So den Alltag meistern

So den Alltag meistern

Nicht wenige Menschen glauben, dass ein Leben im Wohlstand woraus jederzeit alle Bedürfnisse befriedigt werden können, eine optimale Voraussetzung für ihr geistiges Erwachen wäre.

Glaubst du das vielleicht auch? Betest Du täglich zu Gott (oder wie Du es nennen möchtest) und sendest Deine Wünsche an ihn, in der Hoffnung, dass sich diese irgendwann in Form von Reichtum und innerer Frieden manifestieren werden?

Oft genug muss jedoch festgestellt werden, dass das Beten und Bitten nicht so richtig funktionieren will. Warum will das einfach nicht funktionieren? Betest Du falsch? Oder erhört womöglich Gott nur auserwählte Menschen?

Weder noch. Jedes Gebet an Gott (oder wie Du es nennen möchtest) wird erhört. Dieses unsichtbare, stille jedoch alles wahrnehmende Bewusstseinsfeld in uns und um uns herum nimmt unser Gebet sehr wohl wahr. Diese unermessliche Intelligenz sorgt auch dafür, dass wir uns als Mensch auf dieser Erde erfahren können. Diese Intelligenz erschafft ebenfalls die richtigen Bedingungen in Deinem Leben, so dass sich Deine Seele auch am besten entfalten kann.

Aufgrund der vorhandenen Dualität, sorgt sie nicht nur für Deine willkommenen Bedingungen, die Deiner Komfortzone dienen, sondern auch für die Bedingungen die Du nicht so gerne hast. Würden nur Bedingungen vorherrschen, die Deiner Komfortzone entsprechen, müsstest Du dich keinen Herausforderungen mehr stellen. Du hättest kein Bedürfnis mehr in irgendeiner Form zu erwachen, sondern Du würdest sogar das bisschen Bewusstsein, das von Natur aus in Dir vorhanden ist, auch noch verlieren.

Die Folge wäre, dass Du mit der Zeit immer unbewusster, ja sogar unglücklicher wirst. Dieses ist bei unzähligen manchmal tragischen Geschichten im Showbusiness zu sehen. Die Stars und Sternchen hatten scheinbar alles im Leben erreicht und zerstörten sich dennoch selbst.

Das ganze Leben ist ständige Veränderung. Es ist auch fortwährend in Bewegung und in diesem Leben steckt Ungewissheit und Überraschung. Aber auch wahrer Reichtum, Freiheit, Schönheit wird Dir beschert.

Die unverhofften Herausforderungen und Probleme des Alltags sind diejenigen, die eine hohe Wachsamkeit von Dir einfordern. Sie bringen aber auch den nötigen Antrieb in unser Leben und machen Dein Leben lebendig und farbenfroh. Was als nächstes geschehen wird, weißt Du in Wirklichkeit nie.

Wenn Du auf all das adäquat reagieren willst, dann solltest Du sehr bewusst und mit der göttlichen Intelligenz verbunden sein, sowie nach deren intuitiven Impulsen handeln.

Der Unterschied zwischen einem unbewussten Menschen (Unerwachten) und einem vollkommen bewussten Menschen (Meister) ist, dass der Meister in jeder Situation wachsam bleibt und immer aus einer gegenwärtigen Stille, sprich aus dem Herzen heraus, antwortet. Aus dem Herzen heraus folgt automatisch das richtige Handeln, ohne jegliche mentale Anstrengung.

Geistige Tiefe erfährst Du, weil Du letztlich mit deiner Herzverbindung an den täglichen Herausforderungen und Problemen gewachsen bist. Wenn Du dies durch Erfahrung erkennst, dann werden Dir die Herausforderungen des Lebens als offene Baustellen in Dir offenbart. Jetzt weißt Du woran Du noch arbeiten musst, um auch im letzten Winkel in Dir mit Deinem Bewusstseinslicht anzukommen.

Das heißt, dort Bewusstsein hinzubringen wo es in Dir noch fehlt. Wenn Du diese Herausforderung bereitwillig annimmst, wenn Du Dich allen Herausforderung stellst, anstatt sie zu umkurven, wenn Du mit Gottvertrauen und mutig in das Unergründbare des Lebens eintauchst, dann wird jede Herausforderung augenblicklich zu Deinem Lehrmeister.

Jetzt erst beginnst Du richtig zu leben und zwar im doppelten Sinne. Auf der einen Seite wirst Du lebensfroher, auf der anderen Seite orientierst Du dich intuitiv ohne zögern an dem Unveränderlichen des universellen Lebens.

Solltest Du jedoch wirklich versuchen Deine Probleme und Herausforderungen zu umkurven, oder „Verstecken“ spielen, ganz gleich ob Du von Dir glaubst Du seist spirituell hoch entwickelt oder nicht, dann wird die universelle Intelligenz aber alles daran setzen, Dich wachzurütteln.

Du empfindest dies dann vielleicht als ungerecht, unfair oder sogar grausam, was das Leben von Dir abverlangt. Nein, es präsentiert Dir nur so lange Deine dunklen Seiten, bis Du in Dir selbst den Impuls verspürst, an Dir etwas verändern zu wollen.

Dies funktioniert beim Menschen leider am Besten über generiertes Leid, denn dann beginnt es in ihm zu dämmern, nämlich zu dämmern, dass die Schatten (Probleme, Herausforderungen) uns auf Schritt und Tritt solange verfolgen werden, bis wir uns schließlich bereitwillig der notwendigen Veränderung stellen, um spirituell wachsen bzw. geistig erwachen zu können.

Wenn Du jedoch glaubst, dass genau diese Herausforderungen und Probleme schuld daran sind, dass Dein spiritueller Fortschritt gehindert wird, dann wirst Du genau das auch erfahren. Die Folge: Du wirst weder geistig wachsen noch wirst Du spirituelle Vertiefung erfahren.

Natürlich begegnest Du nur ungern Deinen Problemen und Herausforderungen, natürlich können sie Dein spirituelles Wachstum behindern, aber sobald Du Dich dafür öffnest, ist Wachstum möglich.

Gehören zu den Herausforderungen und Problemen …

… Deine Gesundheit?
… Deine Beziehung?
… Deine Wohnsituation?
… Deine Finanzen?
… Dein Arbeitsverhältnis?

… in allen liegt auch Dein Heil verborgen.

Du kannst es darin erfahren, sobald Du Dich nicht mehr dagegen sträubst, sondern Dich voll und ganz dafür öffnest. Vollkommen darin aufzugehen heißt – dem Tod des Egos in die Augen zu schauen. Dieses verstandesgebundene Ich in uns, das falsche Selbst, das sich vor allen Veränderungen fürchtet, verteidigt seine eingerichtete Komfortzone vehement. Wiederholungen, Bekanntes und Bequemlichkeit sind ihm wesentlich lieber.

Diese Eigenschaften des Ich halten jedoch Dein göttliches Selbst davon ab, sich so richtig zu entfalten. Dadurch bleibt ein Gefühl der Unvollständigkeit, Unzufriedenheit als täglicher Begleiter vorhanden.

Das ist das eigentliche Dilemma. Das verselbständigte Ich stützt sich auf seine eingerichtete Komfortzone. Da kennt es sich aus. An der daraus bezogenen Scheinidentität wird fleißig festgehalten.

Bewusst wie unbewusst. Dieses Ich (Ego) mag einfach keine Veränderung.

Doch schaust Du einmal genauer hin, stellst Du fest, dass jede neue Herausforderung, die Du bewältigt hast, eine Veränderung in Dir selbst mit sich bringt und auch eine Veränderung im außen mit sich bringt.

D.h. Du wächst spirituell. Dein eigenes Bewusstsein wird angehoben und das Außen passt sich Deiner neuen Schwingungsfrequenz ganz natürlich an.

Doch genau dagegen hat Dein Ich (Ego) etwas. Seine Scheinidentität, seine aufgebaute Existenz, sein Weltbild, alles könnte ins wanken geraten und womöglich wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Dies ist der Grund, warum sich Dein Verstand so heftig wehrt und an dem Bekannten festhält. Was übrig bleibt ist, die allgemeine Unzufriedenheit, sowie die innere Leere. Und selbst die scheint ein Gefühl von Sicherheit zu verleihen, wo in Wahrheit nichts der gleichen ist.

Erfüllen und glücklich machen kann es Dich jedoch nicht, denn es ist alt, marode, monoton und langweilig.

Wichtig ist, was Dein Herz will?

Auf keinen Fall, Stagnation, Wiederholungen oder eine künstliche Sicherheit. Nein, es sehnt sich nach Neuem, will Abenteuer, es strebt nach Wachstum und Erfüllung. Darin findet Dein Herz den göttlichen Frieden und die kindliche Geborgenheit.

Solange Du Dich nicht auf dem spirituellen Kurs befindest, spürst Du diesen inneren Konflikt mitunter sehr stark.

Die Lösung:

Lebe wieder im Einklang mit dem Leben, sprich aus dem Herzen heraus. Lerne wieder mit dem gegenwärtigen Augenblick eins zu sein. Lerne wieder mit dem Leben eins zu sein. Lerne alles, was im Hier und Jetzt ist, so zu akzeptieren wie es ist. Ganz gleich was da gerade im Aussen geschieht. Es sind einfach solche Herausforderungen die Dir in Wahrheit den Weg zu Dir selbst aufzeigen.

Es ist der Weg zu Deinen tiefsten Sehnsüchten, Fähigkeiten und Talenten. Wenn Du Dich stets auf den gegenwärtigen Augenblick fokussierst und dem folgst, wo es Dich (dein Herz) hinzieht, dann wird Dich Dein Herz auch führen. Es ist das Sprachrohr Gottes (die wahre Natur).

Natürlich hat der Verstand (Ego) keine Ahnung wo die Reise hingeht. Er hat keine Chance hier etwas zu planen. Sollte er es trotzdem tun, wird es immer anders kommen. Deshalb bleibe sehr wachsam im Nichtwissen und höre nicht auf Deinen Verstand, sondern habe Vertrauen zur Intelligenz des Lebens. Schau einfach zu, was geschieht!

Spür wie Du mit dem gegenwärtigen Augenblick von innen her verbunden bist und nehme die Welt um Dich herum mit all Deinen Sinnen bewusst wahr. So verliert sich auch die Angst vor allen neuen Veränderungen. Du wirst bewusst erfahren, dass sich das Leben um Dich wirklich kümmert. Bitten, beten oder daran glauben ist dann nicht mehr notwendig. Du erfährst es!

Durch diese Erfahrung, die zu Deiner wahren Erkenntnis wird, sorgt für ein unerschütterliches Vertrauen in Dir. Göttliche Geborgenheit, Liebe sind nun dein und das in jeder Lebenssituation.

Glaub aber nicht, dass es keine Hochs und Tiefs mehr geben wird. Na klar werden noch Tiefs auftauchen, aber diese werden Dein Vertrauen, Deinen inneren Frieden nicht mehr erschüttern können. Du bist mit der natürlichen Intelligenz verbunden, so dass jede Herausforderung an Deine Tür klopfen darf, ohne Dich aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Du wirst einfach richtig reagieren und die Herausforderungen auch meistern.

Selbst wenn es für den Verstand im Nachhinein den Anschein haben mag, dass Du falsch reagiert hast, sprich einen Fehler begangen hast, selbst dann war es für Dich absolut richtig. Ausserdem zeigen Fehler Dir, was Deiner Bewusstheit noch fehlt. Dadurch wird immer mehr Bewusstseinslicht ins unbewusste Dunkle gebracht.

Beruhigend soll Dich die Information, dass auch weise Menschen ihre Fehler machen. Was jedoch auffällt ist, dass sie diese in der Regel nur einmal machen, ohne sich dafür selbst zu bewerten. Also, der weise Mensch hat wegen eines Fehlers kein Problem mit sich selbst, sondern sieht dies als eine weitere, notwendige Erfahrung, um geistig wachsen zu können. Aus diesem Grund ist immer alles gut für ihn. Es macht alles in einem übergeordneten Willen immer Sinn. Auch wenn der Verstand (Ego) dies nicht so sehen kann. Er hat hier absolut keinen Einblick.

Den hat nur Dein Herz.

Am besten wäre, wenn Du Deinen Verstand nur als ein Werkzeug für tägliche Zwecke benutzt. Wenn Du geistig entsprechend herangereift bist, wird er sein wahres schöpferisches Potential entfalten. Bis es soweit ist solltest Du ihn bewusst verwenden und es möglichst nie zulassen, dass es umgekehrt ist.

Wenn Du all das bereitwillig lernst, was ich versucht habe in einfachen und kurzen Worten niederzuschreiben, dann wird sich Dein Leben vor Deinen Augen ausbreiten und Du wirst Dich in Deiner Ganzheit und freudvollen Göttlichkeit erfahren können.

Du magst dies glauben oder auch nicht, es ist kein leeres Versprechen an welches Du einfach glauben sollst, sondern eine erfahrbare Realität, die Du bereits in diesem Augenblick erleben kannst.

In diesem Sinne wünsche ich Dir ein frohes Erwachen!

Karlheinz K. Matten

Braucht die Baubranche eine industrielle Revolution?

Braucht die Baubranche eine industrielle Revolution?

Es ist mir leicht gefallen dem Artikel „Bruch mit der Tradition: Warum die Baubranche eine industrielle Revolution braucht“ von Nick Lerner zu folgen.

>>> Hier können Sie den Artikel nochmals lesen! <<<

Und dennoch stellt sich für mich die Frage: „Wie soll die notwendige Umsetzung erfolgen?“

Die industriellen Revolution ist die eine Seite, doch die dazu notwendige „Denk-Revolution“ ist aus meiner Sicht eine noch viel wichtigere Herausforderung.

Es ist schon ein alter „Hut“, dass sich in den Industrieländern die Ära der Arbeitskraft zur Ära des Denkvermögens hin entwickelt hat. Wir haben uns vom Gebrauch der „körperlichen Muskeln“ hin zur Nutzung unserer „mentalen Muskeln“ bewegt. Es gehört auch schon längere Zeit zum Wissen, dass sich ein aktuelles Wissen innerhalb von 2 bis 3 Jahren verdoppelt. Dies betrifft alle Berufszweige, alle Branchen und damit auch die Baubranche.

Wenn jedoch der Baubranche nichts anderes einfällt, wie auf der Internet-Seite von N-TV

>>> Hier können Sie den Artikel nochmals lesen! <<<

… am 13.Januar 2016 zu lesen war, nach dem Staat zu rufen, der viel Zeit für Umsetzungen braucht, dann dürfte es sehr wahrscheinlich sein, dass Dr. Perry Daneshgari im Artikel von Nick Lerner, richtig denkt.

Es bedarf auch einer „Denk-Revolution“ in der Baubranche. Immer wieder nur nach dem Staat zu rufen und die eigenen „Hausaufgaben“ zu vernachlässigen, ist meiner Meinung nach nicht die Lösung.

Die Lösung ist im „Innen“ des Menschen vorhanden und nicht im „Aussen“. Das was sich aussen zeigt ist nur die Wirkungsseite. Auf der Ursachenseite (Innen) muss die Veränderung stattfinden. Und genau damit haben die meisten Menschen ihr Problem.

Schaut man zurück, ist festzustellen, dass die Menschen dazu erzogen worden sind, am besten ihren eigenen Verstand mit Verlassen der Wohnung, diesen zu Hause zu lassen. Natürlich wird jetzt von den Unternehmenslenkern das Gegenteil behauptet. Doch in den Firmen gelten die Regeln der ungeschriebenen Gesetze, die des Qualitäts-Management-Handbuchs (QMH), die Gesetze des Staates und all die anderen Regelwerke der industriellen Wirtschaftswelt (Institutionen).

Aufgrund des Tatbestandes, dass sich das aktuelle Wissen innerhalb von 2 bis 3 Jahren verdoppelt, haben die meisten in Firmen berufstätige Menschen ganz schön damit zu tun, ihr eigenes Wissen ebenfalls zu verdoppeln, nur um am Ball bleiben zu können. Die vorhandenen Regelwerke in den meisten Firmen tragen nicht gerade dazu bei, dass Mitarbeiter(innen) dieses Erfordernis aus Eigeninitiative angehen.

Nur ein kleiner Bruchteil der nachrückenden, jungen Menschen sind erfolgreich in diesem noch vorhandenen Wirtschaftssystem. Sie setzen sich jedoch nicht durch aufgrund der alten Traditionen, sondern weil sie sich getrauen ihren eigenen „Weg“ zu gehen. Ihre Wege haben jedoch wenig mit dem zu tun, was viele „Wirtschaftslenker“ immer noch glauben, dass es praktiziert werden muss.

Sie haben längst begriffen bzw. erkannt, dass dem Mensch suggeriert wird, er kann denken was er will. Doch stimmt das wirklich? Ich glaube, dass jeder Mensch dies wirklich kann, wenn er es will. Für mich stellt sich viel mehr die Frage:

Tut der Mensch dann auch, was er denkt?“

Denn dieses Tun ist ein Schlüsselelement im „Ergebnisprozess“ (Schöpfungsprozess).

Der Mensch kann DENKEN

Ein TUN das mit negativen Gefühlen ausgeführt wird, erbringt ein schlechteres Ergebnis, als ein TUN das mit guten Gefühlen ausgeführt wird. Diese Resource ist in der Baubranche scheinbar noch nicht erkannt worden.

Auch dies ist nichts Neues. Die moderne Wissenschaft hat vieles zu diesem Thema herausgefunden. Und dennoch wird in der alltäglichen Baupraxis kaum etwas davon angewendet. Die alten Hierarchiestufen (Gewerblicher, Vorarbeiter, Polier, Bauleiter, Oberbauleiter, Projektleiter usw.) werden immer noch heftig verteidigt und es wird Zeit gegen Geld getauscht.

Ist ein hervorragendes Baustellenergebnis zustande gekommen, werden meist nur die oberen Hierarchiestufen daran beteiligt, als ob ein Gewerblicher nicht in der Lage wäre zu denken, geschweige Richtiges zu tun. Daran erkennt man doch sehr deutlich die alte preussische Handlungsweise aus der wir uns in Deutschland scheinbar noch nicht verabschieden können. An „Altem“ festzuhalten ist grundsätzlich ja nicht schlecht, jedoch nur, wenn es den aktuellen Gegebenheiten noch dient.

Mir scheint, als ob die „Machtinhaber in den Baufirmen“ noch nicht begriffen haben, dass auch sie ihr Wissen innerhalb von 2 bis 3 Jahren verdoppeln müssen und nicht nur ihre „Diener“.

Wieviel der Bauunternehmer(innen) haben sich mit dem Thema „Bruch mit der Tradition“ ernsthaft auseinander gesetzt. Ich behaupte, die Wenigsten! Woran liegt das?

Ich gehe davon aus, dass es vielen Menschen einfach schwer fällt, die „Ebene des Problems“ schneller verlassen zu können. Menschen scheinen ihre Probleme so zu lieben und halten deshalb viel zu lange an den Problemen fest. Doch auch hierzu wird von den meisten Menschen das Gegenteil behauptet.

Doch praktische Beispiele wie die zeitraubenden „Bauleitersitzungen oder ARGE-Sitzungen“ zeigen, dass solche Sitzungen meist zu Problemdarstellungssitzungen ausarten.

1. Die Ebene des Problems

Wenn man diese Ebene betrachtet, wird folgendes festzustellen sein:

– der eigene Plan wird versucht zu verhindern, oder der eigene Wunsch stößt auf Opposition
– es ist das Gefühl vorhanden, um jeden Schritt nach vorne kämpfen zu müssen
– es wird immer noch mehr vom Gleichen getan, obwohl die Bemühungen erfolglos bleiben
– Besorgnis greift um sich, es geht die Angst um zu versagen
– ein klares Denken fällt schwer, Verwirrung, innere Zerrissenheit
greifen um sich
– je mehr Frust auftaucht, um so mehr schwindet die Energie und die Erschöpfung wächst

2. Die Ebene der Lösungsabzeichnung 

Durch mehr Klarheit werden allmählich Lösungswege aufgezeigt. Mit dieser Ebene tun sich die meisten Mensch schwer, da sie nicht unmittelbar zugänglich erscheint, denn im Falle eines Problems verhalten sich die Menschen abwehrend, sie werden argwöhnisch bis ängstlich. Wechseln sie jedoch die Perspektive werden ihnen die folgenden Faktoren bewusster:

– das Bedürfnis das Problem zu bekämpfen lässt allmählich nach
– es wird erkannt, dass loslassen effektiver ist
– es wird erkannt, dass andere Menschen positiv zur Problemlösung beitragen können,
– ein Mitspracherecht wird eingeräumt
– es wird vertrauensvoll nach Entscheidungen gesucht
– der Angst wird ins Gesicht geschaut und diese lässt immer schneller nach
– der eigene Blick wird wieder klarer und man fühlt sich nicht mehr verwirrt und zerrissen
– das eigene Gefühl bestätigt, dass man in der Lage ist eine Lösung herbeiführen zu können.

3. Die Ebene des FREIsein

Auf dieser Ebene werden Probleme nicht mehr als Probleme betrachtet, sondern als Chance. Es ist ein Gefühl vorhanden, das mit der Leichtigkeit verglichen werden kann. Alles geht leicht von der Hand. Nichts scheint zu schwierig zu sein. Alles ist machbar und …

– es gibt keinen Kampf mehr
– Wünsche erfüllen sich plötzlich ohne etwas dafür zu tun
– das Beste, was ihnen passieren kann ist, sie „dienen“ zum eigenen höchsten Wohl und zum höchsten Wohl aller Beteiligten
– im Aussen spiegelt sich all das Positive wieder, was Innen erschaffen wurde
– sie fühlen sich wie im siebten Himmel
– die Welt und auch sich selbst betrachten sie voll Mitgefühl und Verständnis

Da ein Bild mehr sagen kann als 1.000 Worte habe ich das geschriebene Wort zu einem Bild umgewandelt – denn der Mensch denkt in Bildern und nicht in 1, 2, 3 oder a, b, c.

Denken Sie einmal an eine eigene vergangene Problemsituation. Ist Ihr Problem jetzt präsent? O.K. Jetzt spielen Sie das Problem noch einmal an Hand des Bildes durch. Notieren Sie nun die Unterschiede gegenüber der erlebten Situation und achten Sie vor allem auf die 3 Gegner wie sie versuchen werden ihr Tun zu verhindern. Würden Sie das gleiche Problem jetzt anders angehen?

Der Mensch kann DENKEN

Ich selbst habe mir angewöhnt einen Gedanken bei dem ein negatives Gefühl zustande gekommen ist, noch 2 mal zu denken. Bleibt ein negatives Gefühl bestehen, habe ich den Gedanken nicht in die Tat umgesetzt. Es ist für mich zu einer erfolgreichen Methode geworden. Viele sprechen auch in diesem Zusammenhang von dem berühmten „Bauchgefühl“. Ja, es stimmt. Dieses Bauchgefühl hat sehr oft Recht!

Zusammenfassung:

Ein sehr guter Gedanke aufgeladen mit einem sehr guten Gefühl beschert Ihnen ein wesentlich besseres (Zwischen-) Ergebnis. Achten Sie wieder mehr auf Ihr GEFÜHL und geben dem EGO-Verstand nicht immer seinen Willen.

Ich wünsche Ihnen sehr viel Erfolg, speziell beim schnelleren Verlassen der 1. Ebene.

Alles Liebe und Gute

Ihr

Karlheinz K. Matten