QUERDENKEN: ICH BIN …das LEBEN und der WEG, folge mir!

QUERDENKEN: ICH BIN …das LEBEN und der WEG, folge mir!

Übertragen in die Business-Welt bedeutet dieser Satz für mich:

Ich habe diesem Unternehmen LEBEN eingehaucht, sieh, das ist mein ZIEL, folge mir.

Übertragen auf BMW heißt dies:

BMW wurde gegründet, um den Kunden die Freude am Fahren zu ermöglichen, wer hat Freude daran dieses immer wieder neu zu realisieren.

Oder auf Audi übertragen heißt dies:

Audi wurde gegründet, um den Kunden einen Vorsprung durch Technik erfahren zu lassen, wer ist so in Technik verliebt, um diesen Vorsprung immer wieder neu zu erschaffen?

Viele weitere Beispiele könnten an dieser Stelle jetzt noch aufgeführt werden, dies würde doch dann sicherlich den Rahmen dieses Artikel sprengen.

Mir erscheint es jedoch sehr wichtig, die familiengeführten Unternehmungen und die vielen Selbständigen in dieses Gedankengut mit ein zu beziehen. Denn dort ist ein noch viel persönlicher Bezug zu dem Titelsatz möglich. Übertragen auf diese Unternehmen heißt dies aus meiner Perspektive:

Dieses Unternehmen wurde gegründet oder es wird weitergeführt, um unsere Kunden erfahren zu lassen, dass es mehr als eine positive Erfahrung ist mit unserem Hause eine Partnerschaft einzugehen – wer will dieses Unternehmens-Leben mit gestalten und ist bereit diesen Weg auch mit zu gehen?

Eine solche Philosophie lässt erkennen, dass drei Dinge akzeptiert, verstanden und erfahren werden:

1. Es gibt einen Unternehmens-LEBENS-Prozess und dieser
unterliegt dem EINFLUSS von natürlichen Gesetzmäßigkeiten

2. Es gibt ein vollkommenes System des ERSCHAFFENS
(Gedanken-Worte-Handlungen)

3. Es wird zum Ausdruck gebracht WER-WIR-wirklich-SIND,
als Mensch und Institution

Dieser PROZESS geschieht bereits JETZT in diesem MOMENT und er geschieht immer und immer wieder, bewusst oder unbewusst. Doch, wenn dieses ERFAHREN eine …

– ständige Freude,
– ein immer wieder fortgesetztes Erschaffen,
– eine endlose Ausdehnung,
– totale Erfüllung,

beinhaltet, kann der gemeinsame Erfolg nicht verhindert werden!

Er beinhaltet jedoch auch, dass es unmöglich ist an etwas zu Denken, etwas auszusprechen und es zu tun, wenn dieses ETWAS nicht wirklich geglaubt wird. Aus diesem Grund muss der Prozess Glauben oder Wissen beinhalten. So entsteht ein absoluter Glaube der weit über das Hoffen hinausgeht – es ist ein Wissen um die Gewissheit.

So wird auch klar, warum beim HANDELN das Wissen beinhaltet sein muss. Die Realität entsteht durch diese tiefe innere Klarheit, dieser absoluten Gewissheit und dem totalen Akzeptieren.

Doch der bedeutendste Schlüssel für diesen ERSCHAFFENS-PROZESS ist:

Die DANKBARKEIT im voraus!

Ich bin das LEBEN

 

Der eine oder andere wird jetzt möglicherweise einwerfen, dass dies ja alles sehr tiefgründig ist, aber mit den Gedanken, das ist nicht immer ganz einfach. Das reaktive Verhalten meines Verstandes hat schon so seine Tücken.

Wenn dem so sein sollte, bedarf es einer gewissen Disziplin und einer zu verfolgenden Absicht. Wie z.B.

Im 1. Schritt:

– die Gedanken überprüfen lernen
– über das nachzudenken, worüber ich nachdenke

Wenn Sie sich dabei erwischen sollten, dass Sie …

– negative Gedanken hegen,
– höchst positive Gedanken ablehnen,
– depressive Gedanken haben,
– sich in der Patsche sehen und keinen Ausweg finden können,
– die ganze Welt als einen gräßliche Ort bezeichnen,
– nur noch negative Ereignisse vorausahnen,
– das Leben als sinnlos bezeichnen,

dann sollten Sie noch einmal DENKEN!

Sie können sich dazu trainieren. Schauen Sie einmal genau hin, wie gut Sie es sich beigebracht haben, es nicht zu tun.

Jetzt gratuliere ich allen erfolgreichen Unternehmungen zu ihrem ERFOLG, weil sie sicherlich den ERSCHAFFUNGS-PROZESS verstanden haben. Fordere gleichzeitig die weniger erfolgreichen Unternehmen auf, sich diesen Erschaffungs-Prozess einmal näher anzuschauen.

Eine ergebnisreiche Woche wünscht

Karlheinz K. Matten

Braucht die Baubranche eine industrielle Revolution?

Braucht die Baubranche eine industrielle Revolution?

Es ist mir leicht gefallen dem Artikel „Bruch mit der Tradition: Warum die Baubranche eine industrielle Revolution braucht“ von Nick Lerner zu folgen.

>>> Hier können Sie den Artikel nochmals lesen! <<<

Und dennoch stellt sich für mich die Frage: „Wie soll die notwendige Umsetzung erfolgen?“

Die industriellen Revolution ist die eine Seite, doch die dazu notwendige „Denk-Revolution“ ist aus meiner Sicht eine noch viel wichtigere Herausforderung.

Es ist schon ein alter „Hut“, dass sich in den Industrieländern die Ära der Arbeitskraft zur Ära des Denkvermögens hin entwickelt hat. Wir haben uns vom Gebrauch der „körperlichen Muskeln“ hin zur Nutzung unserer „mentalen Muskeln“ bewegt. Es gehört auch schon längere Zeit zum Wissen, dass sich ein aktuelles Wissen innerhalb von 2 bis 3 Jahren verdoppelt. Dies betrifft alle Berufszweige, alle Branchen und damit auch die Baubranche.

Wenn jedoch der Baubranche nichts anderes einfällt, wie auf der Internet-Seite von N-TV

>>> Hier können Sie den Artikel nochmals lesen! <<<

… am 13.Januar 2016 zu lesen war, nach dem Staat zu rufen, der viel Zeit für Umsetzungen braucht, dann dürfte es sehr wahrscheinlich sein, dass Dr. Perry Daneshgari im Artikel von Nick Lerner, richtig denkt.

Es bedarf auch einer „Denk-Revolution“ in der Baubranche. Immer wieder nur nach dem Staat zu rufen und die eigenen „Hausaufgaben“ zu vernachlässigen, ist meiner Meinung nach nicht die Lösung.

Die Lösung ist im „Innen“ des Menschen vorhanden und nicht im „Aussen“. Das was sich aussen zeigt ist nur die Wirkungsseite. Auf der Ursachenseite (Innen) muss die Veränderung stattfinden. Und genau damit haben die meisten Menschen ihr Problem.

Schaut man zurück, ist festzustellen, dass die Menschen dazu erzogen worden sind, am besten ihren eigenen Verstand mit Verlassen der Wohnung, diesen zu Hause zu lassen. Natürlich wird jetzt von den Unternehmenslenkern das Gegenteil behauptet. Doch in den Firmen gelten die Regeln der ungeschriebenen Gesetze, die des Qualitäts-Management-Handbuchs (QMH), die Gesetze des Staates und all die anderen Regelwerke der industriellen Wirtschaftswelt (Institutionen).

Aufgrund des Tatbestandes, dass sich das aktuelle Wissen innerhalb von 2 bis 3 Jahren verdoppelt, haben die meisten in Firmen berufstätige Menschen ganz schön damit zu tun, ihr eigenes Wissen ebenfalls zu verdoppeln, nur um am Ball bleiben zu können. Die vorhandenen Regelwerke in den meisten Firmen tragen nicht gerade dazu bei, dass Mitarbeiter(innen) dieses Erfordernis aus Eigeninitiative angehen.

Nur ein kleiner Bruchteil der nachrückenden, jungen Menschen sind erfolgreich in diesem noch vorhandenen Wirtschaftssystem. Sie setzen sich jedoch nicht durch aufgrund der alten Traditionen, sondern weil sie sich getrauen ihren eigenen „Weg“ zu gehen. Ihre Wege haben jedoch wenig mit dem zu tun, was viele „Wirtschaftslenker“ immer noch glauben, dass es praktiziert werden muss.

Sie haben längst begriffen bzw. erkannt, dass dem Mensch suggeriert wird, er kann denken was er will. Doch stimmt das wirklich? Ich glaube, dass jeder Mensch dies wirklich kann, wenn er es will. Für mich stellt sich viel mehr die Frage:

Tut der Mensch dann auch, was er denkt?“

Denn dieses Tun ist ein Schlüsselelement im „Ergebnisprozess“ (Schöpfungsprozess).

Der Mensch kann DENKEN

Ein TUN das mit negativen Gefühlen ausgeführt wird, erbringt ein schlechteres Ergebnis, als ein TUN das mit guten Gefühlen ausgeführt wird. Diese Resource ist in der Baubranche scheinbar noch nicht erkannt worden.

Auch dies ist nichts Neues. Die moderne Wissenschaft hat vieles zu diesem Thema herausgefunden. Und dennoch wird in der alltäglichen Baupraxis kaum etwas davon angewendet. Die alten Hierarchiestufen (Gewerblicher, Vorarbeiter, Polier, Bauleiter, Oberbauleiter, Projektleiter usw.) werden immer noch heftig verteidigt und es wird Zeit gegen Geld getauscht.

Ist ein hervorragendes Baustellenergebnis zustande gekommen, werden meist nur die oberen Hierarchiestufen daran beteiligt, als ob ein Gewerblicher nicht in der Lage wäre zu denken, geschweige Richtiges zu tun. Daran erkennt man doch sehr deutlich die alte preussische Handlungsweise aus der wir uns in Deutschland scheinbar noch nicht verabschieden können. An „Altem“ festzuhalten ist grundsätzlich ja nicht schlecht, jedoch nur, wenn es den aktuellen Gegebenheiten noch dient.

Mir scheint, als ob die „Machtinhaber in den Baufirmen“ noch nicht begriffen haben, dass auch sie ihr Wissen innerhalb von 2 bis 3 Jahren verdoppeln müssen und nicht nur ihre „Diener“.

Wieviel der Bauunternehmer(innen) haben sich mit dem Thema „Bruch mit der Tradition“ ernsthaft auseinander gesetzt. Ich behaupte, die Wenigsten! Woran liegt das?

Ich gehe davon aus, dass es vielen Menschen einfach schwer fällt, die „Ebene des Problems“ schneller verlassen zu können. Menschen scheinen ihre Probleme so zu lieben und halten deshalb viel zu lange an den Problemen fest. Doch auch hierzu wird von den meisten Menschen das Gegenteil behauptet.

Doch praktische Beispiele wie die zeitraubenden „Bauleitersitzungen oder ARGE-Sitzungen“ zeigen, dass solche Sitzungen meist zu Problemdarstellungssitzungen ausarten.

1. Die Ebene des Problems

Wenn man diese Ebene betrachtet, wird folgendes festzustellen sein:

– der eigene Plan wird versucht zu verhindern, oder der eigene Wunsch stößt auf Opposition
– es ist das Gefühl vorhanden, um jeden Schritt nach vorne kämpfen zu müssen
– es wird immer noch mehr vom Gleichen getan, obwohl die Bemühungen erfolglos bleiben
– Besorgnis greift um sich, es geht die Angst um zu versagen
– ein klares Denken fällt schwer, Verwirrung, innere Zerrissenheit
greifen um sich
– je mehr Frust auftaucht, um so mehr schwindet die Energie und die Erschöpfung wächst

2. Die Ebene der Lösungsabzeichnung 

Durch mehr Klarheit werden allmählich Lösungswege aufgezeigt. Mit dieser Ebene tun sich die meisten Mensch schwer, da sie nicht unmittelbar zugänglich erscheint, denn im Falle eines Problems verhalten sich die Menschen abwehrend, sie werden argwöhnisch bis ängstlich. Wechseln sie jedoch die Perspektive werden ihnen die folgenden Faktoren bewusster:

– das Bedürfnis das Problem zu bekämpfen lässt allmählich nach
– es wird erkannt, dass loslassen effektiver ist
– es wird erkannt, dass andere Menschen positiv zur Problemlösung beitragen können,
– ein Mitspracherecht wird eingeräumt
– es wird vertrauensvoll nach Entscheidungen gesucht
– der Angst wird ins Gesicht geschaut und diese lässt immer schneller nach
– der eigene Blick wird wieder klarer und man fühlt sich nicht mehr verwirrt und zerrissen
– das eigene Gefühl bestätigt, dass man in der Lage ist eine Lösung herbeiführen zu können.

3. Die Ebene des FREIsein

Auf dieser Ebene werden Probleme nicht mehr als Probleme betrachtet, sondern als Chance. Es ist ein Gefühl vorhanden, das mit der Leichtigkeit verglichen werden kann. Alles geht leicht von der Hand. Nichts scheint zu schwierig zu sein. Alles ist machbar und …

– es gibt keinen Kampf mehr
– Wünsche erfüllen sich plötzlich ohne etwas dafür zu tun
– das Beste, was ihnen passieren kann ist, sie „dienen“ zum eigenen höchsten Wohl und zum höchsten Wohl aller Beteiligten
– im Aussen spiegelt sich all das Positive wieder, was Innen erschaffen wurde
– sie fühlen sich wie im siebten Himmel
– die Welt und auch sich selbst betrachten sie voll Mitgefühl und Verständnis

Da ein Bild mehr sagen kann als 1.000 Worte habe ich das geschriebene Wort zu einem Bild umgewandelt – denn der Mensch denkt in Bildern und nicht in 1, 2, 3 oder a, b, c.

Denken Sie einmal an eine eigene vergangene Problemsituation. Ist Ihr Problem jetzt präsent? O.K. Jetzt spielen Sie das Problem noch einmal an Hand des Bildes durch. Notieren Sie nun die Unterschiede gegenüber der erlebten Situation und achten Sie vor allem auf die 3 Gegner wie sie versuchen werden ihr Tun zu verhindern. Würden Sie das gleiche Problem jetzt anders angehen?

Der Mensch kann DENKEN

Ich selbst habe mir angewöhnt einen Gedanken bei dem ein negatives Gefühl zustande gekommen ist, noch 2 mal zu denken. Bleibt ein negatives Gefühl bestehen, habe ich den Gedanken nicht in die Tat umgesetzt. Es ist für mich zu einer erfolgreichen Methode geworden. Viele sprechen auch in diesem Zusammenhang von dem berühmten „Bauchgefühl“. Ja, es stimmt. Dieses Bauchgefühl hat sehr oft Recht!

Zusammenfassung:

Ein sehr guter Gedanke aufgeladen mit einem sehr guten Gefühl beschert Ihnen ein wesentlich besseres (Zwischen-) Ergebnis. Achten Sie wieder mehr auf Ihr GEFÜHL und geben dem EGO-Verstand nicht immer seinen Willen.

Ich wünsche Ihnen sehr viel Erfolg, speziell beim schnelleren Verlassen der 1. Ebene.

Alles Liebe und Gute

Ihr

Karlheinz K. Matten