Corona-Krise sinnvoll nutzen

Corona-Krise sinnvoll nutzen

Corona-Krise sinnvoll nutzen

Karlheinz K. Matten zur Corona-Krise

Cui bono? wird laut Wiki auch gelegentlich ungenau mit Qui bono? zitiert.

Es ist ein geflügeltes Wort, mit dem die Frage nach dem Nutznießer bestimmter Ereignisse oder Handlungen, beispielsweise von Verbrechen oder auch politischen Entscheidungen, gestellt wird.

In dieser Corona-Zeit übertreffen sich Politiker in allen betroffenen Ländern, die einscheidenden Maßnahmen „zum Schutz der Mitbürger“ durchzusetzen bzw. umzusetzen. Ihre Popularität wird dadurch nicht unerheblich gesteigert, jedoch werden andere, genauso wichtige Themen, in den Hintergrund gestellt. Fraglich stellt sich doch da, ob der Umgang mit tatsächlichen „Fakten“ und die daraus abgeleiteten Entscheidungen richtig sind?

Als Unternehmensberater für den Bereich der KMU´s bin ich daran gewöhnt, faktische Daten zu ermitteln und diese gegenüber dem Kunden (Banken, Kreditversicherer) zu interpretieren. In diesem Zusammenhang bin ich mir jedoch bewusst, dass aus reinen Daten sehr wohl falsche Schlüsse gezogen werden können.

Mit gesundem Menschenverstand (Bauchgefühl) sollte in dieser Corona-Krise meiner Meinung nach agiert werden. Es macht sicherlich Sinn sich in Krisenzeiten einen Ratschlag von Experten einzuholen und sich selbst Sichtweisen zu öffnen, die dem allgemeinen Mainstream eben nicht folgen.

Ich hoffe, dass das derzeitige Chaos bald sein Ende finden wird, um den zu erwartenden, nicht einschätzbaren Schaden von den KMU´s fernzuhalten.

Jede Krise beinhaltet jedoch auch eine Chance. Sie bietet die Möglichkeit die zwangsweise Entschleunigungszeit sinnvoll zu nutzen. Beispielsweise kann diese Corona-Krise dazu genutzt werden schon längst überfällige Veränderungsprozesse (z.B. Optimierungen) anzugehen bzw. sofort umzusetzen. D.h. die aktuelle Krise bietet Zeitfenster für Aktivitäten, die schon längst hätten erledigt werden können bzw. müssen.

Beantworten Sie sich selbst 3 wichtige Fragen:

  1. Kann ich diese Krise meistern?
  2. Mit welcher Handlung kann ich dieses Zeitfenster optimal nutzen?
  3. Macht es Sinn meine Unternehmensplanung 2020 zu überarbeiten bzw. jetzt eine Planung zu erstellen?

Gerne stehe ich Ihnen zu unternehmerischen Fragen kostenfrei (1Stunde per Telefon oder Skpye) zur Verfügung. Ich sehe dies als mein Beitrag in diesen nicht einfachen Zeiten.

Ihr Karlheinz K. Matten

Wenn eine Idee am Anfang …

Wenn eine Idee am Anfang …

Trifft dieses Zitat von Albert Einstein auch auf folgende Frage zu:

„Welchen Weg der Erforschung sollte man nehmen, um das Wesen des Verstandes zu verstehen?“

Warum sollte ich mir diese Frage überhaupt stellen, könnte jetzt die Gegenreaktion Ihrerseits sein. Stimmt´s?

Doch die Beantwortung dieser Frage könnte Ihr Leben verändern. Wieso fragen Sie? Das Wesen des Verstandes zu verstehen würde mit Sicherheit viele Ihrer eigenen Probleme und auch die Probleme der Menschheit erheblich verändern. Die Probleme der Menschheit mögen Sie vielleicht nicht so interessieren, aber Ihre eigenen Probleme könnten Sie interessieren. Sie sagen, Sie haben keine Probleme. Glückwunsch, dann hören Sie bitte jetzt auf weiter zu lesen. Sie sind bereits glücklich. Nochmals Glückwunsch.

Dass sich die meisten Menschen eben nicht glücklich fühlen, zeigt der Zustand in …

  • von Personen,
  • den Familien,
  • den Gemeinden,
  • den Städten,
  • den Ländern
  • auf der Erde.

Warum kann diese Behauptung nicht so leicht beiseite geschoben werden. Ganz einfach, weil all die Professoren, Doktoren und viele andere schlaue Menschen es zwar geschafft haben den Menschen z.B. auf dem Mond landen zu lassen, aber bis heute es nicht geschafft haben, dass die Menschheit in FRIEDEN auf dieser Erde miteinander lebt. Doch Frieden ist eine wichtige Voraussetzung, um glücklich sein zu können.

Glück ist die wahre Natur des Menschen.

Wir Menschen sind ständig (bewusst oder unbewusst) auf der Suche nach diesem Glück. Wir fühlen uns oft unvollständig, als ob etwas fehlen würde. Warum eigentlich? Der Mensch glaubt, dass sein Glück in äußeren Dingen (Frau, Mann, Job, Haus, Auto, usw.) finden zu können. Doch das ist ein Irrtum, denn wenn dies so wäre müssten alle Menschen die …

  • den Traum-Mann,
  • die Traum-Frau,
  • den Traum-Job,
  • das Traum-Haus,
  • das Traum-Auto,
  • usw.

gefunden haben richtig glücklich sein und alle Menschen die das nicht finden konnten, müssten somit unglücklicher sein.

Was ist jedoch in der Praxis festzustellen?

Ich bin davon überzeugt, dass Sie die Frage sich selbst beantworten können.

Die Wunscherfüllung des Menschen zerbricht, wenn ein VERLANGEN (etwas zu bekommen oder zu tun) nach Befriedigung sucht. Ist die Erfüllung eines Wunsches eingetreten, ist Glück das Ergebnis. Was leider vom Menschen sehr oft vergessen wird, ist, dass es die Befriedigung von vergänglichen Wünschen ist.

Fazit: Der Mensch glaubt, dass sein Glück in der Erfüllung von äußeren Wünschen zu finden ist. Doch das ist ein Irrtum, wie Sie bereits weiter oben feststellen konnten.

Wenn der Mensch jedoch diesen Vorgängen Einhalt gebietet und seine Gedanken bis zu seinem Ursprung (Glück, Frieden) zurück verfolgt, dann hört er auf vergängliches Glück und Freude zu empfinden. Er genießt dann dieses Glück und den Frieden. Er weiß, dass das Glück nicht käuflich ist, es ist nicht erwerbbar. Er weiß auch, dass der Wunsch nach Glück aus dem Gefühl der Unvollständigkeit (es fehlt scheinbar etwas) geboren wurde.

Wer fühlt sich unvollständig?

Das Ich (Ego).

Was hat sich zwischen des Glück und Unglück gestellt?

Das Ich (Ego).

Der Mensch landet scheinbar immer wieder in einer Sackgasse (beim Ich bzw. Ego). Es macht sicherlich Sinn die Quelle des Ich (Ego) zu finden, denn dann wird der Mensch sehen, dass er Glück ist. Er muss von seiner Unwissenheit frei werden, die ihn denken lässt, dass er vom Glück getrennt ist.

Wer ist unwissend?

Auch hier landet der Mensch wieder beim Ich (Ego).

Auch hier empfiehlt sich das Ich (Ego) bis zum seinem Ursprung zurück zu verfolgen, denn dann verliert es sich in seinem Ursprung, dem wahren SELBST (Glück).

Das wahre Selbst (Glück) ist ewig und genau das ist der Mensch hier und jetzt.

Das glückselige Selbst das sich jetzt zum Ausdruck bringt. Es ist der Generalschlüssel, um alle Zweifel im Menschen zu lösen.

Alle Zweifel entstehen im Verstand.

Der Ich-Gedanke (Ego) ist der erste Gedanke im Verstand.

Ihm folgen alle andere Gedanken.

Der Ich-Gedanke entspringt dem SELBST.

Sucht und findet der Mensch die Quelle des Ich-Gedanken (Ego) offenbart sich sein wahres Selbst. Es allein bleibt.

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Frei von der Angst vor dem Verlust von

Frei von der Angst vor dem Verlust von …

Da gibt es ein Problem, jedoch fehlt die Antwort

Kann es sein, dass hinter dem Problem viel mehr steckt, als nur eine fehlende Antwort?

Genau das versuche ich herauszufinden, wenn Sie wollen, mit Ihnen gemeinsam. Haben Sie Lust darauf?
Gut, dann versuchen wir dies gemeinsam zu ergründen.

1. Frage:
Steckt hinter dem Problem womöglich die eigentliche Frage, ob ich frei sein kann von der Angst vor dem Verlust von …

  • nicht gut genug zu sein?,
  • meinen guten Ruf zu verlieren?,
  • meine Familie (Beziehung) zu verlieren?,
  • oder viele andere Dinge zu verlieren?

Vielleicht komme ich jetzt auf die Idee, dass meine Angst aus meinem Gewissen herrührt. Aber da taucht bei mir sofort ein Hinweis in mir auf, der mir signalisiert, dass mein Gewissen sich aus meiner Konditionierung und somit das Produkt meiner Vergangenheit (Speichermedium) sein muss.

Finden Sie an dieser Stelle für sich heraus, welche Hinweise Sie aus Ihrem INNEREN bekommen.

2. Frage:
Was weiß ich eigentlich?

Für mich heißt Wissen

  • Erfahrungen gesammelt und gespeichert zu haben,
  • Vorstellungen, Überzeugungen, Ideale zu haben,
  • Meinungen über bestimmte Dinge zu haben
  • durch die die Beziehung zu meiner Vergangenheit (Speichermedium) ein Gefühl von Kontinuität zu haben

und nichts anderes.

Finden Sie an dieser Stelle für sich heraus, was für Sie Wissen bedeutet.

Was unstrittig sein dürfte, ist, dass wir alle Angst vor physischem und psychischem Schmerz haben, oder?

Die Reaktion der Nerven ist ein physischer Schmerz.

Ein psychische Schmerz entsteht, wenn ich an Dingen (z.B. Familie, Freunde, Haus, Auto usw.) festhalte, die mir eine Befriedigung schenken. Alles, was mir diese Dinge (z.B. Familie, Freunde, Haus, Auto usw.) wegnehmen will, flößt mir Angst ein.

Denn alles, was sich in der Psyche angesammelt hat, verhindert möglichen Schmerz. Und solange nicht an dem Inhalt der Psyche-Inhalten gerührt wird, ist soweit auch alles gut. D.h. ich besteh aus einem Behältnis angesammelter Erfahrungen, die jede ernsthafte Störung verhindern soll, denn ich will in Ruhe und Frieden weiter so leben. Genau aus dem Grund habe ich Angst vor jedem, der meine Psyche in Aufruhr versetzen könnte. 

3. Frage:
Hat meine Angst etwas mit meiner Vergangenheit (Speichermedium) zu tun? Habe ich womöglich Angst um die physischen und psychischen Dinge, die ich angesammelt habe, um mich vor Schmerz zu schützen oder Leid zu vermeiden?

Diese Fragen habe ich für mich beantwortet. Meine Antworten sind jedoch für Sie nicht relevant, denn es sind meine Antworten und haben mit Ihren Antworten nichts zu tun. Sie müssen (wenn Sie wollen) sich diese Fragen selbst beantworten. Alle andere Antworten wären eine Flucht vor der Angst.

Wissen kann ebenfalls helfen, Schmerz zu vermeiden. So kann z.B. …

  • medizinisches Wissen helfen physischen Schmerz zu vermeiden,
  • Glaubensvorstellungen helfen psychischen Schmerz zu vermeiden.

Aus diesem Grund habe ich Angst, meine Glaubensvorstellungen zu verlieren, obwohl ich nicht über umfassendes Wissen oder konkrete Beweise verfüge, dass diese Glaubensvorstellungen je zutreffen werden.

4. Frage:
Steckt im VERSTEHEN des Problems nicht deren Auflösung?

Meine Antwort ist ein eindeutiges JA. Denn …

… da gibt es ein Problem, jedoch fehlt die Antwort,
aber im VERSTEHEN des Problems steckt seine Auflösung.

Was ist wohl Ihre Antwort?

 

Reagieren ? Nicht-Reagieren

Reagieren ? Nicht-Reagieren

Speziell bei unangenehmen Situationen fällt es uns Menschen immer wieder schwer nicht auf die jeweilige Situation zu reagieren. Die meisten werden jetzt auch sagen: Das ist doch ganz normal, schließlich will ich diese Situation nicht haben und damit muss sie„wegreagiert“ werden.

Doch muss dieses sofortige Reagieren wirklich sein?

Stellen Sie sich bitte einmal jetzt eine für Sie recht unangenehme Situation vor.

Gefunden? Prima.

Würden Sie dann auch den Satz: Mein Leben würde sich sehr verbessern, wenn dieses Problem gelöst wäre, befürworten?

Ja?

Dann ergänzen Sie noch bitte den folgenden Satz um Ihren Sprachgebrauch: 

Diese Situation ist einfach nur …

Haben Sie? Prima.

Nun betrachten Sie bitte ganz genau, was in Ihnen passiert, wenn Sie das nicht bekommen, was Sie haben möchten.

Können Sie die unangenehmen Empfindungen in sich spüren, oder erfolgt bei Ihnen eine sofortige Reaktion auf die Situation?

Sofortige Reaktionen führen meist dazu, dass die zweite Person Ihre Reaktion als sehr heftig empfindet und so ein gegenseitiges „Hochschaukeln“ der Situation unvermeidbar wird. Um dieses Ihnen bewusster zu machen schauen Sie sich doch einmal das folgende Bild an.

Können Sie erkennen, dass es die unangenehme Empfindung gibt, aber Ihre Reaktion war irgendwie nicht aufzuhalten?

Wie oft haben Sie im Nachhinein Ihre Reaktion bereut? Sie wollten eigentlich gar nicht so heftig reagieren.

Ist dem so, empfehle ich Ihnen sich dieses Bild auszudrucken und nach solch einer unangenehmen Situation sich dieses Bild immer wieder in Erinnerung zu rufen. Fangen Sie bei Kleinigkeiten an, denn so können Sie sich mit der Zeit an immer unangenehmere Empfindungen heranwagen ohne gleich zu resignieren. Denn die Gefahr der eigenen Aussage: Ich bin halt so, ist groß. Ja, das mag so sein, aber die wichtigere Frage ist:

„Will ich wirklich immer wieder in solchen Situationen so reagieren?“

Sich bewusst werden, dass Reaktionen auf unangenehme Situationen nichts anderes sind, als eine selbst zugelegte Gewohnheit (inneres Programm) hilft Ihnen möglicherweise diese Gewohnheiten abzuschwächen, im Idealfall zu unterlassen. Es ist eine Entscheidung, die nur von Ihnen selbst getroffen werden kann.

Sollten Sie jedoch Ihre Gewohnheiten sehr lieben, dann empfehle ich Ihnen jetzt sofort aufzuhören weiter zu lesen, geschweige sich mit dem Bild näher zu beschäftigen. Dafür ist mir Ihre Zeit viel zu heilig.

Sollten Sie sich jedoch mit dem Bild näher beschäftigen wollen, bitte ich Sie immer darauf zu achten, dass Sie Ihre Aufgabe: 

In der Lücke zwischen …

  • der Situation
    und
  • unangenehmen Empfindungen 

zu bleiben und eben nicht reagieren – wirklich beherzigen.

Sollten Sie trotz mehrfachem Üben zur Erfahrung gelangen, dass dies bei Ihnen noch nicht funktioniert, dann haben Sie an sich selbst erfahren wie stark doch noch Ihre Gewohnheiten ausgeprägt sind. Denken Sie bitte immer daran, wie lange Sie sich Zeit gelassen haben sich diese Gewohnheit zuzulegen. Geben Sie sich selbst eine Chance das zu TUN, was Sie aus tiefstem HERZen wollen.

Spätestens wenn Sie die erste positive Erfahrung mit dem „Nicht-Reagieren“ gemacht haben, werden Sie immer intensiver erkennen welche Aufgabe Sie eigentlich in solchen Situationen haben.

Den möglichen Spaß, die Freude und die Lebensqualitätsverbesserung wird Ihnen niemand mehr nehmen können.

 

Dies wünscht Ihnen aus tiefstem HERZen …

Karlheinz K. Matten

VERÄNDERUNG im JETZT ist WAHRHEIT

Dafür ? Dagegen – Dagegen ? Dafür

Dafür ? Dagegen – Dagegen ? Dafür

… heißt für den Verstand meist: Bist du verrückt, das geht doch gar nicht. Das kannst du nicht machen. Du wirst Schaden erleiden. Hör auf mich und schau auf deine Erfahrungen.

Doch was sind es für Erfahrungen, die wir im Alltag machen?

Die Masse der Menschen spricht eben nicht von täglich tollen Erfahrungen. Es sind mehrheitlich negative Erfahrungen über die sich die Menschen bis in den Privatbereich hinein unterhalten.

Hast du schon gehört …

Weißt du schon …

Der Chef(in) war mal wieder auf Lehrgang …

Kennst du den, der hat …

usw.

Tag ein Tag aus erzählen sich die Menschen diese Geschichten und wundern sich nicht einmal darüber, dass sich diese Geschichten immer wieder fortschreiben. Schlimmer noch, sie erzählen die gleichen Geschichten auch ihren Kindern, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass diese den auch  wieder das Gleiche tun. Ein ewiger Kreislauf.

Wird dies auch einmal erkannt? Ja, natürlich.

Doch wer ist bereit sich die Mühe zu machen die eigenen Gedanken einmal zu analysieren. Fast niemand. Und die es machen sind dann die Menschen die bewundert werden. Fußballer, Showmaster, Sänger(in), Unternehmer(in) usw.

Es kommt zwar immer einmal der Gedanke hoch: So würde ich auch gerne sein, jedoch den Preis dafür zu bezahlen ist kaum jemand bereit. Lieber spielt man Lotto und hofft auf den großen Gewinn der dann alles besser werden lässt.

Doch was lässt er besser werden. Die gleiche Art zu leben nur auf einem höheren Niveau. Statt mit einem Golf von A nach B zu fahren, fährt man eben dann mit einem 7er BMW, Audi A8 oder doch lieber mit der S-Klasse von Mercedes.

Damit wären wir mittendrin im Thema: Dafür ? Dagegen oder lieber Dagegen ? Dafür

Das Dagegen scheint uns wesentlich leichter zu fallen, als das Dafür.

Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie von Ihrem Chef heftig für eine angeliefertes Ergebnis kritisiert werden.

Was passiert jetzt in Ihnen?

Die Reaktionen darauf können sehr unterschiedlich sein. Sofortige Gegenreaktion. Schweigen. Kopfschütteln. leichtes Nicken. Und viel weitere Möglichkeiten.

Was jedoch auffällt ist immer, dass es darum ankommt, wie die Kritik seitens des Chefs ausgesprochen wird. Ihre Gegenreaktion hängt also von der Art und Weise wie Sie kritisiert werden ab. Stimmt?

Das scheinen jedoch die meinten Chefs nicht zu wissen. Sie scheinen sich darüber auch keine Gedanken zu machen. Warum sollten sie auch? Sie haben es ja selbst am eigenen Leib so erfahren. Kritik soll nach Ansicht der meisten Chefs das Gegenteil von dem sein was gerade da IST, oft das was sie für richtig halten. Ganz gleich welches Ergebnis dann dabei heraus kommen würde. Es gilt immer noch – ich bin der Chef und du bist mein Mitarbeiter(in).

Wenn jedoch das Ergebnis betrachtet würde, kämen mache Chefs ins Schwitzen, denn im Berufsalltag wird mehr als einmal bewiesen, dass die Ergebnisse der Chefs schlechter wären, wenn man deren Anweisungen 100% umgesetzt hätte.

Dies soll aber kein Schimpfartikel über Chefs werden, sondern dazu beitragen sich mit dem Gedanken:

Dagegen ? Dafür

etwas näher zu befassen. Speziell, wenn es um das Dagegen ? Dafür im persönlichen Bereich geht. Auch hier werden von jedem viele Male am Tag die Entscheidung abverlangt: Bin ich Dagegen ? Dafür.

Das größte Anwendungsgebiet ist sicherlich die Kindererziehung. Kinder sind ab einem bestimmten Alter generell gegen die Anweisungen der Eltern, Großeltern. Dieses NEIN scheint eine automatisierte Reaktion zu sein, denn die Gegenreaktion scheint es auch zu sein. Und so findet ein „Spiel“ statt an denen die Kinder viel mehr Spaß haben als die Erwachsenen. Doch die Erwachsenen verhalten sich meist ganz ähnlich wie deren Chefs, nur dass in diesem Spiel die Kinder die Mitarbeiter sind.

Erkennen Sie Parallelität?

Wenn in dieser Situation bei den Erwachsenen jedoch ihre alten eigenen Erfahrungen nicht greifen sollen, erfordert dies ziemlich viel Mut. Mut zu erkennen, dass hier unterbewusste Programme aktiv werden können. Es sind meist die eigenen Erfahrungen mit ähnlichen Situationen im Alter in dem jetzt das eigene Kind ist. Jetzt ist ein entscheidender Punkt: Folge ich dem eigenen alten Programm oder frage ich mich:

„Was ist da gerade?“

und fälle eine Entscheidung die dem IST (was ist da gerade) entspricht.

Eine sehr spannende Situation, wie ich finde. Noch spannender finde ich, wie die Kinder mit diesen Situationen umgehen. Zielstrebig, hartnäckig, herzzerreißend, usw. Irgend wie sind sie auch gegen das was IST. Na klar, ihr Ego hat auch schon eine Machtposition eingenommen und sie lernen sehr schnell.

Und so geht das Spiel im Leben der Menschen immer weiter. Sind die Kinder dann erwachsen und haben selbst Kinder, findet auf dem Level deren aktuellen Zeit das gleiche Spiel weiter statt.

Es bisschen ist so, als ob wir heute schon wüssten was am 90 isten Geburtstag geschieht. Ja, das Gleiche wie am 40 igsten, nur mit Stock.

Jetzt könnte die Frage auftauchen: Was soll ich dagegen tun?“

Stimmt, denn die Frage kam mir auch, als ich vor längerer Zeit das erste mal über das Thema ernsthafter nachgedacht habe. Mir kam nur nicht in den Sinn einen Artikel darüber zu schreiben. Ich hatte es einfach nicht für wichtig empfunden. Es gab allerdings auch noch keine 6 jährige Ekeltochter die das Spiel hervorragend beherrscht.

Meine aktuelle Lösung ist sicherlich nicht viel anders als Ihre. Deals heißt bei mir das Zauberwort. Aber Vorsicht: Kinder beherrschen dieses Spiel ebenfalls sehr gut.

Wer geht meist als Gewinner vom Platz beim Deal?

Natürlich die Kinder. Doch viel wichtiger ist dabei die Herausforderung an mich. Ich als Erwachsener bin jetzt wie ich es gerne nenne zum …

QUERDENKEN

aufgefordert. Der Bereitschaft immer wieder neu zu lernen, denn die „Tricks“ der Kinder sind auf neuestem Niveau. Das hat für mich den Vorteil, dass ich nicht nur ständig gefordert werde, sondern den Ehrgeiz besitze mithalten zu wollen. Und das heißt lernen und nochmals lernen wollen. Dafür habe ich eine Formel in Anwendung. Sie lautet:

QUERDENKEN = Die Bereitschaft immer neu zu lernen

Mir hilft diese Formel nicht nur im privaten Alltag, sondern noch viel mehr bei der Zusammenarbeit mit meinen Klienten.

Haben Sie für sich auch so eine Formel gefunden? Wenn NEIN, dann versuchen Sie doch einmal diese Formel. Eine Erfahrung mehr ist sie sicherlich wert.

Karlheinz K. Matten

NEUSTART im JETZT ist QUERDENKEN