscheidung zur Verfügung haben

Schnelle gute Entscheidungen zu treffen, charakterisiert erfolgreiche Menschen. Werden Sie erfolgreich(er)! Hierzu die besten Wünsche von mir.

Hierbei viel Freude und Erfolg!

Ihr

Karlheinz K. Matten

Gelungener Start in den Herbst

Gelungener Start in den Herbst

Haben Sie den Artikel des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie v. 25.11.2015 auch schon gelesen?

Gelungener Start in den Herbst: 

Bauunternehmen melden für September ein Umsatz- und Orderplus in allen Bausparten.

Für die deutsche Bauwirtschaft fällt die Bilanz zum Herbstbeginn ausgesprochen positiv aus: Der Hauptverband der Deut­schen Bauindustrie meldet in der neuesten Ausgabe seines „Aktuellen Zahlenbildes“ einen Anstieg des baugewerblichen Umsatzes der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten im Bauhauptgewerbe im September 2015 von nominal 2,4 % im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat. Für den Zeitraum von Januar bis September liegt der Umsatz nun um 0,5 % über dem Niveau des Vorjahres. Damit hat die Bauwirtschaft endlich die empfindlichen Verluste aufgeholt, die sie zu Jahresanfang – witterungsbedingt – erlitten hat.

Auch die Aussichten für das Schlussquartal sind angesichts der hohen Auftragsbestände und des weiter zulegenden Auftragseingangs ausgesprochen positiv.

Den kompletten Artikel vom 25.11.2015 können Sie unter:

http://www.bauindustrie.de/presse/presseinformationen/gelungener-start-den-herbst/

gerne selbst noch einmal nachlesen.

Meinen Glückwunsch an Sie, Ja ich meine Sie …

… denn Sie haben auch einen Anteil daran. Sie haben mit ihrem Unternehmen dazu beigetragen, dass der Verband dies veröffentlichen kann.

Was will ich damit sagen: Nicht der Verband hat in täglicher Arbeit das Zahlenmaterial zustande kommen lassen, sondern Sie und alle anderen Kolleginnen und Kollegen.

So, was will der denn von mir,

… werden Sie sich JETZT möglicherweise denken. Wenn Sie so denken, will Ihnen gerne eine Antwort geben.

Mein Ansinnen ist es, Ihnen nicht nur zu Ihrer erbrachten Leistung zu gratulieren, sondern Sie zu animieren, es einen Tick noch besser zu machen, indem Sie das, was Sie so hervorragend geleistet haben, mit mehr Liebe, Freude und aus innerem Frieden heraus tun.

Mal wirklich Hand auf´s HERZ, das erreichte war doch kein „Zuckerschlecken“, oder? Die meisten Bauunternehmer(innen) reden von harter ARBEIT. Sie auch?

Dann wird es Zeit, dass ich Ihnen eine mögliche Erleichterung schenke. Ja, Sie haben richtig gelesen, schenken!

Da ich weiss, dass Sie keine Zeit (diese Aussage höre ich täglich von Bauunternehmer(innen) haben, kann ich möglicherweise dazu beitragen, dass Sie trotzdem einen unerledigten Punkt von Ihrer ToDo-Liste bekommen. Den Punkte der monatlich schwankenden Baustellenergebnisse. Die Überraschungen zur Schlussrechnung hin oder bei der Bilanzaufstellung mögen Sie schon lange nicht mehr. Stimmt´s?

Die Lösung:

Schauen Sie sich einfach mein Geschenk an Sie an. Sie finden dort einen Lösungsansatz indem Sie einfach auf den nachfolgenden LINK klicken. Tun Sie es ruhig, Sie werden merken, dass ein BAU-Mensch Ihnen ein Geschenk machen will.

hier klicken ->>> Mein Geschenk an Sie <<<- hier klicken

Haben Sie viel Freude damit und natürlich viel Erfolg!

Ihr Karlheinz K. Matten

Ein Freund oder ein Feind – Die Leistungsmeldung

Ein Freund oder ein Feind – Die Leistungsmeldung

Nun, was ist sie für dich – die Leistungsmeldung, dein Freund oder doch eher dein Feind?

An dieser Stelle möchte ich klarstellen, dass ich mich auf keine Seite schlagen werde, denn ob eine monatlich erstellte Leistungsmeldung wichtig ist oder nicht, entscheidet der oder die jeweilige Unternehmenslenker(in) für sich.

Was ist jedoch Fakt?

…, dass die Gegenüberstellung der gebuchten Kosten (Fehlbuchungen sind bereits korrigiert) in der Buchhaltung und die tatsächlich erbrachte Bauleistung vor Ort (Menge, multipliziert mit den vertraglichen Nettopreisen unter Berücksichtigung von Skonto, Nachläsen usw.), zu einem monatlichen Baustellenergebnis führen.

Meine persönlichen Feststellungen, in meiner Tätigkeit als BusinessExpert, zeigen immer wieder, dass auf der Kostenseite weniger Korrekturbedarf erforderlich ist, als auf der Leistungsseite. D.h. die monatlichen Baustellenergebnisschwankungen werden mehrheitlich durch die Leistungsermittlungsseite herbeigeführt. Es soll jedoch hier keine Seite an den „Pranger“ gestellt werden, sondern ich will anregen über die Leistungsmeldung bzw. Leistungsermittlung aktuell neu nachzudenken. Sich die Frage zu stellen:

„Bin ich selbst mit der Qualität der monatlich ermittelten Baustellenergebnisse zufrieden oder eben nicht?“

Denn spätestens zur Bilanzerstellung wird sich Frage der anerkannten Bauleistung auftun. Die Beantwortung dieser Frage könnte dann unangenehm werden, wenn unterjährig die Baustellenergebnisse „schöngeredet“ wurden. So mancher Steuerberater / Wirtschaftsprüfer stellt möglicherweise diese Frage hartnäckiger, speziell bei den Bauvorhaben welche noch nicht schlussgerechnet bzw. in den Halbfabrikaten (Drohverlustrückstellung) auftauchen, aber auch bei Schlussrechnungen (Einzelwertberichtigung), welche viele Nachtragpositionen beinhalten die noch nicht seitens des Auftraggebers bestätigt wurden.

So, genug der „Angstmacherei“.

Auf welcher Seite sind Sie, auf der Seite der Freunde oder auf der Seite der Feinde der Leistungsmeldung?

Sollten Sie ein Feind der Leistungsmeldung sein, danke ich Ihnen von Herzen, dass Sie bis zu dieser Stelle gelesen hast. Es steht mir jedoch nicht zu, Ihnen länger die Zeit zu stehlen bzw. Sie zur Leistungsmeldung zu überreden. Dies werde ich auch ganz bestimmt nicht tun! Deshalb sage ich Ihnen an dieser Stelle: „Alles LIEBE und GUTE, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem unternehmerischen TUN“.

Gehören Sie zu den Freunden der Leistungsmeldung, sei Ihnen gesagt, dass auch dies seine Tücken haben kann, denn es ist nicht wichtig was (Ermittlung der Bauleistung zum einem Stichtag) ich TUE, sondern vielmehr wie (mit Liebe,Freud, Spaß usw.) ich etwas TUE. Die Qualität der Leistungsermittlung ist ein Garant dafür, dass die Unternehmensleitung das „Ruder“ fester in der Hand halten kann.

Die Unternehmensgewinne in einer Bauunternehmung werden in erster Linie immer noch auf der Baustelle entschieden. Alle anderen Unternehmensabteilungen sind in meinen Augen Dienstleistungsabteilungen für die Baustelle. Dies soll jedoch nicht heißen, dass sie keinen positiven Beitrag zum Baustellenergebnis leisten, sondern in der Verantwortung stehen, alles erforderliche zu TUN, um das beste gemeinsame Ergebnis für das Bauvorhaben herauszuholen.

Das Funktionieren als Team beweist sich auch in diesem Zusammenhang als Erfolgsmagnet.

Es grüßt

Karlheinz K. Matten