Das Berufsleben – wichtige Erkenntnisse

Das Berufsleben – wichtige Erkenntnisse

Das Berufsleben schenkt edelste Erkenntnisse.

Weltliches Wissen (Das Berufsleben – wichtige Erkenntnisse) ist zum wesentlichen Eckpfeiler vieler modernen Gesellschaften geworden. Tatsächlich ist weltliches Wissen eine wesentliche Voraussetzung, um in der Wissensgesellschaft mithalten zu können.

Insbesondere der Erfolg der Spezialisierung zwingt uns dazu, immer mehr Wissen anzuhäufen, jedoch nicht Allgemeinwissen, sondern möglichst hoch spezialisiertes Wissen. Je mehr ich von einem bestimmten Bereich an Wissen vorweisen kann, desto größer scheint mein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen, die keine Ahnung von meinem Spezialgebiet haben, zu sein.

Das Erfolgsmodell heißt somit: Spezialisierung

Diese Spezialisierung hat jedoch auch Schattenseiten. Je spezieller ein Fachgebiet ist, desto weniger werden die Gesamtzusammenhänge erkennbar sein. So neigt z.B. ein Berater für Finanzierungen dazu, sich optimal in diesem Bereich auszukennen, jedoch die eigentliche Ursache im operativen Bereich zu übersehen. D.h. die auf reines Wissen konzentrierte Gesellschaftsnormen ist an wichtigen Erkenntnissen weniger interessiert. Das führt zu gewaltigen Problemen, wie wir aus der Vergangenheit in der Finanzwelt erfahren konnten.

In der Spezialisierung werden mitunter die Gesamtzusammenhänge einfach ausgeblendet, denn es zählt nur der schnelle, momentane Erfolg. Dieser Erfolg scheint dieser Vorgehensweise Recht zu geben.

In der Fokussierung und Spezialisierung ist für Nachhaltigkeit, also langfristiges Denken immer weniger Platz, bis zu keinem Platz mehr.

Sollten wir nicht erkennen, dass dies nicht nur für andere gilt?

Ist es nicht so, dass jeder von uns, häufig unbewusst, nach dem gleichen Muster handelt? 

Verlassen wir uns auf das HABEN wollen statt auf das SEIN wollen?

Sammeln wir Wissen an, so wie wir Geld sammeln?

Es entsteht der Eindruck, als ob wir den Sinn für die Erkenntnis verlieren. Damit ist gemeint die größeren Zusammenhänge zu erkennen, sprich das große Ganze (Das Berufsleben – wichtige Erkenntnisse) im Blickfeld zu behalten.

Hilfestellung:

Gönnen Sie sich einmal einen sternenklaren Nachthimmel zu betrachten. Lassen Sie die Sterne einfach auf sich wirken. Sie sind umhüllt von der Unendlichkeit des Universums. Es fällt Ihnen sicherlich nicht schwer sich vorzustellen, dass unsere Erde ebenfalls so ein kleiner Punkt im Universum darstellt.

Es wirkt alles so ruhig und dennoch ist eine enorme Lebendigkeit zu sehen, vielleicht auch zu spüren. Fühlen Sie sich in diese Lebendigkeit hinein und spüren möglicherweise dieses gigantische System. Jeder einzelne Stern ist ein Spezialist und dennoch bewegen sie sich alle in einer wechselseitigen Abhängigkeit. Unendliche Milchstraßen und Galaxien. Das lässt sich rational schwer erfassen, sondern nur erkennen.

Erleben Sie hier nicht direkt und unmittelbar die Großartigkeit dessen, was wir erschaffen nennen?

Das Niedergehen einer Sternschnuppe empfinden wir dann als Bestätigung, dass wir ein berufliches Glückskind sind.

 

Frei von der Angst vor dem Verlust von

Frei von der Angst vor dem Verlust von

Frei von der Angst vor dem Verlust von …

Da gibt es ein Problem, jedoch fehlt die Antwort

Kann es sein, dass hinter dem Problem viel mehr steckt, als nur eine fehlende Antwort?

Genau das versuche ich herauszufinden, wenn Sie wollen, mit Ihnen gemeinsam. Haben Sie Lust darauf?
Gut, dann versuchen wir dies gemeinsam zu ergründen.

1. Frage:
Steckt hinter dem Problem womöglich die eigentliche Frage, ob ich frei sein kann von der Angst vor dem Verlust von …

  • nicht gut genug zu sein?,
  • meinen guten Ruf zu verlieren?,
  • meine Familie (Beziehung) zu verlieren?,
  • oder viele andere Dinge zu verlieren?

Vielleicht komme ich jetzt auf die Idee, dass meine Angst aus meinem Gewissen herrührt. Aber da taucht bei mir sofort ein Hinweis in mir auf, der mir signalisiert, dass mein Gewissen sich aus meiner Konditionierung und somit das Produkt meiner Vergangenheit (Speichermedium) sein muss.

Finden Sie an dieser Stelle für sich heraus, welche Hinweise Sie aus Ihrem INNEREN bekommen.

2. Frage:
Was weiß ich eigentlich?

Für mich heißt Wissen

  • Erfahrungen gesammelt und gespeichert zu haben,
  • Vorstellungen, Überzeugungen, Ideale zu haben,
  • Meinungen über bestimmte Dinge zu haben
  • durch die die Beziehung zu meiner Vergangenheit (Speichermedium) ein Gefühl von Kontinuität zu haben

und nichts anderes.

Finden Sie an dieser Stelle für sich heraus, was für Sie Wissen bedeutet.

Was unstrittig sein dürfte, ist, dass wir alle Angst vor physischem und psychischem Schmerz haben, oder?

Die Reaktion der Nerven ist ein physischer Schmerz.

Ein psychische Schmerz entsteht, wenn ich an Dingen (z.B. Familie, Freunde, Haus, Auto usw.) festhalte, die mir eine Befriedigung schenken. Alles, was mir diese Dinge (z.B. Familie, Freunde, Haus, Auto usw.) wegnehmen will, flößt mir Angst ein.

Denn alles, was sich in der Psyche angesammelt hat, verhindert möglichen Schmerz. Und solange nicht an dem Inhalt der Psyche-Inhalten gerührt wird, ist soweit auch alles gut. D.h. ich besteh aus einem Behältnis angesammelter Erfahrungen, die jede ernsthafte Störung verhindern soll, denn ich will in Ruhe und Frieden weiter so leben. Genau aus dem Grund habe ich Angst vor jedem, der meine Psyche in Aufruhr versetzen könnte. 

3. Frage:
Hat meine Angst etwas mit meiner Vergangenheit (Speichermedium) zu tun? Habe ich womöglich Angst um die physischen und psychischen Dinge, die ich angesammelt habe, um mich vor Schmerz zu schützen oder Leid zu vermeiden?

Diese Fragen habe ich für mich beantwortet. Meine Antworten sind jedoch für Sie nicht relevant, denn es sind meine Antworten und haben mit Ihren Antworten nichts zu tun. Sie müssen (wenn Sie wollen) sich diese Fragen selbst beantworten. Alle andere Antworten wären eine Flucht vor der Angst.

Wissen kann ebenfalls helfen, Schmerz zu vermeiden. So kann z.B. …

  • medizinisches Wissen helfen physischen Schmerz zu vermeiden,
  • Glaubensvorstellungen helfen psychischen Schmerz zu vermeiden.

Aus diesem Grund habe ich Angst, meine Glaubensvorstellungen zu verlieren, obwohl ich nicht über umfassendes Wissen oder konkrete Beweise verfüge, dass diese Glaubensvorstellungen je zutreffen werden.

4. Frage:
Steckt im VERSTEHEN des Problems nicht deren Auflösung?

Meine Antwort ist ein eindeutiges JA. Denn …

… da gibt es ein Problem, jedoch fehlt die Antwort,
aber im VERSTEHEN des Problems steckt seine Auflösung.

Was ist wohl Ihre Antwort?

 

Probleme, Probleme, Probleme

Probleme, Probleme, Probleme

Probleme, Probleme, Probleme …

… das klingt für viele Menschen nach einer großen Aufgabe, Herausforderung. Es ist auch oftmals der Moment, in dem man dann den Mut verliert, weil es scheinbar keine Lösung gibt. Die eigene Erfahrung sagt leider zu oft, dass es zu schwierig ist, dieses Problem zu lösen.

Doch ist es wirklich so?

Natürlich ist es viel einfacher zum nächsten Vorgesetzten, dem Kollegen, zur nächsten Besprechung zu gehen und dort das Problem loszuwerden. Obwohl die eigene Erfahrung beweist, dass schon sehr viele Probleme bewältigt werden konnten, scheint es mit der Zeit dem eigenen Verstand lästig zu werden immer wieder die Probleme anderer zu meistern. Das heißt, dass die eigenen Fähigkeiten sehr wohl vorhanden sind, um ein Problem zu meistern, jedoch der Eindruck entstanden ist, dass das Leben scheinbar nur noch aus Problemen besteht.

Ist das so?

Wenn das Verhalten der arbeitenden Menschen angeschaut wird, könnte dieser Eindruck sicherlich entstehen. Der Zustand der Erde spiegelt das Menschenbild ja deutlich wieder.

In manchen Industriezweigen ist bis in den heutigen Tag festzustellen, dass es den Unternehmen nicht an Auftragsbestand mangelt. Im Gegenteil, das Problem ist qualifiziertes Fachpersonal gewinnen zu können. Alles wird zum Problem erklärt. Aus allem wird ein Problem gemacht. Sei es eine Beziehungsangelegenheit, eine nicht übereinstimmende Situationsbeurteilung mit einem Vorgesetzten, usw. und so fort.

Obwohl die eigene Erfahrung beweist, dass all diese Probleme schon so oft im eigenen Leben bewältigt werden konnten, scheint es in der heutigen Zeit schwierigen geworden zu sein, dieses zu wiederholen.

Warum ist das so?

Ich glaube, es hängt damit zusammen, dass wir Menschen einfach vergessen haben uns daran zu erinnen, wie vergleichbare Probleme schon bewältigt worden sind. Ich bin mir bewußt, dass eingewandt werden kann, dass die Problemsituation eine ganz andere sein kann. Natürlich. Das ist aber in meinen Augen nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass jeder Fähigkeiten in sich trägt, um Probleme zu lösen bzw. zu meistern. Die Frage die sich für mich auftut ist:

Warum wiederholen die Menschen nicht das, was funktioniert bzw. funktioniert hat?

Jeder weiß recht gut, was in seinem Leben funktioniert und was nicht funktioniert. Privat wie auch geschäftlich.

Warum tun wir das, was funktioniert, zu wenig oder immer weniger?

Wir alle hatten doch bereits Augenblicke, in denen wir das Funktionieren liebten, ja richtig Spaß und Freude verspürten. Natürlich waren dabei gewisse Schwierigkeiten aufgetreten, doch der Spaß und die Freude hatten überwogen.

Was ist geschehen? Was hat sich verändert?

Vieles hat sich verändert, denn es gibt nur eine Konstante und heißt Veränderung. In jedem Augenblick verändert sich irgend etwas. Was jedoch auffällig ist, dass die Geschwindigkeit der Veränderungen zugenommen hat. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass wir Menschen sehr viele Fortschritte bzgl. der technischen Errungenschaften erreichen konnten. Denken wir einfach an die Möglichkeiten des Internets. Eine Information zu erhalten oder zu verbreiten ist inzwischen einer Sekundenangelegenheit geworden. Im Positiven wie auch im Negativen.

Welche Feststellungen können wird daraus ableiten?

Es scheint offensichtlich zu sein. In der gleichen Zeit z.B. 8-Stunden Tag, muss eine wesentlich höhere Anzahl von Informationen vom Menschen verarbeitet werden. D.h aber auch, dass die Anzahl der möglichen Probleme zunehmen kann. Dies scheint in der heutigen Zeit zutreffend zu sein. Daraus ergibt sich für mich wieder eine Frage:

Können die aktuellen Arbeits-Methoden (Konzepte) überhaupt noch den immer mehr ansteigenden zu lösenden Problemfälle gerecht werden? Sind die erforderlichen Reaktionen auf die jeweilige Situation vom Menschen zu bewältigen?

Für mich wird sichtbar, dass bei steigender Informationsflut die möglichen Probleme ebenfalls steigen werden. Dies kann leicht nachvollzogen werden, wenn man sich das aktuelle Weltgeschehen nur betrachtet. Ganz gleich ob man das Familienleben, das Firmengeschehen, das Religionsgeschehen oder das Politikgeschehen betrachtet. Überall Probleme, Probleme nichts als Probleme.

Je größer eine Institution (Familie, Firma, Gemeinde, Stadt, Staat) ist, um so größer scheinen die Probleme zu werden.

Wie könnte eine Lösung aussehen?

Wenn wir Menschen uns dazu entscheiden könnten, nicht mehr an den alten Gewohnheiten, die nicht zum Wohle aller Menschen funktionieren, einfach nicht mehr anwenden, könnte dies ein erster, wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein. Doch …

… warum tun wir es nicht? Warum neigen wir dazu die Probleme zu vermehren?

Es bedarf doch nur einer Entscheidung. Der Entscheidung, dies oder jenes einfach nicht mehr zu tun. Der Entscheidung eine Veränderung herbeizuführen, die dem Wohl ALLER dient. Die Wissensstände bei den Entscheidungsträgern sind alle vorhanden bzw. es kann auf diese zugegriffen werden. 

Was ist für eine solche Umsetzung noch erforderlich?

Der eigene, verspürte Wunsch der Entscheidungsträger nicht mehr an den Verhaltensweisen, die nicht mehr dem aktuellen Wohl aller Menschen dienen, festzuhalten.

P.S. Entscheidungsträger ist jeder Mensch und damit in der Verantwortung.

Karlheinz K. Matten
Lernen zu VERSTEHEN, WAS IST

Das WARUM, das WIE und das WAS als wichtiger Erfolgsmagnet

Das WARUM, das WIE und das WAS als wichtiger Erfolgsmagnet

Warum macht es Sinn sich mit den Fragen …

– Warum tue ich das, was ich tue?
– Wie tue ich das, was ich tue?
– Was ich tue?

… ernsthaft auseinander setzen?

Du wirst recht schnell bemerken, dass die Auseinandersetzung mit diesen Fragen, eng mit dem Thema Erfolg verbunden sind. Erfolg ist immer mehr davon abhängig, in wie weit Du in der Lage bist, ein Vertrauensverhältnis mit einem potentiellen Kunden aufzubauen. Dies geschieht immer mehr über das Online-Marketing, welches eine tragende Rolle eingenommen hat. Es gibt kaum noch ein Ding, das nicht über das Internet erworben werden kann.

Kennen Deine Kunden schon Dein WARUM, Dein WIE und Dein WAS?

Der Vertrauensaufbau zu einem potentiellen Kunden im Internet unterscheidet sich jedoch von einem persönlichen Besuch. Sie haben keinen persönlichen Kontakt mehr zu einer natürlichen Person, sondern schauen sich Videos, Produktbeschreibungen, Bewertungen usw. auf einer Internetseite an. Es wurde ermittelt, dass ein Interessent zwischen 8-12 Besuche tätigt, um ein Vertrauen aufzubauen. Fühlt er sich mit hochwertigen Informationen (E-Mail) versorgt, besteht die berechtigte Chance ein Angebot unterbreiten zu können und der Interessent wird dann zum Kunden.

Dass dies heute automatisiert geschieht, ist einfach dem Tatbestand geschuldet, dass die Weiterentwicklung des Businessleben voranschreitet. Das, was heute als aktuell angesehen wird, könnte morgen jedoch schon wieder überholt sein. Es ist noch nicht lange her, da glaubte fast niemand so recht an die Wirkungsweise einer Facebook-Werbung. Google-Adwords war die angesagte Variante. Wie schnell doch die Veränderung voranschreitet.

Was heute Facebook und Google ist, wird „übermorgen“ möglicherweise XY heißen. Ich will damit nichts anderes zum Ausdruck bringen, dass sich die Geschwindigkeit der Veränderung in allen Lebensbereichen immer mehr beschleunigt. Ohne Angst zu machen will ich darauf hinweisen, dass sich unser aktuelles Wissen alle 2-3 Jahren verdoppelt und damit muss jeder einzelne Mensch sein eigenes Wissen ebenfalls verdoppeln, nur um am Ball zu bleiben.

Ob sich in der Zeitachse nochmals eine gravierende Änderung ergebnen wird? Ich bin der Meinung, JA. Spätestens, wenn der Quanten-Computer in unseren Alltag Einzug hält, wird die Verdoppelung des Wissens in noch kürzerer Zeit geschehen.

Das OpenBIM (Building Information Modelling) von heute wird in der Zukunft sicherlich nicht nur den Business-Bereich optimal vernetzen, sondern das Privatleben mit einbeziehen.

Du sagt: „Hirngespinst“! Warten wir es ab.

Vielleicht liege ich mit meiner Erwartungshaltung daneben, vielleicht kommt eine Veränderung noch viel schneller, als wir alle glauben. Quanten-Computer werden nicht nur einen Quantensprung der Geschwindigkeit ermöglichen, sondern sie werden auch einen Quantensprung der größeren Möglichkeiten liefern.

Zur Zeit beschreibt Apple sinngemäß seine Kunden wie folgt:

– sie sind Rebellen
– sie sind Kreative
– sie sind Regelbrecher
– sie sind mit dem Status Quo nicht zufrieden
– sie sind die, die eine Delle ins Universum hauen wollen
– und vieles mehr …

… alles, was diese MENSCHEN an technischer Unterstützung brauchen, bekommen sie von uns.

Eine überzeugende Antwort auf eine WARUM Frage? Auch die Antwort auf die WIE-Frage ist so einfach wie genial. Wir bauen Werkzeuge in einem aussergewöhnlichem Design. Was Apple produziert ist nicht nur in der Businesswelt bekannt.

Willst Du vergleichbaren Erfolg in Deiner Zielgruppe erreichen, musst Du ebenfalls mächtige Antworten für dein Business finden. Dein Erfolg wird dann nicht zu verhindern sein. Tun musst Du es jedoch selbst!

Viel Spaß und Freude bei der Beantwortung Deiner „Warum, Wie und Was” Fragen. Noch viel mehr Spaß und Freude wünsche ich Dir mit dem damit verbundenen Erfolg.

Karlheinz K. Matten

Wie Gegenspieler Dein Leben beeinflussen können

Wie Gegenspieler Dein Leben beeinflussen können

Gegenspieler sind meist die vielen aber´s und wenn´s (Ausreden, Einwände, Glaubenssätze), um selbst etwas nicht tun zu müssen. Es ist sehr viel einfacher anderen die Schuld an der eigenen Lebenssituation zu geben.

Ein schönes deutsches Sprichwort sagt: „Wer will, was er kann, fängt nichts vergeblich an“

Menschen lassen sich mit einem Computer vergleichen. Der Körper stellt die Hardware dar und unserer Bewusstsein die Software. Wie beim Computer ist die Hardware (Körper) dafür verantwortlich, dass die Software (Bewusstsein) hervorragend funktionieren kann. Sind die Zellen des Körpers nicht zu 100 % einsatzfähig, also angeschlagen, so hat das Auswirkungen auf die Funktionsweise des Bewusstseins.

Das Bewusstsein (Software) folgt folgenden 5 Programmschritten:

Believe

1. Ich kann Denken was ich denken will
2. Was ich denken kann, das können auch alle anderen denken
3. Meine Art der Gedanken (positive bis negative Gedanken) diktieren die Art meiner Gefühle
4. Meine Art der Gefühle beeinflussen alles, was ich tue oder unterlasse
5. Was ich tue oder unterlasse, bestimmt all meine zukünftigen Ergebnisse (Erfahrungen, Realität)

Viele Menschen sagen an dieser Stelle: Alles recht und schön, aber …
Genau diese „aber´s! geben den Gegenspielern (Viren) unseres Bewusstseins (Software) Nahrung für Dramen und Probleme. Die schlimmsten Gegenspieler (Viren) sind:

– unsere Gewohnheiten
– unsere inneren automatische Programme
– unsere inneren Einstellungen
– unsere Überzeugungen
– unsere tief verwurzelte Glaubenssätze
– unser mentales geistiges Urteilen
– unsere emotionale gefühlsmäßige Negativität
– unserer reaktives EGO-Verhalten
– unsere inneren Ängste
– und vieles mehr …

All diese Gegenspieler bestimmen zum größten Teil unser Leben. Sie wurden uns möglicherweise unbewusst bereits im Mutterleib „implantiert“. Eltern, Kindererzieher(in), Lehrer, Professoren und deren Helfer, Kirche, und viele andere Institutionen haben dazu beigetragen, diese Gegenspieler tief in uns zu verankern. Das Antivirenprogramm wurde jedoch vergessen mit zu übergeben.

War das Absicht?

Die meisten Menschen glauben fest daran, dass das was sie in sich tragen Ihre eigene Wahrheit ist.

Aber ist das, was in mir ist, wirklich die Wahrheit von mir?

Diese Frage stellen sich zur Zeit immer mehr Menschen und kommen zu dem Schluss, dass diese vermeintlichen inneren Wahrheiten nicht das wahre eigene ICH ist. Sie stellen fest, dass das meiste davon antrainierte, übernommene Wahrheiten sind und es wird ihnen immer bewusster.

Dieses bewusster werden rührt auch daher, dass die Menschen immer mehr verspüren, dass im privaten wie auch im beruflichen Alltag das verfügbare Wissen der heutigen Zeit sich innerhalb von etwa 2 bis 3 Jahren verdoppelt.

Dies ist in fast allen Berufsbereichen festzustellen und damit in allen Branchen. Das heißt auch, dass das eigene Wissen sich innerhalb von 2 bis 3 Jahren verdoppeln muss, nur um aktuell zu bleiben. Wer es nicht tut, wird über kurz oder lang nicht mehr da bleiben können, wo er sich heute befindet. Er wird schlichtweg ins Hintertreffen geraten und beim nächsten „Change Management“ wegrationalisiert werden.

Also, was ist zu tun?

Die Veränderung meiner Person muss aus dem Inneren heraus geschehen. Schritt für Schritt die Gegenspieler genau unter die „Lupe“ zu nehmen und sich die Frage stellen:

„Welche dieser Gegenspieler verhindern mein eigenes gewünschtes Ergebnis (Zielerreichung)?“

Die Liste der eigenen Ausreden, Einwände und Glaubenssätze ist meist sehr lang. Alle diese Ausreden, Einwände und Glaubenssätze dienen nur dazu, um die notwendigen Veränderungen, Anpassungen zu untergraben, zu verhindern. Alles soll schön beim „Alten“ bleiben. Schließlich wurde lange dafür geübt, um den Zustand von heute herzustellen.

Mit diesem Artikel will ich einen Beitrag leisten und Dir mit einem praktischen Hilfsmittel helfen, wie Du dein Leben einfacher, erfolgreicher und vor allem stressfreier gestalten kannst. Ja, es ist wirklich möglich!

Wie fragst Du?

Es beginnt damit, dass Du dir deine Gegenspieler genauer anschaust. Diese limitierenden Gegenspieler ausfindig machst die Dein eigenes Potenzial begrenzen.

Wie findest Du die Gegenspieler am leichtesten?

1. Stelle Dir einmal vor, und notiere dies bitte schriftlich, wie dein ideales Leben (alle Lebensbereiche) das Du erreichen willst, aussehen sollte.
2. Erstelle jetzt eine schriftliche Liste deiner Ausreden, Einwände und Glaubenssätze die Dich daran hindern dieses Leben zu erreichen.

In meiner Zeit als angestellter Geschäftsführer und seit dem Jahr 2000 als Selbständiger, habe ich so viele Ausreden (nicht nur von mir selbst), sondern auch von meinen Kunden oder potentiellen Kunden gehört, dass ich diese in eine Hitliste zusammengefasst habe. Sie ist am Ende des Artikels zu lesen.

Ein Gegenspieler (Ausrede, Einwand, Glaubenssatz) ist nichts anderes als eine Überzeugung davon, warum das Notwendige nicht getan werden sollte. Ich bin fest davon überzeugt, dass es mein Verstand ist, der mich daran hindert das zu tun was notwendig ist, um mein gewünschtes Ziel zu erreichen.

Dies soll keine Schuldzuweisung sein, denn es handelt sich ja um meinen Verstand. Es ist nur die Frage, ob ich ihn als Werkzeug benutze, oder ob ich von meinem Verstand (Gegenspieler?) benutzt werde. Für mich ist es eine Frage der Identifikation. Identifiziere ich mich mit meinem Verstand, habe ich die innere Macht an den Verstand abgegeben. Er spielt dann den „Chef“ in meinem eigenen Haus.

Siehst Du dir die Liste der Ausreden, Einwände und Glaubenssätze näher an, wirst Du feststellen, dass es all die aber´s und wenn´s sind, die von deinem Verstand erschaffen wurden und Dich daran hindern Dein ideales Leben zu erreichen. Oder anders gesagt: Dich daran hindern dein Bewusstsein (Software – 5 Programmschritte) fehlerfrei laufen zu lassen.

Beispiele: Die „Mutter aller Ausreden“

– ich habe keine Zeit – wann soll ich das auch noch machen?
– der Chef ist dafür verantwortlich, dass ich weitergebildet werde
– mein Partner soll sich erst einmal ändern, dann kann ich nachziehen

Das Motiv

Die Verantwortung erst einmal abschieben, um nicht als Jemand dazustehen der keinen Willen hat etwas zu ändern. Es ist einfacher einen Schuldigen zu haben, um damit die eigene Veränderung nicht angehen zu müssen.

Das Risiko

Wenn ich nicht die Verantwortung für mein eigenes Denken zu 100% übernehme, jedoch die Schuld einem anderen (Chef, Partner usw.) übergebe, gebe ich auch die Macht an einen anderen ab. Doch wer die Schuld hat, hat auch die Macht.

Ich weiß noch genau, wie ich selbst die Schuld anderen gegeben habe, nur um nicht ins eigene 100%-ige Denken kommen zu müssen. Alle waren schuld, nur nicht ich. Ich habe nicht verstanden, dass die Veränderungen da „draussen“, eine Veränderung in mir „drinnen“ verlangen, um erfolgreich zu sein. Ich war ein reagierender Mensch auf Lebenssituationen. Anstatt den Gedanken nochmals zu denken, habe ich gejammert und dadurch wurde meine ganze Kreativität lahm gelegt. Neue Ideen ade! Es dauerte eine ganze Zeit lang bis ich begriffen habe, dass ich mir das Ganze hätte ersparen können.

Die Lösung

Gib keinem anderen die Schuld für Deine Lebenssituation. Gib keinem anderen die Macht über Dich und schon gar nicht Deinem näheren Umfeld.

Natürlich ist es leichter in heißen Ländern Eis zu verkaufen, als am Nordpool oder Südpol. Suche nach Lösungen und nicht nach Problemen, die den Gegenspieler (Verstand, Ausreden, Einwände, Glaubenssätze) noch stärker machen.

Sehe zu, dass Dein Körper (Hardware) top fit ist und kehre immer wieder zu Deinem Bewusstsein (Software – 5 Programmschritten) zurück und wisse:

1. Ich kann Denken was er denken will
2. Was ich denken kann, das können auch alle anderen denken
3. Meine Art der Gedanken (positive, negative) diktieren die Art meiner Gefühle
4. Meine Art der Gefühle beeinflussen alles, was ich tue oder unterlasse
5. Was ich tue oder unterlasse, bestimmt all meine zukünftigen Ergebnisse (Erfahrungen, Realität)

5 Schritte

Halte an Deinem Bild des idealen Lebens (Anpassung sind erlaubt) fest. Lass Dich nicht beirren und habe die Gegenspieler immer im Auge. Beginne jedoch keinen inneren Kampf mit den Gegenspielern, denn diesen Kampf wirst Du verlieren.

Erkenne aber, was dein Gegenspieler gerade vor hat und beobachte ihn genau. Nur beobachten, ohne zu bewerten, beurteilen. Schau ihm mitten ins „Gesicht“ – und das war´s dann. Probier es einfach für Dich aus.

Von Herzen wünsche ich Dir, deinen Erfolg (Zielerreichung)!

Karlheinz K. Matten

Meine Liste der Gegenspieler (Ausreden, Einwände, Glaubenssätze)

… aber, bei mir klappt das einfach nicht
… aber, das bringt mir sowieso nichts
… aber, das funktioniert bei mir eh nicht
… aber, das habe ich längst schon aufgegeben darüber nachzudenken
… aber, das kostet nur unnötig meine Zeit oder Geld
… aber, das versprechen uns alle ihre Kollegen auch
… aber, der ist nur viel beliebter beim Chef, weil der sich alles gefallen lässt
… aber, die guten Zeiten sind doch eh vorbei
… aber, die haben doch sowieso keine Ahnung, was hier ab geht
… aber, die Menschen in der Branche XY sind da ganz speziell
… aber, die sind doch alle nur bekloppt
… aber, die sollten mal etwas für uns (mich) tun
… aber, die wollen doch alle nur Profit machen
… aber, es gibt keine Nachfrage nach …
… aber, es ist einfach ein schlechte Zeit, um …
… aber, für so was habe ich wirklich keine Zeit
… aber, ich hab das alles schon ausprobiert
… aber, ich habe da richtig schlechte Erfahrungen gesammelt
… aber, ich kann das alles schon
… aber, ich kenn da jemanden, bei dem hat es auch nicht funktioniert
… aber, ich mache das schon seit 25 Jahren so und das hat immer funktioniert
… aber, im Augenblick ist es bei mir ein ganz schlechter Zeitpunkt
… aber, in meiner Firma gibt es keine bessere Chance und ausserdem ist …
… Ja aber, bei manchen mag das ja funktionieren. Der ist aber auch so ein Typ …
… Ja aber, das mag ja alles sein …
… aber, meine Erfahrung sagt mir, dass das so nicht gehen kann
… aber, meine Kunden begreifen das nicht
… aber, mir macht da keiner etwas vor
… aber, rufen Sie mich in einem 1/2 Jahr nochmals an
… aber, Schuld hat doch der Chef und die ganzen korrupten Schw…
… aber, sowas geht meist schief
… aber, später gerne, aber jetzt nicht
… aber, was, wenn nicht, was dann?
… aber, wenn ich eine Garantie dafür bekäme, dass … – dann würde ich …
… aber, wer garantiert mir, dass sich das alles rechnet?
… aber, wir sind ein zu kleines Unternehmen, um …
… aber, wir sind für diese Dienstleistung kein geeigneter Kandidat