Wenn eine Idee am Anfang …

Wenn eine Idee am Anfang …

Trifft dieses Zitat von Albert Einstein auch auf folgende Frage zu:

„Welchen Weg der Erforschung sollte man nehmen, um das Wesen des Verstandes zu verstehen?“

Warum sollte ich mir diese Frage überhaupt stellen, könnte jetzt die Gegenreaktion Ihrerseits sein. Stimmt´s?

Doch die Beantwortung dieser Frage könnte Ihr Leben verändern. Wieso fragen Sie? Das Wesen des Verstandes zu verstehen würde mit Sicherheit viele Ihrer eigenen Probleme und auch die Probleme der Menschheit erheblich verändern. Die Probleme der Menschheit mögen Sie vielleicht nicht so interessieren, aber Ihre eigenen Probleme könnten Sie interessieren. Sie sagen, Sie haben keine Probleme. Glückwunsch, dann hören Sie bitte jetzt auf weiter zu lesen. Sie sind bereits glücklich. Nochmals Glückwunsch.

Dass sich die meisten Menschen eben nicht glücklich fühlen, zeigt der Zustand in …

  • von Personen,
  • den Familien,
  • den Gemeinden,
  • den Städten,
  • den Ländern
  • auf der Erde.

Warum kann diese Behauptung nicht so leicht beiseite geschoben werden. Ganz einfach, weil all die Professoren, Doktoren und viele andere schlaue Menschen es zwar geschafft haben den Menschen z.B. auf dem Mond landen zu lassen, aber bis heute es nicht geschafft haben, dass die Menschheit in FRIEDEN auf dieser Erde miteinander lebt. Doch Frieden ist eine wichtige Voraussetzung, um glücklich sein zu können.

Glück ist die wahre Natur des Menschen.

Wir Menschen sind ständig (bewusst oder unbewusst) auf der Suche nach diesem Glück. Wir fühlen uns oft unvollständig, als ob etwas fehlen würde. Warum eigentlich? Der Mensch glaubt, dass sein Glück in äußeren Dingen (Frau, Mann, Job, Haus, Auto, usw.) finden zu können. Doch das ist ein Irrtum, denn wenn dies so wäre müssten alle Menschen die …

  • den Traum-Mann,
  • die Traum-Frau,
  • den Traum-Job,
  • das Traum-Haus,
  • das Traum-Auto,
  • usw.

gefunden haben richtig glücklich sein und alle Menschen die das nicht finden konnten, müssten somit unglücklicher sein.

Was ist jedoch in der Praxis festzustellen?

Ich bin davon überzeugt, dass Sie die Frage sich selbst beantworten können.

Die Wunscherfüllung des Menschen zerbricht, wenn ein VERLANGEN (etwas zu bekommen oder zu tun) nach Befriedigung sucht. Ist die Erfüllung eines Wunsches eingetreten, ist Glück das Ergebnis. Was leider vom Menschen sehr oft vergessen wird, ist, dass es die Befriedigung von vergänglichen Wünschen ist.

Fazit: Der Mensch glaubt, dass sein Glück in der Erfüllung von äußeren Wünschen zu finden ist. Doch das ist ein Irrtum, wie Sie bereits weiter oben feststellen konnten.

Wenn der Mensch jedoch diesen Vorgängen Einhalt gebietet und seine Gedanken bis zu seinem Ursprung (Glück, Frieden) zurück verfolgt, dann hört er auf vergängliches Glück und Freude zu empfinden. Er genießt dann dieses Glück und den Frieden. Er weiß, dass das Glück nicht käuflich ist, es ist nicht erwerbbar. Er weiß auch, dass der Wunsch nach Glück aus dem Gefühl der Unvollständigkeit (es fehlt scheinbar etwas) geboren wurde.

Wer fühlt sich unvollständig?

Das Ich (Ego).

Was hat sich zwischen des Glück und Unglück gestellt?

Das Ich (Ego).

Der Mensch landet scheinbar immer wieder in einer Sackgasse (beim Ich bzw. Ego). Es macht sicherlich Sinn die Quelle des Ich (Ego) zu finden, denn dann wird der Mensch sehen, dass er Glück ist. Er muss von seiner Unwissenheit frei werden, die ihn denken lässt, dass er vom Glück getrennt ist.

Wer ist unwissend?

Auch hier landet der Mensch wieder beim Ich (Ego).

Auch hier empfiehlt sich das Ich (Ego) bis zum seinem Ursprung zurück zu verfolgen, denn dann verliert es sich in seinem Ursprung, dem wahren SELBST (Glück).

Das wahre Selbst (Glück) ist ewig und genau das ist der Mensch hier und jetzt.

Das glückselige Selbst das sich jetzt zum Ausdruck bringt. Es ist der Generalschlüssel, um alle Zweifel im Menschen zu lösen.

Alle Zweifel entstehen im Verstand.

Der Ich-Gedanke (Ego) ist der erste Gedanke im Verstand.

Ihm folgen alle andere Gedanken.

Der Ich-Gedanke entspringt dem SELBST.

Sucht und findet der Mensch die Quelle des Ich-Gedanken (Ego) offenbart sich sein wahres Selbst. Es allein bleibt.

Das Zentrum des Problems

Das Zentrum des Problems

Das Zentrum des Problems

Wenn ich etwas außergewöhnliches Schönes sehe,

  • einen majestätischen Gebirgszug (Wilder Kaiser),
  • einen atemberaubenden Sonnenaufgang (in Namibia),
  • das bezaubernde Lächeln einer Frau oder eines Mannes (in der City),

dann bin ich schon einmal überwältigt und werde still.

Ist Ihnen auch schon einmal so etwas Vergleichbares passiert?

Ich glaube das hat jeder schon einmal erfahren und dann haben Sie wie auch ich die ganze Welt umarmt. Ein tolles Gefühl. Doch jetzt kommt das berühmte ABER.

Dieses tolle Gefühl, dieses etwas, das ist von außen an Sie bzw. an mich herangetragen worden.

Ich meine jedoch etwas anderes. 

Ich meine nicht den Geist (Verstand, Ego, Ich) der mit seiner aufgesetzten Brille, seiner Konditionierung (eigene Erfahrungen, Erinnerungen, Vorstellungen usw.) heraus etwas beobachtet hat, sondern den Geist der nur schauen, beobachten will.

Können Sie und ich etwas sehen, beobachten, schauen ohne die aufgesetzte Konditionierungs-Brille zu benutzen? Können wir diese Brille einfach nicht aufsetzen?

Wenn mich ein Unternehmer(in) bzgl. eines Problems anspricht, erkläre ich ihr/ihm mit meinen Worten, dass Probleme unvermeidlich sind und dass diese Probleme (ganz gleich welche) das Resultat des Strebens (angestrebte Ziele) sind. Wir alle wollen etwas sein (z.B. zufrieden mit einem erreichten Ergebnis) oder wollen etwas werden (z.B. der erfolgreichste einer Branche).Dieses SEIN oder WERDEN wollen gilt genauso für den Privatbereich.

Dieses Verlangen (innerer Drang – etwas sein oder werden wollen) in uns Menschen scheint ein Motor für die meisten Menschen im Leben zu sein, auch wenn die Ergebnisse nicht immer der Vorstellung unseres Geistes entspricht.

Sie fragen jetzt möglicherweise: Was soll daran schlecht sein? Unsere ganzen Systeme arbeiten so.

Ich sage: Nichts ist daran schlecht!

Ich sage nur, dass aus meiner eigenen Erfahrung, erst, wenn alles Erklären des eigenen Verstandes (Ego) aufhört, ich wirklich schauen, beobachten kann. Dann sitzt die Konditionierungs-Brille nicht mehr auf meiner Nase. Denn mit dieser Brille auf der Nase ist meine Fähigkeit wirklich zu beobachten, ziemlich eingeschränkt. Wenn ich aus dem Zentrum meines „Ich“ (Ego) etwas beobachte verursacht dieses „Ich“ zu oft Leid und Schmerz, weil das, was ich beobachte nicht dem entspricht, was ich gerne sehen will. Man könnte auch sagen, dass es die Unfähigkeit ist, zu beobachten.

Warum ist das bei mir (möglicherweise auch bei Ihnen) so?

Wenn ich aus meinem Zentrum des „Ich“ heraus beobachte und dann auch noch sage …

Ich will aber …

  • diesen Schmerz (z.B. ungeliebte Aufgabe, nicht leisten können von …, Krankheit) nicht spüren, 
  • ich sollte lieber herausfinden, warum ich diesen Schmerz habe,
  • warum muss ich jetzt leiden?,
  • ich muss schnellst möglichst einen Ausweg finden.

Wenn ich also aus dem Zentrum meines Ich heraus beobachte, ganz gleich, ob es sich …

  • um eine Schlussfolgerung, 
  • eine weitere Idee,
  • eine Hoffnung
  • eine Vorstellung,
  • eine Verzweiflung
  • usw.

… dann bleibt mein Beobachten, meine Sinneswahrnehmungen sehr eingeschränkt, ja sehr eingeengt.

All dies verursacht unnötigerweise viel LEID und SCHMERZ.

Was hilft in einer solchen Situation?

Meine persönliche Erfahrung – Konditionierungs-Brille von der Nase nehmen – und noch einmal beobachten. Es dürfte Ihr klarster Blick auf das, WAS wirklich IST werden. Versprochen.

Karlheinz K. Matten
Lernen zu VERSTEHEN, WAS IST

Wer bin ICH? – Warum bin ICH hier?

Wer bin ICH? – Warum bin ICH hier?

Als ich mir selbst die Frage immer wieder gestellt habe, wurde ich eines schönen Tages davon überrascht, welcher Zusammenhang zwischen den beiden Fragen besteht. Lange Zeit habe ich überhaupt nicht verstanden, dass es zwischen den beiden Fragen einen Zusammenhang gibt, oder besser gesagt, war mein jeweiliger Bewusstseinszustand einfach noch nicht bereit diesen Zusammenhang zu erkennen.

Dies ist nicht schlimm, sondern nur ein Zeichen dafür, dass ich wie auch alle andere Menschen in ihrem eigenen Tempo an die Beantwortung dieser Fragen heran geführt werde. Mit dem eigenen EGO solche Antworten zeitlich zu erzwingen hat zumindest bei mir nicht funktioniert.

Als ich mir, die Frage: „Wer bin ICH?“ wieder einmal in aller Tiefe stellte, war eine dominante Überschrift in der Antwort. Ich bin ein menschliches WESEN mit schöpferischer MACHT. Darauf hin folgten weitere Antworten die alle mit:

Ich bin

… begannen und sie waren sehr eng mit einem SEINS-Zustand verknüpft. Wie zum Beispiel …

– ich bin ein menschliches Wesen
– ich bin erfolgreich
– ich bin zornig
– ich bin ein Diener für Menschen
– ich bin ein Egoist
– ich bin ein Macher
– usw.

Doch als ich auf die Idee kam, die erste Frage mit der zweiten Frage „Warum bin ich hier“ zu kombinieren, ist in mir ein „Groschen“ gefallen. Der Groschen gefallen hieß: Die Antwort auf die erste Frage war gleichzeitig die Antwort auf die zweite Frage. D.h. wenn nach der ersten Frage …

Wer bin ich? – die Antwort kam: Ich bin erfolgreich,

dann lautet die Antwort auf die zweite Frage:

Warum bin ich hier? – Ich bin hier, um erfolgreich zu sein.

Klingt möglicherweise etwas komisch und doch so logisch. Wenn die erste Antwort als eine getroffene Wahl meines ICH gesehen werden kann, dann kann ich daraus ableiten, dass die zweite Antwort die Aufforderung des ICH ist, es auch zu tun.

Täglich praktizieren wir diesen Vorgang auch in Verbindung mit einer meist über die 5 Sinne aufgenommenen äußeren Information. Diese „Spielwiese“ nutzt unser EGO-Verstand all zu gerne, um eine reaktive Antwort zu präsentieren. Und so kann es geschehen, dass das ursprüngliche „Wer bin ICH“ überlagert wird.

Das wahre ICH (Wer bin ich) wird in seiner Antwort immer das eigene höchste Wohl wie auch das höchste Wohl aller Beteiligten berücksichtigen. Ist dem so, dienen wir dem großen GANZEN und nicht nur dem eigenen EGO.

Grundsätzlich lässt mich (uns) die Wirkungsseite erfahren, was auf der Ursachenseite (Frage: Wer bin ich? – Warum bin ich hier?) als Antwort gegeben wurde.

Es wird aber auch erkennbar, dass dieser Vorgang nicht nur in mir (uns) selbst so abläuft, sondern auch beim Aufeinandertreffen mit einer anderen Person oder einer Gruppe von Menschen.

Zusammengefasst bedeutet dies: Die Antworten auf die Fragen …

– Wer bin Ich? und …
– Warum bin Ich hier?

… werden mir (uns) immer wieder im AUSSEN gespiegelt. Dabei spielt es keine Rolle, wer die Antwort (mein wahres ICH oder EGO-Verstand) gegeben hat. Oder anders gesagt: Im AUSSEN werden mir (uns) immer meine Antworten bestätigt, auch wenn ich (wir) es manchmal nicht wahr haben will.

Ich hoffe, das hat Ihnen gedient. Ich hoffe, es hilft Ihnen weiter und ich freue mich darüber, wenn Sie sich den wichtigen Fragen wieder einmal stellen und dadurch eine höhere Lebensqualität erreichen können.

Karlheinz K. Matten