Unternehmensplanung leicht gemacht

Unternehmensplanung leicht gemacht

Die Unternehmensplanung leicht gemacht,

zählt sicherlich nicht nur zu den Kernaufgaben von Management und Controlling im Unternehmen, sondern bleibt in der sich schnell veränderten Zeit schon eine gewisse Herausforderung. Unternehmensplanung leicht gemacht ist aufgrund der zur Verfügung stehenden Hilfsmittel (Software) zu einer akzeptablen Größe geworden.

Eine Vielzahl von Prozessen werden in einer Unternehmensplanung zusammengefasst, um aus der heutigen Sicht (Zeitpunkt der Erstellung) in die unternehmerische Zukunft zu schauen. Mit dem Bewusstsein, dass sich alles verändern kann hat eine Unternehmensplanung trotzdem ihre absolute Daseinsberechtigung. Veränderungen dienen dazu, sich zu entscheiden ob eine Abweichung (kann positiv oder negativ sein) zu einem erstellten Plan akzeptiert werden kann oder eben nicht. Negative Abweichungen führen jedoch meist zu mehr „Kopfschmerzen“, als die positiven Abweichungen.

Um ein definiertes Unternehmensziel erreichen zu können ist sicherlich mehr erforderlich als nur theoretisches Zahlenmaterial auf Papier (über eine Software) zu bringen. Die Qualität des Zahlenmaterials, das in die Unternehmensplanung einfließt ist entscheidend, denn in erster Linie sollte die Unternehmensplanung für das Unternehmen da sein und nicht für Aussenstehende (Banken, Kreditversichererr, usw.). Natürlich werden von der Finanzierungsseite (Hausbanken, Kreditversicherer, usw.) immer öfter nach einer Unternehmensplanung gefragt. Aber genau dann ist die externe Anfrage von Unterlagen ein „Abfallprodukt“ der eigene Unternehmensplanung.

Doch was sollte eine „Unternehmensplanung leicht gemacht“ leisten?

Das hängt sicherlich davon ab, für was diese Unternehmensplanung intern dient. Dient sie zur Steuerung des Unternehmens, oder ist sie eine notwendige Pflichterfüllung? Diese Frage muss sich der Unternehmer(in) selbst beantworten.

Was eine Unternehmensplanung meiner Meinung nach auf jeden Fall leisten muss bzw. kann, ist das Abbild der Unternehmung darzustellen. Das heißt die eingesetzte Software muss sich dem Unternehmen anpassen und nicht umgekehrt. Das heißt weiter, dass das agierende Unternehmen sich in der Planung wiederfinden muss, ohne jegliche rein lineare Betrachtungsweise.

Gibt es wirklich ein solches Hilfsmittel (Software) die zu Ihrem Unternehmen passt?

Ich behaupte aus meiner persönlichen Erfahrung, JA, denn ich persönlich setzte sehr erfolgreich den UC-Projekt von ECOMPLAN ein.

Warum? 

Diese Software ist in der Lage eben genau die Anforderungen des Mittelstandes (KMU´s bis 250 Mitarbeiter) zu erfüllen. Dieses JA gilt speziell für die mittelständige Bauunternehmungen, Architekten, Anlagenbauer, usw. – also Unternehmen die ihre eigene Arbeitskalkulation als Grundlage verwenden wollen. 

Doch das geldverdienende, operative Geschäft ist nicht die alleinige Grundlage für eine Unternehmensplanung. Es bedarf einer begleitenden STEP-Analyse.

STEP-ANALYSE

S >> soziokulturelle Faktoren,
T >> technologische Faktoren,
E >> economic, ökonomische Faktoren,
P >> politische Faktoren,

In der STEP-Analyse wird eine Liste für mögliche Einflussfaktoren erstellt und den jeweiligen Bereichen zugeordnet. Für die STEP-Analyse müssen vor allem die Einflussfaktoren betrachtet werden, die sich tatsächlich (unmittelbar) auf das Unternehmen auswirken. Bereits bei der Listenerstellung erkannte Risiken können so ihre Berücksichtigung in der Unternehmensplanung finden.

Wird jedoch eine falsche Auswahl getroffen, so werden möglicherweise auf Basis falscher Annahmen Unternehmensplanzahlen verwendet und dies ist sicherlich nicht zielführend.

Welche Programmbereiche sollte die Unternehmensplanung leicht gemacht beinhalten?

PROGRAMMBEREICHE DER UNTERNEHMENSPLANUNG

  • Hilfskostenstellen-Bereich (Budget): Zusammenfassung der fixen, variablen Kosten, Personalkosten für die jeweiligen Hilfskostenstellen (Verwaltung, Fuhrpark, Geräte, usw.)
  • Projektplanung nach der aktuellen Arbeitskalkulation (z.B. jeweilige Baustelle, Projekt)
  • Investitionen
  • Rückstellungen
  • Finanzierungen
  • Plan-Jahresauswertungen (G+V, Liquiditätsplan, Bilanz, Kapitalflussrechnung, usw.)
  • Simulation und Risikoanalysen (was wäre wenn)
  • SOLL / IST Vergleiche

Diese Programmbereiche sind Minimumansprüche die je nach Software noch wesentlich umfangreicher sein können bzw. müssen, je nachdem welche Ansprüche an eine Unternehmensplanung ein Unternehmer(in) stellt.

Es ist ein ständiger Unternehmenskreislauf der einen vielschichtigen Veränderungsprozess beinhaltet, um die festgelegten Ziele zu erreichen.

Aufgrund der Tatsache, dass die Veränderungen in den Unternehmen immer schneller von statten gehen, ist es sicherlich wichtig, sich die Unternehmensplanung so leicht wie möglich zu machen. Will heißen, dass sie das angemessene Steuerungsinstrument für den operativen Bereich (dort wo das Geld verdient wird) bleiben soll bzw. muss.

Unternehmensplanung leicht gemacht, ist wirklich eine Herausforderung für jeden Unternehmer(in).

Unternehmensplanung – internes Werkzeug oder nur Finanziererbefriedigung?

Unternehmensplanung – internes Werkzeug oder nur Finanziererbefriedigung?

Heute fasse ich absichtlich verspätet ein heißes Eisen an. Die Unternehmensplanung. Da ich mich mit meiner Tätigkeit schwerpunktmäßig in der Baubranche und deren Nachunternehmerbereich heimisch fühle, fasse ich dieses „heiße Eisen“ gerne einmal an.

Aus meiner Perspektive betrachtet, ist es so, dass nur ganz wenige Unternehmungen unterhalb der 20 Mio.€ Jahresleistung eine Unternehmensplanung (mit Plan-G+V, Bilanz, Liquidität) aus der Arbeitskalkulation heraus im Einsatz haben. Warum?

gängige Begründung:

Alles viel zu aufwendig – dafür haben wir keine Zeit.

OK, dann ist es eben so.

Benötigt die Unternehmung jedoch, ganz gleich aus welchem Grund auch immer, eine finanzielle Unterstützung seitens der Hausbank ist das Thema Unternehmensplanung schneller auf dem Tisch als es der Unternehmensleitung meist lieb ist. Genau jetzt wird eine solche Planung zum ungewollten Kostenfaktor und schon gar nicht als ein wichtiges Steuerungsinstrument der Unternehmensleitung angesehen.

In solchen Situationen höre ich sehr oft die Aussage: Wann sollen wir noch bauen?

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Erstellung einer Unternehmensplanung mit Kosten (AGK-Kosten) verbunden ist.

Doch für wen ist die Unternehmensplanung eigentlich gedacht?

Wem soll dieses Tool Dienste leisten?

Der Bank?

Dem Unternehmen?

Alles Fragen die in der Beantwortung kaum unterschiedlicher ausfallen könnten.

Frage: „Haben Sie sich mit der Frage der Unternehmensplanung ernsthaft auseinander gesetzt?“ „Zu welcher Antwort sind Sie dabei gekommen?“

Genau diese Antworten interessieren mich sehr. Immer wieder tausche ich mich gerne mit Unternehmer(innen) zu dieser Frage aus. Gerne auch mit Ihnen.

In den bereits erwähnten Firmengrößen kommt es immer noch mehrheitlich zur Aussage: Brauchen wir nicht bzw. sollen die größeren Firmen machen, die haben auch das Geld dazu.

Aussagen die im Raum stehen und zunächst auch zu akzeptieren sind.

Doch was versteckt sich hinter diesem Verhalten?

Aus meiner praktischen Erfahrung heraus: Meist Unwissenheit. Unwissenheit darüber, was eine Unternehmensplanung in der Lage ist zu leisten. Es wird selten erkannt, dass die Forderungen von Finanzierern ein Abfallprodukt aus der Unternehmensplanung ist. Zu erkennen, dass Unternehmensplanung mit Führung und Steuerung der Unternehmung zu tun hat, wird immer noch mehrheitlich verkannt.

Sicherlich ist es nicht ganz einfach das richtige Tool zu finden das den eigenen Anforderungen gerecht wird.

Doch es gibt sie.

Sie finden sie wie den erforderlichen Nachunternehmer für ihr Bauvorhaben. Sollten Sie nicht fündig werden, schreiben Sie mir eine Mail oder sprechen mich telefonisch an. Ich selbst habe auch lange gesucht, bis ich das richtige gefunden habe. Die für mich richtige Software (seit dem Jahr 2000 im praktischen Einsatz) könnte möglicherweise auch Ihnen eine praktische Hilfe sein.

Doch viel wichtiger erscheint mir an dieser Stelle zu sein, sich selbst die Frage zu stellen:

Ist eine Unternehmensplanung für mich wichtig genug? JA oder NEIN?

Erst dann kommt die zweite Frage: Wie will ich es tun?

Hier sind in der Praxis sehr viele Varianten vorzufinden. Mir geht es hier nicht darum zu beurteilen, was gut oder schlecht ist, sondern welche Ergebnissicherheit bringt die jeweilige Variante für das Unternehmen.

In dieser Situation sind Sie als Unternehmer(in) gefordert.

Nur das zählt.

Einen zusätzlichen Aufwand zu betreiben ohne ein besseres Ergebnis zu erzielen muss als „Quatsch“ bezeichnet werden und wird auch von mir kaum befürwortet werden. Und trotzdem sollte man als Unternehmer(in) es nicht unterlassen, sich von Zeit zu Zeit geeignete Tools anzuschauen, um die eigene Effektivität zu überprüfen.

Es ist ein bisschen wie bei den Minibaggern die heute in der Effektivität die Handarbeit bei weitem übersteigen. Oder so wie Sie sich die Konditionen für ihre KK-Linien(-Erweiterung) in guten Zeiten sichern sollten, sollten Sie sich die Vorteile einer effektiven Unternehmensplanung in guten Zeiten aufbauen und nicht erst, wenn die zwingende Notwendigkeit eingetreten ist.

In diesem Sinne hoffe ich wieder einmal auf ein „heißes Eisen“ aufmerksam gemacht zu haben und wünschen allen Leser(innen) in ihrem unternehmerischen Wirken einen ergebnisreichen Tag.

Karlheinz K. Matten
NEUSTART im JETZT ist QUERDENKEN