Baubranche

QUERDENKEN = Die Bereitschaft immer wieder zu lernen

»Gepostet von am Feb 13, 2018 in Allgemein, Baubranche | Keine Kommentare

QUERDENKEN = Die Bereitschaft immer wieder zu lernen

Was ist eigentlich QUERDENKEN?

In meinem Bewusstseinszustand bedeutet es minimum „Anders Denken“. Weg von dem Denken das als NORMAL bezeichnet werden kann. Normales Denken bedeutet für mich den Institutionsvertretern gerecht werden. Welche Ergebnisse dabei herauskommen können, konnte man prima verfolgen bei der aktuellen Regierungsbildung. Wurde der Wählerwille bei dieser Regierungsbildung wirklich umgesetzt?

Eine heiß diskutierte Frage die jeder für sich selbst beantworten darf.

In diesem Blog- Artikel soll es jedoch nicht um die Beantwortung einer politischen Frage gehen, sondern darum, was es bedeutet die Bereitschaft mitzubringen immer wieder und bewusst zu lernen.

Meine Erfahrungen aus dem beruflichen Alltagsleben zeigen immer wieder, dass auch in einer relativ guten wirtschaftlichen Situation die Bereitschaft zum Lernen höchste Priorität haben sollte. Eigentlich genau da, in der Zeit in der es einer Unternehmung gut geht, sollte QUERDENKEN vermehrt stattfinden. Besser noch, in das QUERDENKEN sollte investiert werden.

Warum?

Das QUERDENKEN kann man sich in besseren Zeiten viel leichter leisten, ohne die Unternehmung gleich in Gefahr zu bringen. Ja, QUERDENKEN kostet Geld (Zeit, möglicherweise auch Investitionen). Es kann verglichen werden mit einer Verlängerung oder Beantragung eines Kontokorrentrahmens. Hier gilt auch: Besorgen Sie sich die KK- Konditionen, wenn Sie sie nicht brauchen, denn wenn Sie sie brauchen ist sie meist westlich teuerer als wenn Sie sie nicht brauchen.

QUERDENKEN, spricht die Bereitschaft zu lernen erfordert meiner praktischen Erfahrung nach drei Inhaltspunkte die als Einheit zu sehen sind.

Was sind diese Inhaltspunkte?

  1. ich muss wissen wie das geht (Strategie, Plan)
  2. ich muss es wirklich wollen (Glaubenssätze, verstehen, akzeptieren)
  3. ich muss die Idee wirklich mögen (Emotion)

Ist einer der Punkte nicht gegeben kann der Lernerfolg (gewünschtes Ergebnis) nicht eintreten.

Warum ist das so?

Weil erst tief im eigenen SELBST diese Erfahrungen gemacht werden müssen bevor diese im Aussen zum Tragen kommen können. Überprüfen Sie dies bitte einmal selbst anhand Ihrer eigenen vergangenen Erfahrungen.

Und dies bedeutet auch, dass …

… der Grad (Tiefe Ihrer Lernbereitschaft) Ihrer ständigen, fortgesetzten Aus(Weiter)bildung (QUERDENKEN=Die Bereitschaft zu lernen) bestimmt wie viel Erfolg (Manifestationen z.B. Unternehmenserfolg, Geld usw.) und Wohlstand (Emotionen) Sie zukünftig haben werden.

Der wichtigste Punkt darf jedoch nicht vergessen werden:

Es bedarf einem 100 %igen Entschluss (Ihre 100 %ige Entscheidung)

QUERDENKEN = Die Bereitschaft zu lernen

umzusetzen.

Ohne diese persönliche Entscheidung (Zündschlüssel herumdrehen) kann dieser Lernprozess nicht wirklich beginnen. Beschäftigen Sie sich nicht mit Ihren (Firmen)Umständen, sondern haben Sie Ihr selbstbestimmtes Lernergebnis im Fokus und haben Sie sehr viele Antworten auf die (Firmen) Umstände.

Haben Sie Ihre eigene Entscheidung jetzt schon getroffen?

Prima, dann danke ich für Ihre Zeit die Sie mir geschenkt haben, oder haben Sie sich selbst diese gemeinsame Zeit mit mir geschenkt?

 

Karlheinz K. Matten
NEUSTART im JETZT ist QUERDENKEN

 

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Unternehmensplanung – internes Werkzeug oder nur Finanziererbefriedigung?

»Gepostet von am Jan 23, 2018 in Allgemein, Baubranche | Keine Kommentare

Unternehmensplanung – internes Werkzeug oder nur Finanziererbefriedigung?

Heute fasse ich absichtlich verspätet ein heißes Eisen an. Die Unternehmensplanung. Da ich mich mit meiner Tätigkeit schwerpunktmäßig in der Baubranche und deren Nachunternehmerbereich heimisch fühle, fasse ich dieses „heiße Eisen“ gerne einmal an.

Aus meiner Perspektive betrachtet, ist es so, dass nur ganz wenige Unternehmungen unterhalb der 20 Mio.€ Jahresleistung eine Unternehmensplanung (mit Plan-G+V, Bilanz, Liquidität) aus der Arbeitskalkulation heraus im Einsatz haben. Warum?

gängige Begründung:

Alles viel zu aufwendig – dafür haben wir keine Zeit.

OK, dann ist es eben so.

Benötigt die Unternehmung jedoch, ganz gleich aus welchem Grund auch immer, eine finanzielle Unterstützung seitens der Hausbank ist das Thema Unternehmensplanung schneller auf dem Tisch als es der Unternehmensleitung meist lieb ist. Genau jetzt wird eine solche Planung zum ungewollten Kostenfaktor und schon gar nicht als ein wichtiges Steuerungsinstrument der Unternehmensleitung angesehen.

In solchen Situationen höre ich sehr oft die Aussage: Wann sollen wir noch bauen?

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Erstellung einer Unternehmensplanung mit Kosten (AGK-Kosten) verbunden ist.

Doch für wen ist die Unternehmensplanung eigentlich gedacht?

Wem soll dieses Tool Dienste leisten?

Der Bank?

Dem Unternehmen?

Alles Fragen die in der Beantwortung kaum unterschiedlicher ausfallen könnten.

Frage: „Haben Sie sich mit der Frage der Unternehmensplanung ernsthaft auseinander gesetzt?“ „Zu welcher Antwort sind Sie dabei gekommen?“

Genau diese Antworten interessieren mich sehr. Immer wieder tausche ich mich gerne mit Unternehmer(innen) zu dieser Frage aus. Gerne auch mit Ihnen.

In den bereits erwähnten Firmengrößen kommt es immer noch mehrheitlich zur Aussage: Brauchen wir nicht bzw. sollen die größeren Firmen machen, die haben auch das Geld dazu.

Aussagen die im Raum stehen und zunächst auch zu akzeptieren sind.

Doch was versteckt sich hinter diesem Verhalten?

Aus meiner praktischen Erfahrung heraus: Meist Unwissenheit. Unwissenheit darüber, was eine Unternehmensplanung in der Lage ist zu leisten. Es wird selten erkannt, dass die Forderungen von Finanzierern ein Abfallprodukt aus der Unternehmensplanung ist. Zu erkennen, dass Unternehmensplanung mit Führung und Steuerung der Unternehmung zu tun hat, wird immer noch mehrheitlich verkannt.

Sicherlich ist es nicht ganz einfach das richtige Tool zu finden das den eigenen Anforderungen gerecht wird.

Doch es gibt sie.

Sie finden sie wie den erforderlichen Nachunternehmer für ihr Bauvorhaben. Sollten Sie nicht fündig werden, schreiben Sie mir eine Mail oder sprechen mich telefonisch an. Ich selbst habe auch lange gesucht, bis ich das richtige gefunden habe. Die für mich richtige Software (seit dem Jahr 2000 im praktischen Einsatz) könnte möglicherweise auch Ihnen eine praktische Hilfe sein.

Doch viel wichtiger erscheint mir an dieser Stelle zu sein, sich selbst die Frage zu stellen:

Ist eine Unternehmensplanung für mich wichtig genug? JA oder NEIN?

Erst dann kommt die zweite Frage: Wie will ich es tun?

Hier sind in der Praxis sehr viele Varianten vorzufinden. Mir geht es hier nicht darum zu beurteilen, was gut oder schlecht ist, sondern welche Ergebnissicherheit bringt die jeweilige Variante für das Unternehmen.

In dieser Situation sind Sie als Unternehmer(in) gefordert.

Nur das zählt.

Einen zusätzlichen Aufwand zu betreiben ohne ein besseres Ergebnis zu erzielen muss als „Quatsch“ bezeichnet werden und wird auch von mir kaum befürwortet werden. Und trotzdem sollte man als Unternehmer(in) es nicht unterlassen, sich von Zeit zu Zeit geeignete Tools anzuschauen, um die eigene Effektivität zu überprüfen.

Es ist ein bisschen wie bei den Minibaggern die heute in der Effektivität die Handarbeit bei weitem übersteigen. Oder so wie Sie sich die Konditionen für ihre KK-Linien(-Erweiterung) in guten Zeiten sichern sollten, sollten Sie sich die Vorteile einer effektiven Unternehmensplanung in guten Zeiten aufbauen und nicht erst, wenn die zwingende Notwendigkeit eingetreten ist.

In diesem Sinne hoffe ich wieder einmal auf ein „heißes Eisen“ aufmerksam gemacht zu haben und wünschen allen Leser(innen) in ihrem unternehmerischen Wirken einen ergebnisreichen Tag.

Karlheinz K. Matten
NEUSTART im JETZT ist QUERDENKEN

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QUERDENKEN: ICH BIN …das LEBEN und der WEG, folge mir!

»Gepostet von am Aug 17, 2016 in Allgemein, Baubranche | Keine Kommentare

QUERDENKEN: ICH BIN …das LEBEN und der WEG, folge mir!

Übertragen in die Business-Welt bedeutet dieser Satz für mich:

Ich habe diesem Unternehmen LEBEN eingehaucht, sieh, das ist mein ZIEL, folge mir.

Übertragen auf BMW heißt dies:

BMW wurde gegründet, um den Kunden die Freude am Fahren zu ermöglichen, wer hat Freude daran dieses immer wieder neu zu realisieren.

Oder auf Audi übertragen heißt dies:

Audi wurde gegründet, um den Kunden einen Vorsprung durch Technik erfahren zu lassen, wer ist so in Technik verliebt, um diesen Vorsprung immer wieder neu zu erschaffen?

Viele weitere Beispiele könnten an dieser Stelle jetzt noch aufgeführt werden, dies würde doch dann sicherlich den Rahmen dieses Artikel sprengen.

Mir erscheint es jedoch sehr wichtig, die familiengeführten Unternehmungen und die vielen Selbständigen in dieses Gedankengut mit ein zu beziehen. Denn dort ist ein noch viel persönlicher Bezug zu dem Titelsatz möglich. Übertragen auf diese Unternehmen heißt dies aus meiner Perspektive:

Dieses Unternehmen wurde gegründet oder es wird weitergeführt, um unsere Kunden erfahren zu lassen, dass es mehr als eine positive Erfahrung ist mit unserem Hause eine Partnerschaft einzugehen – wer will dieses Unternehmens-Leben mit gestalten und ist bereit diesen Weg auch mit zu gehen?

Eine solche Philosophie lässt erkennen, dass drei Dinge akzeptiert, verstanden und erfahren werden:

1. Es gibt einen Unternehmens-LEBENS-Prozess und dieser
unterliegt dem EINFLUSS von natürlichen Gesetzmäßigkeiten

2. Es gibt ein vollkommenes System des ERSCHAFFENS
(Gedanken-Worte-Handlungen)

3. Es wird zum Ausdruck gebracht WER-WIR-wirklich-SIND,
als Mensch und Institution

Dieser PROZESS geschieht bereits JETZT in diesem MOMENT und er geschieht immer und immer wieder, bewusst oder unbewusst. Doch, wenn dieses ERFAHREN eine …

– ständige Freude,
– ein immer wieder fortgesetztes Erschaffen,
– eine endlose Ausdehnung,
– totale Erfüllung,

beinhaltet, kann der gemeinsame Erfolg nicht verhindert werden!

Er beinhaltet jedoch auch, dass es unmöglich ist an etwas zu Denken, etwas auszusprechen und es zu tun, wenn dieses ETWAS nicht wirklich geglaubt wird. Aus diesem Grund muss der Prozess Glauben oder Wissen beinhalten. So entsteht ein absoluter Glaube der weit über das Hoffen hinausgeht – es ist ein Wissen um die Gewissheit.

So wird auch klar, warum beim HANDELN das Wissen beinhaltet sein muss. Die Realität entsteht durch diese tiefe innere Klarheit, dieser absoluten Gewissheit und dem totalen Akzeptieren.

Doch der bedeutendste Schlüssel für diesen ERSCHAFFENS-PROZESS ist:

Die DANKBARKEIT im voraus!

Ich bin das LEBEN

 

Der eine oder andere wird jetzt möglicherweise einwerfen, dass dies ja alles sehr tiefgründig ist, aber mit den Gedanken, das ist nicht immer ganz einfach. Das reaktive Verhalten meines Verstandes hat schon so seine Tücken.

Wenn dem so sein sollte, bedarf es einer gewissen Disziplin und einer zu verfolgenden Absicht. Wie z.B.

Im 1. Schritt:

– die Gedanken überprüfen lernen
– über das nachzudenken, worüber ich nachdenke

Wenn Sie sich dabei erwischen sollten, dass Sie …

– negative Gedanken hegen,
– höchst positive Gedanken ablehnen,
– depressive Gedanken haben,
– sich in der Patsche sehen und keinen Ausweg finden können,
– die ganze Welt als einen gräßliche Ort bezeichnen,
– nur noch negative Ereignisse vorausahnen,
– das Leben als sinnlos bezeichnen,

dann sollten Sie noch einmal DENKEN!

Sie können sich dazu trainieren. Schauen Sie einmal genau hin, wie gut Sie es sich beigebracht haben, es nicht zu tun.

Jetzt gratuliere ich allen erfolgreichen Unternehmungen zu ihrem ERFOLG, weil sie sicherlich den ERSCHAFFUNGS-PROZESS verstanden haben. Fordere gleichzeitig die weniger erfolgreichen Unternehmen auf, sich diesen Erschaffungs-Prozess einmal näher anzuschauen.

Eine ergebnisreiche Woche wünscht

Karlheinz K. Matten

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Mal links – Mal rechts – vom Punkt

»Gepostet von am Jul 12, 2016 in Allgemein, Baubranche | Keine Kommentare

Mal links – Mal rechts – vom Punkt

Unternehmerkunst – manchmal links – manchmal rechts – von der aktuellen Situation

Bei meinen Gesprächen mit Kunden bzw. potentiellen Kunden stehen zwei Themen stets entweder unterschwellig oder direkt  im Raum. Sorgen und Ärger. Die Sorgen darüber, was gerade bei diesem oder jenem Projekt (Bauvorhaben) schief läuft oder wie sich der verantwortliche Abteilungsleiter (Bauleiter) derzeit verhält. Oder ist es der Ärger über ein Mitglied im Jour Fix oder über den unwilligen Auftraggeber.

Ganz schnell gesellt sich dazu die Sorge darüber, wie die nächste Sitzung des Jour Fix wohl verlaufen wird und ob man es schafft, in der verbleibenden Zeit die vereinbarten Bau(Ergebnisse) zu erbringen. Was, wenn der Nachtrag (Folgeauftrag) nicht kommt? Oder man macht sich Sorgen darüber, ob man die Bau(Leistung), die man im kommenden Monat erbringen will, richtig hinbekommt.

Stellt man sich das ganze auf einem Zeitstrahl vor, so sind wir jetzt gerade auf irgend einem Punkt auf diesem Zeitstrahl unterwegs. Doch selten sind wir genau bei diesem Punkt! Denn durch den vorhanden Ärger, den wir haben, befinden wir uns entweder links (Vergangenheit) von dem Punkt und mit unseren Sorgen rechts (Zukunft) des Punktes.

Sorgen ist das Erkunden von in der Vergangenheit gemachten schlechten Erfahrungen. Dies verhält sich nicht immer so: Wir sind nämlich Meister darin, uns Sorgen über etwas zu machen, das sich rechts (Zukunft) von unserer derzeitigen Position auf dem Zeitstrahl befindet, obwohl es hierfür noch gar keine Erfahrungswerte gibt. Wir können maximal in die Zukunft denken, aber niemals die Zukunft wissen.

Ich weiß noch genau, wie meine Frau sich verhielt, als ich vor einigen Jahren einmal meinte: „Na, wie wird wohl das kommende halbe Jahr verlaufen?“ Mit einem Lächeln sagte sie in ihrer herzlichen Art: „ Ja, wir werden wieder am Hungertuch nagen und schwer überleben können, so wie die letzten 3 1/2 Jahren auch.“ Es gab noch nicht einmal ansatzweise einen Hinweis darauf, dass meine Sorge berechtigt war. Und dennoch hat sie mich ganz schön Energie gekostet, die ich besser auf etwas anderes verwandt hätte.

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Wer ANGST (Ärger, Sorgen) hat,
akzeptiert das HIER und JETZT (diesen Moment) nicht!
Wer Angst hat, sollte sich daran erinnern, dass es auch das Gegenteil gibt
und nichts so bleibt wie es ist.
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Dieses Verharren links und rechts vom HIER und JETZT ist meist fatal. Es kostet sehr viel unnötige Energie und bringt auf keinen Fall irgend etwas: weder Wertschöpfung, weder eine Weiterentwicklung. Es ist einfach eine sinnlose Zeitverschwendung.

Ist das nun zutreffend, oder vielleicht nur esoterischer Unsinn? Ich, der als Business-Experte alles andere als eine esoterische Grundhaltung in den Unternehmensführungen antrifft, sage Ihnen:

Es ist erfolgsentscheidend!

Wollen Sie als Unternehmer(in) wirklich erfolgreich sein, müssen Sie sich darin trainieren, im HIER und JETZT, in diesem Moment präsent zu sein. Hier einige wichtige Gründe:

Sie sind abends nicht völlig erledigt, weil Sie viel getan haben, Sie sind abends erschöpft, weil Sie sich geärgert und sich Sorgen gemacht haben. Sie lassen zu, dass Sie von den beiden Emotionen Angst und Wut ausgesaugt werden. Das muss nicht immer im Großen geschehen, vielmehr geschieht das meist im Kleinen. Beobachten Sie, wie Sie bei einer Besprechung nicht im HIER und JETZT sind, sondern sich „Sorgen“ darum machen, wie es nach der Besprechung weitergehen soll, oder was die Besprechungsteilnehmer von den getroffenen Entscheidungen wirklich umsetzen werden. All das sind kleine Energiefresser.

Sie arbeiten nicht effektiv, weil Sie zulassen, dass Ihre Gedanken immer wieder abschweifen. So lassen Sie sich von Ärger und Sorgen ständig ablenken. Ergebnisse entstehen durch GedankenWorteTun (Handlung). D.h. Gedanken der Sorge produzieren was? Genau, es ist definitiv sinnlos sich Gedanken im Sinne von Sorgen zu machen.

Sie schöpfen nicht Ihr volles Potential aus, weil Sie nicht die kürzesten und effektivsten Wege suchen, sondern sich an irgend einen Plan halten, der Ihnen vermeintlich Sicherheit gibt, über den Sie sich dann aber Sorgen machen, ob er auch eingehalten werden kann.

Sie sind nicht so erfolgreich, wie Sie es sein könnten, weil Sie meinen, bestimmte Dinge nicht hinzubekommen, sie einfach nicht können: angefangen bei neuen Themen oder einer neuen Auftraggebergruppe bis hin zum Abwickeln von mehreren parallel laufenden größeren Bau(Aufträgen).

Wer sich ärgert oder sich Sorgen macht, akzeptiert nicht, was jetzt gerade ist. Wenn mir dies wieder einmal passiert, sage ich zu mir selbst: „ Du spinnst mal wieder! Hast du vergessen, dass dies einfach nur Gedanken und Gefühle sind?“. Und zwar richtig unnütze Gedanken, die mit der Realität in diesem Moment  rein gar nichts zu tun haben.

Im HIER und JETZT gibt es keine Sorgen oder Ärger! Nur das was HIER und JETZT gerade ist! Dieses nicht akzeptieren wollen, veranlasst unseren Verstand eine Geschichte über Sorgen und Ärger zu erzählen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein ergebnisreiches JETZT!

Karlheinz K. Matten

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So den Alltag meistern

»Gepostet von am Mai 4, 2016 in Allgemein, Baubranche | Keine Kommentare

So den Alltag meistern

Nicht wenige Menschen glauben, dass ein Leben im Wohlstand woraus jederzeit alle Bedürfnisse befriedigt werden können, eine optimale Voraussetzung für ihr geistiges Erwachen wäre.

Glaubst du das vielleicht auch? Betest Du täglich zu Gott (oder wie Du es nennen möchtest) und sendest Deine Wünsche an ihn, in der Hoffnung, dass sich diese irgendwann in Form von Reichtum und innerer Frieden manifestieren werden?

Oft genug muss jedoch festgestellt werden, dass das Beten und Bitten nicht so richtig funktionieren will. Warum will das einfach nicht funktionieren? Betest Du falsch? Oder erhört womöglich Gott nur auserwählte Menschen?

Weder noch. Jedes Gebet an Gott (oder wie Du es nennen möchtest) wird erhört. Dieses unsichtbare, stille jedoch alles wahrnehmende Bewusstseinsfeld in uns und um uns herum nimmt unser Gebet sehr wohl wahr. Diese unermessliche Intelligenz sorgt auch dafür, dass wir uns als Mensch auf dieser Erde erfahren können. Diese Intelligenz erschafft ebenfalls die richtigen Bedingungen in Deinem Leben, so dass sich Deine Seele auch am besten entfalten kann.

Aufgrund der vorhandenen Dualität, sorgt sie nicht nur für Deine willkommenen Bedingungen, die Deiner Komfortzone dienen, sondern auch für die Bedingungen die Du nicht so gerne hast. Würden nur Bedingungen vorherrschen, die Deiner Komfortzone entsprechen, müsstest Du dich keinen Herausforderungen mehr stellen. Du hättest kein Bedürfnis mehr in irgendeiner Form zu erwachen, sondern Du würdest sogar das bisschen Bewusstsein, das von Natur aus in Dir vorhanden ist, auch noch verlieren.

Die Folge wäre, dass Du mit der Zeit immer unbewusster, ja sogar unglücklicher wirst. Dieses ist bei unzähligen manchmal tragischen Geschichten im Showbusiness zu sehen. Die Stars und Sternchen hatten scheinbar alles im Leben erreicht und zerstörten sich dennoch selbst.

Das ganze Leben ist ständige Veränderung. Es ist auch fortwährend in Bewegung und in diesem Leben steckt Ungewissheit und Überraschung. Aber auch wahrer Reichtum, Freiheit, Schönheit wird Dir beschert.

Die unverhofften Herausforderungen und Probleme des Alltags sind diejenigen, die eine hohe Wachsamkeit von Dir einfordern. Sie bringen aber auch den nötigen Antrieb in unser Leben und machen Dein Leben lebendig und farbenfroh. Was als nächstes geschehen wird, weißt Du in Wirklichkeit nie.

Wenn Du auf all das adäquat reagieren willst, dann solltest Du sehr bewusst und mit der göttlichen Intelligenz verbunden sein, sowie nach deren intuitiven Impulsen handeln.

Der Unterschied zwischen einem unbewussten Menschen (Unerwachten) und einem vollkommen bewussten Menschen (Meister) ist, dass der Meister in jeder Situation wachsam bleibt und immer aus einer gegenwärtigen Stille, sprich aus dem Herzen heraus, antwortet. Aus dem Herzen heraus folgt automatisch das richtige Handeln, ohne jegliche mentale Anstrengung.

Geistige Tiefe erfährst Du, weil Du letztlich mit deiner Herzverbindung an den täglichen Herausforderungen und Problemen gewachsen bist. Wenn Du dies durch Erfahrung erkennst, dann werden Dir die Herausforderungen des Lebens als offene Baustellen in Dir offenbart. Jetzt weißt Du woran Du noch arbeiten musst, um auch im letzten Winkel in Dir mit Deinem Bewusstseinslicht anzukommen.

Das heißt, dort Bewusstsein hinzubringen wo es in Dir noch fehlt. Wenn Du diese Herausforderung bereitwillig annimmst, wenn Du Dich allen Herausforderung stellst, anstatt sie zu umkurven, wenn Du mit Gottvertrauen und mutig in das Unergründbare des Lebens eintauchst, dann wird jede Herausforderung augenblicklich zu Deinem Lehrmeister.

Jetzt erst beginnst Du richtig zu leben und zwar im doppelten Sinne. Auf der einen Seite wirst Du lebensfroher, auf der anderen Seite orientierst Du dich intuitiv ohne zögern an dem Unveränderlichen des universellen Lebens.

Solltest Du jedoch wirklich versuchen Deine Probleme und Herausforderungen zu umkurven, oder „Verstecken“ spielen, ganz gleich ob Du von Dir glaubst Du seist spirituell hoch entwickelt oder nicht, dann wird die universelle Intelligenz aber alles daran setzen, Dich wachzurütteln.

Du empfindest dies dann vielleicht als ungerecht, unfair oder sogar grausam, was das Leben von Dir abverlangt. Nein, es präsentiert Dir nur so lange Deine dunklen Seiten, bis Du in Dir selbst den Impuls verspürst, an Dir etwas verändern zu wollen.

Dies funktioniert beim Menschen leider am Besten über generiertes Leid, denn dann beginnt es in ihm zu dämmern, nämlich zu dämmern, dass die Schatten (Probleme, Herausforderungen) uns auf Schritt und Tritt solange verfolgen werden, bis wir uns schließlich bereitwillig der notwendigen Veränderung stellen, um spirituell wachsen bzw. geistig erwachen zu können.

Wenn Du jedoch glaubst, dass genau diese Herausforderungen und Probleme schuld daran sind, dass Dein spiritueller Fortschritt gehindert wird, dann wirst Du genau das auch erfahren. Die Folge: Du wirst weder geistig wachsen noch wirst Du spirituelle Vertiefung erfahren.

Natürlich begegnest Du nur ungern Deinen Problemen und Herausforderungen, natürlich können sie Dein spirituelles Wachstum behindern, aber sobald Du Dich dafür öffnest, ist Wachstum möglich.

Gehören zu den Herausforderungen und Problemen …

… Deine Gesundheit?
… Deine Beziehung?
… Deine Wohnsituation?
… Deine Finanzen?
… Dein Arbeitsverhältnis?

… in allen liegt auch Dein Heil verborgen.

Du kannst es darin erfahren, sobald Du Dich nicht mehr dagegen sträubst, sondern Dich voll und ganz dafür öffnest. Vollkommen darin aufzugehen heißt – dem Tod des Egos in die Augen zu schauen. Dieses verstandesgebundene Ich in uns, das falsche Selbst, das sich vor allen Veränderungen fürchtet, verteidigt seine eingerichtete Komfortzone vehement. Wiederholungen, Bekanntes und Bequemlichkeit sind ihm wesentlich lieber.

Diese Eigenschaften des Ich halten jedoch Dein göttliches Selbst davon ab, sich so richtig zu entfalten. Dadurch bleibt ein Gefühl der Unvollständigkeit, Unzufriedenheit als täglicher Begleiter vorhanden.

Das ist das eigentliche Dilemma. Das verselbständigte Ich stützt sich auf seine eingerichtete Komfortzone. Da kennt es sich aus. An der daraus bezogenen Scheinidentität wird fleißig festgehalten.

Bewusst wie unbewusst. Dieses Ich (Ego) mag einfach keine Veränderung.

Doch schaust Du einmal genauer hin, stellst Du fest, dass jede neue Herausforderung, die Du bewältigt hast, eine Veränderung in Dir selbst mit sich bringt und auch eine Veränderung im außen mit sich bringt.

D.h. Du wächst spirituell. Dein eigenes Bewusstsein wird angehoben und das Außen passt sich Deiner neuen Schwingungsfrequenz ganz natürlich an.

Doch genau dagegen hat Dein Ich (Ego) etwas. Seine Scheinidentität, seine aufgebaute Existenz, sein Weltbild, alles könnte ins wanken geraten und womöglich wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Dies ist der Grund, warum sich Dein Verstand so heftig wehrt und an dem Bekannten festhält. Was übrig bleibt ist, die allgemeine Unzufriedenheit, sowie die innere Leere. Und selbst die scheint ein Gefühl von Sicherheit zu verleihen, wo in Wahrheit nichts der gleichen ist.

Erfüllen und glücklich machen kann es Dich jedoch nicht, denn es ist alt, marode, monoton und langweilig.

Wichtig ist, was Dein Herz will?

Auf keinen Fall, Stagnation, Wiederholungen oder eine künstliche Sicherheit. Nein, es sehnt sich nach Neuem, will Abenteuer, es strebt nach Wachstum und Erfüllung. Darin findet Dein Herz den göttlichen Frieden und die kindliche Geborgenheit.

Solange Du Dich nicht auf dem spirituellen Kurs befindest, spürst Du diesen inneren Konflikt mitunter sehr stark.

Die Lösung:

Lebe wieder im Einklang mit dem Leben, sprich aus dem Herzen heraus. Lerne wieder mit dem gegenwärtigen Augenblick eins zu sein. Lerne wieder mit dem Leben eins zu sein. Lerne alles, was im Hier und Jetzt ist, so zu akzeptieren wie es ist. Ganz gleich was da gerade im Aussen geschieht. Es sind einfach solche Herausforderungen die Dir in Wahrheit den Weg zu Dir selbst aufzeigen.

Es ist der Weg zu Deinen tiefsten Sehnsüchten, Fähigkeiten und Talenten. Wenn Du Dich stets auf den gegenwärtigen Augenblick fokussierst und dem folgst, wo es Dich (dein Herz) hinzieht, dann wird Dich Dein Herz auch führen. Es ist das Sprachrohr Gottes (die wahre Natur).

Natürlich hat der Verstand (Ego) keine Ahnung wo die Reise hingeht. Er hat keine Chance hier etwas zu planen. Sollte er es trotzdem tun, wird es immer anders kommen. Deshalb bleibe sehr wachsam im Nichtwissen und höre nicht auf Deinen Verstand, sondern habe Vertrauen zur Intelligenz des Lebens. Schau einfach zu, was geschieht!

Spür wie Du mit dem gegenwärtigen Augenblick von innen her verbunden bist und nehme die Welt um Dich herum mit all Deinen Sinnen bewusst wahr. So verliert sich auch die Angst vor allen neuen Veränderungen. Du wirst bewusst erfahren, dass sich das Leben um Dich wirklich kümmert. Bitten, beten oder daran glauben ist dann nicht mehr notwendig. Du erfährst es!

Durch diese Erfahrung, die zu Deiner wahren Erkenntnis wird, sorgt für ein unerschütterliches Vertrauen in Dir. Göttliche Geborgenheit, Liebe sind nun dein und das in jeder Lebenssituation.

Glaub aber nicht, dass es keine Hochs und Tiefs mehr geben wird. Na klar werden noch Tiefs auftauchen, aber diese werden Dein Vertrauen, Deinen inneren Frieden nicht mehr erschüttern können. Du bist mit der natürlichen Intelligenz verbunden, so dass jede Herausforderung an Deine Tür klopfen darf, ohne Dich aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Du wirst einfach richtig reagieren und die Herausforderungen auch meistern.

Selbst wenn es für den Verstand im Nachhinein den Anschein haben mag, dass Du falsch reagiert hast, sprich einen Fehler begangen hast, selbst dann war es für Dich absolut richtig. Ausserdem zeigen Fehler Dir, was Deiner Bewusstheit noch fehlt. Dadurch wird immer mehr Bewusstseinslicht ins unbewusste Dunkle gebracht.

Beruhigend soll Dich die Information, dass auch weise Menschen ihre Fehler machen. Was jedoch auffällt ist, dass sie diese in der Regel nur einmal machen, ohne sich dafür selbst zu bewerten. Also, der weise Mensch hat wegen eines Fehlers kein Problem mit sich selbst, sondern sieht dies als eine weitere, notwendige Erfahrung, um geistig wachsen zu können. Aus diesem Grund ist immer alles gut für ihn. Es macht alles in einem übergeordneten Willen immer Sinn. Auch wenn der Verstand (Ego) dies nicht so sehen kann. Er hat hier absolut keinen Einblick.

Den hat nur Dein Herz.

Am besten wäre, wenn Du Deinen Verstand nur als ein Werkzeug für tägliche Zwecke benutzt. Wenn Du geistig entsprechend herangereift bist, wird er sein wahres schöpferisches Potential entfalten. Bis es soweit ist solltest Du ihn bewusst verwenden und es möglichst nie zulassen, dass es umgekehrt ist.

Wenn Du all das bereitwillig lernst, was ich versucht habe in einfachen und kurzen Worten niederzuschreiben, dann wird sich Dein Leben vor Deinen Augen ausbreiten und Du wirst Dich in Deiner Ganzheit und freudvollen Göttlichkeit erfahren können.

Du magst dies glauben oder auch nicht, es ist kein leeres Versprechen an welches Du einfach glauben sollst, sondern eine erfahrbare Realität, die Du bereits in diesem Augenblick erleben kannst.

In diesem Sinne wünsche ich Dir ein frohes Erwachen!

Karlheinz K. Matten

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Was ERGEBNIS-Bilder bewirken können …

»Gepostet von am Jan 27, 2016 in Allgemein, Baubranche | Keine Kommentare

Was ERGEBNIS-Bilder bewirken können …

Ergebnisse werden durch die Kraft der (Ziel)Bilder, die in den Köpfen der Mitarbeiter(innen) vorhanden sind, erreicht. Warum entscheiden sich in Deutschland so wenige Unternehmer(innen) dafür, Ihr (Ziel)Bild den Mitarbeiter(innen) bekannt zu geben?
Wovor haben Sie Angst?

Die moderne Wissenschaft hat schon längst herausgefunden wie wir Menschen „ticken“. Es scheint jedoch so zu sein, dass dieses Wissen ausser im Internet-Marketing, kaum Einzug bei anderen Unternehmungen gefunden hat. Unternehmer-Marketing in Richtung Mitarbeiter zu betreiben, um die eigene Konkurrenzfähigkeit im Markt zu erhöhen, darauf scheint kaum jemand zu kommen.

Die Spielregeln sind klar und deutlich. Was funktioniert und was nicht funktioniert ist eindeutig, also ist die Aufgabe recht einfach.

Interpolieren Sie die Strategien die im Internet funktionieren einfach auf Ihr eigenes Unternehmen. Warum sollten Sie das tun?

Um das vergleichbare ERGEBNIS das im Internet-Marketing erreicht wird, auch im eigenen Unternehmen zu erreichen. Im Idealfall kombinieren Sie Internet-Marketing mit dem internen Marketing.

Ich weiss, dass dies für die meisten Unternehmer(innen) neu ist und die inneren Widerstände (Verstand) hierzu groß sind. Doch der natürliche „ERGEBNIS-Prozess“ , den sich alle so sehr wünschen sieht die inneren Widerstände überhaupt nicht vor. Man kann wirklich sagen, dass wir Menschen uns selbst im Weg stehen. Wer ist dieser innere Widerstand? Es sind:

– die eigenen Gewohnheiten in allen Lebensbereichen
– ein altes Autopilotverhalten
– die inneren Einstellungen
– alte Überzeugungen
– tief verwurzelter Glaube
– das Bewerten von Dingen, Situationen und Menschen
– das Verurteilen von Dingen, Situationen und Menschen
– das aktive und reaktive EGO
– das von Angst gesteuerte TUN

All diese Widerstände (Verstand) haben in uns Menschen ein Bild kreiert und diese Bilder scheinen eine magische Kraft zu besitzen, indem sie genau diese Bilder immer wieder verwirklichen und damit anziehen wollen. Genau so ist es aber auch. Die Bilder, die wir ständig in uns präsent haben und womöglich auch noch mit Emotionen aufladen, werden immer wieder zur Realität werden.

Hören wir auf immer wieder den gleichen Film (Bilder) abzuspielen, wird es möglich sein eine neue Realität entstehen zu lassen. D.h. altes, unerwünschtes Bildmaterial gegen neue Bilder im Film auszutauschen.

Wie das geht?

Durch das eigene Denken! Stellen Sie sich mit Ihren Gedanken das neue Bild einfach vor und laden dieses Bild mit ganz viel positiven Emotionen auf. Fühlen Sie sich in das Bild hinein. Sehen Sie das fertige ERGEBNIS. Verwenden Sie die gleiche Emotionskraft wie bei einem richtigen „Wutanfall“ nur das diese Emotionskraft jetzt positiv zum Einsatz kommt. Das Ergebnis dürfte nicht lange auf sich warten lassen. Es ist vom Gefühl her vergleichbar, mit einem richtig guten Wochenendseminar. Nach einem solchen Seminar gehen Sie meist motivierter an die Alltagsherausforderungen heran. Diese Wirkung entsteht durch die neuen Bilder die in Ihrem eigenen Film (Alltag) Einzug gehalten haben.

Unterschätzen Sie jedoch nicht die Macht Ihres inneren Widerstandes, der mit allen Regeln der Kunst versuchen wird Sie wieder auf seine „Spur“ zu bringen. Beispiel hierfür ist der berühmte JoJo-Effekt beim Abnehmen. Achten Sie darauf, das neue gewünschte Bild immer wieder mit positiver Emotionen aufzuladen. Sie werden merken, dass der Widerstand mit der Zeit (21-30 Tage) nach lässt. Es scheint so, als ob der Verstand sagt: „Dieses neue Bild will der Chef (das wahre ICH) wirklich behalten“.

Verinnerlicht man als Unternehmer(in) diesen Prozess, ist leicht zu erkennen, dass dieser in jedem Mitarbeiter(in) ebenfalls ablaufen muss. Wenn Sie jedoch Ihr Unternehmens-ERGEBNIS-Bild den Mitarbeitern nicht bekannt geben, dürfte es auch klar sein, dass jeder Mitarbeiter(in), sein eigenes ERGEBNIS-Bild zu erreichen versucht. Die praktischen Auswirkungen erleben Sie in Ihrem Unternehmer(innen)-Alltag. Wenn Sie dies korrigieren wollen, sollten Sie Ihr ERGEBNIS-Bild bekannt geben. Habe ich doch getan, sagen jetzt die meisten Unternehmer(innen).

Mit jedem Kalkulationsschlussblatt ist mein Ergebnis-Bild klar und deutlich bekannt gegeben worden. Das stimmt! Doch stimmt der Inhalt des Kalkulationsschlussblatt? Ist der Inhalt erreichbare Realität, oder ist es ein Wunschdenken das dem inneren Widerstand „Nahrung“ für Probleme gibt? Sie selbst wissen ganz genau in wieweit Sie das ERGEBNIS-Bild bis zum letzten Gewerblichen bekannt gegeben haben.

Meine praktische Erfahrung mit mittelständischen Bauunternehmer(innen) zeigt immer wieder, dass das ERGEBNIS-Bild für ein Bauvorhaben, das ERGEBNIS-Bild für das laufende Wirtschaftsjahr und schon gar nicht das ERGEBNIS-Bild für die nächsten 5 Jahre für alle Mitarbeiter bekannt gegeben werden.

Was für eine ANGST (innerer Widerstand) müssen diese Unternehmer(innen) in sich tragen? Welches ERGEBNIS-Bild könnte realisiert werden, wenn die umsetzbaren ERGEBNIS-Bilder beim Mitarbeiter(in) bekannt wären. Welche Kraft (Emotion) würde es auslösen, wenn die Mitarbeiter(innen) das Gefühl hätten, am ERGEBNIS-Bild mitgewirkt zu haben.

Ihr

Karlheinz K. Matten

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