Sind die Gedanken oder die Gefühle dafür verantwortlich, was ich erfahre?

Sind die Gedanken oder die Gefühle dafür verantwortlich, was ich erfahre?

Die Antwort darauf könnte vieles verändern. Interessant?

Aus Sicht des Verstandes dürfte die Frage eindeutig sein. Natürlich sind meine Gedanken dafür verantwortlich, was ich erfahre. Ist doch ganz klar.

Denken Sie auch so?

Dann erzähle ich Ihnen einmal eine kurze Begebenheit aus meinem Berufsalltag:

Ein Ehepaar hat nach reiflicher Überlegung die Entscheidung getroffen ein Einfamilienhaus zu bauen und sind mit Ihrem Anliegen an einen Architekten herangetreten der Ihr Traumhaus plantechnisch umsetzen soll. Nachdem alle Genehmigungen vorlagen empfiehlt er dem Ehepaar einen Bauunternehmer der auf den Bau von Einfamilienhäusern spezialisiert ist. Er selbst soll die Bauüberwachung übernehmen.

Was geschieht mit den Plänen Ihres Traumhauses?

Richtig. Im Bauunternehmen wird der Bauunternehmer einen pflichtbewussten und erfahrenen Kalkulator ein Angebot erarbeiten lassen, um dem Ehepaar einen Preis für Ihr Traumhaus unterbreiten zu können.

Der Kalkulator liest sehr genau die Ausschreibungsunterlagen und verplausibilisiert diese auch noch mit den zur Verfügung gestellten Plänen.

Ausschreibungsposition für Ausschreibungsposition muss vom Kalkulator ein Preis für die erforderliche Tätigkeit (Leistung) ermittelt werden. Zum Schluss steht dann der Preis für das zu erstellende Traumhaus, so dass der Bauunternehmer dem Ehepaar diesen unterbreiten kann.

Das Ehepaar muss nun entscheiden, ob Sie den Preis akzeptieren oder eben nicht. Wenn Ja, dann werden Sie den Bauunternehmer mit dem Bau Ihres Traumhauses sicherlich beauftragen. Einmal unterstellt, dass Sie den Bauunternehmer beauftragt haben.

Wer hat den Bauunternehmer beauftragt? Der Verstand oder das Gefühl des Ehepaars?

Wenn Sie schon einmal vor so einer Entscheidung standen, dann können Sie sich an diese Situation sicherlich noch erinnern. Wenn nicht, dann stellen Sie sich diese Situation einfach einmal vor. Denn bei dem aktuellen Zinsniveau haben viele Menschen den Gedanken eine Immobilie zu erwerben bzw. sich bauen zu lassen.

Also, was glauben Sie? Verstand oder Gefühl?

Nach dem ich selbst schon öfters vor dieser Entscheidung stand, glaubte ich anfangs, dass es mein Verstand war der diese Entscheidung getroffen hat. Heute bin ich nicht mehr dieser Meinung, denn das Leben hat mich eines Besseren belehrt. Mir wurde deutlich gezeigt, dass der Verstand eben nicht verantwortlich für meine tatsächlichen Erfahrungen ist. Doch mit dem Denken fängt alles an.

Doch wenn dieses Denken dafür verantwortlich sein sollte, was wir erfahren, warum erfahren dann so viele Menschen eben nicht, was sie denken?

Ah, sie haben dann einfach nur falsch gedacht!

Aber wie können wir dann richtig denken, so dass das, was wir erfahren wollen, auch geschieht?

Bei meiner Antwortsuche ist mir aufgefallen, dass der Verstand (Geist) mit seinen Gedanken Situationen

  • bewertet,
  • beurteilt,
  • ja so gar verurteilt.

Bei meinen Gefühlen zur Situation konnte ich feststellen, dass diese nur angenehm und unangenehm kennen. Da war kein bewerten, beurteilen oder verurteilen festzustellen.

Erfahren Sie das auch so?

Bei der weiteren Antwortsuche ist mir aufgefallen, dass Gedanken relativ schnell wieder verschwinden. Sie kommen einfach und gehen wieder. Die Gefühle für eine bestimmte Situation scheinen jedoch immer konstant zu sein. Zum Beispiel: bei der Erstgeburt eines Kindes – Glückseligkeit pur, oder beim Tod einer nahstehenden Person – Traurigkeit pur.

Warum ist das so? Werden da womöglich Gefühle irgendwo abgespeichert?

Ja, im Emotionalkörper.

Sie haben sicherlich auch schon die Begriffe: Körper, Geist und Seele gehört.

Ich ordne hier den Begriffen einmal Verantwortlichkeiten zu:

Der Körper ist verantwortlich für: das Handeln, umsetzen, tun

Der Geist (Verstand, Ego) ist verantwortlich für: das Denken

Die Seele ist verantwortlich für: die Emotionen, Gefühle

Als ich dies so akzeptieren konnte und ergänzend akzeptierte, dass die Gefühle verantwortlich sind für meine Erfahrungen, dann änderte sich plötzlich vieles. Situationen werden nun als angenehm oder als unangenehm empfunden und danach richtet sich meine Entscheidung. Wer will schon vorsätzlich unangenehme Erfahrungen machen. Niemand.

Jede Entscheidung wird als Gefühl wieder im Emotionalkörper abgespeichert und jedesmal, wenn eine vergleichbare Situation wieder auftaucht, ist die neue Erfahrung (Wiederholung) bereits vorgegeben. Die abgespeicherte Emotion wird einfach als Signal an den Körper übertragen und von diesem zur Ausführung gebracht.

Prüfen Sie bitte dies einmal selbst aufgrund Ihrer eigenen Erfahrungen.

Dies bedeutet, dass wir viel denken können, jedoch nicht jeder Gedanke kommt zur Ausführung.

Prüfen Sie bitte auch dieses einmal selbst aufgrund Ihrer eigenen Erfahrungen.

Für mich war somit klar, dass nicht meine Gedanken verantwortlich sind für meine gemachten Erfahrungen, jedoch sind Gedanken sehr wohl verantwortlich für alle Situationen in meinem Leben.

Warum?

Der Verstand (Denken) bewertet, beurteilt und verurteilt Situationen. Dies macht er ständig – Tag ein, Tag aus. Das ist sein Job. Lassen wir ihn doch machen. Aufgrund der heutigen, stressigen Zeit ist er damit aus meiner Sicht, ganz schön überfordert. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Krankheitsbilder wie z.B. Burn out ist nur eine logische Konsequenz von Überforderungen.

Achten wir hingegen auf unsere Gefühle, besteht aus meiner Sicht die berechtigte Hoffnung, dass wir unseren Alltag viel leichter gestalten können.

Wie?

Indem wir mehr auf unsere Gefühle (angenehm – unangenehm) hören.

Welches Ergebnis dürften auch Sie sehr wahrscheinlich erfahren, wenn Sie mehr auf Ihre Gefühle hören?

Sie werden wahrscheinlich die gleichen Erfahrungen machen wie ich. Wesentlich mehr Erfahrungen (Situationen) die angenehmer sind als vorher.

Jetzt sind Sie aber dran sich zu entscheiden ob Sie mehr angenehme Erfahrungen (Situationen) machen möchten oder auch nicht.

Wie?

Indem Sie …

  • einmal viel mehr darauf achten, was Sie denken

und wichtiger

  • welches Gefühl sich bei Ihnen mit diesen Gedanken

zeigt. Folgen Sie einfach mehr Ihrem Gefühl und weniger Ihrem Verstand, denn dieser ist mit dem heutigen Zeitmanagement der Menschen immer öfter überfordert.

Es war mir ein Anliegen, für Sie mit hoffentlich sehr einfachen Worten zu beschreiben, wie auch Sie möglicherweise zu viel mehr angenehme Erfahrungen in Ihrem Leben kommen können.

Karlheinz K. Matten
NEUSTART im JETZT ist QUERDENKEN

Wer bin ICH? – Warum bin ICH hier?

Wer bin ICH? – Warum bin ICH hier?

Als ich mir selbst die Frage immer wieder gestellt habe, wurde ich eines schönen Tages davon überrascht, welcher Zusammenhang zwischen den beiden Fragen besteht. Lange Zeit habe ich überhaupt nicht verstanden, dass es zwischen den beiden Fragen einen Zusammenhang gibt, oder besser gesagt, war mein jeweiliger Bewusstseinszustand einfach noch nicht bereit diesen Zusammenhang zu erkennen.

Dies ist nicht schlimm, sondern nur ein Zeichen dafür, dass ich wie auch alle andere Menschen in ihrem eigenen Tempo an die Beantwortung dieser Fragen heran geführt werde. Mit dem eigenen EGO solche Antworten zeitlich zu erzwingen hat zumindest bei mir nicht funktioniert.

Als ich mir, die Frage: „Wer bin ICH?“ wieder einmal in aller Tiefe stellte, war eine dominante Überschrift in der Antwort. Ich bin ein menschliches WESEN mit schöpferischer MACHT. Darauf hin folgten weitere Antworten die alle mit:

Ich bin

… begannen und sie waren sehr eng mit einem SEINS-Zustand verknüpft. Wie zum Beispiel …

– ich bin ein menschliches Wesen
– ich bin erfolgreich
– ich bin zornig
– ich bin ein Diener für Menschen
– ich bin ein Egoist
– ich bin ein Macher
– usw.

Doch als ich auf die Idee kam, die erste Frage mit der zweiten Frage „Warum bin ich hier“ zu kombinieren, ist in mir ein „Groschen“ gefallen. Der Groschen gefallen hieß: Die Antwort auf die erste Frage war gleichzeitig die Antwort auf die zweite Frage. D.h. wenn nach der ersten Frage …

Wer bin ich? – die Antwort kam: Ich bin erfolgreich,

dann lautet die Antwort auf die zweite Frage:

Warum bin ich hier? – Ich bin hier, um erfolgreich zu sein.

Klingt möglicherweise etwas komisch und doch so logisch. Wenn die erste Antwort als eine getroffene Wahl meines ICH gesehen werden kann, dann kann ich daraus ableiten, dass die zweite Antwort die Aufforderung des ICH ist, es auch zu tun.

Täglich praktizieren wir diesen Vorgang auch in Verbindung mit einer meist über die 5 Sinne aufgenommenen äußeren Information. Diese „Spielwiese“ nutzt unser EGO-Verstand all zu gerne, um eine reaktive Antwort zu präsentieren. Und so kann es geschehen, dass das ursprüngliche „Wer bin ICH“ überlagert wird.

Das wahre ICH (Wer bin ich) wird in seiner Antwort immer das eigene höchste Wohl wie auch das höchste Wohl aller Beteiligten berücksichtigen. Ist dem so, dienen wir dem großen GANZEN und nicht nur dem eigenen EGO.

Grundsätzlich lässt mich (uns) die Wirkungsseite erfahren, was auf der Ursachenseite (Frage: Wer bin ich? – Warum bin ich hier?) als Antwort gegeben wurde.

Es wird aber auch erkennbar, dass dieser Vorgang nicht nur in mir (uns) selbst so abläuft, sondern auch beim Aufeinandertreffen mit einer anderen Person oder einer Gruppe von Menschen.

Zusammengefasst bedeutet dies: Die Antworten auf die Fragen …

– Wer bin Ich? und …
– Warum bin Ich hier?

… werden mir (uns) immer wieder im AUSSEN gespiegelt. Dabei spielt es keine Rolle, wer die Antwort (mein wahres ICH oder EGO-Verstand) gegeben hat. Oder anders gesagt: Im AUSSEN werden mir (uns) immer meine Antworten bestätigt, auch wenn ich (wir) es manchmal nicht wahr haben will.

Ich hoffe, das hat Ihnen gedient. Ich hoffe, es hilft Ihnen weiter und ich freue mich darüber, wenn Sie sich den wichtigen Fragen wieder einmal stellen und dadurch eine höhere Lebensqualität erreichen können.

Karlheinz K. Matten

Das WARUM, das WIE und das WAS als wichtiger Erfolgsmagnet

Das WARUM, das WIE und das WAS als wichtiger Erfolgsmagnet

Warum macht es Sinn sich mit den Fragen …

– Warum tue ich das, was ich tue?
– Wie tue ich das, was ich tue?
– Was ich tue?

… ernsthaft auseinander setzen?

Du wirst recht schnell bemerken, dass die Auseinandersetzung mit diesen Fragen, eng mit dem Thema Erfolg verbunden sind. Erfolg ist immer mehr davon abhängig, in wie weit Du in der Lage bist, ein Vertrauensverhältnis mit einem potentiellen Kunden aufzubauen. Dies geschieht immer mehr über das Online-Marketing, welches eine tragende Rolle eingenommen hat. Es gibt kaum noch ein Ding, das nicht über das Internet erworben werden kann.

Kennen Deine Kunden schon Dein WARUM, Dein WIE und Dein WAS?

Der Vertrauensaufbau zu einem potentiellen Kunden im Internet unterscheidet sich jedoch von einem persönlichen Besuch. Sie haben keinen persönlichen Kontakt mehr zu einer natürlichen Person, sondern schauen sich Videos, Produktbeschreibungen, Bewertungen usw. auf einer Internetseite an. Es wurde ermittelt, dass ein Interessent zwischen 8-12 Besuche tätigt, um ein Vertrauen aufzubauen. Fühlt er sich mit hochwertigen Informationen (E-Mail) versorgt, besteht die berechtigte Chance ein Angebot unterbreiten zu können und der Interessent wird dann zum Kunden.

Dass dies heute automatisiert geschieht, ist einfach dem Tatbestand geschuldet, dass die Weiterentwicklung des Businessleben voranschreitet. Das, was heute als aktuell angesehen wird, könnte morgen jedoch schon wieder überholt sein. Es ist noch nicht lange her, da glaubte fast niemand so recht an die Wirkungsweise einer Facebook-Werbung. Google-Adwords war die angesagte Variante. Wie schnell doch die Veränderung voranschreitet.

Was heute Facebook und Google ist, wird „übermorgen“ möglicherweise XY heißen. Ich will damit nichts anderes zum Ausdruck bringen, dass sich die Geschwindigkeit der Veränderung in allen Lebensbereichen immer mehr beschleunigt. Ohne Angst zu machen will ich darauf hinweisen, dass sich unser aktuelles Wissen alle 2-3 Jahren verdoppelt und damit muss jeder einzelne Mensch sein eigenes Wissen ebenfalls verdoppeln, nur um am Ball zu bleiben.

Ob sich in der Zeitachse nochmals eine gravierende Änderung ergebnen wird? Ich bin der Meinung, JA. Spätestens, wenn der Quanten-Computer in unseren Alltag Einzug hält, wird die Verdoppelung des Wissens in noch kürzerer Zeit geschehen.

Das OpenBIM (Building Information Modelling) von heute wird in der Zukunft sicherlich nicht nur den Business-Bereich optimal vernetzen, sondern das Privatleben mit einbeziehen.

Du sagt: „Hirngespinst“! Warten wir es ab.

Vielleicht liege ich mit meiner Erwartungshaltung daneben, vielleicht kommt eine Veränderung noch viel schneller, als wir alle glauben. Quanten-Computer werden nicht nur einen Quantensprung der Geschwindigkeit ermöglichen, sondern sie werden auch einen Quantensprung der größeren Möglichkeiten liefern.

Zur Zeit beschreibt Apple sinngemäß seine Kunden wie folgt:

– sie sind Rebellen
– sie sind Kreative
– sie sind Regelbrecher
– sie sind mit dem Status Quo nicht zufrieden
– sie sind die, die eine Delle ins Universum hauen wollen
– und vieles mehr …

… alles, was diese MENSCHEN an technischer Unterstützung brauchen, bekommen sie von uns.

Eine überzeugende Antwort auf eine WARUM Frage? Auch die Antwort auf die WIE-Frage ist so einfach wie genial. Wir bauen Werkzeuge in einem aussergewöhnlichem Design. Was Apple produziert ist nicht nur in der Businesswelt bekannt.

Willst Du vergleichbaren Erfolg in Deiner Zielgruppe erreichen, musst Du ebenfalls mächtige Antworten für dein Business finden. Dein Erfolg wird dann nicht zu verhindern sein. Tun musst Du es jedoch selbst!

Viel Spaß und Freude bei der Beantwortung Deiner „Warum, Wie und Was” Fragen. Noch viel mehr Spaß und Freude wünsche ich Dir mit dem damit verbundenen Erfolg.

Karlheinz K. Matten