Unsere lieben Gewohnheiten

Unsere lieben Gewohnheiten

Haben Sie auch schon festgestellt, dass es immer wieder dazu kommt, dass bei wiederkehrenden Situationen gleiche Reaktionen von Ihnen erfolgen?

An was liegt das?

Es sind einfach Abspeicherungen (alte Muster) die sich mit der Zeit entwickelt haben und in Ihnen gespeichert wurden. Diese Abspeicherungen haben im Alltag einen großen Nutzen. Denken Sie einfach einmal an das Autofahren. Währen Ihre Abspeicherungen nicht vorhanden, müssten Sie ja jeden Tag das Autofahren neu lernen. Doch Abspeicherungen haben aber auch Nachteile. Nämlich, wenn die Abspeicherung durch die täglichen Situationen Änderungen erfahren hat. Denken Sie einfach einmal an die Aktualisierungen Ihres Mobiltelefons. Die Bedienung hat sich möglicherweise geändert. Die Bereitschaft der Veränderungsannahme ist jedoch beim Handy sehr hoch.

Wie sieht es bei den wenigen geliebten Veränderungen im (Berufs)Alltag aus?

Die Bereitschaft im Vergleich zum Handy ist gravierend. Sei es ein neues Kassensystem im Einzelhandel, eine neue Ausführungsmethode im Baugewerbe, neue Vorschriften bei der Steuererklärung, und viele weite Veränderungen aus Politik und Wirtschaft.

Oft genug können wir als Mensch erleben, dass es immer wieder um die gleichen Themen geht, wenn es zu Stresssituationen (Meinungsverschiedenheiten) geht. Die Diskussionen verlaufen immer wieder mit den gleichen Worten, nach dem selben Strickmuster und enden meist auch mit denselben Schlussworten, bevor es schlussendlich im Streit ohne Ergebnis endet.

Dies muss nicht sein: Diese Gewohnheiten (alte Muster) können geändert werden, wenn …

  • erkannt wird, dass es eine Gewohnheit (Muster) ist.

Denn nur was dem Menschen bewusst ist, kann auch vom Menschen wieder verändert werden. Dem Menschen fällt es jedoch sehr schwer alte Gewohnheiten bleiben zu lassen. Was ihm scheinbar leichter fällt ist, sich etwas Neues anzugewöhnen.

Wenn er dies mit Spaß und Freude machen kann oder darf, vergisst er die alten Gewohnheiten recht schnell.

Eine „Spassbremse“ bei Veränderungen ist die Erwartungshaltung. Erwartungen erzeugen Druck, auch bei anderen. Selbst eine nicht ausgesprochene Erwartung kommt auf energetischem Weg beim anderen an. Das wissen nur nicht so viele Menschen. Eine Erwartungshaltung einem anderen Menschen gegenüber projiziert das, was Sie von sich selbst erwarten, auf einen anderen.

Lenken wir hingegen die Aufmerksamkeit auf uns selbst hat die „Spaßbremse“ keine Chance mehr. Die Frage: „Was fehlt mir in diesem Augenblick, was ich von einem anderen erwarte?“ kann entfallen, wenn Sie dafür Sorge tragen, dass Sie sich selbst wohl fühlen. Damit wird die Aufmerksamkeit auf sich selbst gelenkt und die Erwartungshaltung kann verschwinden.

Im Zwiegespräch oder in Besprechungen entsteht oftmals beim Gegenüber Druck, was ihn dazu veranlasst, dass er „dicht“ macht und sich abwendet. Ist der Druck jedoch nicht vorhanden, kann sich der Gesprächspartner öffnen, vielleicht sogar auf Sie zukommen.

In meiner täglichen Arbeit mit Unternehmern arbeite ich generell mit Bildern. Bilder haben den Vorteil, dass der Verstand damit beschäftigt ist und dadurch ist er bereit seine Kontrolle zu vermindern.

Wichtiger Hinweis an dieser Stelle.

Sollten Sie zu Veränderungen, sprich sich von alten Gewohnheiten wirklich trennen wollen, werden Sie feststellen müssen, dass dann Ihr Umfeld rebellieren wird. Das liegt einfach daran, dass deren Verstand viel lieber Ihre alten Gewohnheiten behalten möchte, statt sich auf eine womöglich neue veränderte Person einzustellen. Die Menschen Ihres Umfeldes wollen also unbedingt und um jeden Preis am Alten festhalten, also dass Sie so bleiben wie Sie waren. Das heißt, Ihr Umfeld kann und wird meist auch zu einer „Spaßbremse“.

Im Wirtschaftsleben tragen all diese Faktoren meist zum Scheitern von Erfolgskonzepten bei.

Sind Sie ein veränderungswilliger Mensch, dann lassen Sie sich bitte nicht entmutigen, sondern lächeln einfach, weil Sie ja wissen, dass es ein unbewusster Versuch von den anderen ist, die an Altem festhalten. Und wenn Sie in Ihrer Verankerung bleiben und Ihre Aufmerksamkeit in der gewünschten Veränderungsrichtung belassen, lässt mit der Zeit auch der Widerstand Ihres Umfeldes nach.

Wissen heißt hier:

Sie können Ihr Umfeld nie verändern – nur Sie können sich verändern.

Dadurch, dass Sie sich verändern, wird sich auch Ihr Umfeld verändern. Doch in welche Richtung sich Ihr Umfeld verändern wird, unterliegt wiederum einzig und allein der Entscheidung Ihres Umfeldes.

Karlheinz K. Matten
NEUSTART im JETZT ist QUERDENKEN

QUERDENKEN: ICH BIN …das LEBEN und der WEG, folge mir!

QUERDENKEN: ICH BIN …das LEBEN und der WEG, folge mir!

Übertragen in die Business-Welt bedeutet dieser Satz für mich:

Ich habe diesem Unternehmen LEBEN eingehaucht, sieh, das ist mein ZIEL, folge mir.

Übertragen auf BMW heißt dies:

BMW wurde gegründet, um den Kunden die Freude am Fahren zu ermöglichen, wer hat Freude daran dieses immer wieder neu zu realisieren.

Oder auf Audi übertragen heißt dies:

Audi wurde gegründet, um den Kunden einen Vorsprung durch Technik erfahren zu lassen, wer ist so in Technik verliebt, um diesen Vorsprung immer wieder neu zu erschaffen?

Viele weitere Beispiele könnten an dieser Stelle jetzt noch aufgeführt werden, dies würde doch dann sicherlich den Rahmen dieses Artikel sprengen.

Mir erscheint es jedoch sehr wichtig, die familiengeführten Unternehmungen und die vielen Selbständigen in dieses Gedankengut mit ein zu beziehen. Denn dort ist ein noch viel persönlicher Bezug zu dem Titelsatz möglich. Übertragen auf diese Unternehmen heißt dies aus meiner Perspektive:

Dieses Unternehmen wurde gegründet oder es wird weitergeführt, um unsere Kunden erfahren zu lassen, dass es mehr als eine positive Erfahrung ist mit unserem Hause eine Partnerschaft einzugehen – wer will dieses Unternehmens-Leben mit gestalten und ist bereit diesen Weg auch mit zu gehen?

Eine solche Philosophie lässt erkennen, dass drei Dinge akzeptiert, verstanden und erfahren werden:

1. Es gibt einen Unternehmens-LEBENS-Prozess und dieser
unterliegt dem EINFLUSS von natürlichen Gesetzmäßigkeiten

2. Es gibt ein vollkommenes System des ERSCHAFFENS
(Gedanken-Worte-Handlungen)

3. Es wird zum Ausdruck gebracht WER-WIR-wirklich-SIND,
als Mensch und Institution

Dieser PROZESS geschieht bereits JETZT in diesem MOMENT und er geschieht immer und immer wieder, bewusst oder unbewusst. Doch, wenn dieses ERFAHREN eine …

– ständige Freude,
– ein immer wieder fortgesetztes Erschaffen,
– eine endlose Ausdehnung,
– totale Erfüllung,

beinhaltet, kann der gemeinsame Erfolg nicht verhindert werden!

Er beinhaltet jedoch auch, dass es unmöglich ist an etwas zu Denken, etwas auszusprechen und es zu tun, wenn dieses ETWAS nicht wirklich geglaubt wird. Aus diesem Grund muss der Prozess Glauben oder Wissen beinhalten. So entsteht ein absoluter Glaube der weit über das Hoffen hinausgeht – es ist ein Wissen um die Gewissheit.

So wird auch klar, warum beim HANDELN das Wissen beinhaltet sein muss. Die Realität entsteht durch diese tiefe innere Klarheit, dieser absoluten Gewissheit und dem totalen Akzeptieren.

Doch der bedeutendste Schlüssel für diesen ERSCHAFFENS-PROZESS ist:

Die DANKBARKEIT im voraus!

Ich bin das LEBEN

 

Der eine oder andere wird jetzt möglicherweise einwerfen, dass dies ja alles sehr tiefgründig ist, aber mit den Gedanken, das ist nicht immer ganz einfach. Das reaktive Verhalten meines Verstandes hat schon so seine Tücken.

Wenn dem so sein sollte, bedarf es einer gewissen Disziplin und einer zu verfolgenden Absicht. Wie z.B.

Im 1. Schritt:

– die Gedanken überprüfen lernen
– über das nachzudenken, worüber ich nachdenke

Wenn Sie sich dabei erwischen sollten, dass Sie …

– negative Gedanken hegen,
– höchst positive Gedanken ablehnen,
– depressive Gedanken haben,
– sich in der Patsche sehen und keinen Ausweg finden können,
– die ganze Welt als einen gräßliche Ort bezeichnen,
– nur noch negative Ereignisse vorausahnen,
– das Leben als sinnlos bezeichnen,

dann sollten Sie noch einmal DENKEN!

Sie können sich dazu trainieren. Schauen Sie einmal genau hin, wie gut Sie es sich beigebracht haben, es nicht zu tun.

Jetzt gratuliere ich allen erfolgreichen Unternehmungen zu ihrem ERFOLG, weil sie sicherlich den ERSCHAFFUNGS-PROZESS verstanden haben. Fordere gleichzeitig die weniger erfolgreichen Unternehmen auf, sich diesen Erschaffungs-Prozess einmal näher anzuschauen.

Eine ergebnisreiche Woche wünscht

Karlheinz K. Matten