Eine Geschichte zum Nachdenken

Eine Geschichte zum Nachdenken

Warum Hunde weniger lang leben als Menschen

Hier ist eine überraschende Antwort eines 6-jährigen Kindes.

Zur Geschichte:

Ein Tierarzt wurde aufgefordert, einen sehr alten Cocker Spaniel Namens Jo zu untersuchen.

Die Besitzer des Hundes, Karl, seine Frau Monika und ihr kleiner Junge Maik waren alle sehr an Jo gebunden und sie hofften auf ein Wunder.

Der Tierarzt hat Jo untersucht und festgestellt, dass er leider an Krebs sterben wird. Er hat der Familie gesagt, dass er nichts für Jo mehr tun kann und hat angeboten, die Euthanasie-Prozedur für den alten Hund in ihrem Haus durchzuführen.

Als die Vorkehrungen getroffen waren, haben Karl und Monika mir gesagt, dass sie dachten, es wäre gut für den 6 jährigen Maik, die Prozedur zu beobachten. Sie hatten das Gefühl, dass Maik etwas aus der Erfahrung lernen könnte.

Am nächsten Tag spürte der Tierarzt den vertrauten Kloß in seiner Kehle, als Jo´s Familie ihn umgab. 

Maik schien beruhigt zu sein, den alten Hund zum letzten mal streicheln zu können, so dass der Tierarzt sich fragte, ob Maik verstanden hat, was vor sich geht.

Innerhalb weniger Minuten schlief Jo friedlich ein. Der kleine Junge schien den Übergang von Jo zu akzeptieren, ohne Schwierigkeiten oder verwirrt darüber zu sein.

Alle saßen eine Weile nach Jo´s Tod zusammen und fragten sich laut über die traurige Tatsache:

Weshalb das Leben der Hunde kürzer ist als ein Menschenleben.

Maik, der leise zugehört hatte, sagte:” Ich weiß warum.”

Erschrocken wandten wir uns alle nach ihm um. Das, was aus seinem Mund kam, hat uns Erwachsene sehr berührt. Der Tierarzt hatte noch nie solch eine Erklärung gehört. Maik hat die Art und Weise, wie der Tierarzt alles wahrnehme und lebe, verändert.

Maik sagte: “Die Menschen sind geboren, damit sie lernen können, wie man ein gutes Leben lebt – wie man all die ganze Zeit liebt und nett zu einander ist, richtig?”

… der 6 Jährige fuhr fort:

„… nun, Hunde wissen schon, wie man das macht (lebe einfach, liebe großzügig, sei vorsichtig, spreche freundlich), deswegen müssen sie nicht so lange bleiben, wie wir Menschen es tun.”

Denk dran, wenn ein Hund der Lebens-Lehrer wäre, würdest du Dinge lernen wie:

wenn Deine Lieben nach Hause kommen, renne immer zu ihnen, um sie zu begrüßen.

  • niemals die Gelegenheit verstreichen lassen, um eine Spritztour zu machen.
  • lass es zu, die Erfahrung von frischer Luft und der Wind in Deinem Gesicht zu reiner Ekstase werden zu lassen.
  • Nickerchen machen.
  • sich strecken vor dem Aufstehen.
  • laufen, toben und täglich spielen.
  • gedeihe durch Aufmerksamkeit und lasse Dich von Menschen berühren.
  • vermeide es zu beißen, wenn es ein einfaches Knurren auch tut.
  • an warmen Tagen halte dich auf dem Rücken auf dem Rasen auf.
  • an heißen Tagen, viel Wasser trinken
  • sich unter einem schattigen Baum legen.
  • wenn Du glücklich bist, tanz herum
  • bewege deinen ganzen Körper.
  • Freude am Einfachen …
  • Freude an einem langen Spaziergang.
  • Sei treu.
  • tu nie so, als wärst du etwas, das du nicht bist.
  • wenn das, was du willst, irgendwo begraben ist, dann grabe so lange, bis du es findest.
  • wenn jemand einen schlechten Tag hat, schweige mit ihm, setz dich in die Nähe und kuschel dich behutsam an ihn.

Das ist ein Geheimnis des Glücks, das wir von einem Hund lernen können.

Probleme, Probleme, Probleme

Probleme, Probleme, Probleme

Probleme, Probleme, Probleme …

… das klingt für viele Menschen nach einer großen Aufgabe, Herausforderung. Es ist auch oftmals der Moment, in dem man dann den Mut verliert, weil es scheinbar keine Lösung gibt. Die eigene Erfahrung sagt leider zu oft, dass es zu schwierig ist, dieses Problem zu lösen.

Doch ist es wirklich so?

Natürlich ist es viel einfacher zum nächsten Vorgesetzten, dem Kollegen, zur nächsten Besprechung zu gehen und dort das Problem loszuwerden. Obwohl die eigene Erfahrung beweist, dass schon sehr viele Probleme bewältigt werden konnten, scheint es mit der Zeit dem eigenen Verstand lästig zu werden immer wieder die Probleme anderer zu meistern. Das heißt, dass die eigenen Fähigkeiten sehr wohl vorhanden sind, um ein Problem zu meistern, jedoch der Eindruck entstanden ist, dass das Leben scheinbar nur noch aus Problemen besteht.

Ist das so?

Wenn das Verhalten der arbeitenden Menschen angeschaut wird, könnte dieser Eindruck sicherlich entstehen. Der Zustand der Erde spiegelt das Menschenbild ja deutlich wieder.

In manchen Industriezweigen ist bis in den heutigen Tag festzustellen, dass es den Unternehmen nicht an Auftragsbestand mangelt. Im Gegenteil, das Problem ist qualifiziertes Fachpersonal gewinnen zu können. Alles wird zum Problem erklärt. Aus allem wird ein Problem gemacht. Sei es eine Beziehungsangelegenheit, eine nicht übereinstimmende Situationsbeurteilung mit einem Vorgesetzten, usw. und so fort.

Obwohl die eigene Erfahrung beweist, dass all diese Probleme schon so oft im eigenen Leben bewältigt werden konnten, scheint es in der heutigen Zeit schwierigen geworden zu sein, dieses zu wiederholen.

Warum ist das so?

Ich glaube, es hängt damit zusammen, dass wir Menschen einfach vergessen haben uns daran zu erinnen, wie vergleichbare Probleme schon bewältigt worden sind. Ich bin mir bewußt, dass eingewandt werden kann, dass die Problemsituation eine ganz andere sein kann. Natürlich. Das ist aber in meinen Augen nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass jeder Fähigkeiten in sich trägt, um Probleme zu lösen bzw. zu meistern. Die Frage die sich für mich auftut ist:

Warum wiederholen die Menschen nicht das, was funktioniert bzw. funktioniert hat?

Jeder weiß recht gut, was in seinem Leben funktioniert und was nicht funktioniert. Privat wie auch geschäftlich.

Warum tun wir das, was funktioniert, zu wenig oder immer weniger?

Wir alle hatten doch bereits Augenblicke, in denen wir das Funktionieren liebten, ja richtig Spaß und Freude verspürten. Natürlich waren dabei gewisse Schwierigkeiten aufgetreten, doch der Spaß und die Freude hatten überwogen.

Was ist geschehen? Was hat sich verändert?

Vieles hat sich verändert, denn es gibt nur eine Konstante und heißt Veränderung. In jedem Augenblick verändert sich irgend etwas. Was jedoch auffällig ist, dass die Geschwindigkeit der Veränderungen zugenommen hat. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass wir Menschen sehr viele Fortschritte bzgl. der technischen Errungenschaften erreichen konnten. Denken wir einfach an die Möglichkeiten des Internets. Eine Information zu erhalten oder zu verbreiten ist inzwischen einer Sekundenangelegenheit geworden. Im Positiven wie auch im Negativen.

Welche Feststellungen können wird daraus ableiten?

Es scheint offensichtlich zu sein. In der gleichen Zeit z.B. 8-Stunden Tag, muss eine wesentlich höhere Anzahl von Informationen vom Menschen verarbeitet werden. D.h aber auch, dass die Anzahl der möglichen Probleme zunehmen kann. Dies scheint in der heutigen Zeit zutreffend zu sein. Daraus ergibt sich für mich wieder eine Frage:

Können die aktuellen Arbeits-Methoden (Konzepte) überhaupt noch den immer mehr ansteigenden zu lösenden Problemfälle gerecht werden? Sind die erforderlichen Reaktionen auf die jeweilige Situation vom Menschen zu bewältigen?

Für mich wird sichtbar, dass bei steigender Informationsflut die möglichen Probleme ebenfalls steigen werden. Dies kann leicht nachvollzogen werden, wenn man sich das aktuelle Weltgeschehen nur betrachtet. Ganz gleich ob man das Familienleben, das Firmengeschehen, das Religionsgeschehen oder das Politikgeschehen betrachtet. Überall Probleme, Probleme nichts als Probleme.

Je größer eine Institution (Familie, Firma, Gemeinde, Stadt, Staat) ist, um so größer scheinen die Probleme zu werden.

Wie könnte eine Lösung aussehen?

Wenn wir Menschen uns dazu entscheiden könnten, nicht mehr an den alten Gewohnheiten, die nicht zum Wohle aller Menschen funktionieren, einfach nicht mehr anwenden, könnte dies ein erster, wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein. Doch …

… warum tun wir es nicht? Warum neigen wir dazu die Probleme zu vermehren?

Es bedarf doch nur einer Entscheidung. Der Entscheidung, dies oder jenes einfach nicht mehr zu tun. Der Entscheidung eine Veränderung herbeizuführen, die dem Wohl ALLER dient. Die Wissensstände bei den Entscheidungsträgern sind alle vorhanden bzw. es kann auf diese zugegriffen werden. 

Was ist für eine solche Umsetzung noch erforderlich?

Der eigene, verspürte Wunsch der Entscheidungsträger nicht mehr an den Verhaltensweisen, die nicht mehr dem aktuellen Wohl aller Menschen dienen, festzuhalten.

P.S. Entscheidungsträger ist jeder Mensch und damit in der Verantwortung.

Karlheinz K. Matten
Lernen zu VERSTEHEN, WAS IST

Unmittelbares Handeln

Unmittelbares Handeln

Unmittelbares Handeln

Wenn ich mit irgendjemanden in Kontakt bin …

  • meiner Frau,
  • meinem Kind,
  • meiner Enkelin,
  • mit einem anderen Menschen
  • mit dem Himmel,
  • mit den Wolken,

mit irgend einer Tatsache, verliere ich diesen Kontakt, sobald sich Gedanken einmischen. Das Denken entspringt der Erinnerung und die Erinnerung ist dann das Bild das ich sehe. 

Nehme ich das Beispiel meiner Enkelin. Wenn Sie schreiend zur Tür hereinkommt, sehe ich Sie wirklich als Mensch (Kind), oder ist es vielmehr so, dass Ihr Schreien störend wirkt und ich Sie in diesem Augenblick gerne anders hätte? Klar stört es mich manchmal und ein anderes mal stört es mich überhaupt nicht. Die meisten Menschen sagen: Es kommt auf meine Verfassung an. Das mag sein aber auch nicht sein.

Meine eigene Erfahrung hat mir gezeigt, dass dies sehr viel damit zu tun hat, was ich in diesem Moment denke. In dem Moment, in dem mein Denken einsetzt, sehe ich nicht mehr den Mensch (WAS IST), sondern, das, was mir meine Gedanken als Bild vorsetzen.

Betrachten Sie bitte einmal das nachfolgende Bild und stellen Sie sich diese alltägliche Berufssituation einmal vor. Ein Kollege hat in Bezug auf eine Problemsituation aus Ihrem Tätigkeitsfeld eine gute Idee und wirkt bei der Darlegung der Idee Ihnen gegenüber sehr glücklich. 

Sie starten im „Bild“ als Mensch, der links oben steht.

Schauen Sie sich das Bild in Ruhe an. Einfach nur anschauen. Bitte nur anschauen ohne zu denken. Ist es Ihnen schwer gefallen nur zu schauen?

 

All das, was Sie möglicherweise jetzt verstehen, habe ich persönlich auch erlebt, erfahren. Ja, ich habe viele Jahre nicht den Mensch gesehen, was mich beinahe meine Selbständigkeit gekostet hätte. Und wenn ich nicht von lieben FREUNDEN, denen ich aus tiefstem HERZen sehr dankbar bin, Hilfe bekommen hätte, würde ich nicht in der Lage sein diesen Blog-Artikel unter meiner seit dem Jahr 2000 existierenden Selbständigkeit zu schreiben. Heute bin ich sehr dankbar für diese durchlebte, schreckliche Zeit. Sie hat mich sehen lassen, was es für Auswirkungen haben kann, wenn ich notwendiges „Unmittelbare Handeln“ mir selbst gegenüber verweigere.

Diese Erfahrung hilft mir heute noch, meine Dienstleistung in einer bisher noch nie dar gewesenen Qualität erbringen zu dürfen. Dafür bin ich sehr dankbar und hat auch für mich bewiesen, dass die Lösung eines Problems im Problem zu finden ist.

Das „Unmittelbare Handeln“ ist ein überlebensnotwendiges TUN (auch in Firmen) in unserem Gesellschaftssystem geworden. Doch dieses von mir angesprochene „Unmittelbares Handeln“ hat nichts mit dem meist praktizierten Reagieren auf Situationen zu tun.

Es ist nicht immer einfach
einer Tatsache ins Auge zu sehen
und eben
nicht vor dem zu fliehen,
W A S  I S T.

Als ich im oben gezeigten Bild an der Stelle des Beobachters war, schaute ich nicht auf den anderen als Mensch, und deshalb bestand eine Trennung zwischen mir (dem Betrachter) und dem, was ich nicht sehen wollte, den anderen Mensch. Ich sah nur das Beobachtete. Ich sah, was meine Gedanken meine Erinnerungen (Erfahrungen) mir vorgaben.

Dies in seiner ganzen Tiefe musste ich erst verstehen lernen. Es ist die Trennung zwischen Beobachter und Beobachteten, die den Beobachter dazu bringt, mehr …

  • Erfahrungen,
  • Empfindungen,

haben zu wollen, und deshalb lief ich immer irgendetwas nach, war oder bin ich immer auf der Suche. Dies gilt es vollkommen und umfassend zu verstehen, denn solange es den Beobachter (derjenige der Erfahrungen sucht, der zensiert, der wertet, der urteilt, der verdammt) gibt, solange ist es nicht möglich im direkten Kontakt zu dem, was ist (Tatsache: der Mensch mit der guten Idee), zu sein.

Es gibt jedoch Alltagssituationen in denen wir unmittelbar handeln: z.B. …

  • eine Schnittwunde am eigenen oder anderen Körper
  • ein Kind fällt hin und hat eine Schürfwunde
  • usw.

In diesen Situationen ist kein Beobachter da. Da wird unmittelbar gehandelt. Zum Arzt fahren oder einfach ein Pflaster auf die Wunde.

Da gibt es nicht erst eine Vorstellung (Gedanken) und dann ein Handeln. Nein, da gibt es nur Handeln, wenn Schmerzen vorhanden sind, weil eine direkte körperliche Verbindung besteht.

Es mag für Sie jetzt etwas merkwürdig klingen, aber dieser Schmerz bin ich selbst. Deshalb handle ich auch unmittelbar. 

Solange ich das nicht vollkommen verstanden, erkannt, untersucht und tief empfunden habe, solange dies nicht von mir erfasst (nicht intellektuell, nicht verbal) ist, dass der Beobachter das ist, was er beobachtet, wird mein ganzes Leben zu einem Konflikt-Leben, einem Widerstreit zwischen gegensätzlichen Situationen (Wünschen), zwischen dem was sein sollte und dem was ist.

Sie und ich können das nur verstehen, wenn uns bewusst ist, dass Sie und ich viel zu oft Menschen, Dinge z.B. …

  • eine Blume,
  • eine Wolke,
  • einen Menschen oder irgendetwas anderes,

aus der Perspektive des Beobachter anschauen.

 

Karlheinz K. Matten
WISSEN im JETZT ist WAHRHEIT

 

 

 

QUERDENKEN: ICH BIN …das LEBEN und der WEG, folge mir!

QUERDENKEN: ICH BIN …das LEBEN und der WEG, folge mir!

Übertragen in die Business-Welt bedeutet dieser Satz für mich:

Ich habe diesem Unternehmen LEBEN eingehaucht, sieh, das ist mein ZIEL, folge mir.

Übertragen auf BMW heißt dies:

BMW wurde gegründet, um den Kunden die Freude am Fahren zu ermöglichen, wer hat Freude daran dieses immer wieder neu zu realisieren.

Oder auf Audi übertragen heißt dies:

Audi wurde gegründet, um den Kunden einen Vorsprung durch Technik erfahren zu lassen, wer ist so in Technik verliebt, um diesen Vorsprung immer wieder neu zu erschaffen?

Viele weitere Beispiele könnten an dieser Stelle jetzt noch aufgeführt werden, dies würde doch dann sicherlich den Rahmen dieses Artikel sprengen.

Mir erscheint es jedoch sehr wichtig, die familiengeführten Unternehmungen und die vielen Selbständigen in dieses Gedankengut mit ein zu beziehen. Denn dort ist ein noch viel persönlicher Bezug zu dem Titelsatz möglich. Übertragen auf diese Unternehmen heißt dies aus meiner Perspektive:

Dieses Unternehmen wurde gegründet oder es wird weitergeführt, um unsere Kunden erfahren zu lassen, dass es mehr als eine positive Erfahrung ist mit unserem Hause eine Partnerschaft einzugehen – wer will dieses Unternehmens-Leben mit gestalten und ist bereit diesen Weg auch mit zu gehen?

Eine solche Philosophie lässt erkennen, dass drei Dinge akzeptiert, verstanden und erfahren werden:

1. Es gibt einen Unternehmens-LEBENS-Prozess und dieser
unterliegt dem EINFLUSS von natürlichen Gesetzmäßigkeiten

2. Es gibt ein vollkommenes System des ERSCHAFFENS
(Gedanken-Worte-Handlungen)

3. Es wird zum Ausdruck gebracht WER-WIR-wirklich-SIND,
als Mensch und Institution

Dieser PROZESS geschieht bereits JETZT in diesem MOMENT und er geschieht immer und immer wieder, bewusst oder unbewusst. Doch, wenn dieses ERFAHREN eine …

– ständige Freude,
– ein immer wieder fortgesetztes Erschaffen,
– eine endlose Ausdehnung,
– totale Erfüllung,

beinhaltet, kann der gemeinsame Erfolg nicht verhindert werden!

Er beinhaltet jedoch auch, dass es unmöglich ist an etwas zu Denken, etwas auszusprechen und es zu tun, wenn dieses ETWAS nicht wirklich geglaubt wird. Aus diesem Grund muss der Prozess Glauben oder Wissen beinhalten. So entsteht ein absoluter Glaube der weit über das Hoffen hinausgeht – es ist ein Wissen um die Gewissheit.

So wird auch klar, warum beim HANDELN das Wissen beinhaltet sein muss. Die Realität entsteht durch diese tiefe innere Klarheit, dieser absoluten Gewissheit und dem totalen Akzeptieren.

Doch der bedeutendste Schlüssel für diesen ERSCHAFFENS-PROZESS ist:

Die DANKBARKEIT im voraus!

Ich bin das LEBEN

 

Der eine oder andere wird jetzt möglicherweise einwerfen, dass dies ja alles sehr tiefgründig ist, aber mit den Gedanken, das ist nicht immer ganz einfach. Das reaktive Verhalten meines Verstandes hat schon so seine Tücken.

Wenn dem so sein sollte, bedarf es einer gewissen Disziplin und einer zu verfolgenden Absicht. Wie z.B.

Im 1. Schritt:

– die Gedanken überprüfen lernen
– über das nachzudenken, worüber ich nachdenke

Wenn Sie sich dabei erwischen sollten, dass Sie …

– negative Gedanken hegen,
– höchst positive Gedanken ablehnen,
– depressive Gedanken haben,
– sich in der Patsche sehen und keinen Ausweg finden können,
– die ganze Welt als einen gräßliche Ort bezeichnen,
– nur noch negative Ereignisse vorausahnen,
– das Leben als sinnlos bezeichnen,

dann sollten Sie noch einmal DENKEN!

Sie können sich dazu trainieren. Schauen Sie einmal genau hin, wie gut Sie es sich beigebracht haben, es nicht zu tun.

Jetzt gratuliere ich allen erfolgreichen Unternehmungen zu ihrem ERFOLG, weil sie sicherlich den ERSCHAFFUNGS-PROZESS verstanden haben. Fordere gleichzeitig die weniger erfolgreichen Unternehmen auf, sich diesen Erschaffungs-Prozess einmal näher anzuschauen.

Eine ergebnisreiche Woche wünscht

Karlheinz K. Matten

Ein NEUSTART im JETZT

Ein NEUSTART im JETZT

Was bedeutet „Ein NEUSTART im JETZT?“

Es bedeutet zunächst klar zu erkennen, dass ganz gleich in welchem Land der Erde wir auf die Welt gekommen sind, wir Menschen einen individuellen Weg von der Geburt bis zum Tod gehen. Dazwischen liegt eine Geschichte. Die Geschichte in Deutschland hat meist folgende Zeitstrahl-Stationen:

… die Geburt
… der Kindergarten
… die Schulausbildung
… die Berufs-Ausbildung
… das Studium
… den beruflichen Werdegang

und hoffentlich die Station:

… der Ruhestandszeit spricht Rentenzeit
… und zum Schluss erfolgt der Tod des Menschen

Jeder von uns erlebt diese Geschichte inhaltlich anders. Es gibt, wie es unser Verstand bezeichnen würde, tolle Lebensgeschichten. Dies sind meist die Geschichten in der Geldsorgen weniger eine Rolle spielen.

Es gibt jedoch auch die anderen Lebensgeschichten in der die Geldsorgen schon eine Rolle spielen. Natürlich wird in so mancher Geschichte erzählt, dass man sich seine Wohnung, seine Eigentumswohnung, sein Reihenhaus oder Einfamilienhaus, seinen Urlaub, sein geliebtes Auto leisten kann.

Worauf ich jedoch hinaus will, ist, dass diese ganzen Geschichten in unserer westlichen Welt sehr Geld orientiert bzw. Verstand orientiert geprägt sind.

Keine Angst, ich habe nichts gegen Geld, ganz im Gegenteil. Geld kann ein wunderbarer Diener sein.

Es ist festzustellen, dass in Deutschland die wenigsten Menschen ihr wahres Glück jetzt in diesem Augenblick leben. Was die meisten Menschen jedoch leben, ist, ein Leben mit verzögerter Belohnung.

Was meine ich damit:

Wir Menschen bringen in unseren jungen Jahren die Opfer, weil wir das Potential für Reichtum, Freiheit und Glück in der Zukunft sehen und diese aufbauen wollen.

Dieser Plan, diese Strategie der verzögerten Belohnung wird von den meisten Menschen in dieser Gesellschaft als vernünftig und intelligent erachtet. Diese Strategie wird als NORMAL bezeichnet.

Doch immer mehr Menschen gefällt dieser Plan nicht mehr so richtig. Der Verstand will, geprägt von der Vergangenheit, sprich von der Kindheit bis zum heutigen Tag, diese erschaffenen, gewohnten Verhaltensweisen beibehalten, nicht verändern.

Doch je weiter das Leben voranschreitet, desto lauter erklingt beim Menschen ein bedeutender Konflikt zwischen Kopf und Herz. Der Verstand ruft dann immer noch zur Disziplin auf und flüstert uns ins Ohr, dass sich diese Aufopferungen auf lange Sicht schon auszahlen werden.

Selbst nach jahrelanger harter Arbeit, in der auch einige größere Hindernisse aus dem Weg geräumt werden mussten, will dieses Ziel, das man so vor Augen hat, nicht so richtig näher kommen. Die dabei vom Verstand vorgegebene Disziplin, fordert manchmal sogar einen gesundheitlichen Tribut.

Bei mir selbst war es im 56-igsten Lebensjahr so weit gewesen, als der Körper dem Verstand signalisierte:

Schluss mit „lustig“, ich mag nicht mehr.

Diese körperliche Erfahrung wird immer häufiger von noch jüngeren Menschen gemacht.

Was geschieht in solchen Fällen? 

Der Körper wird, wie das geliebte Auto in die Werkstatt, sprich ins Krankenhaus zur Reparatur gebracht. Kaum ist die Reparatur erledigt geht es mit dem Verstandesplan wie gehabt weiter. Schließlich sind ja die Verpflichtungen gegenüber der Institutionen (Staat, Kirche, usw.) und Mitarbeiter zu erfüllen.

Sind wir wirklich hierfür auf diese Erde gekommen? Gibt es eine Alternative? 

JA es gibt eine Alternative. Doch die viel wichtigere Frage ist:

„Würden Sie diese Alternative überhaupt für sich in Anspruch nehmen? Würden Sie es wirklich TUN?“

Als ich vor mehreren Jahren bei Amazon durch den Bücherbereich stöberte, sprang mich ein bestimmtes Buch quasi an: JETZT – Die Kraft der Gegenwart von Eckhart Tolle. Meine Intuition sagte mir, dass ich dieses Buch kaufen musste und so tat ich es auch.

“JETZT – Die Kraft der Gegenwart” ist die Art Buch, die noch Wochen, nachdem man es gelesen hat, im Kopf präsent bleibt. Mein Denken hat es dauerhaft verändert.

Das Grundprinzip des Buches ist zusammengefasst ziemlich einfach:

Der jetzige Moment ist das was existiert – sonst nichts.

Puhhh, für einen Verstandesmenschen: Das ist aber eine ganz andere Denkweise, als ich es gewohnt bin. Ich dachte immer, dass mein Leben wie ein Zeitstrahl von der Geburt bis zum Tod verläuft. Der jetzige Augenblick ist ein Punkt auf diesem Zeitstrahl, welcher sich langsam vorwärts bewegt. Die Vergangenheit ist der Teil hinter diesem Punkt und die Zukunft, was vor ihm lag.

Nachdem ich “JETZT – Die Kraft der Gegenwart” gelesen hatte, dachte ich auf einmal anders über mein Leben.

Jetzt verstand und erkannte ich endlich, dass mein praktizierter Plan der aufschiebenden Belohnung extrem kraftraubend war.

“Das Leben im Jetzt” lehrte mich, dass es keinen Zeitstrahl gibt. Der Punkt, sprich das HIER und JETZT ist alles, was existiert. Die Vergangenheit und die Zukunft sind Illusionen. Sie existieren nur in unserem Verstand.

Wir erschaffen diese Vergangenheit und diese Zukunft in unserem Verstand, indem wir sie uns im Jetzt ausdenken. Aber außerhalb des Jetzt existieren wir noch nicht einmal.

Auch der indische Weise Papaji lehrte mich, dass die Vergangenheit und Zukunft eine Erfindung des Verstandes ist. Er lehrte mich, dass der Verstand ein Friedhof ist.

Wir haben nichts von der Vergangenheit. Sie ist vergangen. Wozu sich an die Vergangenheit erinnern und durch ein altes Leben reisen.

Und die Zukunft ist ebenfalls Vergangenheit, denn das was Sie jetzt lesen, war, als Sie zu lesen begannen, Zukunft, wurde dann an die Gegenwart übergeben und geht langsam in die Vergangenheit über.

Für mich als Verstandesmensch war das ziemlich harter „Tubak”.

Aber, eine neue Sichtweise auf mein Leben war die Folge. Ein NEUSTART im JETZT war geboren.

Das mag nur wie ein semantischer (bedeutungsmäßiger) Unterschied wirken, vielleicht sogar wie ein  nicht richtiger, aber es war eine völlig neue Denkweise für mich. Ich war jedoch neugierig genug, um diese neue Denkweise zu testen.

Jedesmal, wenn ich nach der Idee griff, dass nichts außer dem Augenblick existiert, veränderte dies meine aktuelle Lebensweise immer mehr.

Ich verstand auch immer mehr, dass wenn ich irgendetwas in meinen Leben erfahren wollte, ich es im jetzigen Augenblick erschaffen musste.

D.h. Es musste bereits in irgendeiner Form in diesem Augenblick existieren oder es würde überhaupt nie existieren.

Also ist die Strategie der aufschiebenden Belohnung, in der Zukunft Reichtum, Freiheit, Frieden und Glück für mich selbst zu erschaffen, im HIER und JETZT die Sorge eines Kleingeistes.

Es würde nie soweit kommen können, so lange ich Grenzen und Einschränkungen im „Hier und Jetzt“ erschuf.

Der Zukunftsgedanke ist sicherlich ein bequemes, mentales Konstrukt, aber ich fand heraus, dass es meiner Freude und Glück im Jetzt schadete, wenn ich zu viel von meinen Wünschen in die Zukunft projizierte.

Was ist denn der Grund für eine Zukunft von Freude und Freiheit zu arbeiten, wenn die Realität gerade das Gegenteil zeigt?

Wenn ich Freiheit, Frieden, Glück und Reichtum in der Zukunft will, musste ich die Saat für seine Erschaffung im „Hier und Jetzt“ aussähen. Die einzige wahre Schöpfungskraft, die ich habe, liegt im Jetzt. Immer mehr folgte ich dieser Denkweise:

“Wenn die Form (das was sich manifestieren soll) nicht auf eine Art und Weise im JETZT schon existiert, wird sie nie existieren.”

Wie sagte Henry Ford damals sinngemäß: Wenn ich einen Achtzylinder in meinem Geist sehen kann, dann kann er auch gebaut werden.

Diese Veränderung in meinem Denken verursachte auch eine Veränderung in meinen Prioritäten.

Von nun an steckte ich meine Kraft (Achtsamkeit um meine Aufmerksamkeit zu steuern) in die Verbesserung der jetzigen Lebenssituation, anstatt Verbesserungen in die Zukunft zu schieben.

Ich fing auch an, Fragen zu stellen, wie:

“Wie kann ich jetzt in diesem Augenblick mehr Freude erleben?”

Natürlich verändert sich die momentane Realität nicht sofort, aber über die Zeit hat sie sich mit Hilfe der Achtsamkeit bei mir massiv geändert.

Als Teil dieses Prozesses hörte ich schließlich auf nur reiner Unternehmensberater zu sein, sondern konzentrierte mich schwerpunktmäßig auf die Persönlichkeitsentwicklung.

Warum?

Weil ich Menschen liebe und es mir auch noch sehr viel Spaß bereitet mit Menschen zusammen zu arbeiten. Ausserdem hilft es ungemein in der klassischen Beratungstätigkeit die doch meist vom Verstand gesteuert ist.

Ich fing auch zögerlich an, mir mehr Freizeit zu gönnen. Ich fing an, mehr Dinge zu tun, die mir Freude brachten, wie, mehr lesen, meditieren und mehr Zeit mit meiner Frau zu verbringen.

Anfangs war ich ganz schön besorgt, ob die Konzentration auf den Moment (JETZT) mich nicht kurzsichtig machen würde.

Aber meine Erfahrung widerspricht dem vehement . Da sind immer noch Zukunftspläne, Langzeitziele die es  zu verwirklichen gilt. In der Vergangenheit hätte ich mir diese Ziele gesetzt, weil ich meinte, dass es mein Glück vergrößern würde, diese Ziele zu erreichen.

Nun stellt sich das Gegenteil heraus. Heute setze ich mir Ziele, um die Freude, die ich gerade fühle, zu vergrößern.

Bei der Tätigkeit in der Persönlichkeitsentwicklung empfinde ich so viel Leidenschaft für meine Arbeit, dass ich sie möglichst vielen Menschen zuteil werden lassen will.

Ich erwarte nicht von dieser Tätigkeit, dass es mich total glücklich macht. Aber ich möchte, dass diese Tätigkeit mein Glück ausdrückt und ich dieses Glück mit Anderen teilen darf.

Überraschende Ergebnisse gab es auch

Die große Ironie ist, dass meine Zukunft eine immer viel besserer Form (Dinge die sich manifestieren) annimmt, obwohl ich die meiste Aufmerksamkeit der Gegenwart, sprich dem HIER und JETZT widme.

Indem ich meine gegenwärtige Situation (das was jetzt ist) genau so annehme wie sie ist, ist meine Motivation rapide in die Höhe geschossen.

Ich arbeite aus einem Zustand der Freude, anstatt mich verpflichtet zu fühlen. Ich schreibe z.B. Blog-Artikel, weil es mir Spaß macht, nicht weil ich denke, dass ich weiter schreiben muss, um Geld zu verdienen. Wenn ich keine Lust zum Schreiben habe, dann schreibe ich nicht. Wenn ich denke, ich brauche mal einen freien Tag, dann nehme ich ihn mir.

Jetzt habe ich mir genau die Situation erschaffen, von der ich hoffte, dass Geld sie mir irgendwann einmal in der Zukunft gestatten würde.

Früher stellte ich mir vor, was ich tun würde, wenn ich reicher wäre. Also reicher als ich es mir in meinen kühnsten Träumen vorstellen konnte. Ich sah mich selbst viel Zeit mit meiner Tätigkeit verbringen, wo ich alle möglichen Versuche machte, um dann meine Erfahrungen mit Anderen teilen zu können. Ich dachte:

“Das wäre ein erfülltes Leben für mich!”

Aber anstatt zu warten, bis ich erst einmal reich würde, entschied ich mich dazu, einen Weg zu finden, dass es jetzt passierte, auch wenn ich es nur umsonst in meiner Freizeit tun könnte. Ich erkannte, dass es nur eine Ausrede war, mir einzureden, dass ich bestimmte Dinge tun würde, wenn ich erst reich wäre. Zu gern sagte ich manchmal zu mir selbst:

“Wenn ich eines Tages endlich reich bin, dann werde ich „das und das“ tun?”

Ganz tief drinnen weiß man bereits, dass es nicht das fehlende Geld ist, was einen zurückhält – es ist Angst.

Jetzt damit anzufangen, sprich herauszufinden was es ist das einem Freude, Glück und Freiheit bringt – auch wenn es in einer kleineren Dimension ist.

Wie funktioniert diese Strategie für einen?

Wird man mit jedem weiterem Jahr erfüllter und glücklicher? Oder läuft man doch nur im Hamsterrad weiter, während man sich vom “spirituellen Verstand” überzeugen lässt, dass die Dinge eines Tages schon besser sein werden?

Dieses “eines Tages” gibt es aber nicht. Es gibt nur das HIER und JETZT.

Wenn der eingeschlagene gegenwärtige Lebensweg kein erfreulicher ist, sollte man auf dem Absatz kehrt machen und einen anderen Weg einschlagen.

Mitmenschen werden sicherlich nicht erfreut sein, ja diese Entscheidung möglicherweise missbilligen. Doch niemand, der noch im Hamsterrad läuft, wird gern daran erinnert, dass es möglich ist, jederzeit auszusteigen.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass genau diese Menschen einige Jahre später die sein werden, die einem um Hilfe bitten. Plötzlich die selbe Entscheidung treffen, besonders wenn sie sehen, wie auffallend glücklich man selbst ist.

Ihr

Karlheinz K. Matten