Ist Geld das Futter für das “menschliche Tier”?

Ist Geld das Futter für das “menschliche Tier”?

Ist Geld das Futter für das “menschliche Tier”?

Wie provokativ ist diese Frage „Ist das Geld das Futter für das menschliche Tier?“ Ja, sie ist sehr provokativ, das gebe ich zu. Es ist mir bewusst, dass Sie jetzt möglicherweise sofort aufhören weiterzulesen, weil Sie sich an dem Ausdruck „menschliches Tier“ stören. Wir sind doch keine menschlichen Tiere, könnten Sie sagen.

Doch sind wir das wirklich nicht?

Wenn ich aktuelle, menschliche Nachrichten anschaue, komme ich leicht zu dieser Ausdrucksweise.

Und wenn ich auf mein eigenes Leben zurückschaue, muss ich feststellen, dass …

  • die Menschen (einschließlich ich) ihre Kinder dazu erziehen, ihrer Kindheit überdrüssig zu werden. Sie sollen sich beeilen erwachsen zu werden, um sich dann wenn sie alt geworden sind, wieder danach sehnen, ein Kind zu sein. Und dies bitte mit all seiner Unbekümmertheit.
  • wir Menschen, um Geld zu verdienen unsere Gesundheit aufs Spiel setzen. Dieses Geld dann im Alter wieder auszugeben, um hoffentlich wieder gesund zu werden.
  • wir Menschen durch unsere ängstlichen Blicke in die Zukunft, das JETZT vergessen, so dass wir Menschen weder in der Gegenwart, noch in der Zukunft leben.
  • wir Menschen leben, als würden wir niemals sterben, um dann zu sterben, als hätten wir niemals gelebt.

Sicherlich fühlt sich ein kleiner Teil der Menschheit von diesen Feststellung nicht betroffen, doch haben sie wirklich keine Angst all ihr Geldvermögen, ihren Besitztum zu verlieren?

Was bewirkt dieses Streben nach Geld in uns Menschen? 

Ist Geld möglicherweise doch nur das Futter für ein „menschliches Tier“, das es braucht, um in einem der Gesellschaftssysteme überleben zu können?

Diese Aussagen bzw. Fragen sind kein Frust meinerseits, sondern reine Feststellungen eines 64-Jährigen (menschliches Tier) der in einem der Gesellschaftssysteme auf dieser Erde lebt.

Sie fragen, wenn Sie sich angesprochen fühlen sicherlich: Alles recht und schön, aber was kann ich TUN?

Meine Antwort lautet (diese muss nicht mit Ihrer Antwort übereinstimmen):

Lernen und sich weiterentwickeln, aber nicht beeinflußt durch die Vorgaben anderer. Wie könnte das im Alltag praktiziert werden?

Indem ich (Sie) verstehe(n), dass …

  • ich (Sie) niemanden veranlassen kann, jemand zu lieben, sondern zulassen darf, geliebt zu werden,
  • es nicht förderlich ist, sich mit anderen zu vergleichen,
  • eine reiche Person nicht jemand ist, der das meiste hat, sondern am wenigsten braucht,
  • es nur wenige Sekunden braucht einem Menschen tiefe Wunden (Verletzungen) zuzufügen, es jedoch möglicherweise viele Jahre brauchen wird, um diese Wunden wieder zu heilen,
  • Vergebung durch gelebte Vergebung geschieht,
  • es tatsächlich Menschen gibt, die tief und innig lieben, aber nicht wissen, wie sie ihre Gefühle (damit sind nicht Emotionen gemeint) ausdrücken können,
  • zwei Menschen eine gleiche Situation (Ereignis) betrachten können und es unterschiedlich bewerten, beurteilen, verurteilen,
  • es manchmal nicht genug ist, Vergebung zu erhalten, sondern sich selbst zu vergeben.

All diese aufgezeigten Erfahrungen sollen nicht dazu dienen, Ihnen eine weitere vorgeschriebene Verhaltensweise zu geben, sondern Sie dazu inspirieren, einmal über das hier Geschriebene etwas ernster nachzudenken.

Die Gesellschaftssysteme beeinflussen uns schon genug. Es bedarf weder von mir noch von einem anderen einer zusätzlichen Beeinflussung, um zu sich selbst finden zu können. Überlegen Sie selbst einmal, ob Sie das suggerierte Glück (Geld) wirklich glücklich macht. Es macht in meinen Augen einen großen Unterschied, ob Geld ein Futter für das „menschliche Tier“ ist, oder ob es als ein guter Diener eingesetzt wird.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

Das Zentrum des Problems

Das Zentrum des Problems

Das Zentrum des Problems

Wenn ich etwas außergewöhnliches Schönes sehe,

  • einen majestätischen Gebirgszug (Wilder Kaiser),
  • einen atemberaubenden Sonnenaufgang (in Namibia),
  • das bezaubernde Lächeln einer Frau oder eines Mannes (in der City),

dann bin ich schon einmal überwältigt und werde still.

Ist Ihnen auch schon einmal so etwas Vergleichbares passiert?

Ich glaube das hat jeder schon einmal erfahren und dann haben Sie wie auch ich die ganze Welt umarmt. Ein tolles Gefühl. Doch jetzt kommt das berühmte ABER.

Dieses tolle Gefühl, dieses etwas, das ist von außen an Sie bzw. an mich herangetragen worden.

Ich meine jedoch etwas anderes. 

Ich meine nicht den Geist (Verstand, Ego, Ich) der mit seiner aufgesetzten Brille, seiner Konditionierung (eigene Erfahrungen, Erinnerungen, Vorstellungen usw.) heraus etwas beobachtet hat, sondern den Geist der nur schauen, beobachten will.

Können Sie und ich etwas sehen, beobachten, schauen ohne die aufgesetzte Konditionierungs-Brille zu benutzen? Können wir diese Brille einfach nicht aufsetzen?

Wenn mich ein Unternehmer(in) bzgl. eines Problems anspricht, erkläre ich ihr/ihm mit meinen Worten, dass Probleme unvermeidlich sind und dass diese Probleme (ganz gleich welche) das Resultat des Strebens (angestrebte Ziele) sind. Wir alle wollen etwas sein (z.B. zufrieden mit einem erreichten Ergebnis) oder wollen etwas werden (z.B. der erfolgreichste einer Branche).Dieses SEIN oder WERDEN wollen gilt genauso für den Privatbereich.

Dieses Verlangen (innerer Drang – etwas sein oder werden wollen) in uns Menschen scheint ein Motor für die meisten Menschen im Leben zu sein, auch wenn die Ergebnisse nicht immer der Vorstellung unseres Geistes entspricht.

Sie fragen jetzt möglicherweise: Was soll daran schlecht sein? Unsere ganzen Systeme arbeiten so.

Ich sage: Nichts ist daran schlecht!

Ich sage nur, dass aus meiner eigenen Erfahrung, erst, wenn alles Erklären des eigenen Verstandes (Ego) aufhört, ich wirklich schauen, beobachten kann. Dann sitzt die Konditionierungs-Brille nicht mehr auf meiner Nase. Denn mit dieser Brille auf der Nase ist meine Fähigkeit wirklich zu beobachten, ziemlich eingeschränkt. Wenn ich aus dem Zentrum meines „Ich“ (Ego) etwas beobachte verursacht dieses „Ich“ zu oft Leid und Schmerz, weil das, was ich beobachte nicht dem entspricht, was ich gerne sehen will. Man könnte auch sagen, dass es die Unfähigkeit ist, zu beobachten.

Warum ist das bei mir (möglicherweise auch bei Ihnen) so?

Wenn ich aus meinem Zentrum des „Ich“ heraus beobachte und dann auch noch sage …

Ich will aber …

  • diesen Schmerz (z.B. ungeliebte Aufgabe, nicht leisten können von …, Krankheit) nicht spüren, 
  • ich sollte lieber herausfinden, warum ich diesen Schmerz habe,
  • warum muss ich jetzt leiden?,
  • ich muss schnellst möglichst einen Ausweg finden.

Wenn ich also aus dem Zentrum meines Ich heraus beobachte, ganz gleich, ob es sich …

  • um eine Schlussfolgerung, 
  • eine weitere Idee,
  • eine Hoffnung
  • eine Vorstellung,
  • eine Verzweiflung
  • usw.

… dann bleibt mein Beobachten, meine Sinneswahrnehmungen sehr eingeschränkt, ja sehr eingeengt.

All dies verursacht unnötigerweise viel LEID und SCHMERZ.

Was hilft in einer solchen Situation?

Meine persönliche Erfahrung – Konditionierungs-Brille von der Nase nehmen – und noch einmal beobachten. Es dürfte Ihr klarster Blick auf das, WAS wirklich IST werden. Versprochen.

Karlheinz K. Matten
Lernen zu VERSTEHEN, WAS IST

Unternehmensplanung – internes Werkzeug oder nur Finanziererbefriedigung?

Unternehmensplanung – internes Werkzeug oder nur Finanziererbefriedigung?

Heute fasse ich absichtlich verspätet ein heißes Eisen an. Die Unternehmensplanung. Da ich mich mit meiner Tätigkeit schwerpunktmäßig in der Baubranche und deren Nachunternehmerbereich heimisch fühle, fasse ich dieses „heiße Eisen“ gerne einmal an.

Aus meiner Perspektive betrachtet, ist es so, dass nur ganz wenige Unternehmungen unterhalb der 20 Mio.€ Jahresleistung eine Unternehmensplanung (mit Plan-G+V, Bilanz, Liquidität) aus der Arbeitskalkulation heraus im Einsatz haben. Warum?

gängige Begründung:

Alles viel zu aufwendig – dafür haben wir keine Zeit.

OK, dann ist es eben so.

Benötigt die Unternehmung jedoch, ganz gleich aus welchem Grund auch immer, eine finanzielle Unterstützung seitens der Hausbank ist das Thema Unternehmensplanung schneller auf dem Tisch als es der Unternehmensleitung meist lieb ist. Genau jetzt wird eine solche Planung zum ungewollten Kostenfaktor und schon gar nicht als ein wichtiges Steuerungsinstrument der Unternehmensleitung angesehen.

In solchen Situationen höre ich sehr oft die Aussage: Wann sollen wir noch bauen?

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Erstellung einer Unternehmensplanung mit Kosten (AGK-Kosten) verbunden ist.

Doch für wen ist die Unternehmensplanung eigentlich gedacht?

Wem soll dieses Tool Dienste leisten?

Der Bank?

Dem Unternehmen?

Alles Fragen die in der Beantwortung kaum unterschiedlicher ausfallen könnten.

Frage: „Haben Sie sich mit der Frage der Unternehmensplanung ernsthaft auseinander gesetzt?“ „Zu welcher Antwort sind Sie dabei gekommen?“

Genau diese Antworten interessieren mich sehr. Immer wieder tausche ich mich gerne mit Unternehmer(innen) zu dieser Frage aus. Gerne auch mit Ihnen.

In den bereits erwähnten Firmengrößen kommt es immer noch mehrheitlich zur Aussage: Brauchen wir nicht bzw. sollen die größeren Firmen machen, die haben auch das Geld dazu.

Aussagen die im Raum stehen und zunächst auch zu akzeptieren sind.

Doch was versteckt sich hinter diesem Verhalten?

Aus meiner praktischen Erfahrung heraus: Meist Unwissenheit. Unwissenheit darüber, was eine Unternehmensplanung in der Lage ist zu leisten. Es wird selten erkannt, dass die Forderungen von Finanzierern ein Abfallprodukt aus der Unternehmensplanung ist. Zu erkennen, dass Unternehmensplanung mit Führung und Steuerung der Unternehmung zu tun hat, wird immer noch mehrheitlich verkannt.

Sicherlich ist es nicht ganz einfach das richtige Tool zu finden das den eigenen Anforderungen gerecht wird.

Doch es gibt sie.

Sie finden sie wie den erforderlichen Nachunternehmer für ihr Bauvorhaben. Sollten Sie nicht fündig werden, schreiben Sie mir eine Mail oder sprechen mich telefonisch an. Ich selbst habe auch lange gesucht, bis ich das richtige gefunden habe. Die für mich richtige Software (seit dem Jahr 2000 im praktischen Einsatz) könnte möglicherweise auch Ihnen eine praktische Hilfe sein.

Doch viel wichtiger erscheint mir an dieser Stelle zu sein, sich selbst die Frage zu stellen:

Ist eine Unternehmensplanung für mich wichtig genug? JA oder NEIN?

Erst dann kommt die zweite Frage: Wie will ich es tun?

Hier sind in der Praxis sehr viele Varianten vorzufinden. Mir geht es hier nicht darum zu beurteilen, was gut oder schlecht ist, sondern welche Ergebnissicherheit bringt die jeweilige Variante für das Unternehmen.

In dieser Situation sind Sie als Unternehmer(in) gefordert.

Nur das zählt.

Einen zusätzlichen Aufwand zu betreiben ohne ein besseres Ergebnis zu erzielen muss als „Quatsch“ bezeichnet werden und wird auch von mir kaum befürwortet werden. Und trotzdem sollte man als Unternehmer(in) es nicht unterlassen, sich von Zeit zu Zeit geeignete Tools anzuschauen, um die eigene Effektivität zu überprüfen.

Es ist ein bisschen wie bei den Minibaggern die heute in der Effektivität die Handarbeit bei weitem übersteigen. Oder so wie Sie sich die Konditionen für ihre KK-Linien(-Erweiterung) in guten Zeiten sichern sollten, sollten Sie sich die Vorteile einer effektiven Unternehmensplanung in guten Zeiten aufbauen und nicht erst, wenn die zwingende Notwendigkeit eingetreten ist.

In diesem Sinne hoffe ich wieder einmal auf ein „heißes Eisen“ aufmerksam gemacht zu haben und wünschen allen Leser(innen) in ihrem unternehmerischen Wirken einen ergebnisreichen Tag.

Karlheinz K. Matten
NEUSTART im JETZT ist QUERDENKEN

Was ERGEBNIS-Bilder bewirken können …

Was ERGEBNIS-Bilder bewirken können …

Ergebnisse werden durch die Kraft der (Ziel)Bilder, die in den Köpfen der Mitarbeiter(innen) vorhanden sind, erreicht. Warum entscheiden sich in Deutschland so wenige Unternehmer(innen) dafür, Ihr (Ziel)Bild den Mitarbeiter(innen) bekannt zu geben?
Wovor haben Sie Angst?

Die moderne Wissenschaft hat schon längst herausgefunden wie wir Menschen „ticken“. Es scheint jedoch so zu sein, dass dieses Wissen ausser im Internet-Marketing, kaum Einzug bei anderen Unternehmungen gefunden hat. Unternehmer-Marketing in Richtung Mitarbeiter zu betreiben, um die eigene Konkurrenzfähigkeit im Markt zu erhöhen, darauf scheint kaum jemand zu kommen.

Die Spielregeln sind klar und deutlich. Was funktioniert und was nicht funktioniert ist eindeutig, also ist die Aufgabe recht einfach.

Interpolieren Sie die Strategien die im Internet funktionieren einfach auf Ihr eigenes Unternehmen. Warum sollten Sie das tun?

Um das vergleichbare ERGEBNIS das im Internet-Marketing erreicht wird, auch im eigenen Unternehmen zu erreichen. Im Idealfall kombinieren Sie Internet-Marketing mit dem internen Marketing.

Ich weiss, dass dies für die meisten Unternehmer(innen) neu ist und die inneren Widerstände (Verstand) hierzu groß sind. Doch der natürliche „ERGEBNIS-Prozess“ , den sich alle so sehr wünschen sieht die inneren Widerstände überhaupt nicht vor. Man kann wirklich sagen, dass wir Menschen uns selbst im Weg stehen. Wer ist dieser innere Widerstand? Es sind:

– die eigenen Gewohnheiten in allen Lebensbereichen
– ein altes Autopilotverhalten
– die inneren Einstellungen
– alte Überzeugungen
– tief verwurzelter Glaube
– das Bewerten von Dingen, Situationen und Menschen
– das Verurteilen von Dingen, Situationen und Menschen
– das aktive und reaktive EGO
– das von Angst gesteuerte TUN

All diese Widerstände (Verstand) haben in uns Menschen ein Bild kreiert und diese Bilder scheinen eine magische Kraft zu besitzen, indem sie genau diese Bilder immer wieder verwirklichen und damit anziehen wollen. Genau so ist es aber auch. Die Bilder, die wir ständig in uns präsent haben und womöglich auch noch mit Emotionen aufladen, werden immer wieder zur Realität werden.

Hören wir auf immer wieder den gleichen Film (Bilder) abzuspielen, wird es möglich sein eine neue Realität entstehen zu lassen. D.h. altes, unerwünschtes Bildmaterial gegen neue Bilder im Film auszutauschen.

Wie das geht?

Durch das eigene Denken! Stellen Sie sich mit Ihren Gedanken das neue Bild einfach vor und laden dieses Bild mit ganz viel positiven Emotionen auf. Fühlen Sie sich in das Bild hinein. Sehen Sie das fertige ERGEBNIS. Verwenden Sie die gleiche Emotionskraft wie bei einem richtigen „Wutanfall“ nur das diese Emotionskraft jetzt positiv zum Einsatz kommt. Das Ergebnis dürfte nicht lange auf sich warten lassen. Es ist vom Gefühl her vergleichbar, mit einem richtig guten Wochenendseminar. Nach einem solchen Seminar gehen Sie meist motivierter an die Alltagsherausforderungen heran. Diese Wirkung entsteht durch die neuen Bilder die in Ihrem eigenen Film (Alltag) Einzug gehalten haben.

Unterschätzen Sie jedoch nicht die Macht Ihres inneren Widerstandes, der mit allen Regeln der Kunst versuchen wird Sie wieder auf seine „Spur“ zu bringen. Beispiel hierfür ist der berühmte JoJo-Effekt beim Abnehmen. Achten Sie darauf, das neue gewünschte Bild immer wieder mit positiver Emotionen aufzuladen. Sie werden merken, dass der Widerstand mit der Zeit (21-30 Tage) nach lässt. Es scheint so, als ob der Verstand sagt: „Dieses neue Bild will der Chef (das wahre ICH) wirklich behalten“.

Verinnerlicht man als Unternehmer(in) diesen Prozess, ist leicht zu erkennen, dass dieser in jedem Mitarbeiter(in) ebenfalls ablaufen muss. Wenn Sie jedoch Ihr Unternehmens-ERGEBNIS-Bild den Mitarbeitern nicht bekannt geben, dürfte es auch klar sein, dass jeder Mitarbeiter(in), sein eigenes ERGEBNIS-Bild zu erreichen versucht. Die praktischen Auswirkungen erleben Sie in Ihrem Unternehmer(innen)-Alltag. Wenn Sie dies korrigieren wollen, sollten Sie Ihr ERGEBNIS-Bild bekannt geben. Habe ich doch getan, sagen jetzt die meisten Unternehmer(innen).

Mit jedem Kalkulationsschlussblatt ist mein Ergebnis-Bild klar und deutlich bekannt gegeben worden. Das stimmt! Doch stimmt der Inhalt des Kalkulationsschlussblatt? Ist der Inhalt erreichbare Realität, oder ist es ein Wunschdenken das dem inneren Widerstand „Nahrung“ für Probleme gibt? Sie selbst wissen ganz genau in wieweit Sie das ERGEBNIS-Bild bis zum letzten Gewerblichen bekannt gegeben haben.

Meine praktische Erfahrung mit mittelständischen Bauunternehmer(innen) zeigt immer wieder, dass das ERGEBNIS-Bild für ein Bauvorhaben, das ERGEBNIS-Bild für das laufende Wirtschaftsjahr und schon gar nicht das ERGEBNIS-Bild für die nächsten 5 Jahre für alle Mitarbeiter bekannt gegeben werden.

Was für eine ANGST (innerer Widerstand) müssen diese Unternehmer(innen) in sich tragen? Welches ERGEBNIS-Bild könnte realisiert werden, wenn die umsetzbaren ERGEBNIS-Bilder beim Mitarbeiter(in) bekannt wären. Welche Kraft (Emotion) würde es auslösen, wenn die Mitarbeiter(innen) das Gefühl hätten, am ERGEBNIS-Bild mitgewirkt zu haben.

Ihr

Karlheinz K. Matten

HELD der Angst oder HELD der Liebe sein – Was willst DU sein?

HELD der Angst oder HELD der Liebe sein – Was willst DU sein?

Diese Frage kam in mir hoch, als ich meditierte und nach meinem Ideal zur aktuellen Lebenssituation fragte. Während der Meditation zeigte sich mir ein klares Bild von zwei Welten. Eine Welt der LIEBE und eine Welt der ANGST. Zwischen den Welten war eine Brücke zu sehen. Auf dieser Brücke standen Menschen (Helden) der LIEBE, die mit langen Seilen versuchten bereitwillige Menschen aus der ANGST zu helfen.

Seit diesem Tag geht mir dieses Bild nicht mehr aus dem Kopf. Ein innerer Drang ist entstanden. Ein Drang, meine eigene Dienstleistung so umzubauen, dass ich dieses Bild verwirklichen kann.

Seit längerer Zeit beobachte ich, dass immer mehr Menschen für sich selbst feststellen, dass sich mit einem immer höher werdenden Wohlstand, keine wahre LIEBE (glücklich sein, Harmonie usw.) kaufen lässt.

Eine weitere Feststellung war, dass auf der Seite der LIEBE wie auch auf der Seite der ANGST Helden verehrt werden. Doch da gibt es aus meine Sicht gravierende Unterschiede.

– Helden der Angst stellen das GELD (haben wollen) in den Vordergrund
und TUN das, was sie TUN in erster Linie des Geldes wegen.

– Helden der Liebe hingegen, TUN das was sie TUN, der LIEBE
(geben wollen) wegen. D.h. sie lieben wirklich das was sie TUN aus vollem
   HERZen. Ja, sie würden es auch, wenn es sich nicht anders regeln lässt,
ohne Vergütung TUN.

Was für ein gravierender Unterschied. Nicht wahr?

Auf welchem Weg zum Helden bist DU? Was für ein Held willst DU sein?

Stell Dir diese Fragen einmal ernsthaft, denn die Antworten haben möglicherweise gravierende Folgen.

Held zu sein, ist etwas SCHÖNES und davon gibt es viele. GROSSE wie auch KLEINE. Die ERGEBNISSE des jeweiligen Helden dürften jedoch sehr wahrscheinlich unterschiedlich ausfallen. Je nachdem welchen Weg man zum Helden(in) benutzt.

Ich für mich habe entschieden ein Held der Liebe zu sein. Warum? Weil ich keine Lust mehr darauf habe in Ängsten zu leben, wie z.B. …

– wann kommt mein nächster Auftrag
– werde ich den Finanzierer des Kunden gerecht
– habe ich die Vorschrift XY berücksichtigt
– reicht mein vereinbarter Stunden.-Tagessatz, Pauschalhonorar
– und vieles mehr …

Von all diesen Ängsten habe ich mich mit allen Höhen und Tiefen verabschiedet. In der Liebe habe ich meine wahre Kraft gefunden. Die Kraft nicht nur in Stundensätzen, Tagessätzen und Pauschalsätzen zu denken, sondern in ERGEBNISSEN zu denken und zu handeln. In ERGEBNISSEN denken und handeln bedeutet für mich:

Welches ERGEBNIS will mein KUNDE. Und nur das zählt. Alles andere ist „Beiwerk“.

Ja, Ja, sagen sicherlich jetzt der eine oder andere Leser(in). Diese Aussage wird inzwischen von allen die etwas verkaufen wollen getroffen. Das mag sein. Die Frage ist nur:

„TUN auch all die Anderen das was sie sagen, wirklich aus der Liebe heraus?“

Ich für meinen Teil kann dies mit einem fetten JA beantworten, weil ich weiss, dass ich nicht für jedermann geeignet bin und es auch nicht sein will bzw. sein kann. Denn ich bin ICH, so wie mein KUNDE sein soll, wie ER ist.

Um auf das Thema zurück zu kommen:

Betrachte ich die Helden beider Seiten, stellt sich die Frage: „Was sind das für Menschen?“

Es sind eigentlich Menschen wie Du und ich, oder? Für mich gibt es da kein oder, denn jeder Mensch kann denken was er will. Die meisten Menschen sagen an dieser Stelle auch spontan JA. So richtig erklären können sie jedoch das JA nicht. Ist einfach so, ist doch ganz normal, höre ich da oft als Antwort.

Wenn ich jedoch hinterfrage und z.B. die Frage stelle:

„Warum haben wir dann in Deutschland so viele Krankenstände bzw. unzufriedene Mitarbeiter(innen) in den Firmen?“

Dann kommt meist nur ein Achselzucken.

Was will ich mit dieser Frage bewirken? Ganz einfach. Die Menschen, wie auch Dich, zu bewegen, sich die Frage:

„Kann ich denken, was ich denken will“

… ernst zu nehmen.

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch denken kann, was er denken will, wenn er seine Gewohnheiten, innere Einstellungen, alte Überzeugungen, tief verwurzelten Glaube, Bewertungen, Beurteilungen und sein reaktives EGO erkennen und überwinden kann. Oder besser gesagt, ausschalten kann. Ansonsten ist die Gefahr des „gedacht“ werden nicht auszuschließen. Will heissen, dass andere für mich DENKEN.

In der Welt der Angst ist mehrheitlich festzustellen, dass mit Hilfe der Angst die Menschen „gedacht“ werden. Sie werden dazu inspiriert, dass sie denken, z.B. sie müssen …

– ein neues Auto alle 3 Jahre haben (Leasinggedanke)
– ein neues Handy alle 2 Jahre (Handyverträge)
– neue Handtasche, neue Schuhe, neues Parfüm (Fernsehwerbung, Internet usw.)
– und vieles mehr …

… um, …

– normal zu sein
– dazu zu gehören
– sich wohl zu fühlen
– und vieles andere mehr …

Mit diesem „GEDACHT“ werden, wird in unserer Konsumgesellschaft richtig viel Geld verdient. Viele DINGE werden gekauft, ohne dass sie wirklich gebraucht werden. Den Wirtschaftshelden der ANGST ist dies jedoch egal, Hauptsache das Geld schwimmt in die Kassen.

Was wirklich gebraucht wird ist in den Industrieländern im ÜBERFLUSS vorhanden. Ich bin davon überzeugt, dass kein Mensch es braucht, die Überproduktion (z. B. Lebensmittel) die vernichtet wird, nur um die Preise oben zu halten.

In dieser Welt der ANGST geht es darum den Menschen „beizubringen“, dass es eben von ALLEM nicht genug gibt. Eine Verknappung zu suggerieren die gar nicht vorhanden ist.

In der Welt der LIEBE, ist diese ANGST einfach nicht vorhanden. Sehr einfach geschrieben und doch so schwer für so manchen zu verstehen.

Wer den Beschluss gefasst hat den Weg der Liebe zu gehen, hat nicht gleich die Angst hinter sich gelassen, aber wahrlich MUT an den Tag gelegt. Denn diesen Weg zu gehen bedeutet eben nicht, dass von einem Tag auf den anderen plötzlich nur noch Sonnenschein herrscht. NEIN, das TUT es nicht, aber das weitere ERGEBNIS (Lohn) ist unbeschreiblich schön.

Allein der Tatbestand FREI zu sein von all den Ängsten der Vergangenheit ist die Mühe wert. Das heisst nicht, dass es zukünftig keine Situationen der Angst mehr geben wird. NEIN, das ist nicht der Fall, aber die Angst kann mir nichts mehr anhaben, weil ich weiss welcher Prozess dahinter steckt. Und weil ich das weiss, bin ich in der Lage die Angst anzuschauen und in Liebe umzuwandeln.

Angst ist nichts anderes als unbewusster, innerer Widerstand. Bringe ich meine ganze Aufmerksamkeit in das HIER und JETZT wird der unbewusste Widerstand (Angst) bewusst, und das war´s.

Probier es einfach für Dich aus!

Helden der LIEBE haben für mich viele Namen: Nelson Mandela, Mutter Theresa, Dalai Lama, und viele, viele weitere unzählige große und kleine Helden und Heldinnen.

Eine Gemeinsamkeit zeichnen alle diese Helden der Liebe aus:

Sie TUN das, was sie wirklich LIEBEN!

Das tolle an der Welt der LIEBE ist, dass es in dieser Welt sehr wohl möglich ist, richtig gutes GELD zu verdienen. Nur die Ursache ist eine ganz andere, als in der Welt der Angst.

In der Welt der Angst ist der SEINSzustand (das Gefühl aus dem ich heraus etwas tue) die Angst, etwas haben wollen, haben zu müssen!

In der Welt der Liebe ist der SEINSzustand (das Gefühl aus dem ich heraus etwas tue) die LIEBE, das Geben wollen!

Jetzt bist Du dran! Entscheide Dich, was für ein HELD Du sein möchtest.

Weg-der-Liebe

Euer

Karlheinz K. Matten