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Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST

»Gepostet von am Aug 8, 2018 in Allgemein | Keine Kommentare

Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST

Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST …

… sehe ich zunächst so, dass die Menschheit es geschafft hat viele Fortschritte in technischen Angelegenheiten zu erreichen. Dadurch konnte z.B. die Schwerkraft überwunden werden und ganz viele andere Gesetzmäßigkeiten ebenfalls.

Über welchen mehrheitlichen Werdegang wurde dies in den Industrieländern erreicht?

Von vielen Menschen wird heute immer noch behauptet, dass der Mensch diesen Fortschritt erreichen konnte indem er …

  • den Kindergarten besuchte,
  • die Schule meisterte,
  • studierte bzw. eine Ausbildung hinter sich brachte,
  • sich einen guten Job ergatterte,
  • eine Familie gegründete,
  • dem Staat, Stadt, Gemeinde und den Religionsgemeinschaften,

die Steuern bezahlt.

Doch selbst, wenn ich diesen Werdegang für richtig erachte, stellt sich mir die Frage:

Fühlen sich die Menschen persönlich wirklich glücklich bei dem, was sie tun, oder funktionieren sie nur für eine der Institutionen?

Sicherlich muss das jeder für sich persönlich entscheiden, denn GLÜCKLICH SEIN ist ein Zustand der vom Menschen beurteilt wird. Und diese Beurteilung kann sehr unterschiedlich ausfallen.

Doch, wenn ich mir Menschen auf der Erde anschaue, kommen mir Zweifel was das GLÜCKLICH SEIN betrifft. Trotz aller riesigen Fortschritte in allen möglichen Bereichen ist es dem Menschen bis heute noch nicht gelungen Hunger, Krieg und viel anderes Leid zu beenden.

Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST –  heißt für mich vor allem HINSCHAUEN und unmittelbar HANDELN. Die Bundesrepublik Deutschland hat z.B. sehr viel Geld für einen Militärhaushalt, aber scheinbar kein Geld für hungernde Kinder in Deutschland und das als eines der reichsten Länder dieser Erde.

Mir ist bewusst, dass alles in wechselseitiger Abhängigkeit auf dieser Erde funktioniert, doch ist es wirklich so, dass DINGE so viel wichtiger sind, als der Mensch und die Natur?

Es gibt jedoch auch die Menschen die behaupten, dass der Mensch erst dann wahrhaft glücklich sein kann, wenn …

  • er gelernt hat, sich selbst zu 100% zu lieben, damit er auch anderen Liebe schenken kann,
  • er gelernt hat, sich selbst zu heilen, um dann andere helfen zu können,
  • er gelernt hat, alle Ängste und alles Leid zu besiegen, um seinen Herzensweg gehen zu können
  • und vieles andere mehr.

Doch kann es sein, dass wirklich erst all diese Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um in den Genuss des GLÜCKLICH SEIN zu kommen?

Wer hat diese Festlegungen getroffen, diese Messlatte dahin gelegt?

Kann es sein, dass inzwischen viele Menschen es satt haben, sich von anderen Menschen und der Welt um sie herum sagen zu lassen, wie …

  • die Dinge zu sein haben,
  • wie sie leben sollen,
  • wie sie lieben sollen,
  • wie sie fühlen sollen
  • usw.

Kann es sein, dass inzwischen ein weiteres Verlangen in den Menschen geweckt wurde?

Ein Verlangen das nicht nur die alten Werte (technischer Fortschritt, Geld, usw.) der Menschen im Aussen widerspiegeln soll?

Ich selbst bin der Überzeugung, dass die schon immer dagewesene Veränderung des Lebens an Geschwindigkeit zugelegt hat und weiter zunehmen wird.

Wie wird die Menschheit darauf reagieren? Weiter mit der Vergangenheit? Mit den alten Werten versuchen, das NEUE zu verhindern oder zuzudecken?

Oder wird die Menschheit mit …

  • neuem DENKEN,
  • neuem FÜHLEN,
  • neuen WORTEN,
  • neuen HANDLUNGEN,

… antworten müssen, um eine mögliche Selbstzerstörung zu vermeiden. Denn durch den erreichten technischen Fortschritt ist die Selbstzerstörung schon lange keine Theorie mehr.

Auch, wenn es mir manchmal recht schwer fällt, glaube ich, dass die Menschheit in der Lage ist, so zu entscheiden, dass sie wieder im Einklang mit der Natur leben wird. Dazu muss der Mensch sich nur wieder daran erinnern, dass er ein Teil dieser Natur ist und nicht die Natur ein Teil des Menschen ist.

Weiter glaube ich, dass die Menschheit nicht darauf warten wird, bis das Leben uns Menschen in die Knie zwingt, um dann endgültig zu verstehen, dass das Denken, das Fühlen, die Worte und die Handlungen geändert werden müssen.

Und ich glaube auch daran, dass wir Menschen inzwischen bereit sind auch ohne Leid und Ängste wachsen zu können. Leid und Ängste sind Ansammlungen der Vergangenheit. Sicherlich haben sie zum Fortschritt beigetragen. Doch technischer Fortschritt allein wird uns weiterhin im Leid und in der Angst halten.

Ist es nicht endlich an der Zeit, dass alle Menschen gemeinsam einen neuen Weg beschreiten?

Warum LERNEN zu VERSTEHEN, WAS IST, heißt, bedeutet für mich:

Voller Dankbarkeit fähig sein, allem (auch der Vergangenheit) immer wieder neu zu begegnen und dies von Augenblick zu Augenblick, ohne die beeinflussenden Reaktionen aus der Vergangenheit, so dass das Ansammeln unterbleiben kann. Denn dieses Ansammeln (Vergangenheit) wirkt als Barriere zwischen mir und dem WAS IST.

Dieses ergänzende, neue VERLANGEN wird in der Welt immer sichtbarer.

Für Dich, für mich, für uns ALLE!

Karlheinz K. Matten
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Das Zentrum des Problems

»Gepostet von am Aug 2, 2018 in Allgemein | Keine Kommentare

Das Zentrum des Problems

Das Zentrum des Problems

Wenn ich etwas außergewöhnliches Schönes sehe,

  • einen majestätischen Gebirgszug (Wilder Kaiser),
  • einen atemberaubenden Sonnenaufgang (in Namibia),
  • das bezaubernde Lächeln einer Frau oder eines Mannes (in der City),

dann bin ich schon einmal überwältigt und werde still.

Ist Ihnen auch schon einmal so etwas Vergleichbares passiert?

Ich glaube das hat jeder schon einmal erfahren und dann haben Sie wie auch ich die ganze Welt umarmt. Ein tolles Gefühl. Doch jetzt kommt das berühmte ABER.

Dieses tolle Gefühl, dieses etwas, das ist von außen an Sie bzw. an mich herangetragen worden.

Ich meine jedoch etwas anderes. 

Ich meine nicht den Geist (Verstand, Ego, Ich) der mit seiner aufgesetzten Brille, seiner Konditionierung (eigene Erfahrungen, Erinnerungen, Vorstellungen usw.) heraus etwas beobachtet hat, sondern den Geist der nur schauen, beobachten will.

Können Sie und ich etwas sehen, beobachten, schauen ohne die aufgesetzte Konditionierungs-Brille zu benutzen? Können wir diese Brille einfach nicht aufsetzen?

Wenn mich ein Unternehmer(in) bzgl. eines Problems anspricht, erkläre ich ihr/ihm mit meinen Worten, dass Probleme unvermeidlich sind und dass diese Probleme (ganz gleich welche) das Resultat des Strebens (angestrebte Ziele) sind. Wir alle wollen etwas sein (z.B. zufrieden mit einem erreichten Ergebnis) oder wollen etwas werden (z.B. der erfolgreichste einer Branche).Dieses SEIN oder WERDEN wollen gilt genauso für den Privatbereich.

Dieses Verlangen (innerer Drang – etwas sein oder werden wollen) in uns Menschen scheint ein Motor für die meisten Menschen im Leben zu sein, auch wenn die Ergebnisse nicht immer der Vorstellung unseres Geistes entspricht.

Sie fragen jetzt möglicherweise: Was soll daran schlecht sein? Unsere ganzen Systeme arbeiten so.

Ich sage: Nichts ist daran schlecht!

Ich sage nur, dass aus meiner eigenen Erfahrung, erst, wenn alles Erklären des eigenen Verstandes (Ego) aufhört, ich wirklich schauen, beobachten kann. Dann sitzt die Konditionierungs-Brille nicht mehr auf meiner Nase. Denn mit dieser Brille auf der Nase ist meine Fähigkeit wirklich zu beobachten, ziemlich eingeschränkt. Wenn ich aus dem Zentrum meines „Ich“ (Ego) etwas beobachte verursacht dieses „Ich“ zu oft Leid und Schmerz, weil das, was ich beobachte nicht dem entspricht, was ich gerne sehen will. Man könnte auch sagen, dass es die Unfähigkeit ist, zu beobachten.

Warum ist das bei mir (möglicherweise auch bei Ihnen) so?

Wenn ich aus meinem Zentrum des „Ich“ heraus beobachte und dann auch noch sage …

Ich will aber …

  • diesen Schmerz (z.B. ungeliebte Aufgabe, nicht leisten können von …, Krankheit) nicht spüren, 
  • ich sollte lieber herausfinden, warum ich diesen Schmerz habe,
  • warum muss ich jetzt leiden?,
  • ich muss schnellst möglichst einen Ausweg finden.

Wenn ich also aus dem Zentrum meines Ich heraus beobachte, ganz gleich, ob es sich …

  • um eine Schlussfolgerung, 
  • eine weitere Idee,
  • eine Hoffnung
  • eine Vorstellung,
  • eine Verzweiflung
  • usw.

… dann bleibt mein Beobachten, meine Sinneswahrnehmungen sehr eingeschränkt, ja sehr eingeengt.

All dies verursacht unnötigerweise viel LEID und SCHMERZ.

Was hilft in einer solchen Situation?

Meine persönliche Erfahrung – Konditionierungs-Brille von der Nase nehmen – und noch einmal beobachten. Es dürfte Ihr klarster Blick auf das, WAS wirklich IST werden. Versprochen.

Karlheinz K. Matten
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Probleme, Probleme, Probleme

»Gepostet von am Jul 26, 2018 in Allgemein | 3 Kommentare

Probleme, Probleme, Probleme

Probleme, Probleme, Probleme …

… das klingt für viele Menschen nach einer großen Aufgabe, Herausforderung. Es ist auch oftmals der Moment, in dem man dann den Mut verliert, weil es scheinbar keine Lösung gibt. Die eigene Erfahrung sagt leider zu oft, dass es zu schwierig ist, dieses Problem zu lösen.

Doch ist es wirklich so?

Natürlich ist es viel einfacher zum nächsten Vorgesetzten, dem Kollegen, zur nächsten Besprechung zu gehen und dort das Problem loszuwerden. Obwohl die eigene Erfahrung beweist, dass schon sehr viele Probleme bewältigt werden konnten, scheint es mit der Zeit dem eigenen Verstand lästig zu werden immer wieder die Probleme anderer zu meistern. Das heißt, dass die eigenen Fähigkeiten sehr wohl vorhanden sind, um ein Problem zu meistern, jedoch der Eindruck entstanden ist, dass das Leben scheinbar nur noch aus Problemen besteht.

Ist das so?

Wenn das Verhalten der arbeitenden Menschen angeschaut wird, könnte dieser Eindruck sicherlich entstehen. Der Zustand der Erde spiegelt das Menschenbild ja deutlich wieder.

In manchen Industriezweigen ist bis in den heutigen Tag festzustellen, dass es den Unternehmen nicht an Auftragsbestand mangelt. Im Gegenteil, das Problem ist qualifiziertes Fachpersonal gewinnen zu können. Alles wird zum Problem erklärt. Aus allem wird ein Problem gemacht. Sei es eine Beziehungsangelegenheit, eine nicht übereinstimmende Situationsbeurteilung mit einem Vorgesetzten, usw. und so fort.

Obwohl die eigene Erfahrung beweist, dass all diese Probleme schon so oft im eigenen Leben bewältigt werden konnten, scheint es in der heutigen Zeit schwierigen geworden zu sein, dieses zu wiederholen.

Warum ist das so?

Ich glaube, es hängt damit zusammen, dass wir Menschen einfach vergessen haben uns daran zu erinnen, wie vergleichbare Probleme schon bewältigt worden sind. Ich bin mir bewußt, dass eingewandt werden kann, dass die Problemsituation eine ganz andere sein kann. Natürlich. Das ist aber in meinen Augen nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass jeder Fähigkeiten in sich trägt, um Probleme zu lösen bzw. zu meistern. Die Frage die sich für mich auftut ist:

Warum wiederholen die Menschen nicht das, was funktioniert bzw. funktioniert hat?

Jeder weiß recht gut, was in seinem Leben funktioniert und was nicht funktioniert. Privat wie auch geschäftlich.

Warum tun wir das, was funktioniert, zu wenig oder immer weniger?

Wir alle hatten doch bereits Augenblicke, in denen wir das Funktionieren liebten, ja richtig Spaß und Freude verspürten. Natürlich waren dabei gewisse Schwierigkeiten aufgetreten, doch der Spaß und die Freude hatten überwogen.

Was ist geschehen? Was hat sich verändert?

Vieles hat sich verändert, denn es gibt nur eine Konstante und heißt Veränderung. In jedem Augenblick verändert sich irgend etwas. Was jedoch auffällig ist, dass die Geschwindigkeit der Veränderungen zugenommen hat. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass wir Menschen sehr viele Fortschritte bzgl. der technischen Errungenschaften erreichen konnten. Denken wir einfach an die Möglichkeiten des Internets. Eine Information zu erhalten oder zu verbreiten ist inzwischen einer Sekundenangelegenheit geworden. Im Positiven wie auch im Negativen.

Welche Feststellungen können wird daraus ableiten?

Es scheint offensichtlich zu sein. In der gleichen Zeit z.B. 8-Stunden Tag, muss eine wesentlich höhere Anzahl von Informationen vom Menschen verarbeitet werden. D.h aber auch, dass die Anzahl der möglichen Probleme zunehmen kann. Dies scheint in der heutigen Zeit zutreffend zu sein. Daraus ergibt sich für mich wieder eine Frage:

Können die aktuellen Arbeits-Methoden (Konzepte) überhaupt noch den immer mehr ansteigenden zu lösenden Problemfälle gerecht werden? Sind die erforderlichen Reaktionen auf die jeweilige Situation vom Menschen zu bewältigen?

Für mich wird sichtbar, dass bei steigender Informationsflut die möglichen Probleme ebenfalls steigen werden. Dies kann leicht nachvollzogen werden, wenn man sich das aktuelle Weltgeschehen nur betrachtet. Ganz gleich ob man das Familienleben, das Firmengeschehen, das Religionsgeschehen oder das Politikgeschehen betrachtet. Überall Probleme, Probleme nichts als Probleme.

Je größer eine Institution (Familie, Firma, Gemeinde, Stadt, Staat) ist, um so größer scheinen die Probleme zu werden.

Wie könnte eine Lösung aussehen?

Wenn wir Menschen uns dazu entscheiden könnten, nicht mehr an den alten Gewohnheiten, die nicht zum Wohle aller Menschen funktionieren, einfach nicht mehr anwenden, könnte dies ein erster, wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein. Doch …

… warum tun wir es nicht? Warum neigen wir dazu die Probleme zu vermehren?

Es bedarf doch nur einer Entscheidung. Der Entscheidung, dies oder jenes einfach nicht mehr zu tun. Der Entscheidung eine Veränderung herbeizuführen, die dem Wohl ALLER dient. Die Wissensstände bei den Entscheidungsträgern sind alle vorhanden bzw. es kann auf diese zugegriffen werden. 

Was ist für eine solche Umsetzung noch erforderlich?

Der eigene, verspürte Wunsch der Entscheidungsträger nicht mehr an den Verhaltensweisen, die nicht mehr dem aktuellen Wohl aller Menschen dienen, festzuhalten.

P.S. Entscheidungsträger ist jeder Mensch und damit in der Verantwortung.

Karlheinz K. Matten
Lernen zu VERSTEHEN, WAS IST

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Unmittelbares Handeln

»Gepostet von am Jun 14, 2018 in Allgemein | 1 Kommentar

Unmittelbares Handeln

Unmittelbares Handeln

Wenn ich mit irgendjemanden in Kontakt bin …

  • meiner Frau,
  • meinem Kind,
  • meiner Enkelin,
  • mit einem anderen Menschen
  • mit dem Himmel,
  • mit den Wolken,

mit irgend einer Tatsache, verliere ich diesen Kontakt, sobald sich Gedanken einmischen. Das Denken entspringt der Erinnerung und die Erinnerung ist dann das Bild das ich sehe. 

Nehme ich das Beispiel meiner Enkelin. Wenn Sie schreiend zur Tür hereinkommt, sehe ich Sie wirklich als Mensch (Kind), oder ist es vielmehr so, dass Ihr Schreien störend wirkt und ich Sie in diesem Augenblick gerne anders hätte? Klar stört es mich manchmal und ein anderes mal stört es mich überhaupt nicht. Die meisten Menschen sagen: Es kommt auf meine Verfassung an. Das mag sein aber auch nicht sein.

Meine eigene Erfahrung hat mir gezeigt, dass dies sehr viel damit zu tun hat, was ich in diesem Moment denke. In dem Moment, in dem mein Denken einsetzt, sehe ich nicht mehr den Mensch (WAS IST), sondern, das, was mir meine Gedanken als Bild vorsetzen.

Betrachten Sie bitte einmal das nachfolgende Bild und stellen Sie sich diese alltägliche Berufssituation einmal vor. Ein Kollege hat in Bezug auf eine Problemsituation aus Ihrem Tätigkeitsfeld eine gute Idee und wirkt bei der Darlegung der Idee Ihnen gegenüber sehr glücklich. 

Sie starten im „Bild“ als Mensch, der links oben steht.

Schauen Sie sich das Bild in Ruhe an. Einfach nur anschauen. Bitte nur anschauen ohne zu denken. Ist es Ihnen schwer gefallen nur zu schauen?

 

All das, was Sie möglicherweise jetzt verstehen, habe ich persönlich auch erlebt, erfahren. Ja, ich habe viele Jahre nicht den Mensch gesehen, was mich beinahe meine Selbständigkeit gekostet hätte. Und wenn ich nicht von lieben FREUNDEN, denen ich aus tiefstem HERZen sehr dankbar bin, Hilfe bekommen hätte, würde ich nicht in der Lage sein diesen Blog-Artikel unter meiner seit dem Jahr 2000 existierenden Selbständigkeit zu schreiben. Heute bin ich sehr dankbar für diese durchlebte, schreckliche Zeit. Sie hat mich sehen lassen, was es für Auswirkungen haben kann, wenn ich notwendiges „Unmittelbare Handeln“ mir selbst gegenüber verweigere.

Diese Erfahrung hilft mir heute noch, meine Dienstleistung in einer bisher noch nie dar gewesenen Qualität erbringen zu dürfen. Dafür bin ich sehr dankbar und hat auch für mich bewiesen, dass die Lösung eines Problems im Problem zu finden ist.

Das „Unmittelbare Handeln“ ist ein überlebensnotwendiges TUN (auch in Firmen) in unserem Gesellschaftssystem geworden. Doch dieses von mir angesprochene „Unmittelbares Handeln“ hat nichts mit dem meist praktizierten Reagieren auf Situationen zu tun.

Es ist nicht immer einfach
einer Tatsache ins Auge zu sehen
und eben
nicht vor dem zu fliehen,
W A S  I S T.

Als ich im oben gezeigten Bild an der Stelle des Beobachters war, schaute ich nicht auf den anderen als Mensch, und deshalb bestand eine Trennung zwischen mir (dem Betrachter) und dem, was ich nicht sehen wollte, den anderen Mensch. Ich sah nur das Beobachtete. Ich sah, was meine Gedanken meine Erinnerungen (Erfahrungen) mir vorgaben.

Dies in seiner ganzen Tiefe musste ich erst verstehen lernen. Es ist die Trennung zwischen Beobachter und Beobachteten, die den Beobachter dazu bringt, mehr …

  • Erfahrungen,
  • Empfindungen,

haben zu wollen, und deshalb lief ich immer irgendetwas nach, war oder bin ich immer auf der Suche. Dies gilt es vollkommen und umfassend zu verstehen, denn solange es den Beobachter (derjenige der Erfahrungen sucht, der zensiert, der wertet, der urteilt, der verdammt) gibt, solange ist es nicht möglich im direkten Kontakt zu dem, was ist (Tatsache: der Mensch mit der guten Idee), zu sein.

Es gibt jedoch Alltagssituationen in denen wir unmittelbar handeln: z.B. …

  • eine Schnittwunde am eigenen oder anderen Körper
  • ein Kind fällt hin und hat eine Schürfwunde
  • usw.

In diesen Situationen ist kein Beobachter da. Da wird unmittelbar gehandelt. Zum Arzt fahren oder einfach ein Pflaster auf die Wunde.

Da gibt es nicht erst eine Vorstellung (Gedanken) und dann ein Handeln. Nein, da gibt es nur Handeln, wenn Schmerzen vorhanden sind, weil eine direkte körperliche Verbindung besteht.

Es mag für Sie jetzt etwas merkwürdig klingen, aber dieser Schmerz bin ich selbst. Deshalb handle ich auch unmittelbar. 

Solange ich das nicht vollkommen verstanden, erkannt, untersucht und tief empfunden habe, solange dies nicht von mir erfasst (nicht intellektuell, nicht verbal) ist, dass der Beobachter das ist, was er beobachtet, wird mein ganzes Leben zu einem Konflikt-Leben, einem Widerstreit zwischen gegensätzlichen Situationen (Wünschen), zwischen dem was sein sollte und dem was ist.

Sie und ich können das nur verstehen, wenn uns bewusst ist, dass Sie und ich viel zu oft Menschen, Dinge z.B. …

  • eine Blume,
  • eine Wolke,
  • einen Menschen oder irgendetwas anderes,

aus der Perspektive des Beobachter anschauen.

 

Karlheinz K. Matten
WISSEN im JETZT ist WAHRHEIT

 

 

 

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Eine persönliche Herausforderung

»Gepostet von am Jun 4, 2018 in Allgemein | Keine Kommentare

Eine persönliche Herausforderung

Eine persönlicher Herausforderung
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Wie kann ich FRIEDEN in mein Ich (mein SELBST) bringen,
wenn jede AKTIVITÄT in dieser Gesellschaft als FRAGE von
GEWINN (richtig) oder VERLUST (falsch)
betrachtet wird?

Wie kann mein LÄCHELN tiefe FREUDE zum AUSDRUCK bringen und nicht nur ein
diplomatisches MANÖVER
darstellen?

Wenn sich alle Menschen zulächeln, wäre dieses Lächeln alles andere als ein diplomatischer Schachzug.

Wenn ich mir selbst zulächeln kann, wäre das der Beweis, dass ich in FRIEDEN mit mir bin.

Ich sollte so leben, dass jeder Moment meines Lebens ein Pinselstrich eines Gemälde ist und dass ich schwanger gehe mit FRIEDEN und FREUDE – für mich selbst und auch für andere.

Dazu muß ich immer wieder DaSEIN im Augenblick und von da aus Frieden schließen mit …

  • meiner Angst (selbst erschaffenes Leid),
  • meinem Ärger (Fehlern, Stress),
  • meiner Eifersucht,
  • meinem Misstrauen.

Wenn ich dies tue, dann kann ich wirklich Frieden und wahre Freude verwirklichen.

 

Karlheinz K. Matten
WISSEN im JETZT ist WAHRHEIT

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Reagieren ? Nicht-Reagieren

»Gepostet von am Apr 9, 2018 in Allgemein | Keine Kommentare

Reagieren ? Nicht-Reagieren

Speziell bei unangenehmen Situationen fällt es uns Menschen immer wieder schwer nicht auf die jeweilige Situation zu reagieren. Die meisten werden jetzt auch sagen: Das ist doch ganz normal, schließlich will ich diese Situation nicht haben und damit muss sie„wegreagiert“ werden.

Doch muss dieses sofortige Reagieren wirklich sein?

Stellen Sie sich bitte einmal jetzt eine für Sie recht unangenehme Situation vor.

Gefunden? Prima.

Würden Sie dann auch den Satz: Mein Leben würde sich sehr verbessern, wenn dieses Problem gelöst wäre, befürworten?

Ja?

Dann ergänzen Sie noch bitte den folgenden Satz um Ihren Sprachgebrauch: 

Diese Situation ist einfach nur …

Haben Sie? Prima.

Nun betrachten Sie bitte ganz genau, was in Ihnen passiert, wenn Sie das nicht bekommen, was Sie haben möchten.

Können Sie die unangenehmen Empfindungen in sich spüren, oder erfolgt bei Ihnen eine sofortige Reaktion auf die Situation?

Sofortige Reaktionen führen meist dazu, dass die zweite Person Ihre Reaktion als sehr heftig empfindet und so ein gegenseitiges „Hochschaukeln“ der Situation unvermeidbar wird. Um dieses Ihnen bewusster zu machen schauen Sie sich doch einmal das folgende Bild an.

Können Sie erkennen, dass es die unangenehme Empfindung gibt, aber Ihre Reaktion war irgendwie nicht aufzuhalten?

Wie oft haben Sie im Nachhinein Ihre Reaktion bereut? Sie wollten eigentlich gar nicht so heftig reagieren.

Ist dem so, empfehle ich Ihnen sich dieses Bild auszudrucken und nach solch einer unangenehmen Situation sich dieses Bild immer wieder in Erinnerung zu rufen. Fangen Sie bei Kleinigkeiten an, denn so können Sie sich mit der Zeit an immer unangenehmere Empfindungen heranwagen ohne gleich zu resignieren. Denn die Gefahr der eigenen Aussage: Ich bin halt so, ist groß. Ja, das mag so sein, aber die wichtigere Frage ist:

„Will ich wirklich immer wieder in solchen Situationen so reagieren?“

Sich bewusst werden, dass Reaktionen auf unangenehme Situationen nichts anderes sind, als eine selbst zugelegte Gewohnheit (inneres Programm) hilft Ihnen möglicherweise diese Gewohnheiten abzuschwächen, im Idealfall zu unterlassen. Es ist eine Entscheidung, die nur von Ihnen selbst getroffen werden kann.

Sollten Sie jedoch Ihre Gewohnheiten sehr lieben, dann empfehle ich Ihnen jetzt sofort aufzuhören weiter zu lesen, geschweige sich mit dem Bild näher zu beschäftigen. Dafür ist mir Ihre Zeit viel zu heilig.

Sollten Sie sich jedoch mit dem Bild näher beschäftigen wollen, bitte ich Sie immer darauf zu achten, dass Sie Ihre Aufgabe: 

In der Lücke zwischen …

  • der Situation
    und
  • unangenehmen Empfindungen 

zu bleiben und eben nicht reagieren – wirklich beherzigen.

Sollten Sie trotz mehrfachem Üben zur Erfahrung gelangen, dass dies bei Ihnen noch nicht funktioniert, dann haben Sie an sich selbst erfahren wie stark doch noch Ihre Gewohnheiten ausgeprägt sind. Denken Sie bitte immer daran, wie lange Sie sich Zeit gelassen haben sich diese Gewohnheit zuzulegen. Geben Sie sich selbst eine Chance das zu TUN, was Sie aus tiefstem HERZen wollen.

Spätestens wenn Sie die erste positive Erfahrung mit dem „Nicht-Reagieren“ gemacht haben, werden Sie immer intensiver erkennen welche Aufgabe Sie eigentlich in solchen Situationen haben.

Den möglichen Spaß, die Freude und die Lebensqualitätsverbesserung wird Ihnen niemand mehr nehmen können.

 

Dies wünscht Ihnen aus tiefstem HERZen …

Karlheinz K. Matten

VERÄNDERUNG im JETZT ist WAHRHEIT

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