Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST

Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST

Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST …

… sehe ich zunächst so, dass die Menschheit es geschafft hat viele Fortschritte in technischen Angelegenheiten zu erreichen. Dadurch konnte z.B. die Schwerkraft überwunden werden und ganz viele andere Gesetzmäßigkeiten ebenfalls.

Über welchen mehrheitlichen Werdegang wurde dies in den Industrieländern erreicht?

Von vielen Menschen wird heute immer noch behauptet, dass der Mensch diesen Fortschritt erreichen konnte indem er …

  • den Kindergarten besuchte,
  • die Schule meisterte,
  • studierte bzw. eine Ausbildung hinter sich brachte,
  • sich einen guten Job ergatterte,
  • eine Familie gegründete,
  • dem Staat, Stadt, Gemeinde und den Religionsgemeinschaften,

die Steuern bezahlt.

Doch selbst, wenn ich diesen Werdegang für richtig erachte, stellt sich mir die Frage:

Fühlen sich die Menschen persönlich wirklich glücklich bei dem, was sie tun, oder funktionieren sie nur für eine der Institutionen?

Sicherlich muss das jeder für sich persönlich entscheiden, denn GLÜCKLICH SEIN ist ein Zustand der vom Menschen beurteilt wird. Und diese Beurteilung kann sehr unterschiedlich ausfallen.

Doch, wenn ich mir Menschen auf der Erde anschaue, kommen mir Zweifel was das GLÜCKLICH SEIN betrifft. Trotz aller riesigen Fortschritte in allen möglichen Bereichen ist es dem Menschen bis heute noch nicht gelungen Hunger, Krieg und viel anderes Leid zu beenden.

Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST –  heißt für mich vor allem HINSCHAUEN und unmittelbar HANDELN. Die Bundesrepublik Deutschland hat z.B. sehr viel Geld für einen Militärhaushalt, aber scheinbar kein Geld für hungernde Kinder in Deutschland und das als eines der reichsten Länder dieser Erde.

Mir ist bewusst, dass alles in wechselseitiger Abhängigkeit auf dieser Erde funktioniert, doch ist es wirklich so, dass DINGE so viel wichtiger sind, als der Mensch und die Natur?

Es gibt jedoch auch die Menschen die behaupten, dass der Mensch erst dann wahrhaft glücklich sein kann, wenn …

  • er gelernt hat, sich selbst zu 100% zu lieben, damit er auch anderen Liebe schenken kann,
  • er gelernt hat, sich selbst zu heilen, um dann andere helfen zu können,
  • er gelernt hat, alle Ängste und alles Leid zu besiegen, um seinen Herzensweg gehen zu können
  • und vieles andere mehr.

Doch kann es sein, dass wirklich erst all diese Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um in den Genuss des GLÜCKLICH SEIN zu kommen?

Wer hat diese Festlegungen getroffen, diese Messlatte dahin gelegt?

Kann es sein, dass inzwischen viele Menschen es satt haben, sich von anderen Menschen und der Welt um sie herum sagen zu lassen, wie …

  • die Dinge zu sein haben,
  • wie sie leben sollen,
  • wie sie lieben sollen,
  • wie sie fühlen sollen
  • usw.

Kann es sein, dass inzwischen ein weiteres Verlangen in den Menschen geweckt wurde?

Ein Verlangen das nicht nur die alten Werte (technischer Fortschritt, Geld, usw.) der Menschen im Aussen widerspiegeln soll?

Ich selbst bin der Überzeugung, dass die schon immer dagewesene Veränderung des Lebens an Geschwindigkeit zugelegt hat und weiter zunehmen wird.

Wie wird die Menschheit darauf reagieren? Weiter mit der Vergangenheit? Mit den alten Werten versuchen, das NEUE zu verhindern oder zuzudecken?

Oder wird die Menschheit mit …

  • neuem DENKEN,
  • neuem FÜHLEN,
  • neuen WORTEN,
  • neuen HANDLUNGEN,

… antworten müssen, um eine mögliche Selbstzerstörung zu vermeiden. Denn durch den erreichten technischen Fortschritt ist die Selbstzerstörung schon lange keine Theorie mehr.

Auch, wenn es mir manchmal recht schwer fällt, glaube ich, dass die Menschheit in der Lage ist, so zu entscheiden, dass sie wieder im Einklang mit der Natur leben wird. Dazu muss der Mensch sich nur wieder daran erinnern, dass er ein Teil dieser Natur ist und nicht die Natur ein Teil des Menschen ist.

Weiter glaube ich, dass die Menschheit nicht darauf warten wird, bis das Leben uns Menschen in die Knie zwingt, um dann endgültig zu verstehen, dass das Denken, das Fühlen, die Worte und die Handlungen geändert werden müssen.

Und ich glaube auch daran, dass wir Menschen inzwischen bereit sind auch ohne Leid und Ängste wachsen zu können. Leid und Ängste sind Ansammlungen der Vergangenheit. Sicherlich haben sie zum Fortschritt beigetragen. Doch technischer Fortschritt allein wird uns weiterhin im Leid und in der Angst halten.

Ist es nicht endlich an der Zeit, dass alle Menschen gemeinsam einen neuen Weg beschreiten?

Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST, heißt, bedeutet für mich:

Voller Dankbarkeit fähig sein, allem (auch der Vergangenheit) immer wieder neu zu begegnen und dies von Augenblick zu Augenblick, ohne die beeinflussenden Reaktionen aus der Vergangenheit, so dass das Ansammeln unterbleiben kann. Denn dieses Ansammeln (Vergangenheit) wirkt als Barriere zwischen mir und dem WAS IST.

Dieses ergänzende, neue VERLANGEN wird in der Welt immer sichtbarer.

Für Dich, für mich, für uns ALLE!

Karlheinz K. Matten
Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST

Eine etwas andere Ostergeschichte

Eine etwas andere Ostergeschichte

Jedes Jahr zur Osterzeit hören wir die dazu gehörigen Geschichten.

Einerseits erzählen Eltern ihren Kindern die Geschichte mit dem Osterhasen. Andererseits erzählen Religionen (Christen) in Deutschland die Geschichte von der Kreuzigung Jesus und die Wiederauferstehung nach drei Tagen. Soweit so gut.

Obwohl der Mensch es geschafft hat, mit seinem Verstand (?), auf den Mond zu fliegen und viele andere Errungenschaften herbeigeführt hat, bringt er es heute immer noch nicht fertig seinen Kleinkindern die Geschichte vom OSTERHASEN wahrheitsgetreu zu erzählen. Genauso wenig bringen es die Religionen fertig die Wahrheit über die Wiedergeburt zu verkünden. Nämlich die Wahrheit des ewigen LEBENS für alle Menschen.

Aber warum ist das so?

Warum bringen wir heute noch unseren Kindern bei, dass der Osterhase die Eier legt? Warum werden heute noch die Eier zu Ostern an die Sträucher in unseren Gärten gehängt?

Warum wird heute noch von den Religionsvertretern an Ostern nur von der Wiedergeburt Jesus berichtet? Warum lässt die Kirche die Wiedergeburt jedes Menschen zu? Warum macht die Kirche den Gläubigen immer noch Angst vor dem „Jüngsten Gericht“?

Warum?

Die Lüge vom Osterhasen ist spätestens, wenn das Kleinkind älter geworden ist, von den Eltern nicht mehr zu halten. Die Geschichte von der Wiedergeburt (nur Jesus) bzw. dem Jüngsten Gericht hält sich hingegen sehr hartnäckig. Sie wird von den meisten Christen in meinen Augen zumindest nicht ernsthaft hinterfragt.

Für mich ist dies alles weder RICHTIG noch FALSCH. Es ist einfach so wie es ist. Das ABSOLUTE (Gott oder wie immer es auch genannt wird) will sich selbst erfahren, sich ausdrücken.

Puuuuuhhhhh, was ist das denn, wird sich der eine oder andere jetzt fragen.

Dabei ist es ganz einfach: Alles was wir als Mensch im AUSSEN erfahren ist der aktuelle Ausdruck von dem was IST. Wir Menschen sind jedoch mit dem was IST (aktuelle Lebenssituation) meist nicht einverstanden. Es soll so sein wie ICH (Verstand) es will. Für dieses so wie Ich es will, werden ungeheuere Kräfte mobilisiert um eine Veränderung herbei zu führen.

Wenn wir jedoch einerseits unsere eigene Vergangenheit betrachten, stellen wir sehr oft fest, dass diese Bemühungen für eine Veränderungen nichts gebracht oder nur wenig verändert haben. Die dafür verbrauchte Energie für die Bemühungen waren jedoch erheblich. Und trotzdem ist das Ergebnis aus all den Anstrengungen aus der Sicht des Verstandes nie zufriedenstellend. Damit geht es in die nächste Runde, denn der Verstand hat viele Argumente um die nächste Runde zu rechtfertigen.

Wie: Das Ziel ist noch nicht erreicht. Das Ergebnis ist noch nicht gut genug. Und so landen wir in der sogenannten „HAMSTERRAD- Variante“.

Anderseits besteht die Möglichkeit, dass das AUSSEN (sichtbare Welt) uns genau das zeigt, was uns gefällt. Auch hierfür hat der Verstand (Ego) eine passende Antwort. Ja, genau davon will ich mehr haben und dieses mehr „HABEN-Wollen“ zeigt sich z.B. in der Form von:

– mehr Geld haben wollen,
– ein größeres Haus haben wollen,
– ein schöneres Auto haben wollen,
– mehr Erfolg (Job, Beziehung) haben wollen,
– usw.

Ergebnis davon ist: Ein „LUST-Kreislauf“ entsteht ohne dem Bewusstsein, dass sich in der Dualität der Pendel auch wieder in die andere Richtung bewegen wird. Das Spiel des „HABEN wollen” (Lust, Vorlieben) und das Spiel des „NICHT-HABEN wollen“ (Schmerz, Abneigung) findet somit kein Ende.

Eine Erfahrung bleibt. Beide Varianten führen dazu, dass das Bild der aktuellen Lebenssituation eine Veränderung erfahren soll. Beide Varianten haben das Ziel, das was IST zu verändern.

Nur wenige Menschen kommen auf den Gedanken, das was IST so zu belassen wie es IST. 

Es wird gern als „Stehen bleiben“ bezeichnet, obwohl sich das IST (Lebenssituation) ständig verändert. Doch genau diese Veränderung des jeweiligen IST will der Mensch nicht sehen. Will der Verstand nicht sehen.

Wird jedoch dieses IST seitens des Verstand nicht mehr bekämpft, werden oftmals zwei Dinge festgestellt:

… die Manipulationskraft lässt nach, die im Grunde ständig die eigene VORSTELLUNG des EGO-Verstandes zur Realität (IST) machen will und die die KONTROLLE über das Leben haben möchte

… in der Lebenssituation zeigt sich eine ungeahnte Richtung für eine Lösungsvariante, die wie aus dem NICHTS aufsteigt und alles wieder in eine universelle Ordnung bringt

Es wird möglicherweise wirklich zum 1. Mal erlebt, dass eine viel größere Kraft, als unsere Gedanken (Verstand) das Leben lenkt.

Viele haben dann ein Gefühl von:

– mir ist ein Stein vom Herzen gefallen
– was für eine Erleichterung (Frieden kehrt ein)
– usw.

Dahinter steckt in Wirklichkeit ein Leben in Freiheit von der Identifikation mit Erscheinungen (z.B. Gedanken) und dessen leidhafter Erfahrung. Alles zu durchschauen und das zu sein, was der Mensch wirklich ist. Die Akzeptanz des eigenen SELBST. Zu akzeptieren, dass es gut ist, was ICH BIN.

In diesem Sinne wünsche ich ein frohes OSTERFEST.

Ihr

Karlheinz K. Matten

Wie Gegenspieler Dein Leben beeinflussen können

Wie Gegenspieler Dein Leben beeinflussen können

Gegenspieler sind meist die vielen aber´s und wenn´s (Ausreden, Einwände, Glaubenssätze), um selbst etwas nicht tun zu müssen. Es ist sehr viel einfacher anderen die Schuld an der eigenen Lebenssituation zu geben.

Ein schönes deutsches Sprichwort sagt: „Wer will, was er kann, fängt nichts vergeblich an“

Menschen lassen sich mit einem Computer vergleichen. Der Körper stellt die Hardware dar und unserer Bewusstsein die Software. Wie beim Computer ist die Hardware (Körper) dafür verantwortlich, dass die Software (Bewusstsein) hervorragend funktionieren kann. Sind die Zellen des Körpers nicht zu 100 % einsatzfähig, also angeschlagen, so hat das Auswirkungen auf die Funktionsweise des Bewusstseins.

Das Bewusstsein (Software) folgt folgenden 5 Programmschritten:

Believe

1. Ich kann Denken was ich denken will
2. Was ich denken kann, das können auch alle anderen denken
3. Meine Art der Gedanken (positive bis negative Gedanken) diktieren die Art meiner Gefühle
4. Meine Art der Gefühle beeinflussen alles, was ich tue oder unterlasse
5. Was ich tue oder unterlasse, bestimmt all meine zukünftigen Ergebnisse (Erfahrungen, Realität)

Viele Menschen sagen an dieser Stelle: Alles recht und schön, aber …
Genau diese „aber´s! geben den Gegenspielern (Viren) unseres Bewusstseins (Software) Nahrung für Dramen und Probleme. Die schlimmsten Gegenspieler (Viren) sind:

– unsere Gewohnheiten
– unsere inneren automatische Programme
– unsere inneren Einstellungen
– unsere Überzeugungen
– unsere tief verwurzelte Glaubenssätze
– unser mentales geistiges Urteilen
– unsere emotionale gefühlsmäßige Negativität
– unserer reaktives EGO-Verhalten
– unsere inneren Ängste
– und vieles mehr …

All diese Gegenspieler bestimmen zum größten Teil unser Leben. Sie wurden uns möglicherweise unbewusst bereits im Mutterleib „implantiert“. Eltern, Kindererzieher(in), Lehrer, Professoren und deren Helfer, Kirche, und viele andere Institutionen haben dazu beigetragen, diese Gegenspieler tief in uns zu verankern. Das Antivirenprogramm wurde jedoch vergessen mit zu übergeben.

War das Absicht?

Die meisten Menschen glauben fest daran, dass das was sie in sich tragen Ihre eigene Wahrheit ist.

Aber ist das, was in mir ist, wirklich die Wahrheit von mir?

Diese Frage stellen sich zur Zeit immer mehr Menschen und kommen zu dem Schluss, dass diese vermeintlichen inneren Wahrheiten nicht das wahre eigene ICH ist. Sie stellen fest, dass das meiste davon antrainierte, übernommene Wahrheiten sind und es wird ihnen immer bewusster.

Dieses bewusster werden rührt auch daher, dass die Menschen immer mehr verspüren, dass im privaten wie auch im beruflichen Alltag das verfügbare Wissen der heutigen Zeit sich innerhalb von etwa 2 bis 3 Jahren verdoppelt.

Dies ist in fast allen Berufsbereichen festzustellen und damit in allen Branchen. Das heißt auch, dass das eigene Wissen sich innerhalb von 2 bis 3 Jahren verdoppeln muss, nur um aktuell zu bleiben. Wer es nicht tut, wird über kurz oder lang nicht mehr da bleiben können, wo er sich heute befindet. Er wird schlichtweg ins Hintertreffen geraten und beim nächsten „Change Management“ wegrationalisiert werden.

Also, was ist zu tun?

Die Veränderung meiner Person muss aus dem Inneren heraus geschehen. Schritt für Schritt die Gegenspieler genau unter die „Lupe“ zu nehmen und sich die Frage stellen:

„Welche dieser Gegenspieler verhindern mein eigenes gewünschtes Ergebnis (Zielerreichung)?“

Die Liste der eigenen Ausreden, Einwände und Glaubenssätze ist meist sehr lang. Alle diese Ausreden, Einwände und Glaubenssätze dienen nur dazu, um die notwendigen Veränderungen, Anpassungen zu untergraben, zu verhindern. Alles soll schön beim „Alten“ bleiben. Schließlich wurde lange dafür geübt, um den Zustand von heute herzustellen.

Mit diesem Artikel will ich einen Beitrag leisten und Dir mit einem praktischen Hilfsmittel helfen, wie Du dein Leben einfacher, erfolgreicher und vor allem stressfreier gestalten kannst. Ja, es ist wirklich möglich!

Wie fragst Du?

Es beginnt damit, dass Du dir deine Gegenspieler genauer anschaust. Diese limitierenden Gegenspieler ausfindig machst die Dein eigenes Potenzial begrenzen.

Wie findest Du die Gegenspieler am leichtesten?

1. Stelle Dir einmal vor, und notiere dies bitte schriftlich, wie dein ideales Leben (alle Lebensbereiche) das Du erreichen willst, aussehen sollte.
2. Erstelle jetzt eine schriftliche Liste deiner Ausreden, Einwände und Glaubenssätze die Dich daran hindern dieses Leben zu erreichen.

In meiner Zeit als angestellter Geschäftsführer und seit dem Jahr 2000 als Selbständiger, habe ich so viele Ausreden (nicht nur von mir selbst), sondern auch von meinen Kunden oder potentiellen Kunden gehört, dass ich diese in eine Hitliste zusammengefasst habe. Sie ist am Ende des Artikels zu lesen.

Ein Gegenspieler (Ausrede, Einwand, Glaubenssatz) ist nichts anderes als eine Überzeugung davon, warum das Notwendige nicht getan werden sollte. Ich bin fest davon überzeugt, dass es mein Verstand ist, der mich daran hindert das zu tun was notwendig ist, um mein gewünschtes Ziel zu erreichen.

Dies soll keine Schuldzuweisung sein, denn es handelt sich ja um meinen Verstand. Es ist nur die Frage, ob ich ihn als Werkzeug benutze, oder ob ich von meinem Verstand (Gegenspieler?) benutzt werde. Für mich ist es eine Frage der Identifikation. Identifiziere ich mich mit meinem Verstand, habe ich die innere Macht an den Verstand abgegeben. Er spielt dann den „Chef“ in meinem eigenen Haus.

Siehst Du dir die Liste der Ausreden, Einwände und Glaubenssätze näher an, wirst Du feststellen, dass es all die aber´s und wenn´s sind, die von deinem Verstand erschaffen wurden und Dich daran hindern Dein ideales Leben zu erreichen. Oder anders gesagt: Dich daran hindern dein Bewusstsein (Software – 5 Programmschritte) fehlerfrei laufen zu lassen.

Beispiele: Die „Mutter aller Ausreden“

– ich habe keine Zeit – wann soll ich das auch noch machen?
– der Chef ist dafür verantwortlich, dass ich weitergebildet werde
– mein Partner soll sich erst einmal ändern, dann kann ich nachziehen

Das Motiv

Die Verantwortung erst einmal abschieben, um nicht als Jemand dazustehen der keinen Willen hat etwas zu ändern. Es ist einfacher einen Schuldigen zu haben, um damit die eigene Veränderung nicht angehen zu müssen.

Das Risiko

Wenn ich nicht die Verantwortung für mein eigenes Denken zu 100% übernehme, jedoch die Schuld einem anderen (Chef, Partner usw.) übergebe, gebe ich auch die Macht an einen anderen ab. Doch wer die Schuld hat, hat auch die Macht.

Ich weiß noch genau, wie ich selbst die Schuld anderen gegeben habe, nur um nicht ins eigene 100%-ige Denken kommen zu müssen. Alle waren schuld, nur nicht ich. Ich habe nicht verstanden, dass die Veränderungen da „draussen“, eine Veränderung in mir „drinnen“ verlangen, um erfolgreich zu sein. Ich war ein reagierender Mensch auf Lebenssituationen. Anstatt den Gedanken nochmals zu denken, habe ich gejammert und dadurch wurde meine ganze Kreativität lahm gelegt. Neue Ideen ade! Es dauerte eine ganze Zeit lang bis ich begriffen habe, dass ich mir das Ganze hätte ersparen können.

Die Lösung

Gib keinem anderen die Schuld für Deine Lebenssituation. Gib keinem anderen die Macht über Dich und schon gar nicht Deinem näheren Umfeld.

Natürlich ist es leichter in heißen Ländern Eis zu verkaufen, als am Nordpool oder Südpol. Suche nach Lösungen und nicht nach Problemen, die den Gegenspieler (Verstand, Ausreden, Einwände, Glaubenssätze) noch stärker machen.

Sehe zu, dass Dein Körper (Hardware) top fit ist und kehre immer wieder zu Deinem Bewusstsein (Software – 5 Programmschritten) zurück und wisse:

1. Ich kann Denken was er denken will
2. Was ich denken kann, das können auch alle anderen denken
3. Meine Art der Gedanken (positive, negative) diktieren die Art meiner Gefühle
4. Meine Art der Gefühle beeinflussen alles, was ich tue oder unterlasse
5. Was ich tue oder unterlasse, bestimmt all meine zukünftigen Ergebnisse (Erfahrungen, Realität)

5 Schritte

Halte an Deinem Bild des idealen Lebens (Anpassung sind erlaubt) fest. Lass Dich nicht beirren und habe die Gegenspieler immer im Auge. Beginne jedoch keinen inneren Kampf mit den Gegenspielern, denn diesen Kampf wirst Du verlieren.

Erkenne aber, was dein Gegenspieler gerade vor hat und beobachte ihn genau. Nur beobachten, ohne zu bewerten, beurteilen. Schau ihm mitten ins „Gesicht“ – und das war´s dann. Probier es einfach für Dich aus.

Von Herzen wünsche ich Dir, deinen Erfolg (Zielerreichung)!

Karlheinz K. Matten

Meine Liste der Gegenspieler (Ausreden, Einwände, Glaubenssätze)

… aber, bei mir klappt das einfach nicht
… aber, das bringt mir sowieso nichts
… aber, das funktioniert bei mir eh nicht
… aber, das habe ich längst schon aufgegeben darüber nachzudenken
… aber, das kostet nur unnötig meine Zeit oder Geld
… aber, das versprechen uns alle ihre Kollegen auch
… aber, der ist nur viel beliebter beim Chef, weil der sich alles gefallen lässt
… aber, die guten Zeiten sind doch eh vorbei
… aber, die haben doch sowieso keine Ahnung, was hier ab geht
… aber, die Menschen in der Branche XY sind da ganz speziell
… aber, die sind doch alle nur bekloppt
… aber, die sollten mal etwas für uns (mich) tun
… aber, die wollen doch alle nur Profit machen
… aber, es gibt keine Nachfrage nach …
… aber, es ist einfach ein schlechte Zeit, um …
… aber, für so was habe ich wirklich keine Zeit
… aber, ich hab das alles schon ausprobiert
… aber, ich habe da richtig schlechte Erfahrungen gesammelt
… aber, ich kann das alles schon
… aber, ich kenn da jemanden, bei dem hat es auch nicht funktioniert
… aber, ich mache das schon seit 25 Jahren so und das hat immer funktioniert
… aber, im Augenblick ist es bei mir ein ganz schlechter Zeitpunkt
… aber, in meiner Firma gibt es keine bessere Chance und ausserdem ist …
… Ja aber, bei manchen mag das ja funktionieren. Der ist aber auch so ein Typ …
… Ja aber, das mag ja alles sein …
… aber, meine Erfahrung sagt mir, dass das so nicht gehen kann
… aber, meine Kunden begreifen das nicht
… aber, mir macht da keiner etwas vor
… aber, rufen Sie mich in einem 1/2 Jahr nochmals an
… aber, Schuld hat doch der Chef und die ganzen korrupten Schw…
… aber, sowas geht meist schief
… aber, später gerne, aber jetzt nicht
… aber, was, wenn nicht, was dann?
… aber, wenn ich eine Garantie dafür bekäme, dass … – dann würde ich …
… aber, wer garantiert mir, dass sich das alles rechnet?
… aber, wir sind ein zu kleines Unternehmen, um …
… aber, wir sind für diese Dienstleistung kein geeigneter Kandidat