Ist Geld das Futter für das “menschliche Tier”?

Ist Geld das Futter für das “menschliche Tier”?

Ist Geld das Futter für das “menschliche Tier”?

Wie provokativ ist diese Frage „Ist das Geld das Futter für das menschliche Tier?“ Ja, sie ist sehr provokativ, das gebe ich zu. Es ist mir bewusst, dass Sie jetzt möglicherweise sofort aufhören weiterzulesen, weil Sie sich an dem Ausdruck „menschliches Tier“ stören. Wir sind doch keine menschlichen Tiere, könnten Sie sagen.

Doch sind wir das wirklich nicht?

Wenn ich aktuelle, menschliche Nachrichten anschaue, komme ich leicht zu dieser Ausdrucksweise.

Und wenn ich auf mein eigenes Leben zurückschaue, muss ich feststellen, dass …

  • die Menschen (einschließlich ich) ihre Kinder dazu erziehen, ihrer Kindheit überdrüssig zu werden. Sie sollen sich beeilen erwachsen zu werden, um sich dann wenn sie alt geworden sind, wieder danach sehnen, ein Kind zu sein. Und dies bitte mit all seiner Unbekümmertheit.
  • wir Menschen, um Geld zu verdienen unsere Gesundheit aufs Spiel setzen. Dieses Geld dann im Alter wieder auszugeben, um hoffentlich wieder gesund zu werden.
  • wir Menschen durch unsere ängstlichen Blicke in die Zukunft, das JETZT vergessen, so dass wir Menschen weder in der Gegenwart, noch in der Zukunft leben.
  • wir Menschen leben, als würden wir niemals sterben, um dann zu sterben, als hätten wir niemals gelebt.

Sicherlich fühlt sich ein kleiner Teil der Menschheit von diesen Feststellung nicht betroffen, doch haben sie wirklich keine Angst all ihr Geldvermögen, ihren Besitztum zu verlieren?

Was bewirkt dieses Streben nach Geld in uns Menschen? 

Ist Geld möglicherweise doch nur das Futter für ein „menschliches Tier“, das es braucht, um in einem der Gesellschaftssysteme überleben zu können?

Diese Aussagen bzw. Fragen sind kein Frust meinerseits, sondern reine Feststellungen eines 64-Jährigen (menschliches Tier) der in einem der Gesellschaftssysteme auf dieser Erde lebt.

Sie fragen, wenn Sie sich angesprochen fühlen sicherlich: Alles recht und schön, aber was kann ich TUN?

Meine Antwort lautet (diese muss nicht mit Ihrer Antwort übereinstimmen):

Lernen und sich weiterentwickeln, aber nicht beeinflußt durch die Vorgaben anderer. Wie könnte das im Alltag praktiziert werden?

Indem ich (Sie) verstehe(n), dass …

  • ich (Sie) niemanden veranlassen kann, jemand zu lieben, sondern zulassen darf, geliebt zu werden,
  • es nicht förderlich ist, sich mit anderen zu vergleichen,
  • eine reiche Person nicht jemand ist, der das meiste hat, sondern am wenigsten braucht,
  • es nur wenige Sekunden braucht einem Menschen tiefe Wunden (Verletzungen) zuzufügen, es jedoch möglicherweise viele Jahre brauchen wird, um diese Wunden wieder zu heilen,
  • Vergebung durch gelebte Vergebung geschieht,
  • es tatsächlich Menschen gibt, die tief und innig lieben, aber nicht wissen, wie sie ihre Gefühle (damit sind nicht Emotionen gemeint) ausdrücken können,
  • zwei Menschen eine gleiche Situation (Ereignis) betrachten können und es unterschiedlich bewerten, beurteilen, verurteilen,
  • es manchmal nicht genug ist, Vergebung zu erhalten, sondern sich selbst zu vergeben.

All diese aufgezeigten Erfahrungen sollen nicht dazu dienen, Ihnen eine weitere vorgeschriebene Verhaltensweise zu geben, sondern Sie dazu inspirieren, einmal über das hier Geschriebene etwas ernster nachzudenken.

Die Gesellschaftssysteme beeinflussen uns schon genug. Es bedarf weder von mir noch von einem anderen einer zusätzlichen Beeinflussung, um zu sich selbst finden zu können. Überlegen Sie selbst einmal, ob Sie das suggerierte Glück (Geld) wirklich glücklich macht. Es macht in meinen Augen einen großen Unterschied, ob Geld ein Futter für das „menschliche Tier“ ist, oder ob es als ein guter Diener eingesetzt wird.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

Eine persönliche Herausforderung

Eine persönliche Herausforderung

Eine persönlicher Herausforderung
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Wie kann ich FRIEDEN in mein Ich (mein SELBST) bringen,
wenn jede AKTIVITÄT in dieser Gesellschaft als FRAGE von
GEWINN (richtig) oder VERLUST (falsch)
betrachtet wird?

Wie kann mein LÄCHELN tiefe FREUDE zum AUSDRUCK bringen und nicht nur ein
diplomatisches MANÖVER
darstellen?

Wenn sich alle Menschen zulächeln, wäre dieses Lächeln alles andere als ein diplomatischer Schachzug.

Wenn ich mir selbst zulächeln kann, wäre das der Beweis, dass ich in FRIEDEN mit mir bin.

Ich sollte so leben, dass jeder Moment meines Lebens ein Pinselstrich eines Gemälde ist und dass ich schwanger gehe mit FRIEDEN und FREUDE – für mich selbst und auch für andere.

Dazu muß ich immer wieder DaSEIN im Augenblick und von da aus Frieden schließen mit …

  • meiner Angst (selbst erschaffenes Leid),
  • meinem Ärger (Fehlern, Stress),
  • meiner Eifersucht,
  • meinem Misstrauen.

Wenn ich dies tue, dann kann ich wirklich Frieden und wahre Freude verwirklichen.

 

Karlheinz K. Matten
WISSEN im JETZT ist WAHRHEIT

Was will uns die FORM der Pyramide sagen?

Was will uns die FORM der Pyramide sagen?

Diese Frage ist sicherlich schon auf viele Weise beantwortet worden. Dies hat mich jedoch nicht davon abgehalten selbst eine Antwort zu suchen und diese Antwort hier kundzutun. Es war eine Antwort die bei mir in den frühen Morgenstunden als Gedanke auftauchte.

Die Pyramide stellt sich für mich zunächst als ein Dreieck dar. So gesehen nicht spektakulär. Wird diese Dreiecksform der Pyramide auf unsere Gesellschaftsform übertragen zeichnet sich eine Parallelität ab.

Welche? 

Hierzu stellen Sie sich bitte vor, dass unten an der breitesten Stelle bis etwa zur Mitte der Pyramide die Masse der Menschen (jeder Stein ist ein Normalbürger) angesiedelt sind. In der Mitte der Pyramide bis fast zur Spitze der Pyramide sind der Logik folgend die Menschen der Mittelschicht angesiedelt. Ganz oben sind die mächtigen Menschen (Politiker, Wirtschaftsführer) angesiedelt.

Diese Einteilung ist natürlich von Land zu Land auch differenzierter darstellbar.

Was will ich mit diesem Vergleich eigentlich zum Ausdruck bringen?

Den Aufbau unserer Gesellschaftssysteme auf dieser Erde. Seit Menschengedenken wurde dieses Pyramidensystem in Wiederholung immer wieder angewendet. Ganz gleich in welchem Politiksystem – über tausende Jahre hinweg. Nur die Bezeichnung für das System haben sich immer wieder geändert. Die daraus resultierenden Ergebnisse wurden aus meiner Sicht jedoch aus der Perspektive der Lebensqualität für den Einzelnen …

Ergänzen Sie den Satz für sich selbst. Systeme verschwanden und neue Systeme wurden erschaffen. Die Pyramide blieb.

Natürlich höre ich jetzt schon den ersten kritischen Gedanken, der sagt: „Schauen Sie doch einmal in ein anderes Land. Uns in Deutschland geht es doch im Vergleich zu anderen viel besser.“ JA und NEIN würde ich darauf antworten wollen, denn es kommt auf die Perspektive an. Die Perspektive die man dazu einnimmt ist stets entscheidend. Die Mächtigen (auch in Deutschland) suggerieren uns gerne Vergleiche welche keine Vergleiche sind. So wird gerne gesagt: Schau dir deinen Stundenlohn hier an und schau dir den Stundenlohn z.B. in Polen an. Was willst du, dir geht es doch in Deutschland richtig gut. Du kannst dir hier deinen Lebensunterhalt, deinen Urlaub, dein neues Auto, usw. verdienen, was willst du mehr.

Von der Lebensqualität ist natürlich keine Rede.

Doch zur Lebensqualität gehört meiner Meinung auch, dass es möglich sein sollte das eigene Kind auf einen öffentlichen Spielplatz gehen zu lassen, ohne Angst haben zu müssen, dass es dort belästigt oder gar vergewaltigt wird. In meiner Kindheit konnten meine Eltern dies noch ohne Angst tun.

Dies ist nur ein Beispiel von Ergebnisverschlechterung seitens der Institution Staat. Es würde mir nicht schwerfallen unendlich viele weitere Beispiele hier aufzuführen die natürlich auch andere Institutionen betreffen. Doch das würde wahrscheinlich an dem Innenleben der Institutionen nichts verändern.

Aber was kann denn ein(e) EINZELNE(R) wirklich ändern?

Meine Antwort: Ändern Sie sich und Sie ändern die Welt. Was meine ich damit?

Fangen wir doch bei einer kleinen Einheit einfach an. Eine kleine Einheit ist die Familie oder Ihre Beziehung.

Leben Sie in Ihrer Familie oder Beziehung (für jeden Einzelnen also Frau, Kind, Selbst) ein Leben das Sie sich gewünscht haben?

Wenn JA, herzlichen Glückwunsch. Wenn, Na JA, dann fragen Sie sich möglicherweise jetzt:

„Wie könnte das aussehen?“

Ganz einfach, indem Sie folgendes praktizieren:

Haben wird durch GEBEN erfahren und nicht durch BEKOMMEN.

Was soll das denn? … ist ein üblicher Gedanke als Reaktion. Wenn Sie jedoch agieren wollen, lesen Sie den Satz in Ruhe noch einmal.

In aller Ruhe noch einmal. Ja, wirklich.

Haben wird durch GEBEN erfahren und nicht durch BEKOMMEN.

Was, ich soll etwas geben ohne Gegenleistung?

Geht gar nicht … ist wieder eine ganz übliche Reaktion.

Doch genau dieses GEBEN ohne Gegenleistung sollten Sie praktizieren, wenn Sie ein glückliches Familienleben, Beziehungsleben erfahren wollen. Haben Sie jedoch wirklich schon ein glückliches Familienleben, Beziehungsleben, herzlichen Glückwunsch. Sie sind ein Glückspilz, seien Sie weiterhin dankbar dafür.

Wenn NEIN, auch nicht schlimm, denn Sie können sich ein solches glückliches Familienleben, Beziehungsleben selbst erschaffen. Setzen Sie einfach den oben aufgeführten Satz in die Praxis um. Er funktioniert, glauben Sie mir. Er funktioniert sogar in der Wirtschaft. Lesen Sie dazu einmal folgende Zitate von wirklich erfolgreichen Menschen, die wussten oder wissen, wovon sie redeten oder reden:

Wenn wir anderen helfen, helfen wir uns
selbst, denn alles Gute, was wir geben,
schließt einen Kreis und kommt zu uns zurück.

Flora Edwards

Unser oberster Lebenszweck besteht darin,
anderen zu helfen.

Der Dalai Lama

Hilf anderen, ihre Träume zu verwirklichen,
und du wirst deine verwirklichen.

Les Brown

Es ist buchstäblich wahr, dass Sie am besten
und am schnellsten zum Erfolg kommen,
wenn Sie anderen zum Erfolg verhelfen.

Napoleon Hill

Alles in der Welt, was Sie sich wünschen,
können Sie bekommen, wenn Sie nur
genügend anderen helfen, das zu bekommen,
was Sie sich wünschen.

Zig Ziglar

Dieses Erfolgskonzept wird in Deutschland gerne unter Verschluss gehalten. Die Kenner des Erfolgskonzeptes sind eben gerne unter sich. Aber kommen wir zur Pyramide zurück.

Ich verstehe die o.a. Zitate folgendermaßen:

Stell die Pyramide auf den Kopf. Das aufsteigende Geben durch die Mächtigen (wie die Nahrungskettenfunktion im Meer) wird nicht gleich dazu führen, dass die Mittelschicht sowie die Normalbürger nicht mehr dazu benutzt werden die eigene Machtposition (Geld) auszubauen, sondern trägt dazu bei, dass die Lebensqualität der Mittelschicht, Normalbürger erheblich gesteigert wird. Die Mächtigen werden sehr schnell begreifen, was hier im Anmarsch ist.

Die Mächtigen entwickeln plötzlich immer mehr Mitgefühl, weil sie verstehen, dass die eigene Lebensqualität und Glückseligkeit immer mehr steigt. Genau das wünschen sich in Wirklichkeit die Mächtigen, die bereits wissen, dass Geld allein nicht glücklich macht. Diese Erfahrung haben alle Geld-Mächtigen bereits schon gemacht.

Stellt sich die Frage: „Warum praktizieren die Mächtigen das Erfolgskonzept nicht durchgängig?“

Die Antwort ist für mich ganz einfach: Angst. Angst, dass die eigene Institution Risse an ihrem Gebäude verursacht. Viele Risse in einem Gebäude könnten den Einsturz des Gebäudes bedeuten. Das darf natürlich nicht geschehen.

Damit ist wohl eine mögliche Veränderung zum Wohl der Lebensqualität für den Einzelnen (Normalbürger, Mittelschicht) gescheitert?

Was meinen Sie?

Ich meine: Nein!             Warum?

Weil es aus meiner Sicht sehr wohl möglich ist über die Masse der Menschen die Veränderung zu bewirken. Sie fragen sich wie?

Meine Antwort lautet wieder: Haben wird durch GEBEN erfahren und nicht durch BEKOMMEN.

Wie bereits gesagt, kennen die angeblich Mächtigen die Funktionsweise dieses Satzes schon längst, denn sie benutzen ihn täglich in ihrer eigenen Welt. In deren Kreisen funktioniert die Anwendung hervorragend.

Sie, als Einzelner haben möglicherweise nur noch nicht erkannt, dass dieses Erfolgskonzept von den Mächtigen wirklich praktiziert wird.

Fazit:

Benutzen Sie doch dieses Erfolgskonzept auch für sich selbst und werden ebenfalls so mächtig wie Sie es sein wollen. Denn, setzt dies jeder Mensch aus dem Bereich der „Normalbürger und Mittelschicht“ um, werden in kurzer Zeit sehr viel mächtige Menschen diese Welt zu einem Ort der höchsten LEBENSQUALITÄT erschaffen und die Farbbereiche in der Pyramide sehen mit Sicherheit dann ganz anders aus.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen den mächtigsten Erfolg für Sie.

 

Karlheinz K. Matten