Frei von der Angst vor dem Verlust von

Frei von der Angst vor dem Verlust von

Frei von der Angst vor dem Verlust von …

Da gibt es ein Problem, jedoch fehlt die Antwort

Kann es sein, dass hinter dem Problem viel mehr steckt, als nur eine fehlende Antwort?

Genau das versuche ich herauszufinden, wenn Sie wollen, mit Ihnen gemeinsam. Haben Sie Lust darauf?
Gut, dann versuchen wir dies gemeinsam zu ergründen.

1. Frage:
Steckt hinter dem Problem womöglich die eigentliche Frage, ob ich frei sein kann von der Angst vor dem Verlust von …

  • nicht gut genug zu sein?,
  • meinen guten Ruf zu verlieren?,
  • meine Familie (Beziehung) zu verlieren?,
  • oder viele andere Dinge zu verlieren?

Vielleicht komme ich jetzt auf die Idee, dass meine Angst aus meinem Gewissen herrührt. Aber da taucht bei mir sofort ein Hinweis in mir auf, der mir signalisiert, dass mein Gewissen sich aus meiner Konditionierung und somit das Produkt meiner Vergangenheit (Speichermedium) sein muss.

Finden Sie an dieser Stelle für sich heraus, welche Hinweise Sie aus Ihrem INNEREN bekommen.

2. Frage:
Was weiß ich eigentlich?

Für mich heißt Wissen

  • Erfahrungen gesammelt und gespeichert zu haben,
  • Vorstellungen, Überzeugungen, Ideale zu haben,
  • Meinungen über bestimmte Dinge zu haben
  • durch die die Beziehung zu meiner Vergangenheit (Speichermedium) ein Gefühl von Kontinuität zu haben

und nichts anderes.

Finden Sie an dieser Stelle für sich heraus, was für Sie Wissen bedeutet.

Was unstrittig sein dürfte, ist, dass wir alle Angst vor physischem und psychischem Schmerz haben, oder?

Die Reaktion der Nerven ist ein physischer Schmerz.

Ein psychische Schmerz entsteht, wenn ich an Dingen (z.B. Familie, Freunde, Haus, Auto usw.) festhalte, die mir eine Befriedigung schenken. Alles, was mir diese Dinge (z.B. Familie, Freunde, Haus, Auto usw.) wegnehmen will, flößt mir Angst ein.

Denn alles, was sich in der Psyche angesammelt hat, verhindert möglichen Schmerz. Und solange nicht an dem Inhalt der Psyche-Inhalten gerührt wird, ist soweit auch alles gut. D.h. ich besteh aus einem Behältnis angesammelter Erfahrungen, die jede ernsthafte Störung verhindern soll, denn ich will in Ruhe und Frieden weiter so leben. Genau aus dem Grund habe ich Angst vor jedem, der meine Psyche in Aufruhr versetzen könnte. 

3. Frage:
Hat meine Angst etwas mit meiner Vergangenheit (Speichermedium) zu tun? Habe ich womöglich Angst um die physischen und psychischen Dinge, die ich angesammelt habe, um mich vor Schmerz zu schützen oder Leid zu vermeiden?

Diese Fragen habe ich für mich beantwortet. Meine Antworten sind jedoch für Sie nicht relevant, denn es sind meine Antworten und haben mit Ihren Antworten nichts zu tun. Sie müssen (wenn Sie wollen) sich diese Fragen selbst beantworten. Alle andere Antworten wären eine Flucht vor der Angst.

Wissen kann ebenfalls helfen, Schmerz zu vermeiden. So kann z.B. …

  • medizinisches Wissen helfen physischen Schmerz zu vermeiden,
  • Glaubensvorstellungen helfen psychischen Schmerz zu vermeiden.

Aus diesem Grund habe ich Angst, meine Glaubensvorstellungen zu verlieren, obwohl ich nicht über umfassendes Wissen oder konkrete Beweise verfüge, dass diese Glaubensvorstellungen je zutreffen werden.

4. Frage:
Steckt im VERSTEHEN des Problems nicht deren Auflösung?

Meine Antwort ist ein eindeutiges JA. Denn …

… da gibt es ein Problem, jedoch fehlt die Antwort,
aber im VERSTEHEN des Problems steckt seine Auflösung.

Was ist wohl Ihre Antwort?

 

Das Zentrum des Problems

Das Zentrum des Problems

Das Zentrum des Problems

Wenn ich etwas außergewöhnliches Schönes sehe,

  • einen majestätischen Gebirgszug (Wilder Kaiser),
  • einen atemberaubenden Sonnenaufgang (in Namibia),
  • das bezaubernde Lächeln einer Frau oder eines Mannes (in der City),

dann bin ich schon einmal überwältigt und werde still.

Ist Ihnen auch schon einmal so etwas Vergleichbares passiert?

Ich glaube das hat jeder schon einmal erfahren und dann haben Sie wie auch ich die ganze Welt umarmt. Ein tolles Gefühl. Doch jetzt kommt das berühmte ABER.

Dieses tolle Gefühl, dieses etwas, das ist von außen an Sie bzw. an mich herangetragen worden.

Ich meine jedoch etwas anderes. 

Ich meine nicht den Geist (Verstand, Ego, Ich) der mit seiner aufgesetzten Brille, seiner Konditionierung (eigene Erfahrungen, Erinnerungen, Vorstellungen usw.) heraus etwas beobachtet hat, sondern den Geist der nur schauen, beobachten will.

Können Sie und ich etwas sehen, beobachten, schauen ohne die aufgesetzte Konditionierungs-Brille zu benutzen? Können wir diese Brille einfach nicht aufsetzen?

Wenn mich ein Unternehmer(in) bzgl. eines Problems anspricht, erkläre ich ihr/ihm mit meinen Worten, dass Probleme unvermeidlich sind und dass diese Probleme (ganz gleich welche) das Resultat des Strebens (angestrebte Ziele) sind. Wir alle wollen etwas sein (z.B. zufrieden mit einem erreichten Ergebnis) oder wollen etwas werden (z.B. der erfolgreichste einer Branche).Dieses SEIN oder WERDEN wollen gilt genauso für den Privatbereich.

Dieses Verlangen (innerer Drang – etwas sein oder werden wollen) in uns Menschen scheint ein Motor für die meisten Menschen im Leben zu sein, auch wenn die Ergebnisse nicht immer der Vorstellung unseres Geistes entspricht.

Sie fragen jetzt möglicherweise: Was soll daran schlecht sein? Unsere ganzen Systeme arbeiten so.

Ich sage: Nichts ist daran schlecht!

Ich sage nur, dass aus meiner eigenen Erfahrung, erst, wenn alles Erklären des eigenen Verstandes (Ego) aufhört, ich wirklich schauen, beobachten kann. Dann sitzt die Konditionierungs-Brille nicht mehr auf meiner Nase. Denn mit dieser Brille auf der Nase ist meine Fähigkeit wirklich zu beobachten, ziemlich eingeschränkt. Wenn ich aus dem Zentrum meines „Ich“ (Ego) etwas beobachte verursacht dieses „Ich“ zu oft Leid und Schmerz, weil das, was ich beobachte nicht dem entspricht, was ich gerne sehen will. Man könnte auch sagen, dass es die Unfähigkeit ist, zu beobachten.

Warum ist das bei mir (möglicherweise auch bei Ihnen) so?

Wenn ich aus meinem Zentrum des „Ich“ heraus beobachte und dann auch noch sage …

Ich will aber …

  • diesen Schmerz (z.B. ungeliebte Aufgabe, nicht leisten können von …, Krankheit) nicht spüren, 
  • ich sollte lieber herausfinden, warum ich diesen Schmerz habe,
  • warum muss ich jetzt leiden?,
  • ich muss schnellst möglichst einen Ausweg finden.

Wenn ich also aus dem Zentrum meines Ich heraus beobachte, ganz gleich, ob es sich …

  • um eine Schlussfolgerung, 
  • eine weitere Idee,
  • eine Hoffnung
  • eine Vorstellung,
  • eine Verzweiflung
  • usw.

… dann bleibt mein Beobachten, meine Sinneswahrnehmungen sehr eingeschränkt, ja sehr eingeengt.

All dies verursacht unnötigerweise viel LEID und SCHMERZ.

Was hilft in einer solchen Situation?

Meine persönliche Erfahrung – Konditionierungs-Brille von der Nase nehmen – und noch einmal beobachten. Es dürfte Ihr klarster Blick auf das, WAS wirklich IST werden. Versprochen.

Karlheinz K. Matten
Lernen zu VERSTEHEN, WAS IST