Ein NEUSTART im JETZT

Ein NEUSTART im JETZT

Was bedeutet „Ein NEUSTART im JETZT?“

Es bedeutet zunächst klar zu erkennen, dass ganz gleich in welchem Land der Erde wir auf die Welt gekommen sind, wir Menschen einen individuellen Weg von der Geburt bis zum Tod gehen. Dazwischen liegt eine Geschichte. Die Geschichte in Deutschland hat meist folgende Zeitstrahl-Stationen:

… die Geburt
… der Kindergarten
… die Schulausbildung
… die Berufs-Ausbildung
… das Studium
… den beruflichen Werdegang

und hoffentlich die Station:

… der Ruhestandszeit spricht Rentenzeit
… und zum Schluss erfolgt der Tod des Menschen

Jeder von uns erlebt diese Geschichte inhaltlich anders. Es gibt, wie es unser Verstand bezeichnen würde, tolle Lebensgeschichten. Dies sind meist die Geschichten in der Geldsorgen weniger eine Rolle spielen.

Es gibt jedoch auch die anderen Lebensgeschichten in der die Geldsorgen schon eine Rolle spielen. Natürlich wird in so mancher Geschichte erzählt, dass man sich seine Wohnung, seine Eigentumswohnung, sein Reihenhaus oder Einfamilienhaus, seinen Urlaub, sein geliebtes Auto leisten kann.

Worauf ich jedoch hinaus will, ist, dass diese ganzen Geschichten in unserer westlichen Welt sehr Geld orientiert bzw. Verstand orientiert geprägt sind.

Keine Angst, ich habe nichts gegen Geld, ganz im Gegenteil. Geld kann ein wunderbarer Diener sein.

Es ist festzustellen, dass in Deutschland die wenigsten Menschen ihr wahres Glück jetzt in diesem Augenblick leben. Was die meisten Menschen jedoch leben, ist, ein Leben mit verzögerter Belohnung.

Was meine ich damit:

Wir Menschen bringen in unseren jungen Jahren die Opfer, weil wir das Potential für Reichtum, Freiheit und Glück in der Zukunft sehen und diese aufbauen wollen.

Dieser Plan, diese Strategie der verzögerten Belohnung wird von den meisten Menschen in dieser Gesellschaft als vernünftig und intelligent erachtet. Diese Strategie wird als NORMAL bezeichnet.

Doch immer mehr Menschen gefällt dieser Plan nicht mehr so richtig. Der Verstand will, geprägt von der Vergangenheit, sprich von der Kindheit bis zum heutigen Tag, diese erschaffenen, gewohnten Verhaltensweisen beibehalten, nicht verändern.

Doch je weiter das Leben voranschreitet, desto lauter erklingt beim Menschen ein bedeutender Konflikt zwischen Kopf und Herz. Der Verstand ruft dann immer noch zur Disziplin auf und flüstert uns ins Ohr, dass sich diese Aufopferungen auf lange Sicht schon auszahlen werden.

Selbst nach jahrelanger harter Arbeit, in der auch einige größere Hindernisse aus dem Weg geräumt werden mussten, will dieses Ziel, das man so vor Augen hat, nicht so richtig näher kommen. Die dabei vom Verstand vorgegebene Disziplin, fordert manchmal sogar einen gesundheitlichen Tribut.

Bei mir selbst war es im 56-igsten Lebensjahr so weit gewesen, als der Körper dem Verstand signalisierte:

Schluss mit „lustig“, ich mag nicht mehr.

Diese körperliche Erfahrung wird immer häufiger von noch jüngeren Menschen gemacht.

Was geschieht in solchen Fällen? 

Der Körper wird, wie das geliebte Auto in die Werkstatt, sprich ins Krankenhaus zur Reparatur gebracht. Kaum ist die Reparatur erledigt geht es mit dem Verstandesplan wie gehabt weiter. Schließlich sind ja die Verpflichtungen gegenüber der Institutionen (Staat, Kirche, usw.) und Mitarbeiter zu erfüllen.

Sind wir wirklich hierfür auf diese Erde gekommen? Gibt es eine Alternative? 

JA es gibt eine Alternative. Doch die viel wichtigere Frage ist:

„Würden Sie diese Alternative überhaupt für sich in Anspruch nehmen? Würden Sie es wirklich TUN?“

Als ich vor mehreren Jahren bei Amazon durch den Bücherbereich stöberte, sprang mich ein bestimmtes Buch quasi an: JETZT – Die Kraft der Gegenwart von Eckhart Tolle. Meine Intuition sagte mir, dass ich dieses Buch kaufen musste und so tat ich es auch.

“JETZT – Die Kraft der Gegenwart” ist die Art Buch, die noch Wochen, nachdem man es gelesen hat, im Kopf präsent bleibt. Mein Denken hat es dauerhaft verändert.

Das Grundprinzip des Buches ist zusammengefasst ziemlich einfach:

Der jetzige Moment ist das was existiert – sonst nichts.

Puhhh, für einen Verstandesmenschen: Das ist aber eine ganz andere Denkweise, als ich es gewohnt bin. Ich dachte immer, dass mein Leben wie ein Zeitstrahl von der Geburt bis zum Tod verläuft. Der jetzige Augenblick ist ein Punkt auf diesem Zeitstrahl, welcher sich langsam vorwärts bewegt. Die Vergangenheit ist der Teil hinter diesem Punkt und die Zukunft, was vor ihm lag.

Nachdem ich “JETZT – Die Kraft der Gegenwart” gelesen hatte, dachte ich auf einmal anders über mein Leben.

Jetzt verstand und erkannte ich endlich, dass mein praktizierter Plan der aufschiebenden Belohnung extrem kraftraubend war.

“Das Leben im Jetzt” lehrte mich, dass es keinen Zeitstrahl gibt. Der Punkt, sprich das HIER und JETZT ist alles, was existiert. Die Vergangenheit und die Zukunft sind Illusionen. Sie existieren nur in unserem Verstand.

Wir erschaffen diese Vergangenheit und diese Zukunft in unserem Verstand, indem wir sie uns im Jetzt ausdenken. Aber außerhalb des Jetzt existieren wir noch nicht einmal.

Auch der indische Weise Papaji lehrte mich, dass die Vergangenheit und Zukunft eine Erfindung des Verstandes ist. Er lehrte mich, dass der Verstand ein Friedhof ist.

Wir haben nichts von der Vergangenheit. Sie ist vergangen. Wozu sich an die Vergangenheit erinnern und durch ein altes Leben reisen.

Und die Zukunft ist ebenfalls Vergangenheit, denn das was Sie jetzt lesen, war, als Sie zu lesen begannen, Zukunft, wurde dann an die Gegenwart übergeben und geht langsam in die Vergangenheit über.

Für mich als Verstandesmensch war das ziemlich harter „Tubak”.

Aber, eine neue Sichtweise auf mein Leben war die Folge. Ein NEUSTART im JETZT war geboren.

Das mag nur wie ein semantischer (bedeutungsmäßiger) Unterschied wirken, vielleicht sogar wie ein  nicht richtiger, aber es war eine völlig neue Denkweise für mich. Ich war jedoch neugierig genug, um diese neue Denkweise zu testen.

Jedesmal, wenn ich nach der Idee griff, dass nichts außer dem Augenblick existiert, veränderte dies meine aktuelle Lebensweise immer mehr.

Ich verstand auch immer mehr, dass wenn ich irgendetwas in meinen Leben erfahren wollte, ich es im jetzigen Augenblick erschaffen musste.

D.h. Es musste bereits in irgendeiner Form in diesem Augenblick existieren oder es würde überhaupt nie existieren.

Also ist die Strategie der aufschiebenden Belohnung, in der Zukunft Reichtum, Freiheit, Frieden und Glück für mich selbst zu erschaffen, im HIER und JETZT die Sorge eines Kleingeistes.

Es würde nie soweit kommen können, so lange ich Grenzen und Einschränkungen im „Hier und Jetzt“ erschuf.

Der Zukunftsgedanke ist sicherlich ein bequemes, mentales Konstrukt, aber ich fand heraus, dass es meiner Freude und Glück im Jetzt schadete, wenn ich zu viel von meinen Wünschen in die Zukunft projizierte.

Was ist denn der Grund für eine Zukunft von Freude und Freiheit zu arbeiten, wenn die Realität gerade das Gegenteil zeigt?

Wenn ich Freiheit, Frieden, Glück und Reichtum in der Zukunft will, musste ich die Saat für seine Erschaffung im „Hier und Jetzt“ aussähen. Die einzige wahre Schöpfungskraft, die ich habe, liegt im Jetzt. Immer mehr folgte ich dieser Denkweise:

“Wenn die Form (das was sich manifestieren soll) nicht auf eine Art und Weise im JETZT schon existiert, wird sie nie existieren.”

Wie sagte Henry Ford damals sinngemäß: Wenn ich einen Achtzylinder in meinem Geist sehen kann, dann kann er auch gebaut werden.

Diese Veränderung in meinem Denken verursachte auch eine Veränderung in meinen Prioritäten.

Von nun an steckte ich meine Kraft (Achtsamkeit um meine Aufmerksamkeit zu steuern) in die Verbesserung der jetzigen Lebenssituation, anstatt Verbesserungen in die Zukunft zu schieben.

Ich fing auch an, Fragen zu stellen, wie:

“Wie kann ich jetzt in diesem Augenblick mehr Freude erleben?”

Natürlich verändert sich die momentane Realität nicht sofort, aber über die Zeit hat sie sich mit Hilfe der Achtsamkeit bei mir massiv geändert.

Als Teil dieses Prozesses hörte ich schließlich auf nur reiner Unternehmensberater zu sein, sondern konzentrierte mich schwerpunktmäßig auf die Persönlichkeitsentwicklung.

Warum?

Weil ich Menschen liebe und es mir auch noch sehr viel Spaß bereitet mit Menschen zusammen zu arbeiten. Ausserdem hilft es ungemein in der klassischen Beratungstätigkeit die doch meist vom Verstand gesteuert ist.

Ich fing auch zögerlich an, mir mehr Freizeit zu gönnen. Ich fing an, mehr Dinge zu tun, die mir Freude brachten, wie, mehr lesen, meditieren und mehr Zeit mit meiner Frau zu verbringen.

Anfangs war ich ganz schön besorgt, ob die Konzentration auf den Moment (JETZT) mich nicht kurzsichtig machen würde.

Aber meine Erfahrung widerspricht dem vehement . Da sind immer noch Zukunftspläne, Langzeitziele die es  zu verwirklichen gilt. In der Vergangenheit hätte ich mir diese Ziele gesetzt, weil ich meinte, dass es mein Glück vergrößern würde, diese Ziele zu erreichen.

Nun stellt sich das Gegenteil heraus. Heute setze ich mir Ziele, um die Freude, die ich gerade fühle, zu vergrößern.

Bei der Tätigkeit in der Persönlichkeitsentwicklung empfinde ich so viel Leidenschaft für meine Arbeit, dass ich sie möglichst vielen Menschen zuteil werden lassen will.

Ich erwarte nicht von dieser Tätigkeit, dass es mich total glücklich macht. Aber ich möchte, dass diese Tätigkeit mein Glück ausdrückt und ich dieses Glück mit Anderen teilen darf.

Überraschende Ergebnisse gab es auch

Die große Ironie ist, dass meine Zukunft eine immer viel besserer Form (Dinge die sich manifestieren) annimmt, obwohl ich die meiste Aufmerksamkeit der Gegenwart, sprich dem HIER und JETZT widme.

Indem ich meine gegenwärtige Situation (das was jetzt ist) genau so annehme wie sie ist, ist meine Motivation rapide in die Höhe geschossen.

Ich arbeite aus einem Zustand der Freude, anstatt mich verpflichtet zu fühlen. Ich schreibe z.B. Blog-Artikel, weil es mir Spaß macht, nicht weil ich denke, dass ich weiter schreiben muss, um Geld zu verdienen. Wenn ich keine Lust zum Schreiben habe, dann schreibe ich nicht. Wenn ich denke, ich brauche mal einen freien Tag, dann nehme ich ihn mir.

Jetzt habe ich mir genau die Situation erschaffen, von der ich hoffte, dass Geld sie mir irgendwann einmal in der Zukunft gestatten würde.

Früher stellte ich mir vor, was ich tun würde, wenn ich reicher wäre. Also reicher als ich es mir in meinen kühnsten Träumen vorstellen konnte. Ich sah mich selbst viel Zeit mit meiner Tätigkeit verbringen, wo ich alle möglichen Versuche machte, um dann meine Erfahrungen mit Anderen teilen zu können. Ich dachte:

“Das wäre ein erfülltes Leben für mich!”

Aber anstatt zu warten, bis ich erst einmal reich würde, entschied ich mich dazu, einen Weg zu finden, dass es jetzt passierte, auch wenn ich es nur umsonst in meiner Freizeit tun könnte. Ich erkannte, dass es nur eine Ausrede war, mir einzureden, dass ich bestimmte Dinge tun würde, wenn ich erst reich wäre. Zu gern sagte ich manchmal zu mir selbst:

“Wenn ich eines Tages endlich reich bin, dann werde ich „das und das“ tun?”

Ganz tief drinnen weiß man bereits, dass es nicht das fehlende Geld ist, was einen zurückhält – es ist Angst.

Jetzt damit anzufangen, sprich herauszufinden was es ist das einem Freude, Glück und Freiheit bringt – auch wenn es in einer kleineren Dimension ist.

Wie funktioniert diese Strategie für einen?

Wird man mit jedem weiterem Jahr erfüllter und glücklicher? Oder läuft man doch nur im Hamsterrad weiter, während man sich vom “spirituellen Verstand” überzeugen lässt, dass die Dinge eines Tages schon besser sein werden?

Dieses “eines Tages” gibt es aber nicht. Es gibt nur das HIER und JETZT.

Wenn der eingeschlagene gegenwärtige Lebensweg kein erfreulicher ist, sollte man auf dem Absatz kehrt machen und einen anderen Weg einschlagen.

Mitmenschen werden sicherlich nicht erfreut sein, ja diese Entscheidung möglicherweise missbilligen. Doch niemand, der noch im Hamsterrad läuft, wird gern daran erinnert, dass es möglich ist, jederzeit auszusteigen.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass genau diese Menschen einige Jahre später die sein werden, die einem um Hilfe bitten. Plötzlich die selbe Entscheidung treffen, besonders wenn sie sehen, wie auffallend glücklich man selbst ist.

Ihr

Karlheinz K. Matten

Stelle Dir vor, dass Du über …

Stelle Dir vor, dass Du über …

Stell Dir vor, dass Du über …

  • all die Zeit,
  • all das Geld,
  • all die Freunde,
  • all die Kontakte,
  • all die Schulausbildung,
  • all die Erfahrungen,
  • all die Talente
  • all die Fähigkeiten

bereits verfügen würdest, die Du möglicherweise gebrauchen würdest, damit Du …

  • alles sein,
  • alles haben,
  • alles tun

kannst, was Dir wichtig ist.

Stelle Dir das JETZT einmal vor!

Ja, jetzt.

Nimm Dir die Zeit, es vor deinem geistigen Auge erscheinen zu lassen.

Tue es JETZT!

Und JETZT stell Dir die Frage, wenn Du genau in dieser Lage wärst:

„Was stelle ich dann mit meinem LEBEN an?“

Meine Antwort auf diese Frage ist klar: Ich würde Dir weiterhin helfen wollen all deine Ziele erreichen zu können, mit meinen zur Verfügung stehenden Talenten und Fähigkeit. Mit meinem BEWUSSTSEIN.

Aber meine Antwort ist an dieser Stelle gar nicht wichtig. Es zählt vielmehr Deine Antwort. Welche Antwort hast Du auf die Frage? Kam sie spontan? Ist da gar keine Antwort gekommen? Was war? Oder findest Du diese Frage nur Quatsch? Dann wäre es für mich auch nicht schlimm, denn es ist die Antwort für Dein LEBEN!

Wenn ich erreichen konnte, dass Du Dir die Zeilen nochmals durchliest, habe ich meine Ziel schon erreicht. Was ist Dein ZIEL? Hast DU ein Ziel oder vielleicht sogar mehrere? Klar habe ich Ziele, sagst Du. Verfolgst Du sie auch zielstrebig oder sind da zwischen dem Ziel und der aktuellen IST-Situation womöglich Widerstände, Hindernisse usw. vorhanden? Du sagst, NEIN alles o.k. – Na dann herzlichen GLÜCKWUNSCH! Mach weiter so und versuche Deine eigene Messlatte etwas höher zu legen. Damit meine ich jedoch nicht die materielle Messlatte, sondern die geistige Messlatte.

Solltest Du zwischen deinem Ziel und der aktuellen IST-Lebenssituation jedoch Widerstand, Hindernisse verspüren, will ich Dir gerne helfen diese zu beseitigen bzw. kleiner werden zu lassen.

Wie dies geht? Lies einfach weiter.

Nehmen wir einmal an, dass eine bestimmte Zielerreichung Dir besonders am HERZen liegt. Du willst es rascher erreichen als andere Ziele die Du hast. Du würdest gerne etwas „Dampf auf den Kessel“ geben wollen und damit den Zeitpunkt der Verwirklichung beschleunigen. So ähnlich wie es „BiBi Blocksberg“ mit ihrem „Hexs -Hexs“ macht. Kinder lieben diesen Zauberspruch, weil viele Dinge bei ihnen damit in Erfüllung gehen. Wer Kinder oder Enkel im Alter um die 4 Jahre hat, weiß genau was ich meine.

Kommen wir jedoch zurück zu dem „Dampf auf den Kessel“ lassen. Zum Beschleunigen einer Manifestation (Verwirklichung). Das Ganze läuft in 3 Schritten ab.

  1. Schritt:

Du brauchst ein konkretes Ziel.

  1. Schritt:

Die Widerstände, Hinternisse zum Ziel

  1. Schritt:

Der Umsetzungsplan, um die Widerstände, Hinternisse zu überwinden, um das Ziel sicher zu erreichen.

Aus meiner praktischen Erfahrung heraus stelle ich immer wieder fest, dass es nur wenige Menschen gibt die genau wissen, was sie im LEBEN wirklich wollen. Aber die meisten Menschen berichten mir immer wieder von den vielen Dingen, was sie nicht wollen. Vielleicht sind es auch die aktuellen Lebenssituationen die dazu beitragen, dass sie mit dem was rings um sie herum geschieht sehr unzufrieden sind. Es scheint so, als ob sie von den Informationen des Alltags regelrecht aufgesaugt werden. Von den Information im Berufsalltag, die Kinder, von den Netzwerken im Sozial-Media Bereich – alles nimmt soviel Zeit in Anspruch, dass für die Beantwortung der Frage: Was erwarte ich vom meinem LEBEN, kaum Zeit bleibt bzw. nur vage Antworten zustande kommen.

Wenn Du jedoch Dampf auf den Kessel bringen willst, musst Du sehr spezifisch werden. Um die Wirkung zu erhöhen, sollten die 3 Schritte schriftlich ausgearbeitet werden.

Hierzu ein Beispiel für den 1. Schritt:

Genaues Ziel:

Wenn DU mit deiner Tätigkeit in einer Firma unzufrieden sein solltest, musst Du sehr genau, also sehr spezifisch festlegen, was für eine Tätigkeit Dir wirklich Spaß, Freude machen würde. Wichtig ist dabei, sich ein geistiges Bild von der Tätigkeit zu machen. Am besten ist es, wenn Du dich in der angestrebten Tätigkeit tatsächlich sehen kannst. Nicht wünschen, sondern wirklich sehen. Setzt Dich dazu in entspannter Haltung an einen stillen Ort und stell Dir vor wie Du deine neue Tätigkeit ausführst. Mir gelingen solche Vorstellungen am besten in der Natur.

Dieser Vorgang gilt genauso für eine angestrebte Selbständigkeit, einen angestrebten Freundeskreis, Hobbys usw.

Ziel dieses 1. Schrittes ist es: eine genaue Zielbeschreibung mit möglichst allen Details

Nachdem Du dein Ziel mit möglichst allen Details festgelegt hast, kommt der 2. Schritt. Die Auflistung der Widerstände und Hindernisse die zwischen der IST-Lebenssituation und dem angestrebten Ziel liegen. Tue dies ebenfalls in schriftlicher Form!

Die Auflistung wird Dir zeigen vor welchen möglichen Problemen Du stehst. Sei zuDir ehrlich und schreibe alles auf. Sich selbst zu belügen bringt Dich deinem Ziel keinen Schritt näher.

Sobald Du die 2 Schritte abgearbeitet hast, widmest Du dich dem 3. Schritt. Dem Umsetzungsplan.

Du weißt nun genau, wie das ideale Ziel aussehen soll. Du hast dies detailliert aufgeschrieben und hast auch aufgeschrieben welche Widerstände und Hindernisse im Raum stehen.

Hast Du die Schritte 1+2 gewissenhaft und ehrlich erledigt, wird die Wahrscheinlichkeit sehr groß sein, dass Dein Umsetzungsplan Dich zum Ziel führen wird.

Sollten sich dennoch Misserfolge einstellen – vor allem ihre Ursachen – wirst Du immer feststellen, dass mindestens einer der Schritte übersprungen wurde. Meist ist es der 2. Schritt, jedoch ein ganz wichtiger Schritt.

Hast Du ein Ziel festgelegt und einen Umsetzungsplan geschmiedet und vergisst jedoch die möglichen Widerstände und Hindernisse, wird dies meist dazu führen, dass der gesamte Plan kippt. Also vergisst die möglichen Widerstände und Hindernisse nicht, um Deinen Maßnahmenplan mit den besseren Inhalten zu bestücken. Du kannst es gern mit einer Unternehmensplanung vergleichen in der Du vergessen hast die Fixkosten wie Telefonie, Büromiete usw. einzuarbeiten. Das geplante Ergebnis wäre einfach verfälscht. Und so würdest Du auch dein Zielergebnis verfälschen, wenn DU die möglichen Widerstände und Hinternisse nicht in deinem Umsetzungsplan vergißt.

Solltest Du dir ein ganz großes Ziel gesetzt haben, empfehle ich, dieses Ziel in Zwischenziele aufzuteilen. Damit meine ich, dass die Zwischenziele nicht größer sein sollten, als Du es Dir wirklich vorstellen kannst. Beispiel aus dem Bereich des Abnehmens:

Wenn DU dir das Ziel gesetzt hast 20 Kilo leichter zu werden, dann kann das im ersten Schritt sehr groß wirken. Im schlimmsten Fall führt es dazu, erst gar nicht anzufangen. Unterteils Du jedoch die 20 Kilo in kleine Einheiten z.B. 1/2 Kilo die Woche, dann sieht das möglicherweise schon viel realistischer aus. Du bleibst einfach dran, um das Ziel zu erreichen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass JETZT viele sagen werden:

Was ist da neues dran?

Nichts, die Frage ist vielmehr: Hast Du alle deine Ziele erreicht?

NEIN, dann fang einfach damit an indem Du ehrlich mit Dir selbst umgehst!

Mit den LIEBEvollsten Grüßen

Dein

Karlheinz K. Matten